Western Digital bringt 12-Terabyte-HDD auf den Markt
Western Digital hat seine WD-Gold-Reihe um ein 12 Terabyte fassendes Modell erweitert. Das 3,5 Zoll große Gehäuse hat eine Helium-Füllung, um eine weitere Aluminium-Scheibe unterzubringen. Weitere Steigerungen sind nur via SMR oder Glaskeramik möglich.
Western Digital bietet nun auch mit Helium gefüllte, 12 Terabyte große Festplatten an und reiht sich damit bei Seagate und der Tochter HGST ein. In das 3,5 Zoll große Gehäuse wird eine weitere Aluminiumscheibe gezwängt, was erst durch den niedrigeren Widerstand der Heliumfüllung möglich wird. Weitere Ausbaustufen auf 14/16 Gigabyte werden bei den meisten Herstellern und herkömmlichen Mitteln nur mit SMR (Shingled Magnetic Recording) möglich sein. Derzeit wird aber auch der Einsatz von Glaskeramikscheiben vorangetrieben.
Die neuen Laufwerke werden in die Reihe WD Gold eingegliedert, die sich eigentlich an Betreiber von Datacentern richtet, und tragen die Modellnummer WD121KRYZ. Entsprechend sind die Laufwerke für den professionellen Einsatz ausgelegt und bieten laut Western Digital 2,5 Millionen Stunden MTBF (Mean Time Between Failures).
Die SATA-Laufwerke laufen mit 7.200 Umdrehungen pro Minute, haben einen 256 Megabyte großen Cache und sollen 520 USD/689 EUR kosten. WD gibt zudem, Datacenterbetreiber werden hier genau hinschauen, 5 Watt Leistungsaufnahme im Leerlauf und 7 Watt bei sequenziellen Schreib- und Lesevorgängen an. Außerdem sind die Laufwerke mit einer fünfjährigen Garantie ausgestattet.
Laut Western Digital sind die Laufwerke sofort verfügbar, in Deutschland allerdings ist dies im Moment nicht der Fall. Als Konkurrenz positioniert sich die Seagate Enterprise Capacity ab ca. 440 Euro und die HGST Ultrastar ab ca. 475 Euro. Beide Modelle sind mit ebenfalls Helium befüllt. Wenn Nutzer kein reines Datengrab suchen, sollten sie beim Kauf des Laufwerks darauf achten, dass es nicht über SMR verfügt, da hier durch die Überlappung der Daten sehr umfangreiche Schreibvorgänge anfallen können, die deutlich auf die Leistung drücken.

Ich denke mal da sollte Terabyte stehen...
Dadurch lässt sich doch sicherlich die Datendichte erhöhen weil der Platz zwischen 2 Festplattenplätzen zusätzlich ausgenutzt wird, bzw. die Platter entsprechend größer werden wenn sie im 5,25" Format gebaut werden?
Solche Platten gab es ja früher, sie waren nicht besonders gut, deswegen wurde es ja 3,5 und 2,5
quasi 2* 3,5" Platten in eine Gehäuse zu quetschen ist auch recht uninteressant, da quasi alle Servergehäuse damit raus fallen.
Sogar im Privatbereich in Desktop Gehäusen gehen die ja oft nicht rein. Führt alles zu deutlich geringerem Absatz und dadurch zu deutlich höheren Preisen.
Leistung wirklich steigern geht deswegen nur mit mehr Datendichte in einem Gehäuse
Ich habe die Platten anfangs schon bis Anschlag befüllt. Davor hatte ich auch noch einen schreibenden Test über die komplette Kapazität durchgeführt, welcher ebenfalls keine Probleme hatte. Ich wüsste auch nicht, warum SMR zu solchen langsamen Übertragungsraten führen sollte, wenn man die ganzen Daten am Stück auf eine leere HDD schreibt.
SATA-Anschluss ist ja schon dran, die Blende kann für die Optik erhalten bleiben.
Top Tarnung, da findet das BKA deine Daten nie.
Ne, mal im Ernst..
Privat sind große Platten ja ganz nice, auch in Rechenzentren.
Aber versuch mal als Admin - bei 12 TB-Platten im freien Handel - deine Nutzer zur Datensparsamkeit zu erziehen.
Daher meine Frage, zu wieviel % oder mit wieviel GB hast du welche (Kapazität) Archive direkt und an einem Stück befüllt?
Übrigens, PMR-Platten sind kaum teurer, und auch bis 12TB verfügbar.