Dragon Age 2 Demo im Download und Technik-Test plus DirectX-11-Vorschau - Mirror-Update 2
Seit heute steht die Demo von Dragon Age 2 zum Download bereit. PC Games Hardware zeigt Ihnen, welche technischen sowie optischen Boni die PC-Version mit sich bringt - inklusive DirectX 11, aber nur für Käufer der Vollversion.
Update: Weitere Mirrors
- Download Dragon Age 2 Demo bei EA
- Gamershell
- Worthplaying
- Atomicgamer
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Wie Entwickler Bioware im Interview mit PC Games Hardware enthüllte, nutzt die PC-Version von Dragon Age 2 DirectX 11 für eine bessere Optik - und auch Pixelbeschleuniger mit DirectX 10 kommen in den Genuss einer schickeren Grafik. Die Demo-Version von Dragon Age 2 entspricht hinsichtlich des technischen Umfangs nicht der Vollversion, der Download der Demo-Version von Dragon Age 2 bringt es dennoch auf 1,8 GiByte.
Dragon Age 2: Technischer Stand von Demo und Vollversion
Die Demo bietet zwar die Option DirectX 11 an, aktiv aber sind nur die zu DirectX 10 abwärtskompatiblen Features. Benutzen Sie gar eine DirectX-9-Grafikkarte, stehen Ihnen maximal mittlere Details zur Verfügung. Nutzen Sie mindestens eine Geforce 8 oder eine Radeon HD 3000 mit DirectX 10 (!), so wartet der DirectX-11-Pfad mit hohen Details auf. Dieser umfasst beispielsweise eine gegenüber der DX9-Version verbesserte Beleuchtung samt weichen Schatten und weichen Partikeln, erlaubt die Aktivierung von Umgebungsverdeckung (Screen-Space Ambient Occlusion) sowie der anisotropen Filterung.
Was die Demo nicht bietet, dafür aber die Vollversion, ist die umfangreiche Nutzung von DirectX 11 - garniert mit hochauflösenden Texturen. Letztere verbessern die Optik deutlich (siehe Vergleichsbilder), würden aber die Größe des Demo-Downloads noch weiter anwachsen lassen. Mit DirectX 11 und sehr hohen Details nutzt Dragon Age 2 eine adaptive Tiefenunschärfe ähnlich wie Metro 2033, Tessellation sowie Displacement Mapping für die Umgebung wie das Bodengitter und die Wände in Städten, zusätzliche Lichtquellen plus Schatten, ein durch Compute Shader realistischerer und zugleich flotter zu berechnender Überstrahleffekt, großflächige Wolkenschatten und sogenannte "Contact Hardening Shadows". Diese speziellen Schatten besitzen nahe des Objektes, welches sie wirft, harte Kanten, die mit zunehmender Entfernung immer weicher werden - AMD zeigte diese Technik anhand von Stalker: Call of Pripyat als Showcase für die Radeon HD 5870. Übrigens: Dragon Age 2 nutzt wie der Vorgänger Origins die PhysX-Bibliothek zur Berechnung der Gameplay-Physik via CPU. Sie benötigen also die entsprechenden Treiber (ohne startet das Spiel nicht!), eine GPU-Beschleunigung wird aus verständlichen Gründen nicht angeboten.
Zwar schlägt bereits die Demo die Konsolenversionen und auch den Vorgänger grafisch bereits sichtlich, die Vollversion samt DirectX 11 und hochauflösenden Texturen aber legt die Messlatte noch höher. Angesichts der Kritik, die Dragon Age Origins stellenweise für seine Optik einstecken musste, ist der Fortschritt des zweiten Teils zu begrüßen und vor allem sehr gelungen (wenngleich die Landschaft wie gehabt oft karg ist). Ein Ärgernis aber bietet Dragon Age 2 aus technischer Sicht: Die Kamera verfügt zwar eine Art Vogelperspektive, ist aber viel näher dran am Geschehen als in Origins - gerade in Kämpfen und beim Taktieren sehr unpraktisch.
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Dragon Age 2: DirectX 9, DirectX 10 und DirectX 11 plus hochauflösende Texturen
Der erste Vergleich macht deutlich, wie sich die Schattenqualität und der Boden auf von einer DX9- über eine DX10- bis zu einer DX11-Grafikkarte verändert. So ist der dynamische Schatten der Spielfigur unter DirectX 9 grob aufgelöst und verfügt über "Sägezahnkanten". Mit DirectX 10 dagegen ist er sauber geglättet und flimmert nicht mehr - auch sind hochauflösende Texturen aktiv und im Hintergrund ist SSAO zu erkennen. Beim Einsatz von DirectX 11 fällt als erstes das Displacement Mapping auf dem Boden auf (die Spielfigur versinkt etwas), der Schatten ist ein ""Contact Hardening Shadow": Am linken Fuß verfügt er noch über eine gestochen scharfe Kante, welche mit steigender Entfernung immer weicher wird - wie im echten Leben auch.
Nur mit einer DirectX-10-Grafikkarte oder besser bietet Dragon Age 2 im Menü Umgebungsverdeckung, also Screen-Space Ambient Occlusion, an. Dieses sorgt für einer Verschattung von Objekten, sehr gut zu erkennen an der Spielfigur sowie dem Mauerwerk im Hintergrund. Dort wirft jede Strebe und Säule einen Schatten auf die Wand - dadurch wirkt das Gebäude sichtlich plastischer.
Ebenfalls der Plastizität zugute kommen die hochauflösenden Texturen, welche der Demo fehlen und übrigens im DirectX-9-Modus nicht anwählbar sind (genauso wie die anisotrope Filterung). Bioware hat allerdings nicht nur den Detailgrad der Texturen durch Detail-Shader drastisch erhöht, sondern an vielen Stellen auch andere Assets eingebaut. So werden die Pixeltapeten nicht nur einfach schärfer, sondern offenbaren Feinheiten wie Reliefs.
Die Tiefenschärfe-Trübung sorgt für eine Unschärfe bei Objekte, die nicht fokussiert sind. In der Regel sind die Spielfiguren, die sehr nahe an die Kamera herankommen und Details im Hintergrund des Spiels. Der Effekte ist im Vergleich zu Metro 2033 nur sehr schwach ausgeprägt und wird dezent eingesetzt. Unser Bild zeigt nur einen kleinen Ausschnitt, um den Effekt zu verdeutlichen - im Vollbild und bei Bewegung ist die Tiefenschärfe-Trübung kaum auszumachen.



















Man sieht auch deutlich den Unterschied von Dx9 auf DX10 das finde ich klasse
Und DX11 setzt noch ein bisschen drauf mit Tessalation.
Mir gefällt auch dass die Entwickler langsam vom DX9 weggehen
aber tortz fehlendem dx11 doch richtig hübsch, aber karge umgebung.
vorallem muss ich aber diese absolut fantastischen kämpfe loben.
da is richtig dick action bei. hab mich richtig erschrocken als meine schurkin da saltos, teleports und jumps abgelegt hat.
richtig super!
und flüssig 40-60 frames läuft das auch noch (ok, fehlt zwar tesselation, aber alle dx10 features waren ja an). 8x AA, 16x af. lief super.
Die Kämpfe sind meiner Meinung nach total überzogen. Zu schnell und zu unübersichtlich. Allein die Turn-Einlagen finde ich ziemlich affig und gehen gar nicht für so ein Spiel
Schade was daraus geworden ist! Die Technik wird hoffentlich in der Vollversion besser sein. Das hilft mir aber auch nicht darüber hinweg, dass ich das Gefühl habe der Titel ist wohl eher was für die Konsole. Leider hat Dragon Age 2 für mich einiges vom ersten Teil verloren. Na ja, freue ich eben weiter auf The Elder Scrolls 5, das ist zumindest ein Classic-Rollenspiel wie es sein soll (hoffentlich). Aber DA2 werde ich mir wohl nicht holen, stand zumindest auf der Liste. Schade