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      • Von Silentfighter89 Schraubenverwechsler(in)
        Thema Brillenträger...stimmt nicht ganz, beide, Oculus Rift wie auch HTC Vive arbeiten stark daran, dass das Tragen von Brillen möglich und angenehm wird. So weit wie möglich versteht sich. Beide haben aber schon gesagt dass desto weiter die Optik von den Augen ist desto kleider wird die FOV (Field of View). Heisst dein Sichtfeld hat dann keine 100° mehr sondern nur noch 90°..also ein bisschen mehr Taucherbrillenfeeling. Das kann man aber nicht verhindern.
      • Von pcghacc432 Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Grummelbacke
        Hmm.
        1. mal eine kleine Korrektur bzw Aufklärung.


        Das war keine kleine Korrektur, das war das, was eigentlich im Artikel stehen sollte. VIELEN DANK!

        Und an den Autor des Artikels: Bitte bitte bitte recherchieren, bevor man so einen uninformierten Unsinn schreibt!
        Auch die 1500 USD sind eine geschätzte Obergrenze. Einige sagen, es kostet so viel wie die Oculus (600 USD, glaube ich persönlich nicht so recht), andere sagen knapp drüber, dh. eher 700-800 USD.
      • Von Oldtown1983 Kabelverknoter(in)
        Danke für deine ausführliche Antwort Grummelbacke
      • Von Grummelbacke Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Oldtown1983
        Mir stellt sich die Frage ob sich nach gewisser Zeit ein Gewöhnungseffekt einstellt!
        Ja tut es (bei mir). Ist aber eher begrenzt bisher. (Benutze seit 3/4 Jahr eine Samsung/Oculus GearVR).

        Ich weiß nicht, ob man es jemals ganz weg-kriegt damit, da ich solche Erfahrungen dann doch meistens meide. Haha. Aber wenn ich eine Sache, die mir Probleme macht, sagen wir mal 4 mal mache (aber mit Abstand) ist jedes mal weniger schlimm.

        Etwa so:

        1. mal: Habe 2 Minuten gespielt und mir war 3 Stunden so schlecht, das ich sterben wollte (lol)
        2. mal: Habe nach 2 Minuten wieder aufgehört, mir war ein bisschen schlecht, ging aber.
        3. mal Habe wieder 2 Minuten gespielt, es war nur leicht unangenehm.
        4. 10 Minuten gespielt. Nur bestimme Bewegungen machen noch Probleme. Sind aber dennoch ein wenig abschreckend und das SPiel mit dem ich es ausprobiere ist weiteres experimentieren nicht wert. *g*

        Ich bin auch nicht so richtig sicher, ob sich der Trainingseffekt von einem Spiel auf ein anderes übertragen lässt, oder ob man jedes Spiel einzeln trainieren muss. (Wenn es wirklich übertragbar wäre, müsste ich nach 3/4 Jahr doch schon immun sein? Bin ich aber nicht.

        Außerdem ist natürlich die Frage ob man das unbegrenzt weit trainieren kann. Ich vergleiche das mal mit Liegestütze machen: Jede Liegestütz tut mehr weh als die vorherige. (je länger eine VR Session dauert, desto kotz). Je öfter man aber mal ein paar Liegestütze macht, desto mehr schafft man pro Session. ABER: Egal wie hart man trainiert, man wird nie eine unbegrenzte Zahl Liegestütze schaffen und man wird das Gefühl, es sei wenigstens minimal anstrengend, nie los.

        Aber hoffen wir das beste.
      • Von Grummelbacke Schraubenverwechsler(in)
        Hmm.
        1. mal eine kleine Korrektur bzw Aufklärung.
        "Motion Sickness" ist wie "Platzangst" ein Begriff den 90% aller Menschen für die falsche Sache benutzen. Das Problem ist nur, das es so viele Leute falsch machen, das es sich womöglich durchsetzt das so zu nennen.
        "Motion Sickness" = Reisekrankheit (nix "Im Gegensatz zu Reisekrankheit"). Es ist einfach der englische Begriff für "Reisekrankheit".

        Und das bekommt man, wenn das Gleichgewichtsorgan eine Bewegung spürt, die Augen aber keine Bewegung sehen (weil sie grade auf ein Buch starren um es zu lesen)

        Das Andere Ding, das richtige Wort hier, ist "Simulator Sickness", im Deutschen "Simulatorkrankheit" genannt, weil zB einem Teil aller Piloten im Flugsimulator oder Formel 1 Fahrern, ebenfalls im Simulator schlecht wird. Michael Schumacher soll zB so schlecht geworden sein, das er den Simulator mit dem die Teams trainieren, nie benutzen konnte. Die Betreiber dieses Simulators behaupten, ungefähr die Hälfte aller Personen hat damit Probleme. Böse Sache.

        Und jetzt zu der anderen Sache, mit den Sensoren und "Room Scale VR" (Position im Raum wird ermittelt) und Simulatorkrankheit. Das hilft wirklich. ABER....
        Man muss sich darüber im Klaren sein: WANN wird man krank? Warum wird man krank?

        Man wird krank wenn was man sieht und was man fühlt nicht übereinstimmt.

        Nehmen wir eine VR Brille ohne eine "Room Scale VR". Da sieht man, das man grade 3 Schritte läuft, man sitzt aber im Stuhl = krank
        Aber mit so einer Sensorentechnik: Man geht WIRKLICH 3 Schritte und die Spielfigur geht auch 3 Schritte = Auge und Körpergefühl synchron = alles ok
        Das geht natürlich nur bei Spielen, bei denen es reicht, sich auf einem kleinen Bereich (5x5m oder sowas) zu bewegen. Minigolf meinetwegen. Oder ein Billardtisch oder ein Ballerspiel wo man eine 5mx5m Position verteidigen muss (und nie aus diesem Bereich laufen muss ODER nur per Teleport zu einer anderen solchen Position gebracht wird)

        Bei den Bodenmissionen wird einem schlecht, weil das Gleichgewichtsorgan im Ohr, die Bewegung des Fahrzeugs nicht spürt. Da helfen keine Sensoren. Das einzige was helfen würde, wäre, wenn der SPieler in einem Fahrzeug herumgefahren würde, das genau die selben Lenkbewegungen macht wie das Auto im Spiel. (ROFL)

        Ok, und wieso wird einem bei den Weltraumszenen NICHT schlecht?

        Das liegt teilweise daran, das Personen die unter Simulatorkrankheit leiden, Toleranzen für bestimmte Bewegungen (entwickelt?) haben. Eine Bewegung, die exakt in Blickrichtung geht, ist für fast jeden ok (es gibt auch hier noch Härtefälle denen selbst dann schlecht wird, aber ich sage mal 95% oder mehr wird nicht schlecht von Bewegung entlang der Blickachse. Manche Spiele für GEarVR zB sperren die Möglichkeit rechts und links aus dem Fahrzeug zu schauen, damit niemand schlecht wird. Darüber regen sich natürlich die auf, die immun sind, weil nicht herumgucken zu können ist ja nicht Sinn von VR. (das sind dann Spiele bei denen man mit dem Kopf lenkt. Wo immer man hinguckt, fliegt/geht/fährt man hin. Ohne Krankheit.

        Wahrscheinlich guckt man bei einer Jagdflugmaschine meistens in Flugrichtung und beschießt nicht Sachen rechts oder links (außerdem gibts im Weltraum keinen Boden usw und man erkennt nicht exakt, das man nicht genau in Flugrichutng guckt, sondern nur so ungefähr). Man wird auch nicht herumrumpeln und über Hügel auf und ab geschüttelt. (Strafing = nicht soooo gut. Bewegungen die man nicht vorhersagen kann (rütteln) = Ganz schlimm.

        Es gibt Technologien, über die diskutiert wird, die helfen könnten.
        Eine davon ist, das Gehirn rythmisch (bei 4Hz) mit einer Information zu beschießen. Hört sich schlimmer an als es ist: Es wird zB 4mal pro Sekunde ein sehr stark transparentes Gitternetz über das Bild gelegt. Das macht angeblich auch einige gegen Simulatorkrankheit immun. Kritiker befürchten, das es die "Immersion" brechen, Epileptische Anfälle auslösen oder sonst wie auf den Keks gehen könnte wenn man eine DDOS Attacke auf einen Teilserver im gehirn fährt. Ein Kompromiss wäre, so etwas nur in den MOmenten zu machen, die kritisch sind (wenn Bewegungsrichtung nicht gleich Blickrichtung ist meinetwegen)

        Und dann gibts noch eine ganz krasse Methode... auf die sind Leute gekommen, die an Geräten forschen, die MEnschen mit Gleichgewichtsstörungen helfen sollen. Diese Geräte senden Ströme durch das Gleichgewichtsorgan und manipulieren die Empfindungen die es hat. So etwas könnte dann auch Simulatorkrankheit umgehen, indem dem Gleichgewichtssinn einfach vorgegaukelt wird: Ja, wir brausen grade mit einem Panzer über Sandhügel und werden ordentlich durchgeschüttelt. Die Frage ist, ist so etwas "gesund" oder kann nach 40 Jahren, 6 Stunden pro Tag Benutzung, auf einmal Krebs entstehen? ;-P Außerdem sagte der Typ, eine Consumer Version solch einer Technologie wäre vor 2025 nicht wahrscheinlich.

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