Hosting-Betreiber vernichtet Existenzgrundlage mit "rm -rf"
Ein kleiner Hoster hat offenbar seine Existenzgrundlage mit dem Befehl "rm -rf" vernichtet und dürfte nun vor dem größten Problem seiner beruflichen Laufbahn stehen. Durch einen Fehler in einem Skript wurden mit dem Befehl alle Daten gelöscht, inklusive Backups.
Derzeit macht eine kuriose und bittere Meldung die Runde, in der darüber berichtet wird, wie ein Unternehmer die Existenzgrundlage seiner ganzen Firma mit einem falschen Befehl gelöscht hat. Marco Marsala betreibt Host-Server, auf denen Daten seiner Kunden liegen. Fälschlicherweise gab er einen Konsolenfehl ein, der zum Löschen sämtlicher gehosteten Daten führte.
Sich der Folge seines Handels noch nicht ganz bewusst, suchte er im Forum Server Fault Hilfe, doch dort erklärten ihm seine Kollegen recht schnell, dass er jetzt ein größeres Problem hat - oder zynisch betrachtet gar keines, denn die Daten waren ja bereits weg.
Der Fehler passierte schnell und hätte angesichts des winzigen nötigen Befehls wohl jedem passieren können. Das Kommando "rm -rf" löscht einfach alles, was man ihm mitgibt. Dabei steht "rm" dafür, dass etwas gelöscht werden soll, der Zusatz "r" löscht alles in einem gegebenen Verzeichnis und das "f" sorgt dafür, dass keine Warnungen ausgegeben werden.
Die vier Buchstaben und das eine Zeichen haben sogar einen gewissen Ruf unter mit dem Serverhosting vertrauten Personen. Normalerweise wird er verwendet, um gezielt einen Bereich auf einem Rechner zu löschen. Sagt man ihm aber nicht explizit, welcher Bereich, so versteht der Befehl das als "alles Vorhandene".
Absicht war die Aktion keinesfalls. Wie Marsala berichtet, verwendet er Skripte, um die Server seiner relativ kleinen Hosting-Firma mit etwas über 1.500 Kunden zu administrieren. Durch einen Fehler wurden bei der Übergabe des Löschbefehls die Variablen nicht übergeben. Das passierte wegen eines Fehlers im Skript oberhalb der Löschzeile und das Desaster war perfekt.
Unglücklicherweise war der Befehl so destruktiv, dass auch alle Sicherheitsupdates, die für einen Worst Case erstellt werden, gelöscht wurden. Das geschah dadurch, dass die Laufwerke zum Zeitpunkt der Befehlsausführung angeschlossen waren. Und weil das noch nicht genug war, wurden auch die Backups gelöscht, die Offsite durchgeführt wurden, weil das Wartungsskript diese weiter oben in das System eingebunden hat. Marsala hat also das maximal verfügbare Unglück an diesem Abend für sich beansprucht.
Im Server-Fault-Forum gehen die meisten davon aus, dass Marsala die Daten nicht mehr herstellen wird können und das dürfte bedeuten, dass seine Firma am Ende ist. Denn jetzt muss er sich mit den Kunden auseinandersetzen, deren Daten unwiderruflich verschwunden sind. Selbst eine Wiederherstellung, sofern möglich, wird Marsala ein kleines Vermögen kosten und ob das sein kleiner Hosting-Betrieb stemmen kann, ist fraglich.
Quelle: The Independent

Der Mist ist schon 2 Jahre alt und der "Typ" hat seinen bei Hetzner gehosteten Server damit gelöscht.
Nirgends steht, dass er selbst eine Firma als Hoster betreibt, auch nicht in seinem eigenen Post (ja der Post von 2014!)
Was für eine sinnlose Meldung und redaktioneller Fail.....das Sommerloch kommt doch erst noch?
Wat'n Quatsch.
Das ist von vorn bis hinten gelogen ... .
Ah ja, habs schon woanders gesehen.
Das geile daran ist ja, dass seine Backups alle auf dauerhaft angeschlossenen Festplatten lagen, die er dabei gleich mit gelöscht hat
Oh man ... Das beste wäre es in der Tat, sofort das System abzuschalten und die fürs löschen markierten Blocks wiederherzustellen.
das is sicher ein fake denn so dämlich kann man gar nicht sein. da wäre dann nicht ein dummer fehler gemacht worden sondern minimum 5 gleichzeitig, der wollte nur mal trollen. übersetzt aus der it: er hat den föhn in der badewanne repariert während dieser angeschlossen war und unter den wasserhahn mit fließendem wasser gehalten um die elektrischen kontakte zu reinigen während er sich am heizungsrohr festgehalten hat.