Speicher: Seagate gibt Zeitraum für 100-Terabyte-HDDs bekannt
Im Rahmen einer Roadmap, die zeigt, welche Produkte Seagate in naher und ferner Zukunft veröffentlichen möchte, gibt es auch erstmals einen Ausblick auf gigantische Speichergrößen im 100-Terabyte-Segment. Diese sollen offenbar schon im Jahre 2025 an den Start gehen. HDDs mit 20 Terabyte sollen hingegen schon in einigen Monaten verfügbar sein.
Wer sich heute einen neuen Komplett-Desktop-PC zusammenstellt, steht oftmals vor der Wahl, ob man in Zukunft vollständig auf Solid State Drives (SSD) setzt oder lieber noch eine zusätzliche klassische Festplatte verbaut. Letztere punkten aktuell vor allem noch im Speicher-Preis-Verhältnis und bieten dementsprechend mehr Terabyte für weniger Geld. Dazu kommt, dass SSDs mit einem ähnlich hohen Speichervermögen wie Festplatten entweder zu teuer oder schlichtweg nicht zu haben sind.
Seagate HDDs: Wann kommen Festplatten mit 20 Terabyte?
Der Hardware-Hersteller Seagate, mittlerweile führender Produzent von Festplatten, hat im Rahmen einer Produkt-Roadmap bekanntgegeben, was als Nächstes auf der Agenda steht. So soll für das Jahr 2025 schon eine Festplatte mit insgesamt 100 Terabyte Speicher zur Verfügung stehen, die auf Basis der HDMR-Technologie (Heated Dot Magnetic Recording) beruhen sollen. Die Konkurenz bei Western Digital setzt für 40-Terabyte-Festplatten wohl auf MAMR (Microwave Assisted Magnetic Recording).
Seagate will sogar bis 2020 noch 20-Terabyte-HDDs auf den Markt bringen, die auf Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR) basieren. Diese Technologie soll dann auch die Basis für zukünftige Festplatten bilden mit Speichergrößen wie 36 Terabyte (2022) und 48 Terabyte (2024). HAMR soll das Flächendichtewachstum alle 2.5 Jahre sogar verdoppeln, weshalb die angegebenen Speicherkapazitäten durchaus denkbar sind. Die aktuelle Technologie, Perpendicular Magnetic Recording (PMR), soll hingegen in naher Zukunft einfach wegfallen.
Quelle: guru3D

Hat entweder keine Sau gejuckt.
Oder Leute sind aus dem Kino geflüchtet, weil Sie das Bild einfach nur ekelhaft fanden, viel zu smooth.
Ich fand es geil und stimme dir zu, die Breite Masse juckt es aber nicht.
Irgendwann werden sie aber kommen. Und dann gibts wieder recht schnelle Sprünge.
Ich muss euch leider wieder widersprechen.
@inkredible Alk: Die aktuelle Preisentwicklung geht halt dahin, dass wir in zwei bis drei Jahren ein ähnliches Preißniveau haben. In den letzten Jahren haben wir regelmäßig halbierte Werte im Bereich der NAND Speicher. Im Magnetbereich ist seit Jahren kein Fortschritt mehr zu erkennen.
Damit ist doch das "lange" eine sehr relative Zeitangabe.
Datengräber sind schön und gut, dennoch solltest du in einem Rechenzentrum die Zugriffszeiten nicht verachten. Klar werden da nur Daten gespeichert, aber lass mal eine Mio Kunden gleichzeitig auf mehree Datensätze zugreifen und jedes Rechenzentrum der Welt wäre froh eine SSD zu haben. Dennoch gebe ich dir Recht, dass die Geschwindigkeit hier kein MUSS ist. Aber dennoch überwiegen die Vorteile, sobal der Punkt 1 erledigt ist (Preis)
Die genannte 32TB SSD verbraucht unter Volllast 13,5W, womit sie etwas unterhalb von typischen 15K SAS (16W) Platten liegen und minimal über normalen 7,2K SATA Platten (12W). Ebenfalls kein Argument, da dieser Lastmehrverbrauch durch ein vielfaches an Datenrate locker eingespielt wird. Die SAS Platte muss bps. 15 Sekunden drehen, die SSD braucht nur rund 5 Sekunden.
Zu guter Letzt, Deutschland ist leider Entwicklungsland. Aber ich glaube kaum, dass irgendein Cloudanbieter deine private Situation berücksichtigen wird. Es gibt diverse HighSpeed Anbindungen (Gbit bei mir zu Hause) die müssen eben genau so bedient werden wie der 16K Anschluss mit ADSL2+. Dennoch gilt auch hier, bei gleichem Preis, wird jeder die SSD nehmen.
Ich denke auch, nach Verfolgung Eurer Diskussion, dass als reines Datengrab eine SSD overkill wäre; bei aktiv benutzten Primärplatten ist eine SSDs natürlich so etwas wie das Maß der Dinge, wenn man vom Preis absehen kann.
Ist dir nicht aufgefallen, dass ich in meinem Post von meiner persönlichen Situation gesprochen habe?