Logan-Entwickler-Plattform Kayla mit Titan-Technik und bislang geheimem Kepler-Modell D15M2-20

GTC

Logan-Entwickler-Plattform Kayla mit Titan-Technik und bislang geheimem Kepler-Modell D15M2-20

Carsten Spille
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20.03.2013 01:37 Uhr
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Neu
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Auf der GTC 2013 stellte Nvidia die Entwickler-Plattform Kayla vor. Diese beherbergt einen Quadcore-SoC vom Typ Tegra T30 und eine bislang noch geheime Grafikeinheit mit Kepler-Technik. PC Games Hardware hat nun Details zu diesem Modell herausgefunden, welcher auch im Desktop eingesetzt werden könnte.

Kayla Platform mit Compute Capability 3.5 - ergo GK110-Genen. Kayla Platform mit Compute Capability 3.5 - ergo GK110-Genen. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Die Kayla-Entwicklerplattform soll einen Vorgeschmack auf das für Ende des Jahres erwarteten, wahrscheinlich als Tegra 5 bezeichnetes SoC mit dem Codenamen Logan sein. Erste Details hatte Nvidia-Chef Huang bereits in seiner Keynote preisgegeben. Neben OpenGL 4.3 soll Tegra mit Logan endlich auch Cuda-fähig werden und dafür auf Kepler-Gene zurückgreifen. Etwas zaghaft hieß es dabei zunächst, dass Cuda-5-Kompatibilität gegegeben sein solle.

Kayla Platform mit D15M2-20 GPU Kayla Platform mit D15M2-20 GPU [Quelle: Siehe Bildergalerie] Im Verlaufe der GTC konnten wir weitere Details über die Plattform in Erfahrung bringen. Der ARM-SoC wird ein Nvidia Tegra T30 sein, die GPU auf einem bislang noch nicht angekündigten Kepler-Chip basieren. Sie wird 2 SMX und somit 384 Shader-ALUs oder, im Nvidia-Sprech, Cuda Cores haben. Der Chip könnte ein GK117 oder GK118 sein und wird über das bislang GK110-exklusive Feature Dynamic Parallelism verfügen. In der Session "Cuda on ARM Update" gab es nun - vielleicht unfreiwillig - noch weitere Details zur Grafikeinheit - diese trägt den Entwicklungsnamen D15M2-20, wie ein kurzer Blick in den Linux-Treiber 319.00 offenbarte. Je nach Speicheranbindung und endgültigen Taktfrequenzen könnte mit Logan somit erstmals ein SoC in Sachen Features und API-Support (denn auch OpenCL wird unterstützt, auch wenn Nvidia offiziell nicht darüber sprach) sowie auch der Performance mit einem halbwegs aktuellen Desktop- oder Notebook-GPU konkurrieren. Denn die Geforce GT 640 verfügt ebenfalls über nur 384 Shader-ALUs.

Für die Verwendung in unseren Foren:
 
Lötkolbengott/-göttin
23.03.2013 15:46 Uhr
Und? nVidia kann auch nicht zaubern...

Schau dir mal das hier an:3DCenter Forum - Nvidia Maxwell H1/2014 - Seite 16

Hach, wie sieht das denn aus? Wie nen Chip, der sowohl nen Rootcomplex als auch nen Endpoint sein kann. HUCH, wer hätte sowas erwartet
PC-Selbstbauer(in)
23.03.2013 15:22 Uhr
Der gute Herr Huang hat in der Keynote gesagt, dass dieses Entwicklerboard später in einem Tegra-Chip Platz finden wird.
Dieser Prototyp (Kayla) ist ja nur ein Vorgeschmack auf das, was 2014 (Logan) möglich sein wird.
Lötkolbengott/-göttin
20.03.2013 14:44 Uhr
Ja hast du

Das hier beworbene "Produkt" wird eine MXM bzw PCI-E Steckkarte, also so was, wie du aktuell in einem Laptop oder PC als dedizierte GPU stecken hast. Deswegen ist die Einordnung als "Tegra" auch völlig falsch.

Man kann daher auch absolut keine Rückschlüsse auf die LEistungsfähigkeit irgend eines Tegrad Produktes ziehen.

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