Lian Li PC-J60: Neue Gehäuseserie mit minimalistischem Innenraum
Lian Li hat mit dem PC-J60 eine neue Gehäuseserie ins Leben gerufen, die sich offenbar durch einen minimalistischen Innenraum von den bisherigen Angeboten abgrenzen soll. Datenträger und Netzteil werden in eine separate Kammer verbannt, im Hauptteil soll die Hardware zur Geltung gebracht werden. Kostenpunkt: 200 Euro aufwärts.
Nachdem Lian Li auf der Cebit unter anderem das PC-J60 vorgestellt hat, wurde das Gehäuse nun offiziell angekündigt. Voraussichtlich ab Ende April soll es für 200 Euro (ohne Sichtfenster) beziehungsweise 230 Euro (mit Sichtfenster) erhältlich sein. Lian-Li-typisch besteht das PC-J60 komplett aus Aluminium und bringt bei einer Größe von 210 × 507 × 489 mm (B×H×T) 6,48 Kilogramm auf die Waage. Das PC-J60 wird nur in den Fenstervarianten (komplett schwarz oder mit rotem Rahmen) innen schwarz beschichtet. Das fensterlose Gehäuse ist innen silber.
Die Komponenten werden in zwei Kammern aufgeteilt. In der unteren befinden sich das Netzteil (ATX, maximal 210 mm lang) und zwei Käfige für Datenträger. Letztere können zwei 3,5- oder jeweils einen 3,5- und 2,5-Zoll-Datenträger beherbergen. Zwei weitere können sowohl vorne als auch hinten an der Mainboard-Zwischenwand verschraubt werden. Die Hauptkammer ist ziemlich minimalistisch gehalten. Neben Mainboard befindet sich dort abgesehen von der Kühlung nichts mehr, sodass man genug Platz für Wasserkühlungskomponenten (Pumpe, Ausgleichsbehälter) hat.
Die Belüftung übernehmen ab Werk zwei 120-mm-Ventilatoren in der Front und ein weiterer an der Blende des unteren Teils. Drei 120er können im Deckel nachinstalliert werden, wo Platz für einen 60 mm dicker 360-mm-Radiator ist. Obwohl das PC-J60 210 mm breit ist, verzichtet Lian Li auf Bohrungen für 140-mm-Lüfter. Dafür gibt es nun immerhin etwas mehr Platz für die Kabel hinter der Mainboard-Zwischenwand. CPU-Kühler dürfen indes 160 mm hoch, Grafikkarten 410 mm lang sein.
Quelle: Lian Li (Pressemitteilung, Produktseite)

Geschmäcker sind zum Glück verschieden, sonst gäbs in jedem Wirtshaus nur noch Wiener Schnitzel.
Ehrlich gesagt finde ich das Gehäuse ganz und gar unattraktiv. Oben Platz für einen 360er Radi, den man vermutlich auch braucht weil die richtig starken Luftkühler alle nicht rein passen. Und die SSD-Montage auf der Rückseite des Mainboardschlittens hat mir noch nie gefallen. Aber ja, das ist Geschmackssache. Ein optisches Laufwerk ist garnicht mehr vorgesehen. Hier hätten sie sich schon was einfallen lassen können, und wenns nur ein Slim-Einschub an der Rückseite gewesen wär. Ich weis viele meinen, optische Laufwerke sind schon veraltet, aber ich halte es noch immer für notwendig.
200 Euro wären mir jedenfalls zu viel für so ein Gehäuse, Verarbeitungsqualität hin oder her...
Finde ich da doch etwas teuer. Also 200-230€ für nichts spektakuläres. Bin mit meinem R5 mehr als zufrieden auch von der Qualität und dafür hab ich nur die hälfte gezahlt.