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  • Doom 2016: FAQ mit Release-Termin, Systemanforderungen, Gameplay, Technik und Mods
    Quelle: PC Games Hardware

    Doom 2016: FAQ mit Release-Termin, Systemanforderungen, Gameplay, Technik und Mods

    Doom 2016 (vormals Doom 4) kommt im Mai 2016, wir stellen in diesem Artikel alle bekannten Fakten zum Release-Termin, dem Gameplay, der Technik, dem Mod-Support und mehr zusammen.

    Wichtige Infos: Benchmarks zum finalen Doom finden Sie in einem separaten PCGH-Artikel.


    Doom 2016 erscheint schon am 13. Mai, der Release steht also unmittelbar bevor. Seit der E3 2015 dürfen sich Spieler aber auf ein neues Doom freuen - Entwickler id Software und Publisher Bethesda zeigten auf der Konferenz einen ersten Trailer der neuen Doom-Version. Nach Doom 1 (1993), Doom 2 (1994) und Doom 3 (2004) wird 2016 der insgesamt vierte Doom-Teil erscheinen. Dieser wird jedoch nicht Doom 4 heißen, sondern schlicht Doom. Id Software deutet mit dieser Namensgebung bereits an, dass sich Doom wieder an den Ursprüngen der Serie orientieren wird.

    Doom: Release-Termin und Beta

          

    Doom erscheint am 13. Mai 2016. Im Vorfeld gab es bereits Alpha-Tests seit Oktober 2015 liefen, die aber eine Verschwiegenheitsvereinbarung enthielten und die für nur einen kleinen Kreis zugänglich war. Die Teilnehmer wurden zufällig ausgewählt aus allen Spielern, die bereits über einen Zugang für den späteren Beta-Test verfügen. Die Beta-Tests fanden dann im März und April statt, als Abschluss folgte eine MP Open Beta, die vor allem bei PC-Spielern nicht so gut ankam - Konsolenspieler kamen besser mit dem überarbeiteten Multiplayer klar.

    Dieser wird nicht direkt von id Software, sondern in Zusammenarbeit mit dem Studio Certain Affinity entwickelt, die MP-Erfahrungen unter anderem durch Halo und Call of Duty haben. Id selbst konzentriert sich auf den Singleplayer.

    Doom: Die Technik - id Tech 6 Engine, 60+ Fps und 1080p

          

    Doom ist das erste Spiel, welches auf der id-Tech-6-Engine basiert - das gab id Software im Juni bekannt. Sogenannte Mega-Texturen sind in dieser Engine-Version nicht mehr erhalten. Ursprünglich wurden diese Texturen von John Carmack entwickelt. Bei diesem Verfahren wurden Texturen mit einer Größe von bis zu 32.000 x 32.000 Pixel eingesetzt - üblich sind hingegen maximal 2.048 x 2.048 Pixel. Der Verzicht auf dieses (zumindest bei der id Tech Engine) bis heute nicht vollständig ausgereifte Feature soll dem Spiel zugutekommen. So soll es im neuen Doom dynamisches Licht, Rauch, Partikel-Effekte und laut Pete Hines, Vice President bei Bethesda, "viel weiteres Zeug, welches nicht in früheren Versionen enthalten war" geben.

    Hines betonte im Zusammenhang mit dieser Ankündigung auch, dass sich die Entwickler bewusst für einige Änderungen an der Engine entschieden haben: "Viele Features der id Tech 6 zielen auf eine Engine ab, die mehr Flexibilität erlaubt. Dabei haben wir stets ein Auge auf das Spiel." Wenn id Software die eigenen Erwartungen erfüllen kann, wird Doom sowohl auf der Xbox One als auch Playstation 4 in 1080p-Auflösung mit einer Fps-Rate von 60 laufen. Das stellte Entwickler Marty Stratton unmissverständlich klar: "Für uns ist das Ziel 1080p bei 60 Fps. Mit diesem Ziel ist es das Mantra unseres Technologie-Teams, dass wir das schönste Spiel bei 60 Fps und 1080p auf dem Markt haben wollen. Wir denken wirklich, dass das für das Spielgefühl wichtig ist; es ist wichtig für die Art und Weise wie sich unsere Kämpfe und unsere Bewegungen anfühlen. Es muss schnell und flüssig sein und das alles basiert darauf."

    Doom 2016: Mehr Technik, Systemanforderungen

          

    An der PC-Version ändert id Software auch noch einiges bei der Technik - unsere Benchmarks aus der Doom-Beta sind trotzdem interessant. Nachdem man bisher mit 60 Fps vorlieb nehmen musste, soll sich bei der finalen Fassung von Doom vieles bessern. Die finale PC-Version wird zunächst - wie bereits länger bekannt - keine Beschränkung der Framerate enthalten. Monitore im ultrabreiten 21:9-Format werden bis zum Release ebenso unterstützt. Als logische Konsequenz wird es somit einen Field-of-View-Slider geben, mit dem das Blickfeld nach Belieben verbreitert werden kann. Vor allem für Spieler, die leicht an Motion Sickness leiden, mag dies eine Erleichterung sein. Insgesamt werde man PC-Spielern die Möglichkeit geben, die Grafik des Spiels umfassend anzupassen, damit diese eigenverantwortlich Kompromisse zwischen Performance und Grafikqualität fänden.

    Im Blog-Post des Entwicklers sind alle derzeit erwarteten Grafikoptionen aufgeführt. Unter anderem einstellbar sein wird die Licht-Qualität, Shader, Post-Processing-Effekte, Motion Blur und Partikel-Effekte. Gegen matschige Texturen wird möglicherweise die Option 'Texture Atlas Size' helfen. Darüber hinaus wird es Einstellmöglichkeiten für Directional Occlusion, Lens Flares, Reflexionen und das Einblenden der First-Person-Hände geben. All diese Optionen seien in der Beta-Version nicht implementiert gewesen, da der Schwerpunkt dort wohl weniger auf grafischer Qualität gelegen habe, sondern viel eher auf der Belastungsfähigkeit der Server.

    Minimale Systemvoraussetzungen für Doom (2016)

    • Windows 7/8.1/10 (nur 64-Bit-Versionen)
    • Intel Core i5-2400 oder besser/AMD FX-8320 oder besser
    • 8 GiB RAM
    • Geforce GTX 670 (2 GiB)/Radeon HD 7870 (2 GiB) oder besser
    • Bis zu 55 GB Festplattenspeicher
    • Steam-Account
    • Breitband-Internetverbindung

    Empfohlene Systemkonfiguration für Doom (2016)

    • Windows 7/8.1/10 (nur 64-Bit-Versionen)
    • Intel Core i7-3770 oder besser/AMD FX-8350 oder besser
    • 8 GiB RAM
    • Geforce GTX 970 (4 GiB)/Radeon R9 290 (4 GiB) oder besser
    • Bis zu 55 GB Festplattenspeicher
    • Steam-Account
    • Breitband-Internetverbindung
    06:20
    Doom Multiplayer-Beta im Anspiel-Video: So gut wie damals?

    Doom - Gewaltdarstellung: brutale Kämpfe mit Horden von Monstern

          

    Gewalt spielt in Doom eine große Rolle. Die teils rabiaten Szenen dürften auch wieder die USK auf den Plan rufen, wodurch eine unzensierte Version fragwürdig ist. Pete Hines gab jedoch bekannt, dass Bethesda auch in Deutschland die Veröffentlichung einer unzensierten Version anpeilt. Begünstigt werden könnte die Entscheidung der USK durch die Tatsache, dass sich die Gewalt nicht gegen Menschen richtet, sondern ausschließlich gegen Monster.

    [...] in dem austretende Gehirnmasse noch das geringste Problem war. Trotzdem geht es brachial zu, etwa wenn man mit einer Kettensäge Beine durchtrennen. Unser Autor Roland Austinat urteilte nach der E3-Präsentation: "Da können die Dämonen noch so versuchen, ihre Hände schützend vor das Gesicht zu heben - wir sägen sie einfach ab und dann den Gegner von oben nach unten durch. Das erinnert in seiner Optik an den letzten Mortal-Kombat-Teil, in dem austretende Gehirnmasse noch das geringste Problem war. Und selbst ohne Kettensäge ist Doom kein Osterspaziergang: Unser Held reißt einem Dämonen das Herz heraus, zertritt einem anderen den Kopf und reißt, schlägt oder schießt einem dritten gleich den ganzen Oberkörper entzwei."

    Nach der E3 wurde Publisher Bethesda für die exzessive Gewaltdarstellung kritisiert. Kritiker behaupteten, dass die Gewaltdarstellung gegenüber vorherigen Doom-Spielen nochmals brutaler geworden wäre. Bethesda sah sich im Rahmen dieser Vorwürfe zu einer Stellungnahme gezwungen: "Wenn dir blutige, gewalttätige Spiele nicht gefallen, dann ist Doom wahrscheinlich kein Spiel für dich", äußerte Pete Hines von Bethesda.

    Doom-Gameplay: schnelle Kämpfe und wenig Gruselmomente

          

    Nach der E3-Vorstellung befürchteten viele Spieler, Doom könne zu einfach werden. Der Grund: Der Spieler der Live-Präsentation hatte keinerlei Probleme, die Monster zu beseitigen. Marty Stratton von id Software stelle kurz darauf jedoch klar, dass Doom kein einfaches Spiel sein werde: "Es ist eine große Herausforderung für Spieler. In dieser Hinsicht steht es dem originalen Doom in nichts nach."

    Außerdem soll Doom ein schneller und actionreicher Shooter werden. Der Spieler rennt von Explosion zu Explosion und hat dabei kaum Pausen zum Durchatmen. Mit diesem Ansatz kehren die Entwickler wieder zu den Wurzeln von Doom zurück - das Tempo in Doom 3 war eher gemächlich, stattdessen kam hier ein größerer Gruselfaktor zum Einsatz. Einige Gruselstellen gibt es nach wie vor, jedoch erheblich weniger als in Doom 3. Die Entwickler versprechen außerdem, dass Doom wieder weniger linear sein wird als zuletzt. Nicht fehlen dürfen bei einer Hommage an Doom 1 und Doom 2 natürlich Horden von Gegnern. Der - übrigens nach wie vor namenlose - Held in Doom heilt sich durch das Töten von Gegnern. Die Weisheit "Angriff ist die beste Verteidigung" trifft auf Doom somit zweifelsfrei zu.

    Dooms Mehrspieler wird in erster Linie eine Spaßveranstaltung, die den klassischen Multiplayer schneller Shooter wieder aufleben lässt. Das macht extrem viel Laune, weil ein Tod nicht so schwer wiegt. Man spawnt schnell wieder und ist wieder im Geschehen, ohne elendig lange Laufwege und andere Spielablauf-bremsende Nebensächlichkeiten. Für die Mechanik braucht es reaktionsschnellen und nativen Skill. Bestätigt sind mittlerweile ein Team-Modus und Domination. Auch Arena-Modi wie Clan-Area und Freeze-Tag soll es geben. Ein simples Last-Man-Standing-Deathmatch ist selbstverständlich.

    Die Spielfigur kann durch permanente Upgrades dauerhaft verbessert werden und dann beispielsweise Waffen schneller wechseln oder mit mehr Munition und Gesundheit ausgestattet werden. Bei den Waffen werden beispielsweise die Kettensäge oder die BFG nicht der normalen Waffenauswahl zugeordnet, sondern sind durch spezielle Tasten erreichbar. Einige Waffen lassen sich auch durch Mods anpassen, die im Spiel gefunden werden können. Für den Raketenwerfer soll es beispielsweise eine Mod für ferngesteuerte Detonation geben. Im Spiel selbst wird es verschiedenfarbige Keycards geben und versteckte Geheimnisse, die eine Rückkehr an bereits besuchte Orte voraussetzen.

    Natürlich zählt auch wieder eine Rahmenhandlung zum neuen Doom, diese ist jedoch schnell erklärt: Der Spieler befindet sich auf dem Mars an einer UAC-Einrichtung. Durch misslungene Experimente werden Dämonen geschaffen, welcher sich der Spieler annehmen muss. Die Story soll Doom 3 ähneln und auch die Orte wie die Lazarus Facility, die Mars-Oberfläche und Titan's Realm sollten Doom-Fans bekannt vorkommen.

    01:52
    Doom (2016): Rangsystem und Individualisierung im 60-Fps-Video

    Leveleditor Snapmap und Modding-Support

          

    Als besonderes Feature ist zweifelsohne der Leveleditor Snapmap anzusehen. Auf der E3 präsentierte Bethesda diese Neuerung. Sie soll es Spielern ermöglichen, bestehende Maps zu modifizieren oder neue Karten selbst zu erschaffen. Weiterhin ist es mithilfe des Leveleditors auch möglich, neue Spielmodi zu entwerfen.

    Da Doom über eine große Modding-Community verfügt, derer sich auch id Software bewusst ist, spielte die Mod-Unterstützung für viele Spieler eine große Rolle. Ein vollwertiges, mächtiges Modding-Tool werden die Entwickler jedoch nicht zur Verfügung stellen. Die einzige Modding-Möglichkeit bietet somit der Leveleditor Snapmap. Etwas ärgerlich ist, dass dieser nur für kleinere Maps ausgelegt ist und auch die Implementierung eigener Texturen wohl nicht möglich ist. Fairerweise muss gesagt werden, dass bislang noch nicht alle Funktionen des Leveleditors bekannt sind, das unterhalb dieser Zeilen angefügte Video liefert jedoch einen guten ersten Einblick. Die mit SnapMap erstellten Mods werden übrigens über SmartHub geteilt.

    02:13
    Doom: Leveleditor Snapmap im Video


    Alles Weitere zu Doom 2016 finden Sie auf unserer Themenseite.

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      • Von aloha84 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von BoMbY
        Das ist kein Doom mehr, das ist höchstens "doomed" (zum totalen Misserfolg auf dem PC). Den Quatsch können die behalten, oder an die ehh total anspruchslosen Konsolenspieler verkaufen.
        Ich gehe davon aus, dass du den Hauptteil des Spiels --> also den Singleplayer schon ausgiebig getestet hast?
      • Von BoMbY Freizeitschrauber(in)
        Das ist kein Doom mehr, das ist höchstens "doomed" (zum totalen Misserfolg auf dem PC). Den Quatsch können die behalten, oder an die ehh total anspruchslosen Konsolenspieler verkaufen.
      • Von MotherPink Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von FanboyOfMySelf
        Hab nun mal ein sensibles Auge.

        Aha, wo ist hier, abgesehen von der Youtube Komprimierung eine allgemeine Unschärfe im Bild?
        https://youtu.be/vAgzBTBg...

        Zitat von FanboyOfMySelf

        Oder vergleiche cs mit dx9 und dann mit OpenGL.

        Counterstrike läuft nicht nativ in OpenGl, sondern verwendet folgenden Translationlayer: https://github.com/ValveS...

        Das erste source Spiel, welches nativ in OpenGl agiert ist Dota 2 Reborn und Überaschung, es ist in OpenGl sogar schneller, als in d3d11:
        https://www.youtube.com/w...

        Zitat von FanboyOfMySelf

        Ich sage es nun mal so wie es ist und rede nicht drumherum.

        Du ziehst Schlüsse, ohne dich mit der Materie auseinanderzusetzen.

        Zitat von FanboyOfMySelf

        Wäre OpenGL die besser alternative als Directx gäbe es auch viel mehr OpenGL basierte games, denn OpenGL funktioniert auf jedem Betriebssystem.

        In der IT stechen Bequemlichkeit und Gewohnheit häufig pure Leistung aus. Oder warum wird nicht alles in Assembly bzw. Maschinensprache gecoded?
      • Von Namaker Software-Overclocker(in)
        Zitat von FanboyOfMySelf
        sieht man sofort, kuck dir die Wände an und den Boden, sobald der character für 1sekunden stehen bleibt gibt es erst schärfe.
        Das ist in cod1, wolfenstein, enemy territory, quake wars, doom 1-3, quake 1-3 usw. über all das gleiche.
        Hab nun mal ein sensibles Auge.
        Nennt sich auch "Einbildung"
        Zitat von FanboyOfMySelf
        Hab noch nie gesehen das OpenGL leistungsfähiger ist als Directx, denn alle Anwendungen wo man zwischen OpenGL und Directx hin und her zwischen kann ist Directx immer um einiges leistungs stärker.
        Faster Zombies! | Valve
      • Von FanboyOfMySelf PCGH-Community-Veteran(in)
        Das hat aber nichts mit OpenGL zu tun, nvidia und amd sind nun mal ab und zu schlampig bzw versäumen aufgaben eines Spiele Entwicklers.
        GTA4 mit nvidia ging am anfang auch nicht gut, Project cars und amd auch nicht.
        Beide haben die Spiele Entwickler ignoriert.

        AMD ging sogar soweit das sie slightly mad Studios ein halbes Jahr im regen stehen gelassen haben, vermutlich haben sie gedacht es wäre ein kleines indie studio.
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Doom (2016)
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26.04.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/04/Doom-Closed-Beta-maxed-und-downsampled-11-pcgh_b2teaser_169.jpg
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