Corsair auf der CES: Von Bulldoggen und Schoßhündchen

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News Roland Austinat (US-Korrespondent) Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Corsair Lapdog 02
Quelle: PC Games Hardware

Mit dem Duo Bulldog und Lapdog, die auf der CES gezeigt werden, will Corsair ins Wohnzimmer vordringen - doch auch alle, die lieber an einem senkrecht stehenden PC schrauben, bekommen gleich vier neue Möglichkeiten dazu.

Da hat man nun einen schmucken 4K-Fernseher, aber dann gibt es noch kaum Inhalte dafür. Dumm gelaufen. Nicht, wenn man ein PC-Spieler ist und zu Corsairs neuem Bulldog-Case greift. Das entwickelte die Firma zusammen mit Herstellern von Komponenten wie Grafikkarten, CPUs und Mini-ITX-Mainboards, die allesamt wassergekühlt werden. Neben dem Gehäuse liefert Corsair für rund 300 US-Dollar einen CPU-Kühler vom Typ Hydro H5 SF sowie ein Netzteil Marke SF 600 mit 80-Plus-Gold-Zertifizierung mit. Für 100 US-Dollar mehr gibt es noch ein ITX-Mainboard mit Intels Z170-Chipsatz dazu. Ausgewählte Partner liefern die Bulldogge auch komplett bestückt nach den Wünschen des Kunden. Nach Angaben eines Corsair-Mitarbeiters dürfte das dann etwa bei 1.200 US-Dollar losgehen. Für diese Summe ist unter anderem eine GTX 980 Ti mit Corsairs H55-Wasserkühlung verantwortlich. Wem eine SSD nicht reicht, der baut noch eine weitere oder eine klassische Festplatte ein - dann ist das Bulldog-Gehäuse komplett bestückt. Eine durchaus coole Idee, die dem 4K-Liebhaber endlich etwas zu tun gibt.

Bulldogge und Schoßhündchen

Weil sich im Wohnzimmer mit einem Controller Rollen- und Strategie-, aber auch zahlreiche Actionspiele schlecht steuern, hat Corsair den Lapdog ersonnen: Eine Kombination aus Tastatur-Halterung, Mauspad und USB-Hub. 90 US-Dollar soll es "nackt", rund 200 US-Dollar mit einer Corsair-Tastatur kosten. In der Klappe am oberen Rand lässt sich die TV-Fernbedienung staubgeschützt verstecken. Die Unterseite des "Tabletts" besteht aus einem speziellen Memory Foam, der auch bei längerem Gebrauch nicht für Unbill an den Oberschenkeln sorgen und zu allen nur denkbaren Körperbauten passen soll. Einen Halter für eine Bier- oder Coladose fehlt allerdings. "Die Frage hören wir allerdings oft", lacht Harry Butler von Corsair.

Gehäuse-Quartett für Einsteiger und Profis

Fans klassisch-senkrechter Gehäuse werden von Corsair nicht allein gelassen. Die Spec-Alpha-Serie ist als Einsteigermodell gedacht, in das zwei 3,5- und vier 2,5-Zoll-Laufwerke passen. Sieben Erweiterungs-Slots finden sich ebenfalls im leicht futuristisch-asymmetrisch gestylten, rund 100 US-Dollar teuren Tower, der laut Harry Butler seine größten Fans im asisatischen Raum finden wird und in einer Fülle von Farbkombinationen angeboten beziehungsweise geordert werden kann. Für deutsche Kunden interessanter ist das Duo Carbide Clear 400C und Carbide Quiet 400Q. Beide sind etwas weniger hohe Ableger der 600er-Carbides. Der Clear-Tower richtet sich mit seiner durchsichtigen Gehäusewand eher an Schrauber und Bastler, während der Quiet mit akustischen Dämmplatten versehen ist und so flüsterleise ans Werk geht. Beide sind aus einem stabilen Stahlgehäuse gefertigt und beherbergen zwei 3,5- und drei 2,5-Zoll-Laufwerke, die wie die Stromversorgung kunststoffverkleidet am Boden des Towers Platz finden. Auch hier warten sieben Erweiterungs-Slots auf Kundschaft, auch hier werden beim Kauf rund 100 US-Dollar fällig.

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