Geforce GTX 1080 Ti: Mutmaßungen über schlechte Verfügbarkeit der Karten
Sonderlich gut verfügbar ist die Geforce GTX 1080 Ti tatsächlich nicht. Man muss schon Glück haben oder Geld in die Hand nehmen, wenn man schnell eine Karte haben möchte. Ansonsten hilft derzeit nur Geduld. Über die Gründe der schlechten Verfügbarkeit wird nun spekuliert und manche haben Micron ausfindig gemacht.
Das Warten auf die Geforce GTX 1080 Ti hat sich offenbar für viele gelohnt, denn die Karte ist bekanntermaßen schnell unterwegs und der Preis von 819 Euro für das "Referenzdesign" scheint niemanden abzuschrecken, denn mittlerweile gibt es Lieferschwierigkeiten bei der Founders Edition, während manche gewiss auf die in der Regel leiser gekühlten Custom Designs warten.
Aktuell ist die Verfügbarkeit nicht nur in Deutschland bestenfalls als durchwachsen zu bezeichnen. Auch im Ausland ist schnelle Verfügbarkeit eher selten. Selbst bei Nvidia auf der Webseite ist derzeit nichts kurzfristig zu bekommen. Das führt nun wie so oft zu einem recht regen Gebrauchtmarkt, wobei die Karten teils neu sind, aber von privat überteuert weiterverkauft werden oder manche Händler die knappe Versorgungslage rigoros ausnutzen. Während manche sich an die UVP halten, fordern andere auch gerne 850, 900 und mehr Euro.
Die Situation führt nun dazu, dass über die Gründe diskutiert wird, die zur knappen Versorgungslage führt. Den Chip dafür verantwortlich zu machen, ist schwierig, aber nicht auszuschließen, da der GP102 nun erstmals in größeren Stückzahlen benötigt wird. Zuvor beim Einsatz in der Titan X bremste der absurd hohe Preis der Karte wohl viele Ambitionen.
Nun aber liegt man in einem Bereich, der für Enthusiasten erträglich ist und die greifen dann auch gewillt zu. Dennoch tippt man derzeit nicht auf den Chip als Engpass, sondern auf die Versorgung mit GDDR5X vom einzigen Lieferanten Micron. Samsung, SK Hynix, Elpida und Co führen kein GDDR5X. Das wiederum wären auch schlechte Zeichen für die Einführung der Custom-Designs mit GTX 1080 Ti, die dadurch schleppend laufen könnte.

Die Verfügbarkeit ist in der Tat unter aller Sau. Habe am 14.04. die Palit Super jet Stream über mindfactory bestellt. Liefertermin zu diesem Zeitpunkt war der 21.04. An dem Datum wurde dann auf den 24.04. verschoben, was für mich auch noch ok gewesen wäre. Am 24.04. erneute Verschiebung auf den 28.04. => Fazit: Habe ich bei keiner Grafikkarte bislang so erlebt. Über die Gründe kann ich nur spekulieren, muss ich aber nicht öffentlich machen.
Die Asus soll ja ab 28 . erhältlich sein...ob man dann bei Bestellung was bekommt, ist wieder ne andere Sache.
Kollege hat auch bestellt, nachdem er auf "auf Lager" gewartet hatte.
Dann direkt bestellt und trotzdem nicht lieferbar.
Man weiß es nicht, was da abgeht.
Was wäre wenn Vega 10 mit GDDR5X-Memory-Interface/Controller designt worden wäre? Release im 3./4. Quartal 2017 (wenn überhaupt dieses Jahr)? Micron ist im Vergleich zu Samsung und Hynix ein eher kleineres Licht was den SDRAM-Markt betrifft, zweifelhaft ob sie alleine sowohl Nvidia als auch AMD ausreichend beliefern könnten. Die HBM2-Schwarzmaler jetzt bitte vortreten.
Außerdem will AMD garantiert seine eigene Technologie pushen anstatt GDDR5X.
Wobei ich immer noch nicht davon überzeugt bin das Vega wegen HBM2 so spät kommt.
Wen man bedenkt das Raven Ridge auch noch seine Zeit braucht glaube ich eher das die neuen Treiber einfach noch nicht so weit sind.
Falls es so kommen wird, denke ich das andere Speicherkombinationen, z.B. 1080ti mit GDDR5 auf dem Markt landen werden. Auch Nvidia muss seine Rechnungen bezahlen und ich glaube kaum das es Sie sich leisten können, tausende von Chips auf halde in einer Lagerhalle vergammeln zu lassen, bloß weil der Speicher nicht geliefert werden kann.
Ist ja nicht so als würde man AMD in der Zwischenzeit den Markt überlassen