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  • E3 2014: Dragon Age: Inquisition zeigt sich mit abwechslungsreicher Spielwelt, taktischem Kampfmodus und mehr Charakter

    Unruhe in Theadas: Die Fantasy-Welt von Dragon Age droht im Chaos zu versinken. Nur die Inquisition steht für Ruhe und Ordnung - und an deren Spitze stehen Sie. Dragon Age: Inquisition war eines der wenigen spannenden Spiele, die Publisher Electronic Arts auf der E3 2014 im Gepäck hatte. Wie ist der Stand Thedas.

    Trinkspiele sind in den USA sehr beliebt: Freunde, die gemeinsam eine TV-Sendung anschauen, müssen beispielsweise dann einen Schnaps trinken, wenn ein Hauptdarsteller einen bestimmten Satz sagt. Hätten wir das jedes Mal gemacht, wenn wir in der E3-Demonstration von Dragon Age: Inquisition einen Drachen oder eine zum Himmel röhrende Kreatur gesehen hätten, wären wir nach neun Schnäpsen benommen aus dem Vorführungsraum getaumelt. Spaß beiseite: Natürlich zeigte uns Biowares Marc Laidlaw, Creative Director für Dragon Age, außer Drachen und wilden Bestien noch ein paar andere Facetten des Rollenspiels.

    Aller guten Dinge ...

    Inquisition ist zwar der dritte Teil der Dragon-Age-Reihe, doch keine direkte Fortsetzung mit bekannten Gesichtern. Sie bauen sich einen Helden aus den vier Rassen Menschen, Zwerge, Elfen und den gehörten Qunari, wählen eine der drei Klassen Krieger, Magier und Schurke, sowie das Geschlecht und dessen je zwei Stimmvarianten. Dann geht es einmal mehr in die Fantasy-Welt Thedas, die dieses Mal deutlich größer als bisher sein soll. "Allein in diese Region würde Dragon Age: Origins passen und noch Platz übrig sein", erklärt Marc Laidlaw, der unsere Heldengruppe durch ein bewaldetes Gebiet lenkt, das an den US-amerikanischen Yosemite National Park erinnert. Worum es im Spiel genau geht, können wir auch nach der Vorführung nicht hundertprozentig sagen. Wir gehören aber der Inquisition an und wollen Ordnung ins Chaos der Spielwelt bringen, in der jede Interessengruppe von einer dunklen Macht korrumpiert zu sein scheint.

    Kämpfe mit Taktik

    Liefen Kämpfe im mittelprächtigen Vorgänger arg konsolig ab, bringt Inquisition den aus Origins bekannten Taktikmodus zurück. Soll heißen: Wer nicht in Echtzeit kämpfen und darauf vertrauen möchte, dass das Spiel automatisch Nahkämpfer nach vorn und Fernkämpfer in die hinteren Reihen stellt, pausiert das Spiel. Nun können Sie den Helden Wegpunkte unterjubeln, Gegner markieren beziehungsweise deren Schwächen untersuchen und sie mit einem kräftigen Nahkämpfer am Weitergehen hindern. Das zeigt uns Marc Laidlaw im Serienveteranen bekannten Ort Redcliffe, wo wir erst gegen ein paar Bären und dann gegen etliche Tempelritter kämpfen. Musik ertönt dabei derzeit nicht, wir hören lediglich klirrende Schwerter, die mit wuchtigen Hieben auf Schilde krachen.

    02:13
    Dragon Age: Inquisition - Spektakulärer E3-Trailer "Lead them or fall"
    Spielecover zu Dragon Age: Inquisition
    Dragon Age: Inquisition


    Weiter geht es ins Redcliffe Village, während sich ein paar Gruppenmitglieder in typischer Bioware-Manier miteinander unterhalten. Doch weil wir deren Gesichter oder zumindest Charakterporträts dabei nicht sehen, wirkt das Gespräch ein wenig, als würden zwei Geister miteinander reden. Im Dorf ist alles ruhig, wir ziehen weiter zu einem Lager im Hinterland. In Thedas müssen wir nicht nur zu Fuß gehen: Größere Distanzen überwinden unsere Helden auf dem Rücken eines Pferdes oder anderer "exotischer Reittiere", so Marc Laidlaw. Szenenwechsel: Nun sind wir im Tal von Lady Shaya, wo ein paar Drachen auf eine Abreibung warten. Laidlaw wechselt blitzschnell ins Inventar, um unsere Helden für den Kampf auszurüsten. "In Dragon Age: Inquisition könnt ihr Waffen und Ausrüstungsgegenstände auch selbst herstellen", sagt Marc Laidlaw. Und: "Jeder Charakter wird über einen Talentbaum mit 200 Fertigkeiten definiert." Auch das klingt wieder nach einem richtigen Rollenspiel.

    Im Namen des Inquisitors

    Im Kampf gegen den Drachen muss jedes Gruppenmitglied zusammenarbeiten, um zu überleben. Ein Verlangsamungszauber des Magiers versetzt beispielsweise die Spielwelt in Zeitlupengeschwindigkeit, während unser Krieger den Drachen in normalem Tempo bearbeitet. Der riesige Gegner spuckt standesgemäß Feuer, mal aus der Luft und mal vom Boden der Tatsachen. Wir können mit unserer Party jetzt bestimmte Körperteile wie einen Flügel oder ein Bein unter Beschuss nehmen und den Flattermann so Stück für Stück dem Jenseits näherbringen. Eins seiner Beine nehmen wir dann auch so stark unter Beschuss, dass der Unhold nicht mehr gerade stehen, sondern nur noch fliegen kann. Allerdings sehen wir sonst keinen grafischen Unterschied, der uns über den Gesundheitszustand des Gegners informieren würde. Neu: In einer Art Metaspiel dürfen wir während der Kampagne am "Kriegstisch" Platz nehmen und hier durch das Verschieben von Truppen, Spionen und Ressource bestimmen, "wohin die Story sich entwickelt", sagt Marc Laidlaw. Als Inquisitor bestimmen wir hier, ob wir Missionen erledigen, neue Gebiete erforschen oder Ressourcen organisieren wollen.

    Die Burg des Templers

    Letzter Handlungsort ist Burg Redcliffe. Hier befreit unsere dreiköpfige Crew eine Magierin aus einer Folterkammer aus den Händer ihrer Häscher, die sich uns daraufhin dankbar anschließt. Im Innenhof der Burg wabert ein seltsames Gebilde in der Luft: eine Art Dimensionsriss, aus dem allerhand schlechtgelaunte Dämonen hervorpreschen. Ehrensache, dass wir die in ihre Dimension zurückdrängen und das Portal schließen. Schließlich stehen wir Obertempler Alexius gegenüber, dem Herrn der Burg. Unsere neue Freundin tötet rachedürstend dessen einzigen Sohn - ein mehrstufiger Kampf ist die Folge, in dem wir erst gegen herbeibeschworenen Schergen und dann gegen den Burgherren selbst kämpfen. Wir besiegen ihn zwar, doch Verstärkung befindet sich bereits im Anmarsch. Vor der können wir nur durch ein selbst errichtetes Portal fliehen. Im nun folgenden, etwas lustlos dargestellten Kampf beißen scheinbar sogar einige unserer Mitstreiter ins Gras - jedenfalls, bevor sich der Bildschirm zum Ende der Vorführung schwarz färbt.

    Rückkehr zu alten Tugenden

    Nach der Vorführung melden wir erfreut: Dragon Age: Inquisition besinnt sich auf die Stärken von Dragon Age: Origins und merzt viele Schwächen von Dragon Age 2 aus. Wir möchten nicht wissen, welche Wertungen der von vielen Testern etwas blauäugig betrachtete zweite Teil kassiert hätte, wäre er nicht von Bioware entwickelt worden. Bei Dragon Age: Inquisition stimmen uns die größere, abwechslungsreiche Spielwelt, der taktische Kampfmodus, die voraussichtlich tiefere Charakterentwicklung und der Einsatz der Frostbite-3-Engine vorsichtig optimistisch. Jetzt muss Bioware nur noch eine spannende Geschichte erzählen. Am 7. Oktober 2014 wissen wir, ob den Entwicklern das gelungen ist.

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    01:34
    Dragon Age: Inquisition - "Stand Together" - Der Gefährten-Trailer von der E3
    Spielecover zu Dragon Age: Inquisition
    Dragon Age: Inquisition
  • Dragon Age: Inquisition
    Dragon Age: Inquisition
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Bioware
    Release
    20.11.2014

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    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Rizzard
    Mehr Gameplay.http://m.youtube.com/watc...
    Von OriginalOrigin
    Das hört sich alles echt gut an, wie es scheint wird so etwas wie DA:2 nicht wieder passieren. Man kann ein RPG nicht…
    Von LustigTv
    Zitat Redaktion bzw. Roland Austinat: "Letzter Handlungsort ist Burg Redcliffe. Hier befreit unsere dreiköpfige Crew…
      • Von Rizzard PCGH-Community-Veteran(in)
      • Von OriginalOrigin Software-Overclocker(in)
        Das hört sich alles echt gut an, wie es scheint wird so etwas wie DA:2 nicht wieder passieren. Man kann ein RPG nicht in 1 1/2 machen. Außer man Arbeitet wie Ubisoft mit 10 verschiedenen Studios und tausenden an Leuten an einen Projekt :O Aber dafür merkt man an ihren Spielen das sie das ganze nie wirklich harmonisch zusammenfügt.
      • Von LustigTv Schraubenverwechsler(in)
        Zitat Redaktion bzw. Roland Austinat: "Letzter Handlungsort ist Burg Redcliffe. Hier befreit unsere dreiköpfige Crew eine Magierin"
        Zitat Ende.

        Nach der Beschreibung der Szene im Artikel handelt es sich doch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um Leliana und die ist jedoch keine Magierin.
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1125214
Dragon Age: Inquisition
E3 2014: Dragon Age: Inquisition zeigt sich mit abwechslungsreicher Spielwelt, taktischem Kampfmodus und mehr Charakter
Unruhe in Theadas: Die Fantasy-Welt von Dragon Age droht im Chaos zu versinken. Nur die Inquisition steht für Ruhe und Ordnung - und an deren Spitze stehen Sie. Dragon Age: Inquisition war eines der wenigen spannenden Spiele, die Publisher Electronic Arts auf der E3 2014 im Gepäck hatte. Wie ist der Stand Thedas.
http://www.pcgameshardware.de/Dragon-Age-Inquisition-Spiel-21976/Specials/Dragon-Age-Inquisition-E3-2014-1125214/
17.06.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/06/Dragon_Age_3_Inquisition_E3_Screenshot__20_-pcgh_b2teaser_169.jpg
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