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  • Dying Light: The Following Hands-on-Test - The Fast & Furious 8 im Zombieland

    Dying Light: The Following Hands-on-Test - The Fast & Furious 8 im Zombieland (5) Quelle: Techland

    Dying Light: The Following spielt sich ganz anders als das Original. Es ist wilder und brutaler, mehr auf Actionspaß Marke Mad Max ausgerichtet und Koop-Ballereien in einer Welt, die freundlicher wirkt und sich Richtung Far Cry entwickelt. PC Games Hardware wagt den Hands-On-Test.

    Sie waren lange genug der Gejagte. Es ist Zeit Schluss zu machen mit der Angst, den Panikattacken, der Opferrolle. In Dying Light: The Following ist es Zeit für die Konfrontation, den Spaß, die Jagd. In "Dying Light" mussten sie ständig nur fliehen, bei Tag und des Nachts. Der DLC ist jetzt weniger reines Survival-Abenteuer, mehr ein The Fast & The Furious meets Shaun of the Dead. Techland lässt Sie nicht mehr nur rennen, sondern auch ans Steuer eines hochgetunten Buggys, der mit Vollspeed über Felder und Steppe rast. Die Zombies schlurfen noch immer, doch es ist nicht mehr die Frage, ob Sie die Brut eliminieren, sondern wie kreativ Sie dabei vorgehen. Sollen die Hirnliebhaber mit dem Stromableiter elektrisiert oder doch lieber Flammenwerfer geröstet werden?

    Aufgespießt von scharfen Messern an der Vorderachse oder doch klassisch abgeknallt vom Bord-MG? Das geht Richtung Mad Max, erinnert von seiner Verspieltheit her aber auch an Bulletstorm, eines der Abschiedsspiele von Cliff Bleszinski, der Gears of War erfunden und mittlerweile mit Lawbreakers ein eigenes Spiel in der Mache hat, das die Greifhaken aus Bioshock Infinite mit Unreal-Tournament-Arenen verheiratet. Neckische Spieler halten frontal auf einen Zombie zu, schleudern ihn auf die Motorhaube, steuern eine der natürlichen Hügelsprungschanzen an und lernen Dr. Zomboid das Fliegen. Wäre ja eigentlich nett, würde es ab einer bestimmten Reichweite Steam-Achievements geben.

    Dying Light: The Following - Bullseye im Koop: Horror-Show oder Schlachtfest?

    Auch wenn dieser Gedanke wenig weihnachtlich ist, Sie bereiten sich ja sicherlich gerade auf die besinnliche Zeit vor. Ein Akt der Nächstenliebe ist dafür die erste große Quest: Sie sollen ein Pumpwerk reparieren, von dem Frischwasser an eine nahegelegene Siedlung geleitet wird. Die sitzen auf dem Trockenen und da neue Freunde in dieser mordlüsternen Welt immer gut sind, nehmen Sie den Job natürlich an. Das können Sie alleine tun oder zu Zweit.

    28:55
    Dying Light: The Following - Gameplay-Video
    Dying Light

    The Following setzt auf eine starke Koop-Komponente, die die Atmosphäre und das Spielgeschehen in eine andere Richtung dreht. Sind Sie alleine, fühlt sich der DLC mehr an wie das Hauptspiel. Sie schauen sich permanent um, müssen Gefahren antizipieren, sich auf das Schlimmste vorbereiten. Im Koop ist das entspannter, Sie haben ja stets einen Partner, der Ihren Rücken deckt. Techland hat sich dafür einige süffisante Elemente einfallen lassen, die das gemeinsame Spielgefühl stärken, aber auch etwas leichtfüßiger machen. Etwa wenn Sie Beide eine Armbrust finden, auf ein Dach steigen und eine kleine Armee an Zombies versucht das Haus zu erklettern. Sogleich wird der Slayer-Modus aktiviert, der in einem kleinen Fenster am Bildschirmrand die Zahl der Kopfschüsse vergleicht. Mussten Sie auch gerade an einen gewissen Zwerg und Herrn Elb aus Der Herr der Ringe denken? Die Headshots und das Kämpfen werden im Koop also tendenziell eher Richtung Slapstick gedreht, was für das Spiel gut funktioniert. Sowohl zu Fuß, als auch im Strandbuggy, denn das Bord-MG kann nur der zweite Spieler bedienen.

    Dying Light: The Following - Fast & Furious-Stunts treffen auf Akrobatikeinlagen

    The Following entwickelt einen schönen Fluss, weil Sie die Missionen und die offene Welt sehr individuell angehen können. Sie können mit knatterndem MG auf vier Reifen das Wasserwerk stürmen, was von Banditen besetzt wurde. Oder schleichen, mit dem Messer eine Wache nach der nächsten ausschalten und den Oberboss mit dem Katana um seinen Kopf erleichtern. Die Welt geht vom ersten Eindruck her deutlich stärker Richtung Far Cry, also raus aus dem urbanen Setting, rein in zerklüftete Felslandschaften mit wunderschönen Wasserfällen und weiten Grünflächen. Das passt perfekt, denn so können Sie Stunts ziehen, die selbst Dominic Toretto beeindrucken würden. Szenen, in denen Sie einen harten Drift an der Felskante ziehen, sich Ihr Partner vom Auto den Wasserfall hinabstürzt und ins kühle Nass eintaucht, während Sie das Auto kontrollieren. Das klingt nach durchinszenierter Action, hat aber durchaus eine taktische Note, weil Sie sich aufteilen können. Der eine attackiert mit dem Fahrzeug, nutzt die Macht des Aufpralls, treibt den Gegner vor sich her und sorgt für Ablenkung, während der andere sich unbemerkt tauchend und schwimmend dem Zielobjekt nähert.

    Dying Light: The Following - Fazit vom Hands-on-Test

    Scheint als wäre das ausklingende Jahr 2015 die Zeit der exzellenten DLCs. Erst CD Projekt RED so richtig schön mit The Witcher 3: Hearts of Stone abgeliefert, jetzt überrascht Techland mit einer Neuausrichtung des Überraschungshits 2015. The Following hat noch immer diesen Gänsehautfaktor, vor allem wenn Sie alleine in der Nacht unterwegs sind. Aber es fühlt sich eben auch nach Buddy-Movie an, wenn Sie mit einem Kumpel durch die Pampa rauschen, der eine Zombies überfährt, der andere ballert. Die Fahrzeuge bekommen ihren eigenen Talentbaum spendiert, das geht Richtung Mad Max. Die Autos fügen aber auch eine erstaunliche taktische Tiefe hinzu, die so richtig herrlich Open-World atmet. Die wunderschön ausgeleuchteten Landschaften geben Ihnen jederzeit die Möglichkeit sich mit absurd weiten Sprüngen und perfektem Abrollen von der Spitze eines Berges bis ins Tal zu begeben. Wer dazu zu faul ist, nimmt das Auto. Die Geschichte ist noch weitestgehend geheim, soll sich aber um einen Sonnenkult drehen, der immun gegen das Virus ist. The Following erscheint im ersten Quartal 2016 für 20 Euro.

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    Dying Light The Following: Gameplay-Trailer zum DLC
    Dying Light
  • Dying Light
    Dying Light
    Publisher
    Warner Bros. Interactive
    Developer
    Techland
    Release
    27.01.2015

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    Es gibt 19 Kommentare zum Artikel
    Von Berserkervmax
    Danke für die Info !SE Pass geht ohne VPN auch in Germany !
    Von Tiz92
    Klar macht das auch Spaß. Und in brenzligen Situationen habe ich auch in DL öfters nach der Waffe gegriffen im letzen…
    Von Scholdarr
    Das glaube ich dir, aber das ändert nichts daran, dass es mich reizt, mit der Shotgun ein paar Schädel zum Platzen zu…
    Von Tiz92
    Der Nahkampf in Dead Island ist aber um Welten schlechter als in DL.
    Von Scholdarr
    Und wie immer kann man geteilter Meinung sein. In Dead Island konnte man auch sowohl im Nahkampf wie auch im Fernkampf…
      • Von Berserkervmax Software-Overclocker(in)
        Danke für die Info !
        SE Pass geht ohne VPN auch in Germany !

      • Von Tiz92 Volt-Modder(in)
        Zitat von Scholdarr
        Das glaube ich dir, aber das ändert nichts daran, dass es mich reizt, mit der Shotgun ein paar Schädel zum Platzen zu bringen...

        Ich wüsste jetzt auch nicht, warum man da dagegen sein sollte. Es ist ja nicht so, dass dem Nahkämpfer damit was weg genommen wird. Ganz im Gegenteil, es wird einfach das Arsenal und damit die Vielfalt vergößert.
        Klar macht das auch Spaß. Und in brenzligen Situationen habe ich auch in DL öfters nach der Waffe gegriffen im letzen Spieldrittel (davor sind sie schwer zu finden und die Munition auch).
      • Von Scholdarr BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Tiz92
        Der Nahkampf in Dead Island ist aber um Welten schlechter als in DL.
        Das glaube ich dir, aber das ändert nichts daran, dass es mich reizt, mit der Shotgun ein paar Schädel zum Platzen zu bringen...

        Ich wüsste jetzt auch nicht, warum man da dagegen sein sollte. Es ist ja nicht so, dass dem Nahkämpfer damit was weg genommen wird. Ganz im Gegenteil, es wird einfach das Arsenal und damit die Vielfalt vergößert.
      • Von Tiz92 Volt-Modder(in)
        Zitat von Scholdarr
        Und wie immer kann man geteilter Meinung sein. In Dead Island konnte man auch sowohl im Nahkampf wie auch im Fernkampf Spaß haben, jeder nach seinem Gusto. Ich wüsste nicht, warum das in Dying Light nicht gehen sollte. Kann mich noch gut daran erinnern, wie ich Dead Island mit einem Kumpel ewig im Koop gezockt habe, er mit Nahkampfwaffen, ich mit Schießprügel (vor allem mit der herrlichen Shotgun zum Schädel wegblasen). Das hat super zusammen gepasst bzw. sich ergänzt und wir beide konnten unsere jeweilige Vorliebe ausleben.
        Der Nahkampf in Dead Island ist aber um Welten schlechter als in DL.
      • Von Scholdarr BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Prozessorarchitektur
        In dying light geht es um schnetzeln
        der nahkampf ist das beste am spiel
        Und wie immer kann man geteilter Meinung sein. In Dead Island konnte man auch sowohl im Nahkampf wie auch im Fernkampf Spaß haben, jeder nach seinem Gusto. Ich wüsste nicht, warum das in Dying Light nicht gehen sollte. Kann mich noch gut daran erinnern, wie ich Dead Island mit einem Kumpel ewig im Koop gezockt habe, er mit Nahkampfwaffen, ich mit Schießprügel (vor allem mit der herrlichen Shotgun zum Schädel wegblasen). Das hat super zusammen gepasst bzw. sich ergänzt und wir beide konnten unsere jeweilige Vorliebe ausleben.
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Dying Light
Dying Light: The Following Hands-on-Test - The Fast & Furious 8 im Zombieland
Dying Light: The Following spielt sich ganz anders als das Original. Es ist wilder und brutaler, mehr auf Actionspaß Marke Mad Max ausgerichtet und Koop-Ballereien in einer Welt, die freundlicher wirkt und sich Richtung Far Cry entwickelt. PC Games Hardware wagt den Hands-On-Test.
http://www.pcgameshardware.de/Dying-Light-Spiel-22342/Specials/Hands-On-Test-1181442/
19.12.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/12/TheFollowing_01_Aufmacher-pcgh_b2teaser_169.jpg
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