Deepcool Tristellar: Ungewöhnliches Gehäuse kommt auch nach Deutschland [Update]
Bereits zu Beginn des Jahres sorgte das Fang Trinity von CyberPower, das von Deepcool entwickelt wurde, für Furore. Nun ist klar: Das ungewöhnliche Gehäuse-Raumschiff kommt auch als Endkundenprodukt nach Deutschland, allerdings unter dem Namen Tristellar.
Update: Mittlerweile scheint auch normale Belieferung des deutschen Handels gesichert. So hat Caseking nun die Auslieferung des Deepcool Tristellar für den 24. Juli angekündigt. Der Preis liegt bei knapp 400 Euro, die Auflage des sternförmigen Gehäuses sei "streng limitiert", so Caseking.
Quelle: Caseking
Vor einigen Wochen berichteten wir in einem Hand's On über das Fang-Trinity-Gehäuse, das der US-Komplett-PC-Anbieter CyperPower für eine PC-Serie nutzt und das von Deepcool entwickelt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, ob und wie das Case im Endkundenmarkt erhältlich ist. Nun hat Deepcool das Tristellar-Gehäuse auf seiner Webseite vorgestellt und damit ist klar, dass es nicht bei der Verwendung in CyperPower-Rechnern bleibt. Netto wiegt das Tristellar bereits 16 Kilogramm, mit der entsprechenden Hardware kommt man dann locker über 20 kg.
Das dreiteilige Tristellar-Gehäuse besticht vor allem durch ein außergewöhnliches Design. Zwar lässt sich nur ein Mainboard im Mini-ITX Format verbauen, dafür finden aber große Grafikkarten wie die EVGA GTX 980 und bis zu fünf SSDs Platz im Gehäuse. CPU-Kühler dürfen 80mm hoch sein (alternativ kann man auch einen 120mm-Radiator nehmen), Grafikkarten 320mm lang. Deepcool unterteilt das Tristellar in einen Grafikkarten-, Mainboard und Netzteil-Flügel. Dazu passen je nach Flügel dann zwei bzw. drei 3,5-Zoll-Laufwerke, weitere Lüfter und ein 5,25-Zoll-Slot-In-Kaufwerk. Die Komponenten werden über einen Kabelschacht in der Mitte verbunden. Wie Deepcool den Kollegen von Computerbase mitteilte, wird das Tristellar ab Mai erhältlich sein. In Deutschland lässt sich das Gehäuse zu einem Preis zwischen 370 und 450 Euro von Amazon beziehen.
Technische Details: Deepcool Tristellar
- Maße: 435 x 388 x 395 mm (B x H x T)
- Material: Stahl (Materialstärke 0,6 - 2,0 mm), Kunststoff
- Gewicht: ca. 16 kg
- Farbe: Schwarz (matt)
- Formfaktor: Mini-ITX
- Lüfter (möglich):
1x 120 mm (Mainboard-Kammer, optional)
1x 90 mm (GPU-Kammer, vorinstalliert) - Radiator-Mounting (Verzicht auf Lüfter):
1x 120 mm (Mainboard-Kammer, optional) - Laufwerksschächte:
1x 5,25 Zoll (extern, nur für Slim-Slot-In-Laufwerke)
2x 3,5 Zoll (intern, PSU-Kammer, werkzeuglos)
3x 2,5 Zoll (intern, GPU-Kammer, werkzeuglos) - Netzteil: Standard ATX (optional)
- Erweiterungsslots: 3
- I/O-Panel:
2x USB 3.0 (interne Anbindung)
1x je Audio In/Out - Maximale Grafikkartenlänge: 320 mm
- Maximale Netzteillänge: 160 mm
- Maximale CPU-Kühler-Höhe: 80 mm

Sieht gut, ist aber einfach zu teuer.
Hat was.
Für 200 wärs ne Überlegung wert aber nicht bei 400
Sith Mod Incomming
Aber der Preis.... 200,- wären ja echt noch ne Überlegung gewesen...
Optisch zumindest interessant, wenn auch nicht unbedingt ganz mein Geschmack. Aber der ist halt Geschmackssache ^^
Der Preis ist ordentlich aber Design-Cases kosten immer etwas mehr und finden trotzdem ihre Käufer, daher höchstens für den interessierten (dann allerdings Nicht-)Kunden ein Grund es halt nicht zu kaufen.
Die größten Probleme hab ich mit dem Kabelsystem und vor allem dem Platzbedarf (in der Breite)...
Ja, das Teil sieht geil aus..und das Exemplar auf der CeBIT sah auch ziemlich gut in der Qualität zu sein, aber ich habe auf 2 Sachen keine Lust:
1. Preis
2. Kabelmanagment