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  • Dishonored im Test: Ehre, wem Ehre gebührt - Spiel heute im Handel [Test der Woche]

    Mit Dishonored ist den Arkane Studios ein famoser Schleichtitel gelungen, der durch seine offene Levels und vielfältigen sowie kreativen Gameplay-Möglichkeiten überzeugt. Obendrauf kommt ein grandioses Art Design samt dichter Atmosphäre und eine Spielwelt, die tatsächlich auf das Verhalten des Spielers reagiert.

    Nach einigen Monaten kehrt Leibwächter Corvo Attano zurück nach Dunwall, der Hauptstadt der Insel Gristol, welche zusammen mit drei weiteren den Kontinent Pandyssian bildet. Die Kaiserin benötigt dringend seine Hilfe, denn eine Seuche sucht die viktorianische Industriemetropole heim und verwandelt die Menschen in Weiner genannte Kreaturen, obendrein locken die Sterbenden Unmengen an Ratten an. Corvo jedoch berichtet der Kaiserin, dass die anderen Inseln nicht helfen können und noch während diese mit der Fassung ringt, muss unser Alter Ego mitansehen, wie die Herrscherin vor den Augen von Töchterchen Emily kaltblütig erstochen wird - wir sind zur falschen Zeit am richtigen Ort, werden des Mordes bezichtigt, die kleine Thronerbin wird entführt und Corvo ist entehrt (englisch "dishonored").

    Wer der Drahtzieher des Anschlages ist? Der ehemalige Meisterspion Hiram Burrows, herrlich fies gesprochen von Ian McKellen in englisch (bekannt als Gandalf sowie Magneto; im Deutschen von von Jürgen Thormann - McKellens übliche Synchronstimme), welcher sich zum finsteren Lordregenten aufschwingt und Corvo ins Gefängnis von Dunwall wirft - auf ihn wartet dort der Tod. Treue Anhänger der Kaiserin jedoch befreien uns aus dem Kerker und obendrein erhält der ehemalige Leibwächter vom geheimnisvollen aber in der deutschen Version zu gelangweilt klingenden Outsider magische Fähigkeiten. Als wiedergeborener Rache-Engel gilt es nun den Lordregenten zu stürzen und Emily zu retten - wenn der Plot von Dishonored so simpel wäre, wie es scheint. Die französischen Entwickler der Arkane Studios stricken daraus allerdings eine Storyline mit überraschenden Wendungen und den Abgründen menschlichen Seins - exzellent, wäre doch nur die emotionale Bindung zu den verbündeten Charakteren enger, denn wir bleiben so stumm wie einst Gordon Freeman, Gespräche beschränken sich auf nur zwei Antwortmöglichkeiten.

    Dishonored im Test (1) Dishonored im Test (1) Quelle: PC Games Hardware / y33H@ Dishonored im Test: Behender Schatten mit kreativer Vielfalt

    Das Handeln von Corvo Attano liegt schlussendlich in unserer Hand, wir steuern den Protagonisten aus der Ego-Perspektive. Dishonored ist dennoch nicht wirklich ein Shooter, obwohl wir mit Armbrust und Pistole in den Kampf ziehen: Das Spiel lebt davon, dass Corvo auf leisen Sohlen die weitläufigen Levels erkundet, die oft verwinkelt sind und praktisch immer über mehrere Ebenen verfügen - vertikales Gameplay ist Trumpf. So springen wir nicht nur in bester Altair-Tradition mit der Faltklinge von oben Gegner an, sondern jagen Ihnen alternativ einen Armbrustbolzen ins Genick. Damit Feinde unser Antlitz nicht erkennen, trägt Corvo eine Maske, die sich im weiteren Spielverlauf beispielsweise mit einem zweistufigen Fernglas ausrüsten lässt - perfekt für Distanzangriffe und zum Sondieren der Lage.

    Dishonored im Test (33) Dishonored im Test (33) Quelle: PC Games Hardware / y33H@ Das Ausspähen der Umgebung - etwa per Blick durchs Schlüsselloch - ist nicht nur aus taktischer Sicht sinnvoll, sondern bringt auch abseits der Kämpfe handfeste Vorteile: Der Outsider steckt uns ein magisches Herz zu, welches Runen und Knochenartefakte aufspürt - Geld und wertvolle Gegenstände müssen wir von alleine entdecken und wer einen der verstreuten Tresore knacken will, braucht Köpfchen sowie Umsicht (oder probiert alle eintausend Möglichkeiten durch). Mit Runen schalten wir aktive zweistufige Fähigkeiten wie den Teleport frei, der die so schon kaum zu überbietende Bewegungsfreiheit des Attentäters noch weiter erhöht. Knochenartefakte spendieren passive Boni wie eine höhere Lebensenergie oder geringen Schaden bei tiefen Stürzen. Mit Geld kaufen wir beim Tüftler Piero größere Magazine oder frische Bolzen - allerdings nur zwischen unseren Einsätzen im Hound Pits Pub, dem Stützpunkt der Rebellen.

    Dishonored im Test (3) Dishonored im Test (3) Quelle: PC Games Hardware / y33H@ Neben reiner Waffengewalt ist es die Magie, die Corvo zu einem gefährlichen Gegner macht: Zwar dient in Dunwall Walöl als Energie, der Glaube an den Outsider aber ist nicht unberechtigt. Neben dem Teleport lernt unser Alter Ego praktische Techniken wie die Nachtsicht, die es Corvo erlaubt, Gegner und deren Wahrnehmungsradius durch Wände hindurch zu erkennen oder höher zu hüpfen. So schleichen und klettern wir, springen und schlittern, stets die Gegner im Blick, schlagen per Teleport rasend schnell zu und verschwinden wieder im Schatten - auf einen sichtbaren Körper verzichten die Entwickler.

    Dishonored im Test (17) Dishonored im Test (17) Quelle: PC Games Hardware / y33H@ Dishonored im Test: Kluge Gegner und brutale Kämpfe oder aber als friedlicher Geist in der Dunkelheit

    Unsere Feinde agieren clever im Team und suchen aktiv nach Corvo, wenn er nach einer Entdeckung wieder abtaucht. Bei direkten Konfrontationen drängen ihn Schwertkämpfer zurück, umkreisende Pistolenschützen drücken aus einigen Metern Entfernung ab - auf dem dritten von vier Schwierigkeitsgraden bestehen Sie solche Auseinandersetzungen erst gegen Ende des Spiels. Aggressives Vorgehen führt aber nicht nur schnell zum Ableben, sondern erhöht auch den Chaos-Faktor, der mehr Wachen und eines von drei befriedigenden Enden provoziert - von glänzend bis düster. Die Kämpfe sind wie bei den Arkane Studios üblich brutal und wuchtig: Corvo treibt seine Klinge blutig in den Oberkörper seines Gegenübers, enthauptet ihn mittels einer mächtigen Attacke oder steckt seinen Kontrahenten in Brand - blocken oder ausweichen ist ebenfalls möglich, was die Gegner aber auch sehr gut beherrschen.

    Dishonored im Test (25) Dishonored im Test (25) Quelle: PC Games Hardware / y33H@ Neben humanen Gegnern und Hunden attackieren Sie auch fiese Opponenten wie Musiker, deren Gedudel unsere Magie verhindert und uns Lebensenergie entzieht. Gegen die mächtigen Tallboys, turmhohe zweibeinige Konstruktionen, gesteuert von Wachen mit einem Bogen, der brennende Explosivpfeile feuert (was wir aber auch können), hilft nur umsichtiges Schleichen oder brachiale Gewalt: Zeit anhalten, Haftgranate anbringen, drei Pistolenschüsse auf die Walöltanks abfeuern (diese treiben die Stelzen an) und das Spektakel nimmt seinen Lauf - toll! Manche Finisher inszeniert das Spiel zudem in Zeitlupe - so fliegen Köpfe oder ein Bolzen schlägt quälend langsam in den Hals eines Opfers ein. Dennoch ist Dishonored ungeschnitten ab 18 erhältlich.

    Tote Gegner verstecken wir, werfen sie Ratten zum Fraß vor - die wir sogar selbst beschwören können - oder aber wir legen uns per Rune die Fähigkeit zu, dass erledigte Opponenten zu Asche zerfallen. Leichen sorgen nämlich für Aufmerksamkeit und somit zu einer möglichen Entdeckung. Das Geniale an Dishonored ist die Möglichkeit, dass Spiel tatsächlich gewaltfrei durchzuspielen und wer sich ins Zeug legt, bleibt gar von Feinden ungesehen (ob Ihnen das gelungen ist, teilt Ihnen Dishonored am Ende einer jeden Mission mit). So drosseln Sie Gegner aus dem Hinterhalt bewusstlos, betäuben diese mit Schlafbolzen oder aber Sie lenken Sie mit einer geworfenen Flasche ab - Corvo kann mit fast allen Gegenständen oder Objekten wie Waschbecken interagieren. Die Steuerung ist frei konfiguriertbar, Fähigkeiten wählen Sie mittels eines Kreismenüs oder der Schnellstartleiste aus.

    Dishonored im Test (8) Dishonored im Test (8) Quelle: PC Games Hardware / y33H@ Statt in einer Mission den militanten Oberaufseher Campell zu töten, können Sie Ihn auch als Ketzer brandmarken und anstelle die beiden adeligen Pendleton-Zwillingsbrüder hinterhältig im Dampfbad des Bordells "The Golden Cat" zu meucheln, schicken Sie sie durch die Erfüllung einer Sidequest-Reihe in ihre eigenen Sklaven-Minen. Selbst den verräterischen Lordregenten müssen Sie nicht zwingend tödlich um die Ecke bringen, das Spiel bietet Ihnen auch hier eine (durchdachte) Alternative - genial!

    Dishonored im Test: Ein riesiger Level-Spielplatz für Attentäter

    Reich an Alternativen ist Dishonored sowieso an allen Ecken und Enden, denn die bereits angesprochenen weitläufigen Levels laden geradezu ein, nach alternativen Routen zu durchsuchen. Zwar zeigt das Spiel per Einblendung an, wo das nächste (Neben-)Ziel ist, Sie dürfen diese Hinweise jedoch im umfangreichen Menü deaktivieren - so wie lobenswerter Weise auch alle anderen Bildschirmanzeigen abschaltbar sind, was die Immersion deutlich hebt; ob Corvo gerade schleicht erkennen Sie ohnehin an der Haltung seines Schwertes. Wer nicht strikt der Markierung folgt, kann zudem das grandiose Level-Design genießen, welches die Schauplätze in und um Dunwall herum zu bieten haben.

    Dishonored im Test (16) Dishonored im Test (16) Quelle: PC Games Hardware / y33H@ So besucht Corvo im Laufe seines Rache-Feldzuges neben dem Gefängnis auch ein adeliges Stadtviertel mit eleganten Bauten im prunkvollen Stil samt dem dekadenten "The Golden Cat" sowie luxuriösen Villen, den überschwemmten Bezirk mit seinen heruntergekommen halb verfallenen Baracken und der stinkenden Kanalisation voller Ratten und Weiner-Zombies, eine Whiskey-Destillerie samt der Bottle-Gang, aber auch mächtige Festungen, gigantische Brücken und mehr. So abwechslungsreich wie die Schauplätze ist auch die Vorgehensweise, da Ihnen Dishonored nicht nur stets mehrere Optionen an die Hand gibt, wie Sie Ihren Auftrag erledigen, sondern auch wie Sie zum Ziel gelangen.

    So sollen Sie auf einem adeligen Maskenball die Geliebte des Lordregenten ausschalten - abgesehen davon, dass es drei Schwestern sind und es herauszufinden gilt, welche der Damen denn die richtige ist (einfach alle Party-Gäste dahin zu metzeln geht natürlich auch), müssen Sie erst mal auf das von Tallboys gesicherte Gelände kommen. Am Beginn jeder Mission werden Sie per Boot abgesetzt, magische Naturen übernehmen direkt vor Ort per Zauber kurzfristig einen bissigen Flussfisch und schwimmen so in den Keller des Anwesens. Artistische Assassinen suchen den Weg über die Dächer und Balkone der umliegenden Straßenzüge, während umsichtige Naturen eine Einladung von ankommenden Blaublütern entwenden.

    Dishonored im Test (9) Dishonored im Test (9) Quelle: PC Games Hardware / y33H@ Dishonored im Test: Nebenmissionen machen das Leben einfacher - oder schwerer

    Sind Sie einmal drin, so bewegen Sie sich dank Corvos Maske auf neutralem Gebiet und observieren die Lage. Draußen im Garten genießen Sie etwa das Feuerwerk oder veranstalten selbst eines, indem Sie im Pistolenduell gegen einen arroganten Adeligen Ihren Mann stehen. Drinnen laben Sie sich am reichhaltigen Buffet und bringen mit ein paar Gläsern Wein eine redefreudige Maskenträgerin dazu, Ihnen die Kleidfarbe der Geliebten zu verraten. Alternativ schleichen Sie sich in die schwer bewachten Gemächer der Schwestern oder sorgen mittels eines perversen Verehrers dafür, dass der Lordregenten künftig alleine nächtigen muss. Die Vielfalt, welche Ihnen die Entwickler in Dishonored auftischen, ist in dieser Form einzigartig und erhöht den Wiederspielwert enorm - wir sind derzeit im dritten Durchlauf und benötigten für die erste Runde gute 20 Stunden. Dishonored speichert automatisch und bietet Quicksaves sowie manuelles Speichern.

    Szenenwechsel: In der Whiskey-Destillerie treffen Sie auf auf den Gang-Chef Slackjaw, der Sie nur um mehrere Gefallen bittet und als nützlicher Verbündeter erweist. Helfen Sie gar der halb erblindeten Lumpenfürstin, so belohnt diese Sie nicht nur auf vielfältige Art und Weise - nein, Sie treffen die verrückte alte Dame auch unter ganz und gar anderen Umständen wieder. Das Erfüllen optionaler Ziele sorgt weiterhin für mehr Runen, Knochenartefakte, Geld und zu guter Letzt auch, was mit Thronerbin Emily geschieht. Dishonored fühlt sich daher überaus lebendig an, der Spieler hat tatsächlich die Möglichkeit, den Verlauf der Geschichte zu ändern und fühlt sich als integraler Teil der Verschwörung gegen die Kaisern. Zudem ist die Welt nur so gespickt von Büchern, Briefen, Tonbändern und Notizen, welche angenehm viele Hintergrundinformationen über den Walfang, die Geschichte von Dunwall oder das Leben der Kaiserin liefern.

    Dishonored im Test (14) Dishonored im Test (14) Quelle: PC Games Hardware / y33H@ Dishonored im Test: Grandioses Art-Design und dichte Atmosphäre

    All dies lässt die Welt von Dishonored ihre eigene Authentizität atmen, für die künstlerische Gestaltung zeichnen Viktor Antonov, der kreative Kopf hinter Half-Life 2 und dessen City 17, plus Sebastian Mitton, der bereits bei Dark Messiah seine Ideen einfließen ließ, verantworlich. Auch die Mitarbeit von Creative Director Harvey Smith (dem Macher von Deus Ex) scheint durch, denn das Spiel mit seinem scherzhaft Whalepunk getauften Setting wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet: Zwar schwächelt die Unreal Engine 3 beim Polycount und den gefilterten Texturen, dafür sorgt der Lightmass-Renderer für eine äußerst schicke dynamische Beleuchtung samt üblichen Aufwertungen wie Umgebungsverdeckung und weichen Schatten. Das horizontale Sichtfeld ist am Rechner zwischen 65 und 85 Grad einstellbar und nur bei der PC-Version wirft auf Wunsch jede einzelne Ratte einen akkuraten Schatten.

    Zusammen mit dem durch FXAA oder MLAA (MSAA fehlt derzeit noch) sowie optional per Treiber nutzbarem Downsampling oder Supersample-Kantenglättung wirkt Dishonored förmlich wie ein Gemälde des kaiserlichen Arztes Anton Sokolov: Satte Farben, starke Kontraste und stilisierte Figuren (eine scharf geschnittene, "englische" Visage ist klar als Adeliger zu erkennen) geben dem Spiel einen unvergleichlichen Look, der immer wieder durch prächtige Bilder zum Verweilen und Staunen einlädt - neben Trine 2 ist Dishonored unserer Ansicht nach vom Art-Design her einer der besten Titel der letzten Jahre und auch der Soundtrack ist stimmig!

    Dishonored im Test (19) Dishonored im Test (19) Quelle: PC Games Hardware / y33H@ Das Design mit all seinen bereits beschriebenen Orten wird zudem durch die tolle Akustik untermalt - egal ob die ständigen Lautsprecherdurchsagen des Lordregenten (City 17 lässt grüßen), Unterhaltungen zwischen Wachen oder Überlebenden der Seuche, das Klirren von Schwerten, der dumpfe Knall einer Granate, das satte Schmatzen eines tödlichen Armbrustbolzens oder das Fiepen von im Sterben liegenden Ratten: Dishonored lebt. Corvo kann sich zudem nicht nur per Tastendruck mittels Tränken heilen oder seine Mana auffrischen (die Lebensenergie erholt sich nur auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad automatisch), sondern auch Wasser trinken oder mittels in den Levels verstreuten Lebensmitteln regenerieren.

    Dishonored im Test (36) Dishonored im Test (36) Quelle: PC Games Hardware / y33H@ Dishonored im Test: Kein PC-Killer und mit Steam-Pflicht

    Die Hardware-Anforderungen sind übrigens trotz der tollen Optik vergleichsweise gering, in 2.560 x 1.600 Pixeln sowie maximalen Details klebte unser Testsystem (Core i5-3570K und Geforce GTX 580) meist am Engine-Limit von 130 Bildern pro Sekunde. Besitzer eines Dualcores mit einer Geforce GTX 460 sollten daher in Full-HD keine Probleme bekommen, zudem fallen die Ladezeiten gegenüber den Konsolen mit nur ein paar Sekunden extrem kurz aus (selbst von der HDD). Als Kopierschutz setzt Dishonored wie praktisch alle in den letzten Monaten von Publisher Bethesda veröffentlichten Spiele auf Valves Steam, ein Account ist ergo Voraussetzung um in Corvos Rolle schlüpfen zu können - immer alleine, einen Mehrspielermodus gibt es nicht.

    Dishonored im Test: Das bisher beste Spiel des Jahres und ein Pflichtkauf für jeden Schleichfan

    Schon mit Dark Messiah zeigten die Arkane Studios ein goldenes Händchen, Dishonored aber toppt selbst diesen Kritikerliebling mit artistischer Leichtigkeit: Das innovative Spiel besticht auf technischer Seite durch sein fantastisches Art-Design und die atmosphärische Optik, die durch eine gelungene Akustik gestützt wird. Auf der spielerischen Seite ergibt die Bewegungsfreiheit unseres Alter Ego Corvo zusammen mit den vielfältigen sowie kreativen Gameplay-Möglichkeiten und der offenen Spielwelt ein überaus gelungenes Paket, welches es uns zudem tatsächlich überlässt, den Lauf der Dinge zu beeinflussen statt nur so tun - es bleibt in der 20-stündigen Kampagne ganz Ihnen überlassen, was mit dem Kaiserreich Dunwall geschieht. Corvo, es war uns eine Ehre!

    Reklame: Dishonored jetzt bei Amazon bestellen

    Die nachfolgende Galerie zeigt PCGH-eigene Impressionen, auf Screenshots mit drastischer Gewaltdarstellung verzichten wir.

  • Dishonored
    Dishonored
    Publisher
    Bethesda Softworks
    Developer
    Arkane Studios
    Release
    12.10.2012

    Stellenmarkt

    Es gibt 72 Kommentare zum Artikel
    Von kero81
    LOL?!Als ob ich es nötig hätte mir ein Spiel für 50 Euro zu klauen... Lächerlich, was soll diese Unterstellung…
    Von Hornissentreiber
    Ich habe es jetzt einige Stunden gespielt und bin sehr begeistert. Die verschiedenen Qualitäten wurden ja bereits…
    Von Wired
    Also... nach dem was ich im Test für das Games hier gelesen hab steht eines fest, endlich mal wieder ein gelungenes…
    Von Cook2211
    Nachdem ich mittlerweile ein paar Stündchen gespielt habe, muss ich sage: Klasse Game http://extreme.pcgameshar...Für…
    Von SphinxBased
    hammergame......geile ungewöhnliche und sehr schöne grafik...story und umsetzung 1A..insgesamt ein gesamtkunstwerk und…
      • Von kero81 Volt-Modder(in)
        Zitat von Ob4ru|3r
        Dein Statement wurde am 09. September hier gepostet.

        Ich wäre ja mal daran interessiert, wie du das beurteilen kannst, ohne dass das Spiel fürs Fussvolk irgendwo auf der Welt offiziell veröffentlicht war, und damit ohne dass du deine natürlich legal gekaufte Kopie hättest freischalten können ....

        Bevor da eine Antwort kommt möchte ich daran erinnern, dass es hier recht strikte Regeln die Software-Piraterie betreffend gibt.


        LOL?!

        Als ob ich es nötig hätte mir ein Spiel für 50 Euro zu klauen... Lächerlich, was soll diese Unterstellung überhaupt und wie kommst du darauf? Habe ich irgendwo geschrieben das ich es gespielt habe? Meine Aussage bezog sich auf den Test von Gamestar...
      • Von Hornissentreiber Freizeitschrauber(in)
        Ich habe es jetzt einige Stunden gespielt und bin sehr begeistert. Die verschiedenen Qualitäten wurden ja bereits mehrfach genannt und ich stimme hundertprozentig zu. Und die Grafik hat meiner Meinung nach nur einen Fehler: die Texturen sind teilweise matschig, was mir angesichts des Gesamtbildes aber kaum jemals wirklich auffällt. Die Grafik ist absolut stimmig, passt perfekt zur Story und unterstreicht die Stimmung des Spieles dermaßen gut, wie ich es in über dreißig Jahren Computerdaddeln selten gesehen habe. Vielleicht macht ja mal jemand eine Texturmod? Wirklich empfehlenswert, wenn man schleichen und vielfältige Lösungswege mag. Für diejenigen, die den immer gleichen Call Of Dutys regelmäßig Verkaufsrekorde bescheren (warum bloß?) ist es wohl eher nichts, für alle Übrigen eine Perle. Werft sie nicht vor die Säue! Dieses Spiel hätte einen großen Verkaufserfolg wirklich verdient.

        Munter bleiben!
      • Von Wired Freizeitschrauber(in)
        Also... nach dem was ich im Test für das Games hier gelesen hab steht eines fest, endlich mal wieder ein gelungenes Game aus dem Schleichgenre und das ohne Schlauch Levels. Darum wird Dishonored gekauft! Die Grafik ist (mit SSAA) einfach nice!

        Und wegen Cook2211's Post ist das Game ein Pflichtkauf!
      • Von Cook2211 Kokü-Junkie (m/w)
        Nachdem ich mittlerweile ein paar Stündchen gespielt habe, muss ich sage: Klasse Game http://extreme.pcgameshar...

        Für mich persönlich bisher das Highlight 2012.
      • Von SphinxBased Freizeitschrauber(in)
        hammergame......geile ungewöhnliche und sehr schöne grafik...story und umsetzung 1A..
        insgesamt ein gesamtkunstwerk und bestes game 2012...nicht für jeden aber für mich....
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1028386
Dishonored
Dishonored im Test: Ehre, wem Ehre gebührt - Spiel heute im Handel [Test der Woche]
Mit Dishonored ist den Arkane Studios ein famoser Schleichtitel gelungen, der durch seine offene Levels und vielfältigen sowie kreativen Gameplay-Möglichkeiten überzeugt. Obendrauf kommt ein grandioses Art Design samt dichter Atmosphäre und eine Spielwelt, die tatsächlich auf das Verhalten des Spielers reagiert.
http://www.pcgameshardware.de/Dishonored-Spiel-21718/Tests/Test-Dishonored-Maske-des-Zorns-1028386/
12.10.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/10/Dishonored-PC-Review-12.jpg
dishonored,bethesda
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