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      • Von Hornissentreiber Freizeitschrauber(in)
        Ganz wichtig, für alle, die davon nichts wissen: man kann bei Dropbox eine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren und sollte das auch unbedingt tun! Ich finde es unmöglich, dass die PCGH solche Meldungen verbreitet und das dabei verschweigt. Außerdem:

        1.
        Dropbox bestreitet, dass die Nutzerdaten gestohlen wurden. Man muss Dropbox nicht blind vertrauen und kann das trotzdem für eine realistische Möglichkeit halten. Mit unhaltbaren Behauptungen und Panikmache zu kassieren, ist derzeit bei kriminellen Hackern groß in Mode.

        2.
        Alle Konten, die Zwei-Faktor-Authentifizierung eingeschaltet haben, dürften sicher sein, auch, wenn der Hack sich als wahr herausstellen sollte.

        Liebe Online-Redaktion: wenn ihr schon solche Meldungen verbreitet, warum dann nicht vollständig? Wollt Ihr euch wirklich auf Bildzeitungsniveau herab begeben? Sensationshascherei und sonst nichts dahinter?

        Zitat von PaulTheBro
        Owncloud und ein Rapsberry Pi = Alles super!

        Ganz so einfach ist es leider nicht. Mit Owncloud hast du die Kontrolle über deine Daten und deinen Server - so weit richtig. Aber dafür hast du auch die alleinige Verantwortung, ungewollte Zugriffe zu verhindern. Natürlich erfordert das ein sicheres Passwort, aber davon hast du überhaupt nichts, wenn z. B. das Betriebssystem deiner NAS eine Sicherheitslücke aufweist, wie jüngst erst bei Synology passiert oder Owncloud selbst eine Sicherheitslücke hat. Und eines ist sicher: beide haben Sicherheitslücken! Es ist nur die Frage, ob die schon entdeckt bzw. ausgenutzt wurden. Zudem braucht man ein Mindestmaß an Sachverstand zur Konfiguration der Internetanbindung des Servers, sonst holt man sich dort die dritte (potenzielle) Sicherheitslücke in die private Cloud.

        Andererseits ist natürlich ein großer Anbieter wie Dropbox prizipiell viel interessanter für Kriminelle, die private NAS weniger. Aber gerade bei der Sicherheitslücke in den Synology NAS wurden massenhaft Eigentümer dieser NAS´ erpresst, indem deren Daten vollständig verschlüsselt und nur gegen Lösegeld wieder entschlüsselt wurden. Ein großer, professioneller Anbieter wie Dropbox kann sich wenigstens die Experten leisten, die dafür sorgen (sollten), dass die Server nach dem aktuellen Stand der Technik auch wirklich sicher sind. Dass diese Server dann wiederum gewollte Hintertüren für alle möglichen Geheimdienste haben (könnten), ist ein weiterer Aspekt.

        Wie man sieht, ist die Sache wirklich nicht so einfach. Ich habe mir vor einigen Wochen selbst eine NAS zugelegt und die o.g. Überlegungen halten mich bis jetzt davon ab, die NAS als privaten Cloud-Speicher zu betreiben. Stattdessen nutze ich Dropbox (größtenteils aus Gewohnheit, weil ich damit seit Jahren völlig reibungslos arbeite), aber nur in Kombination mit Boxcryptor. Der Einstieg von Condoleezza "das wahre Böse" Rice lässt mich allerdings schwer damit liebäugeln, dort die Segel zu streichen. Nicht, weil ich mir über die Datensicherheit Sorgen machen würde, sondern weil ich mit dieser Frau nicht einmal um tausend Ecken herum zu tun haben will.

        Munter bleiben!
      • Von ΔΣΛ PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von Artikel
        Offenbar war der Verlust der Daten schon längere Zeit bei Dropbox bekannt.
        Gut das man nicht sofort den Kunden gewarnt hat, und abgewartet hat bis die Medien darauf aufmerksam machen
        Leute benutzt Dropbox, die sind sicher, kommunizieren sofort Attacken auf sein Konto, Daten werden von der NSA geschützt und würden euch niemals belügen ... Sorry musste sein

        Ganz ehrlich, Cloud würde ich niemals benutzen, das macht es Dieben kinderleicht Daten zu stehlen, das Risiko bestohlen zu werden ist mit Cloud viel größer als herkömmlicher Physischer Einbruch.
        Wenn man schon Cloud benutzt bzw darauf angewiesen ist, sollte man wenigstens so schlau sein und einen EU-Dienst in Anspruch zu nehmen, und keinen zb Chinesischen/Russischen/Amerikanischen, denn das finde ich dämlich.
      • Von Trefoil80 BIOS-Overclocker(in)
        Telekom-Cloud (25GB auch für Nicht-Telekom-Kunden) + Boxcryptor Classic.

        Oder halt OwnCloud.
      • Von buenzli2
        Ich bin wohl auf der Liste, hab auf magische Weise den Guru Status erhalten per Mail, ohne das ich was gemacht hätte. Habe mich seit einem Monat nicht mehr angemeldet. it@.... wahr wohl zu einfach.
      • Von derGronf Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Trefoil80
        Würde eher sagen "Cloudanbieter ändern empfohlen"

        Es gibt soooo gute Alternativen mit Serverstandort Deutschland...warum freiwillig einen US-Dienst nutzen, der anscheinend noch nicht mal seine Serversicherheit im Griff hat?

        Just my two cents...

        Ich geb auch zwei Cent. Dann haben wir schon 4 Cent.

        Zitat von PaulTheBro
        Owncloud und ein Rapsberry Pi = Alles super!

        Und das ist auch gut.

        derGronf
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Dropbox
Dropbox: 7 Millionen Nutzerdaten aufgetaucht - Passwort ändern empfohlen
Ein bei Pastebin aufgetauchter Datensatz bringt den Clouddienst Dropbox in Erklärungsnöte. Die veröffentlichten Daten seien nur der Anfang. Insgesamt sieben Millionen Kombinationen aus Passwörtern und Nutzernamen seien kopiert worden. Laut Dropbox sollen die Daten von einem Drittanbieter stammen.
http://www.pcgameshardware.de/Dropbox-Software-239189/News/Datenleck-Passwort-aendern-1139188/
14.10.2014
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