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Games World
      • Von Scholdarr BIOS-Overclocker(in)
        Naja, ich sehe die Technik ja auch eher als Zukunftsvision, die vlt. erst in 5-10 Jahren wirklich relevant wird. Computer werden bekanntlich immer schneller also dürfte sich das Problem irgendwann von selbst lösen.
      • Von soth Volt-Modder(in)
        Dir ist bewusst, dass
        1) Avatar zu den teuersten Produktionen überhaupt gehört?
        2) Avatar und diese Kamera vollständig verschiedene Hardware benötigen?
        3) Die Datenraten bei Avatar tendentiell um den Faktor 100 geringer liegen?
        4) Es ein rießiger Unterschied ist, ob das durch den Film direkt abgedeckt ist oder ein Ausstatter in Vorschuss gehen muss?

        Ich finde die Technik klasse, aber nüchtern betrachtet ist es halt nicht so einfach, weshalb ich die Begeisterung nur beschränkt teile.
      • Von hendrosch Software-Overclocker(in)
        Wenn man mal Avatar als Beispiel nimmt war die damalige Computerfarm (auf Wikipedia nachzulesen) sicher mindestens genauso gewaltig wie sie es für diese Daten Mengen sein muss.
        (Natürlich nur wenn man den Vorsprung beachte, obwohl so viel gar nicht mehr dazwischen steht behaupte ich jetzt einfach mal)

        Denkst du wirklich du kannst deine Hardware bzw. Die Mengen an Hardware die für solche Projekte angeschafft werden mit irgend etwas vergleichen das du kennst?
      • Von soth Volt-Modder(in)
        Das absolute Maximum wären 300 fps, also die 12,5 fache Datenrate. Immer noch unter der Annahme, dass nur eine Person mit einem Stream auf den Speicher zugreift. Natürlich nimmt man mit der maximalen Auflösung auf, andernfalls verwirft man teilweise die hier immer wieder postitulierten Freiheiten. Bis der hardware- und softwaretechnische Aufwand bewältigt ist gehen Milliarden über den Tisch.

        Ich habe mir das, bzw. die Videos angesehen ... die Möglichkeiten sind theoretisch toll, aber das gezeigte ist imho nicht beeindruckend.
      • Von Scholdarr BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von soth
        Durch 4K und den verringerten Sitzabstand sehen wir einen noch kleineren Bildausschnitt des Bildes scharf. Die Unschärfe von normalen Kameras wird somit unbedeutender.

        Womit? Wie gesagt, es geht nicht darum, einen Film mit 40k auf den Bildschirm zu bringen. 4k reichen für die bisherige Kinoinfrastruktur imo auch völlig aus. Es geht darum, was man in der Production damit machen kann.

        Zitat
        Das ist nicht dein Ernst? Rechne aus was bei 722 MP an Daten anfallen und welche Datenraten benötigt werden und dann schaust du dir anschließend die Übertragungsraten im Netzwerkbereich an. Wir reden bei 24 fps von 276,8 GBite/s, hier fallen ganz schnell Datenmengen im Petabyte-Bereich an.
        Als Schnittrechner gibt es dann künftig Racks mit 18-Kern CPUs und Terrabyteweise RAM, angebunden per InfiniBand.

        Das ist das absolute Maximum, was die Technik bietet. Man wird auch mit weniger arbeiten können, je nach Szene. Und ja, natürlich erfordert das eine ganz neue Infrastruktur in Punkto Speicher und Rechenpower. Aber bei Hollywood-Filmen, die mit hohen zweistelligen oder dreistelligen Millionenbeträgen als Budget operieren dürfte auch das lösbar sein.

        Zitat
        Der Body einer typischen digitalen Filmkamera wiegt zwischen 5 und 12 kg und selbst die sind für viele Aufnahmen zu schwer und sperrig. Das Ding im Video ist zig-mal größer und dem Stativ nach zu urteilen auch wesentlich schwerer.

        Möglich. Es kommt eben auch auf den Einsatzbereich an. Und wie gesagt, manche extremen Einstellungen sind mit der Technik gar nicht mehr nötig, weil man das in der Post-Production regeln kann. Aber natürlich wird die Kamera in dieser Form nie für alle möglichen Einsatzbereiche sinnvoll sein. Das hab ich ja auch nie behauptet.

        Zitat
        Na da bin ich gespannt. Die Nachbearbeitungsmöglichkeiten der Consumervariante waren sehr mau und stark verbesserungswürdig.

        Ich dachte, du hättest dir das Video mal angesehen? Da wird doch in Grundzügen schon gezeigt, was man damit machen kann, z.B. arbeiten ohne Green-Screens. Mit der Consumervariante würde ich das jetzt nicht unbedingt vergleichen, da liegen Welten dazwischen.
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