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Games World
  • 40.000-Euro-Wärmebildkamera in der PCGH-Redaktion angekommen: Was sollen wir für Sie testen?

    Die Firma InfraTec unterstützt PC Games Hardware bei der Messung der Wärmeentwicklung von PC-Komponenten im Moment mit der VarioCAM hr research, die zusammen mit Zubehör wie einer Makrolinse rund 40.000 Euro kostet. Bei der VarioCAM hr research handelt es sich um eine Thermografiekamera, die in der Forschung und Entwicklung eingesetzt wird.

    Die Thermografiekamera VarioCAM hr research ist am Donnerstag in der Redaktion angekommen und wird von der Redaktion direkt nach einer Einweisung eingesetzt. PC Games Hardware wird die Test- und Praxis-Artikel der kommenden Ausgabe 05/2013 (ab 2. April am Kiosk) mithilfe zahlreichen thermografischer Aufnahmen von PC-Hardware aufwerten. Die so erzeugten Wärmebilder zeigen die unterschiedliche Hitzentwicklung auf Grafikkarten, Mainboards und Co. Dabei geht es hauptsächlich um den Vergleich unterschiedlicher Szenarios und nicht um die absolute Messung der Temperaturen.

    02:18
    Interview: 40.000-Euro-Thermografiekamera für Wärmebildaufnahmen


    Die Frage an die Community wäre: Welche Hardware soll PC Games Hardware mit der VarioCAM analysieren? Zum Aufwärmen haben wir bereits Infrarotbilder der Redakteure erstellt. Wer kann alle Kollegen richtig zuordnen?

    Technische Details zur Wärmebildkamera
    Das Produkt VarioCAM hr research verwendet ungekühlte Mikrobolometer-FPA-Detektoren der neuesten Generation. Die Kamera ist mit einer Firewire-Schnittstelle ausgerüstet und ermöglicht damit die Speicherung von digitalen 16-Bit-Messdaten in Echtzeit mit bis zu 60 Hz auf einem Computer. Steht kein Computer zur Verfügung, können die digitalen Bilddaten – ebenfalls mit bis zu 60 Hz – im internen Speicher gespeichert und auch vor Ort wieder abgerufen und ausgewertet werden. Die einzigartige optionale opto-mechanische Microscan-Funktion liefert eine hardwarebasierte geometrische Auflösung von bis zu 1,23 Megapixeln. Neben dem im Lieferumfang enthaltenen, umfangreichen Softwarepaket aus der IRBIS-3-Familie zur ausführlichen und komfortablen Analyse von schnellen thermischen Vorgängen bieten das SDK sowie die LabVIEW- und MATLAB-Anbindungen Raum für eigene Softwareentwicklungen.

    Firmenporträt: InfraTec GmbH Infrarotsensorik und Messtechnik
    Im Jahr 1991 wurde die InfraTec GmbH Infrarotsensorik und Messtechnik von Mitarbeitern der TU Dresden gegründet, die am Lehrstuhl von Professor Walther, dem Begründer der Dresdner Infrarotschule, im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Graduierung profunde Kenntnisse auf dem Gebiet der Infrarottechnik erworben hatten.

    Das Spin-off siedelte sich als eine der ersten Firmen im neu entstandenen Technologie-Zentrum Dresden an. InfraTec gliedert sich in die beiden Geschäftsbereiche Sensorik und Infrarotmesstechnik, in denen modernste Sensorkomponenten und Messsysteme vorzugsweise für den infraroten Wellenlängenbereich (2 ... 14) μm entwickelt, produziert und verkauft werden. Das Wachstum des Unternehmens in den vergangenen 20 Jahren lässt sich an der Steigerung der Mitarbeiterzahlen ablesen: Aus ehemals drei wurden über 200 hochqualifizierte Mitarbeiter. InfraTec bildet Lehrlinge zum Mikrotechnologen aus und bietet mehrere Arbeitsplätze, die auch bei körperlicher Behinderung eine qualifizierte Beschäftigung ermöglichen.

    Allein ein Drittel aller Mitarbeiter von InfraTec produziert im Geschäftsbereich Sensorik als Mikrotechnologen kundenspezifische pyroelektrische Infrarotdetektoren. Die auf dem pyroelektrischen Prinzip basierenden Detektoren verwenden pyroelektrische Kristalle aus Lithiumtantalat als Empfänger, die auf infrarote Strahlung – auch Wärmestrahlung genannt – reagieren und eine elektrische Spannung generieren. Das Detektorbauelement besteht aus zahlreichen sensiblen elektronischen, optischen und mikromechanischen Komponenten, die sowohl die zu detektierende Strahlung selektieren als auch das erzeugte Signal zur elektronischen Auswertung nutzbar machen.

    InfraTec Unternehmensgebaeude InfraTec Unternehmensgebaeude Quelle: InfraTec
    Der Aufbau eines Detektors – teilweise in mehr als 60 Einzelschritten – erfordert absolute Präzision. Auf einer Reinraumfläche von ca. 1.000 m² werden monatlich zehntausende Detektoren produziert. Ausgehend von 52 Detektorgrundtypen kann die in Clustern organisierte Fertigung auch maßgeschneiderte Kundenlösungen realisieren. Langjährige Erfahrungen der F&E-Mitarbeiter, Technologen und Konstrukteure ermöglichen diesen hohen Grad an Kundenspezifik. Eine Kundenspezifik, wie sie beispielsweise im Marktsegment der Sicherheitstechnik zum Schutz des menschlichen Lebens essentiell ist. Einfache einkanalige Detektoren, aber auch mehrkanalige Ausführungen, jeweils mit integrierter Signalverarbeitung, kommen in Geräten der Gasanalyse, Feuer- und Flammensensorik, Spektroskopie und der berührungslosen Temperaturmessung zum Einsatz.

    Mit einem international aufgestellten Vertriebsnetz zählt InfraTec zu den größten Anbietern von Thermografielösungen in Europa. Das Leistungsspektrum von InfraTec reicht dabei vom Verkauf von Einzelsystemen bis hin zur Lieferung schlüsselfertiger Thermografie-Automationslösungen. Die bildhafte Darstellung der Temperaturverteilung von Messobjekten oder -szenen durch Thermografiekameras wird in den verschiedensten Branchen genutzt. Bekannteste Anwendungsbereiche sind die Untersuchung der Wärmedämmung von Gebäuden, die gerade durch die europäischen Richtlinien einen neuen Aufschwung erfährt, die vorbeugende Instandhaltung von mechanischen und elektrischen Anlagen und Installationen, aber auch die Suche nach Leckagen an Heiz- und Kälteleitungen. InfraTec konzentriert sich jedoch nicht nur auf derartige Breitenanwendungen, sondern bietet seinen Kunden die Thermografie als Messverfahren bei der Entwicklung von neuen Produkten, der temperaturgesteuerten Prozessautomatisierung und der Qualitätskontrolle an. Namhafte Unternehmen aus allen Branchen setzen heute in Entwicklung und Produktion auf das Thermografie-know-how von InfraTec. Fachhochschulen, Universitäten und Institute nutzen von InfraTec gelieferte Thermografieausrüstungen in Lehre und Forschung. In vielen Anwendungen werden die leistungsfähigen ungekühlten VarioCAM-Thermografiesysteme des von InfraTec exklusiv vertretenen und durch langjährige Kooperationsbeziehungen eng verbundenen deutschen Herstellers JENOPTIK eingesetzt. Die neue High-End-Kameraserie ImageIR von InfraTec sowie ein umfangreiches Sortiment an applikationsspezifischen Softwarelösungen

  • Es gibt 68 Kommentare zum Artikel
    Von Scream01
    Testen : Brennen eines CD/DvD/BD - Rohlings (Rohlingoberfläche)
    Von Prozessorarchitektur
    Könntet ihr mal ein fx8XXX und mainboard die temp am sockel messen.Gleiches gilt für den Phenom2 x6 (X4) 1090t und…
    Von PCGH_Marco
    Genau da liegen die Probleme, Infratec hat eine Lackierung vorgeschlagen, doch das können wir nicht machen, da die…
    Von Brzeczek
    1. Schritt Bereich eines Kollegen beim youp...de Video gucken 2. IHS vom CPU (Ohne Kühler)3. Radiatoren für…
    Von Dr_Dunkel
    Ein umfassender Test gängiger Grafikkarten wäre wünschenswert - sozusagen die bekanntesten Modelle GTX 6XXer und…
      • Von Scream01 Komplett-PC-Käufer(in)
        Testen :

        Brennen eines CD/DvD/BD - Rohlings (Rohlingoberfläche)
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        Könntet ihr mal ein fx8XXX und mainboard die temp am sockel messen.
        Gleiches gilt für den Phenom2 x6 (X4) 1090t und diesen wert mit dem angezeigten temp die Differenz messen. OC und nicht OC
        Und wenn das mainboard ein sensor hat cpu dann ob ideser stimmt?
      • Von PCGH_Marco Ex-Redakteur
        Zitat von Jooschka
        Das würde aber mit sehr hohem Messaufwand verbunden sein!
        Nicht umsonst steht im ersten Absatz als letzter Satz: Eines der Probleme bei der Messung mit einer Wärmebildkamera (vereinfacht): Verschiedene Oberflächen strahlen verschieden viel Wärmestrahlung ab. Die Kamera kann aber nur die Gesamtstrahlung messen!
        Lösung: Für jede Oberfläche in verschiedenen Zuständen und Temperaturbereichen müssen sogenannte Emissionsgrade herausgefunden werden.
        So als Beispiele nenn ich mal die Haut, mit einem Emissionsgrad von ca 0,98 und poliertes Chrom mit 0,1
        Der Emissionsgrad gibt an, wie viel % der Wärmestrahlung ankommen, verglichen mit einem echten schwarzen Strahler = 100%
        Im Falle der Haut also ca 98 % und beim Chrom ca 10%.
        D.h. die eigentliche Oberflächentemperatur ist höher als die gemessene.
        Für die verschieden RAM-aufbauten müssten also mangels vorhandener Emissionswerte für X-Verschiedenste Oberflächen diese Werte selber experimentell bestimmt werden, und ich denk' mal, da haben die PCGH-Jungs nicht allzu viel bock drauf, und auch gar keine Zeit dafür... ob es an Know-How und vor allem an anderen Messgeräten oder geeineten Räumen überhaupt ausreicht, weiß ich auch nicht, ich war nochnie da und hab auch keine Ahnung, was die so alles wissen... aber der eine Satz zeigt schonmal, dass sie nicht Nichts wissen^^

        Also Jungs, schaltet die Kamerakühlung an und macht ordentliche Vergleichsfotos!! Und achtet auf verschiedene Oberflächen und vor allem auf Wärmereflexionen (bzw "Kältereflexionen")!!! Die sind nicht zu unterschätzen!!

        Edit: Die is ja har nicht gekühlt^^ dachte bei 40k€ wär das mit am start... Zeiten ändern sich...
        Genau da liegen die Probleme, Infratec hat eine Lackierung vorgeschlagen, doch das können wir nicht machen, da die meiste Hardware den Herstellern gehört. Daher sind wir mit Aussagen zu Temperatur vorsichtig. Vergleich zwischen verschiedenen Szenarien sehe ich aber unkritisch.

        Marco
      • Von Brzeczek Software-Overclocker(in)
        1. Schritt Bereich eines Kollegen beim youp...de Video gucken
        2. IHS vom CPU (Ohne Kühler)

        3. Radiatoren für Wasserkühlungen.

        4. Festplatten.

        5. CPU Wasserkühlungen (Heatkiller 3.0 z.b)
      • Von Dr_Dunkel Software-Overclocker(in)
        Ein umfassender Test gängiger Grafikkarten wäre wünschenswert - sozusagen die bekanntesten Modelle GTX 6XXer und Radeon 7XXXer Reihe. So gibt es ja schon gewaltige Unterschiede bei den verschiedenen Kühldesigns, etwa eine XFX 7970 wird ja deutlich wärmer als meinetwegen eine Gigabyte 7970. Dann das ganze noch im Kontext zu OC mit Spannungserhöhung - das wäre doch mal einen mehrseitigen Beitrag wert.

        Natürlich böte sich auch an, mal RAM-Riegel mit und ohne Heatspreader zu vergleichen, oder wie effektiv Prozessorkühler die Wärme abzuführen vermögen.

        Im Grunde fände ich zu den meisten Hardwaretests ein entsprechendes Wärmebild sinnvoll. So könnte man auch, etwa passend zu einem Artikel über Kühlkonzepte (wie in der aktuellen Ausgabe), Netzteile verschiedener Effizienzgrade vergleichen oder die Gesamt-Wärmeentwicklung im Gehäuse bei verschiedenen Lüfterkonfigurationen grafisch angemessen darstellen.
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Digitalkamera
40.000-Euro-Wärmebildkamera in der PCGH-Redaktion angekommen: Was sollen wir für Sie testen?
Die Firma InfraTec unterstützt PC Games Hardware bei der Messung der Wärmeentwicklung von PC-Komponenten im Moment mit der VarioCAM hr research, die zusammen mit Zubehör wie einer Makrolinse rund 40.000 Euro kostet. Bei der VarioCAM hr research handelt es sich um eine Thermografiekamera, die in der Forschung und Entwicklung eingesetzt wird.
http://www.pcgameshardware.de/Digitalkamera-Hardware-255530/News/40000-Euro-Waermebildkamera-in-der-PCGH-Redaktion-1059624/
08.03.2013
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