F1 2010 im Technik-Test: Benchmarks und DirectX 11 - Update: alternative DX11-Optik

F1 2010 (PC)

Release:
23.09.2010
Genre:
Rennspiel
Publisher:
Codemasters

F1 2010 im Technik-Test: Benchmarks und DirectX 11 - Update: alternative DX11-Optik

Marc Sauter
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02.10.2010 09:30 Uhr
|
Neu
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Mit F1 2010 fährt ein weiterer Titel auf Basis der Ego-Engine vor. Im Technik-Test prüft PC Games Hardware die CPU- und Grafikkarten-Anforderungen, liefert Details zur Engine, vergleicht minimale mit maximalen Details und erläutert die inoffizielle Aktivierung des DirectX-11-Modus.
F1 2010

Update: Im Forum von Codemasters haben sich auch andere User mit dem Thema DirectX 11 per Config-Trick beschäftigt. Herausgekommen sind alternative Einstellungen, die scheinbar eine noch bessere Optik als unsere Variante bieten - nachgeprüft haben wir das bisher aus Zeitmangel noch nicht. Alle Änderungen erfolgen dann auf eigene Gefahr hin.

Einige Bilder der "Ultra"-Config finden Sie in der Bildergalerie.

Quelle: Codemasters-Forum

F1 2010: Ego-Engine mit DirectX 11 per Trick
Wie bereits Colin McRae Dirt 2, setzt auch F1 2010 Codemasters' inhouse-Renderer, die Ego-Engine. Dank der Full-Floating-Point-HDR-Beleuchtung (FP16) und Ambient Occlusion (Umgebungsverdeckung), Post-Effekten wie Motion Blur (Bewegungsunschärfe) sowie saubere Shadow- und Cube-Maps macht F1 2010 viel her - vor allem, wenn es regnet: Im peitschenden Regen spritzt Gischt aufs Visier unseres Helms, der Wagen tropft zum Anfassen echt und die Reifen wirbeln Wasser von der Strecke auf. Die nasse Fahrbahn sieht sehr beeindruckend aus, die Umgebung spiegelt sich im Nass und auf den Fahrzeugen. Hört der Regen auf, "fährt" sich die Strecke langsam trocken. Rutschen wir ins Kiesbett, bleiben Steine an den Reifen kleben und lösen sich während der Fahrt. Die Bodentexturen sind meist knackig scharf und bis ins Detail ausgearbeitet. Die Verkaufsversion arbeitet offiziell mit DirectX 9, DirectX 11 soll per Patch nachgeliefert werden - dennoch ist es auf Umwegen möglich, DirectX 11 schon jetzt zu nutzen.

Update: Ein Youtube-Video zeigt einige Minuten Spielszenen mit dem von uns demonstrierten DX11-Trick.

F1 2010 (2) F1 2010 (2) [Quelle: Siehe Bildergalerie] F1 2010: Grafikvergleich und Optik-Tuning
Mit allen Details auf Anschlag macht F1 2010 einen guten bis sehr guten Eindruck, vor allem die Spiegelungen und Gischt-Effekte überzeugen. Mit minimalen Details verschwinden die Schatten, die Geometrie der Umgebung und der Fahrzeuge verschwindet - selbst der eigene Fahrer wird ausgeblendet. Auch die Beleuchtung und Reflexionen fehlen oder sind stark reduziert. Wenn Sie in der "hardware config.xml" in den Eigenen Dokumenten den Eintrag "directx forcedx9" auf "false" setzen, starten Sie den inoffiziellen DirectX-11-Modus. Dieser bietet eine deutlich knackigere Optik als DX9, dafür werden einige Details wie Anzeigen-Monitore oder Streifen an den Reifen nicht dargestellt. Ebenfalls möglich ist die Erhöhung der Shadow- und Cube-Maps auf beispielsweise 9,4 GPix (3.072 x 3.072), die Optik verbessert sich sichtlich - die Fps aber leiden recht stark.

F1 2010 (9) F1 2010 (9) [Quelle: Siehe Bildergalerie] F1 2010 (6) F1 2010 (6) [Quelle: Siehe Bildergalerie] F1 2010: Testsequenz
Wir starten für McLaren als Hamilton als 24ter auf dem Bahrain International Circuit nage Sakhir, also ganz hinten im Feld. Direkt nach dem das Bild erscheint starten wir Fraps und geben Gas, 20 Sekunden lang bis in die erste Kurve. Durch die hohe Anzahl an Fahrzeugen ist diese Szene sehr CPU-lastig und Fps-kritisch, zumal wir die entfernteste Kamera-Perspektive nutzen. Das Wetter ist leicht bewölkt, Rennen mit starkem Regen fordern die Grafikkarte stärker - kommen aber nicht sehr häufig vor.

F1 2010: CPU-Kernskalierung
Die Ego-Engine ist für ihre gute Skalierung mit mehreren CPU-Kernen und höheren Taktraten bekannt. F1 2010 bildet hier keine Ausnahme. Aber Vorsicht: Wie schon Colin McRae Dirt 2 verweigert F1 2010 auf einem Singlecore-Prozessor den Start, ein Dualcore ist Pflicht. Drei Kerne sind rund ein Drittel schneller als zwei, vier Kerne sind 45 Prozent in Front. Vier statt drei Kerne nimmt F1 2010 auch noch mit, die Leistung steigt um etwa 10 Prozent. Da unsere Grafikkarten-Test-CPU mit 4,0 GHz läuft, vergleichen wir diese mit Standardtakt (2,8 GHz): Gute 40 Prozent mehr Takt wandelt F1 2010 fast 1:1 in mehr Fps um.

Auf unserem 890FX-Testsystem (Asus Crosshair IV Formula mit BIOS v1102) lief F1 2010 nicht fehlerfrei, oft hängte es sich bei bestimmten Rennen auf. Zumindest eine Erkenntnis aber lässt sich treffen: Sechs Kerne sind bei gleichem Takt etwas flotter als vier, gegen einen Core i5-760 kommt ein Phenom II X6 1055T aber nicht an - der Vorsprung der Intel-CPU beträgt rund 20 Prozent.

F1 2010

F1 2010: Grafikkarten-Benchmarks
In Sachen Grafikpower zeigt sich F1 2010 vergleichsweise anspruchsvoll - und das, obwohl wir nicht im Regen benchen. Für flüssiges, präzises Fahren sollten es deutlich über 40 Fps sein. In 1.680 x 1.050 mit maximalen DX9-Details und 4x MSAA sowie 16:1 AF gelingt dies bereits einer Radeon HD 5770 oder schneller. Die Geforce GTX 460 ist interessanter Weise einen Tick vor AMDs Radeon HD 5850, die Geforce GTX 260-216 dagegen fällt weiter hinter die Radeon HD 5770 zurück. Verzichten Sie auf die Kantenglättung, reichen auch eine Geforce 8800 GT oder Radeon HD 3870 für akzeptable Bildraten.

F1 2010

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BIOS-Overclocker(in)
17.10.2010 18:12 Uhr
Gibt jetzt Dirext 11 ider wird das noch per Patch nachgeliefert ? Wie siehts aktuell aus ? Irgendwie habt ihr ja geschafft das es schon Dx 11 unterstüzt. Wie habt ihr das hingekriegt ? GIbt es da noch einige Bugs ?
Kabelverknoter(in)
05.10.2010 17:36 Uhr
@
Zitat: (Original von BambergT;2266341)


Ich dachte dass ich mit meiner Empfindung schon alleine bin. Endlich ein "Beobachtungsbruder" !!!! Mich wundert's das es so wenige Feststellen. Bei Formula 1GP(ist schon ewig her) konnte man das Auto gründlich verstellen oder so perfekt einstellen dass die Konkurenz alt aussah. Wohl gemerkt musst das damals ein deutlich schwächeres System berechnen als heute noch irgendjemand im Keller stehen hat.
Das mal ganz anbei. Das so viele vieles nicht bemerken scheint an den angesprochenen Konsolenfreunden zu liegen. Abseits der Strecke befindet sich das Grafikniveau gerade noch etwas über den Möglichkeiten der Rechentechnik einer Wii, das scheint aber keiner zu bemerken.
F1 2011 lässt also hoffen! Ich jedenfalls werde mir es nicht als Erstbesteller kaufen, sondern wieder mal warten. Auf F1 2010 war ich heiß. Die Werbung versprach den F1 Himmel auf Erden....für alle die, die sich's wie ich, nicht leisten können F1 real zu fahren da ein paar entscheidende Tausender fehlen....die Youtube Videos konnten das ganze Grafikdesaster nicht darstellen weil nicht hochauflösend genug, oder aus der Ferne vom Monitor abgefilmt.
Ich bin jedenfalls ebenfalls enttäuscht! Codemasters kanns besser! Jungs von CM konzentriert euchauf weniger, dafür darauf richtig. Ihr habt's schon bewiesen!
Komplett-PC-Käufer(in)
02.10.2010 18:33 Uhr
Was mich , neben den sporadichen Abstürzen and F1 2010 besonders nervt ist das "Konsolenmenü" - sowie die uninspirierte Präsentation abseits der Strecke. Dat hätten richtigee Hi-res Photos Wunder bewirkt.
Für einen Erwachsenen ist das jedoch schon etwas zu kindlich. Weiterhin sollten auf dem PC viel bessere Texturen möglich sein. Auch das Fahrzeugsetupmenü ist mir zu Konsolenmässig. Irgendwie ist der Titel ebenso lieblos auf PC umgestzt wie die meißten anderen Spiele.
Das fehlen von Telemetriedaten verpasst dem Spiel denn Todestoß als Simulation. Insgessamt bin ich von dem Spiel entäuscht und kann Wertungen von deutlich über 80% nicht nachvollzeihen - zumahl DX11 fehlt und das Teil öfter ins Nirwana stürtzt.
Hoffe das Codemasters sich für die PC Version von F-2011 Gedanken macht und den Simulations-, Präsentation- sowie Grafik auf den Stand des technisch für PC möglichen bringt. Auf eine Stufenweise Verbesserung a la Fifa kann ich jedoch verzichten. Naja die Community wird wohl wie üblich auch noch was an Verbesserungen bringen .....

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