Online-Abo
  • Login
  • Registrieren
Games World
      • Von Old-Knitterhemd BIOS-Overclocker(in)
        Ich kenne Musiker die einzig und allein von Konzerteinnahmen, Auftritten und Plattenverkäufen/GEMA leben.

        Jedes Lied/ jede CD weniger verkauft, bedeutet weniger Geld zum Leben.

        Aber ey sind nur Musiker, sollen se halt was anderes machen...
        Die Musik kopier ich mir aber dann trotzdem.

        Man sollte hier DRINGEND zwischen gierigen Abmahnanwälten und ehrlich schaffenden Künstlern (denen eine ehrliche Vergütung zusteht) unterscheiden.
        Ebenso sollte man sich darüber klar sein welche Künstler wirklich darunter leiden (ein Keinhirn West hat genug Geld, aber kleinere Bands, Singer Songwriter etc werden um bares Geld betrogen)

        Wer behauptet man würde ja nichts stehlen, wenn man sich Musik illegal besorgt, statt sie zu kaufen, der ist ein blödes Arschloch, nicht mehr und nicht weniger.
      • Von Headcrash BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Nur weil Verbindungsdaten nach 6 Wochen gelöscht wurden bedeutet das nicht, dass sie nicht bereits vor Jahren abgerufen und in einer Akte gespeichert wurden die es aus welchen Gründen auch immer (Zeit-/Personalmangel, was auch immer) bisher nicht zur Anklage geschafft hatte.
        Nach dem Urteil könnte theoretisch wenn es solche Akten womöglich tonnenweise gibt eine der tollen Abmahnkanzleien damit beworfen werden die viele Jahre alte Fälle jetzt allesamt aufrollt.

        Außerdem gibt es auch Möglichkeiten was nachzuweisen ohne Verbindungsdaten. Stell dir ma vor, ein One-Click-Hoster deiner Wahl bekommt ein Angebot: Tonnenweise Geld der Rechteinhaber für 2 Wochen Vollzugriff auf alle Datenbanken. Wenn dieser OCH nun alle Verbindungsdaten gespeichert hat - also wer wann wo was wie rauf-/runtergeladen hat einschließlich Mailadresse, ggf. Bankverbindungen und so weiter - kann man einfach bei die bösen Jungs klingeln gehen. Da brauchste keine IP für.
        Die OCHs behaupten natürlich alle, dass derartige Daten was wann wo geladen wurde nicht gespeichert werden... aber beweisen können sie das nicht und in der Branche wäre man wohl recht leichtsinnig wenn man einfach jedem trauen würde.
        Ich bin da nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Aber früher konnte man bei Rapidshare & Co runterladen ohne einen Account zu besitzen. Also haben die dann nur die IP.
        Und wenn der Provider wirklich sämtliche Daten nach 6 Wochen löscht und man eine neue IP erhalten hat, können die das ja nach meinem Verständnis nicht mehr nachvollziehen.
        Mitlerweile sieht das anders aus weil es bei einigen Providern schon IPv6 gibt. Soviel ich weiß wird diese IP nicht mehr geändert, bzw nur die letzten 8 Stellen.
      • Von diablo8685 Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von aloha84
        Wenn du den Abmahn-Abzockern 800-2500€ überweist, brauchst du keinen Anwalt.
        Wenn du keine Lust hast für ein einziges Lied 2500€ zu zahlen, dann nimmt man sich einen Anwalt --> ODER die noch günstigere Variante, man lädt es legal runter.
        Genau das. Unabhängig davon schicken alle Abmahnanwälte sogenannte Unterlassungserklärungen mit, die genau von einem Anwalt geprüft werden sollten. Unterschreibt man die einfach so heißt das soviel wie: "Ja ich gebe zu, dass ich das mit vollem Bewusstsein gemacht habe und ihr gerne nochmal bei mir abkassieren dürft und falls ich es wieder machen sollte dürft ihr deutlich höhere Geldbußen verlangen."
      • Von Quat Software-Overclocker(in)
        Zitat von DerKabelbinder
        In einem Moment behauptet man, etwas Wertvolles geschaffen zu haben, und im anderen bemüht man sich dann wieder, dieses schwerer zugänglich zu machen.
        Das passiert, wenn man Kunst zu einer rechtlich etablierten Form der "Dienstleistung" degradiert.
        "Wertvoll Geschaffenes" ist ja auch weniger Kunst als Handwerk, wenn es der Vergütung wegen geschaffen wird. Aber auch Handwerk darf geschützt werden! Nur geht's ja wiedermal eher vermindert um die Schaffenden, sondern vorrangig um Verwertungsmachenschaften! Kunst ist eben keine Industrie, verdiehnt somit auch keinen sonderlichen Schutz.
      • Von Sliderraider Kabelverknoter(in)
        Zitat von Research
        Was verjährt sonst noch nach 10 Jahren?
        Sexueller Missbrauch von Kindern verjährt 10 Jahre nachdem das Kind das 18. Lebensjahr erreicht hat.
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games Hardware 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016
    PCGH Magazin 01/2017 PC Games 12/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1213295
Filesharing
BGH-Urteil: Filesharing verjährt erst nach 10 Jahren
Das Jahr 2016 geht doch noch mit einem Paukenschlag bei der Rechtsprechung von Filesharing-Fällen zu Ende. Bereits im Mai verhandelt, aber erst jetzt als Volltext erschienen ist das Urteil des Bundesgerichtshofes in einem Fall, bei dem man feststellt, dass Filesharing-Delikte erst nach 10 Jahren verjähren (BGH Urt. v. 12.5.2016, I ZR 48/15 - "Everytime we touch"). Damit herrscht nun Klarheit, worüber lange diskutiert wurde. Bisher ging man meist von 3 Jahren aus.
http://www.pcgameshardware.de/Filesharing-Thema-209950/News/verjaehrt-erst-nach-10-Jahren-1213295/
14.11.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2013/02/recht_gericht_urteil___11__b2teaser_169.JPG
news