Mini-ITX-Gehäuse: Lian Li veröffentlicht PC-Q33
Der Gehäuse-Spezialist Lian Li erweitert sein Produktportfolio um einen weiteren Mini-ITX-Würfel. Das PC-Q33 ist in den Farben Schwarz und Silber erhältlich und wird voraussichtlich Ende Dezember für einen Preis von rund 100 Euro in den Läden stehen.
Pünktlich zum Ende des Jahres bringt der Gehäuse-Spezialist Lian Li nochmals ein neues Mini-ITX-gehäuse auf den Markt. Das PC-Q33 vertraut auf die bewährte Würfelform, wobei es etwas mehr in die Höhe ragt. Die Besonderheiten lassen sich jedoch im Innenraum des PC-Q33 finden. Entgegen den meisten anderen Mini-ITX-Gehäusen in Würfelform wird das Mainboard nicht an einer Seitenwand befestigt, sondern waagrecht auf einer Zwischenplatte im Gehäuse. Dadurch lassen sich CPU-Kühler mit einer Höhe von bis zu 180 Millimeter verbauen. Das (ATX-)Netzteil ist durch die Zwischenplatte thermisch nahezu vollständig vom rest der Komponenten isoliert. Bis zu 200 Millimeter darf es tief sein.
Das PC-Q33 ist in zwei Farben erhältlich: Schwarz (PC-Q33B) und Silber (PC-Q33A). Das Nettogewicht beträgt 2,18 Kilogramm. An der front lassen sich drei 2,5-Zoll-Festplatten oder alternativ eine 3,5-Zoll-Festplatte und zwei 2,5-Zoll-SSDs montieren. Seitlich passen zwei 3,5-Zoll-Festplatten oder jeweils eine 3,5-Zoll und eine 2,5-Zoll-Platte rein. Bereits mitgeliefert wird ein 120-Millimeter-Lüfter, der die Wärme aus dem Gehäuse saugt. Grafikkarten dürfen bis zu 220 Millimeter lang sein. Die Frontblende beherbergen die typischen Audio-Schnittstellen sowie zwei USB-3.0-Buchsen. Die Montage sämtlicher Komponenten kann werkzeuglos erfolgen. Bislang ist das PC-Q33 bei keinem deutschen Händler gelistet. Die US-Preise werden auf 99 US-Dollar festgelegt, vermutlich dürfte sich das PC-Q33 im gleichen Euro-Preisbereich bewegen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von Lian Li.

Im Prinzip warten wir doch alle auf die Serienfertigung des Ncase M1 von Lian Li, also kleiner und für längere Grafikkarten geeignet.
Man beachte, dass Lian Li das Stecken der Seitenteile auch hier von den neueren Serien übernommen hat.
Aber die kleinen Grafikkarten mit 760 oder 670 in der höchsten Ausbaustufe sind dennoch schwächer als die längeren Karten. Man kommt nicht drum herum Standardkomponenten zu verbauen. Den SFX Netzteile in stärkerer Version kosten fast das Doppelte wie herkömmliche Netzteile. Mainboards sparen am Sound oder an der Spannungsversorgung.
Momentan kommt man nicht um eine Soundkarte zum Spielen herum, denn man hört viele Sounddetails mit einem Realtek Chip nicht so deutlich. Eine externe Soundkarte wäre eine Option, aber dann schwindet der Vorteil des Mini Systems.
Ich tendiere stark zu einem Gehäuse im Micro ATX Format ohne optischem Laufwerksschacht und vielen Festplattenaufhängungen für Full Size Grafikkarten, Soundkarten und passenden CPU Kühllösungen. Ich hoffe Lian Li legt nächstes Jahr nach.
Im Prinzip ist das Case der kleine Bruder vom v358 (matx Format).
Ein Aufbau ähnlich wie das Prodigy ihn hat, jedoch auf Grund der geringeren Tiefe ohne Möglichkeit für den Einbau langer Grafikkarten...
D.h. was flotteres als ne R9 270X, 7870, GTX 760/670 (die Kurzen von Asus/MSI) kriegt man nicht wirklich rein, schade, wobei das auch schon recht schnell ist...