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Games World
      • Von Auge Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich finde die Rechtsdikussion doch recht fragwürdig.
        Angenommen ich kaufe ein virtuelles Schwert für reales Geld.
        Ich habe einen Besitz erworben und das Finanzamt hält die Hand auf.

        Wenn mich nun einer im Spiel niedermetzelt und mir das Schwert abnimmt....
        Welche Folgen ergeben sich daraus?
        Kann ich den Täter wegen schweren Raubes drankriegen?
        Kann ich das beim Finanzamt als außerordentliche Aufwände steuermindernd geltend machen?
      • Von nukular Schraubenverwechsler(in)
        Dazu kommt noch das der Drop vom jeweiligen Monster und somit der "Gewinn" im Auktionshaus nicht fest ist sondern zufällig. Sprich ich kann nicht wirklich beeinflussen (dazu zählt nicht +Magicfind) durch Können, welches Items und somit welchen Wert in Echtgeld ich erhalte. Somit ist das ein Glückspiel und missfällt dem Staat da er da spezielle Auflagen hat, die er aber hier nicht anwendet da Blizzard in einer Grauzone agiert.
      • Von alm0st Sysprofile-User(in)
        Zitat von Deimos
        Dazu wäre dann doch einiges an Zeitaufwand für Farmen nötig

        Dass man damit wohl auch nur schwer seinen Lebensunterhalt finanzieren kann, dürfte eh klar sein. Genug Verrückte die sich mit ihrem Zockerhobby aber eventuell motiviert fühlen, noch ein wenig dabei zu verdienen, könnten jedoch genug Ehrgeiz und Motivation aufbringen.

        Also obliegt es mal wieder der deutschen Bürokratenwillkür, was Sache ist bis irgendwann mal ein Gericht ein Urteil in die Richtung fällt
      • Von Cybertrigger PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von primerp12
        Und ob der Verkäufer nun 30% abdrücken muss oder nicht ist allenfalls eine Frage des effektiven Wertschöpfens, denn wirklich Geld eingesetzt hat er ja nicht und selbst bei Abgaben von 99% an Blizzard, hätte er immer noch Gewinn gemacht.
        so ganz stimmt es ja nicht da der pc ja auch im laufenden betrieb kosten verursacht.
        wenn jemand das machen sollte um geld damit zu verdienen kommen dort diverse faktoren hinzu die man mit einberechnen müsste.
        die kosten die durch den laufenden pc entstehen, strom und hardwareverschleiss.
        dann damit es einem auch wirklich was bringt wie lange brauch ich um irgendwas von wert zu erhalten.
        umrechnung dann wie wäre sozusagen dann mein stundenlohn.
        also von gewinn kannste erst reden wenn du alle kosten davon abziehst, ich finde die 30 % dann schon etwas sehr übertrieben und steht wohl weniger in relation zu den erbrachten leistungen die von ihnen dann durchgeführt werden.
        meines erachtens für einen erfolgreichen verkauf eines gegenstandes 5 % wären da eher am wert der erbrachten leistung und 10 % zum auszahlen der summe.
        wie im artikel erwähnt worden ist bauen die sich eine monopol stellung aus und versuchen halt es nach ihrem gusto zu diktieren.

        ich spiele selber nicht diablo 3 aber das thema wird sicherlich für die zukunft interessant sein, da es sicherlich noch so manch ein gericht fordern wird.
      • Von Supeq Software-Overclocker(in)
        Zitat von R.e.A.c.T.
        Interessant fände ich was das Finanzamt zu Erträgen aus dem Auktionshaus sagt. Einzelne Verkäufe werden zwar wohl keine Thema sein und auch niemanden interessieren. Aber man könnte doch theoretisch durch häufiges Verkaufen über das Auktionshaus und einem daraus entstehendem regelmässigem Einkommen auch als gewerblich Tätiger betrachtet werden.

        Alleine aufgrund der vielen offenen Rechtsfragen, würde ich das D3 Auktionshaus meiden wo es nur geht. Zumal die Provison die sie sich in Summe genehmigen, einfach unverschämt teuer ist.
        Das Klügste ist, wenn man bei seinem eigenen Finanzsachbearbeiter nachfragt. Denn jedes FInanzamt evtl. sogar jeder Beamte legt das Stuergesetz anders aus, während bswp. in Berlin ein Monatsumsatz von 100€ schon als gewerblich und somit steuerpflichtig angesehen wird, könnte der Kollege in Düsseldorf selbst bei einem höheren Umsatz den Fall noch als Privat/Gelegenheitsverkäufer durchgehen lassen.

        Eine allgemeine Aussage zu der Thematik ist nicht möglich.
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888705
Diablo 3
Grauzonen en masse
Mit dem neuen Echtgeld-Auktionshaus von Diablo 3 ergeben sich haufenweise Rechtsfragen. Nicht nur das Verhältnis Käufer zu Verkäufer ist ungeklärt. Viele Faktoren, darunter auch die Blizzard-Nutzungsbedingungen, beeinflussen Rechtslage und Rechtsfolgen. Doch auch andere rechtliche Bereich, an die man nicht im ersten Augenblick denkt, bedürfen einer (Er-)Klärung. PC Games Hardware sieht sich die Rechtslage genauer an.
http://www.pcgameshardware.de/Diablo-3-Spiel-21367/Specials/Diablo-3-Auktionshaus-Rechtslage-items-virtuelle-Gegenstaende-888705/
19.06.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/06/Diablo_3_Auktionshaus.JPG
diablo 3,recht,blizzard
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