DMC Devil May Cry im Test: Grafikkarten-Benchmarks und Optik-Vergleich
Im Test von DMC Devil May Cry zeigt sich, dass Entwickler Ninja Theory die Unreal Engine 3 im Griff hat: Neben der meist gelungenen Optik gefällt der Serien-Reboot durch PC-Anpassungen und hohe, flüssige Bildraten.
DMC Devil May Cry erscheint zwar erst morgen [Update: Dies gilt nur für die Konsolen-Version, das PC-Pendant erscheint erst am 25. Januar], PC Games Hardware konnte sich jedoch vorab als Dante durch Monsterhorden pflügen. Richtig, DMC ist zwar ein Serien-Reboot mit einem deutlich jüngeren Helden, der durch die Metropole Limbo City und die Parallelwelt, den Limbus, streift - aber es ist eben immer noch Dante mit dem wir den Dämonen Mundus und seine Schergen bekämpfen. Serien-typisch greifen wir zum Schwert "Rebellion" sowie den beiden Pistolen "Ebony" und "Ivory" und schnetzeln uns mit tollen Kombos weniger als zehn Stunden durch die abwechslungsreichen Gegnermassen.
DMC Devil May Cry im Test: Unreal Engine 3 für den PC
Die britischen Entwickler von Ninja Theory oder genauer gesagt das polnische Studio QLOC (verantwortlich für die PC-Umsetzung) nutzen Epics UE3 für ein flüssiges Spielerlebnis mit satten Farben und hohen Kontrasten. Neben den spektakulären Kämpfen mit gelungenen Animationen und einigen schicken Effekten sind die Schatten meist gelungen, die Pixeltapeten könnten jedoch stellenweise mehr Details vertragen. Die PC-Version bietet sogenannte HD-Texturen, HD-Kantenglättung (eine Art FXAA oder MLAA) und HD-Schatten, gerade letztere sind eine sichtliche Verbesserung.
Alle drei HD-Aufwertungen benötigen bei der Aktivierung eines Neustart des Spiel und kosten zusammen vergleichsweise wenig Leistung (Messungen auf einer Geforce GTX 670 in 1080p) - DMC läuft selbst auf Mittelklasse-Grafikkarten butterweich. Einzig in größeren Kämpfen bricht die Bildrate teils ein, dies lässt sich aber nicht reproduzierbar in einem Benchmark mit mehreren Grafikkarten aufzeigen. CPU-seitig reicht ein halbwegs aktuelles Modell mit mindestens zwei Kernen und hohem Takt.
DMC Devil May Cry im Test: Grafikkarten-Benchmarks
Wie das Logo beim Spielstart verrät, ist DMC Devil May Cry ein Titel aus AMDs "Gaming Evolved"-Programm, läuft aber auf einer aktuellen Radeon nichts nennenswert schneller als andere Spiele - im Gegenteil, Nvidias Geforce GTX 670 ist ähnlich flott wie die sonst schnellere HD 7970. In 1.920 x 1.080 Pixeln erreicht selbst das Mittelklasse-Modell Geforce GTX 460 von 2010 noch rund 100 Fps bei maximalen Details samt allen drei HD-Aufwertungen, erst in 2.560 x 1.440 Pixeln fällt die Bildrate stellenweise auf unter 60.

Dabei spielt sich DmC mit Maus und Tastatur recht vernünftig. Ich hab kein Gamepad, komme aber super mit der M-/T-Steuerung klar.
Was die Grafik angeht...ja, die UE3 ist alt. Sehr alt. Und es gibt einige viele Matschtexturen. Aber das Spiel sieht gut aus. Die BEleuchtung ist toll, die (Gesichts-)Animationen sind auch klasse, finde ich. Alles in allem ein durchaus solides und gutes Spiel, das herrlich flüssig läuft und ein schickes Art Design aufweist. Ich brauch mehr als das nicht.
Auch Spiele wie Super Smash Brothers oder Mario Kart sind auf dem PC Mangelware und machen einfach super viel Spaß. Bei der PS3 ist auch heute noch der BluRay Player eine feine Sache, nur der Stromverbrauch ist zu hoch. Aber man legt die Disc ein und kann sie abspielen. Ich muss kein extra Programm starten oder so. Zudem sind einige nützliche (und leider auch unnütze bzw. schlecht umgesetzte) Dienste vorinstalliert. Zum Beispiel für Video on Demand.
Es ist natürlich leichter am Ende eines Konsolen-Lebenszyklus mehr Nachteile bei den Konsolen zu finden, weil die Technik einfach veraltet ist. Und natürlich hat ein offenes System wie der PC viele Vorteile, gerade für Technik Freaks. Man kann zwar nur raten, aber ich würde mal tippen, ohne die Konsolen wären wir heute auch nicht besser dran, was Spiele betrifft.
Edit: Ich weiß, es gibt viele gute "Media Center" Software für den PC, aber bei einer Konsole hat man alles schon fertig und konfiguriert.
bye
Spinal
Das Game läuft auf max mit lächerlichen 80-130FPS
Das ist wohl korrekt, aber um letzten Drittel des Konsolen-Lebenszyklus auch klar. Es gibt sicher viele Pros und Cons, wobei mit der Zeit die Pros für einen PC mehr werden, da Leistung steigt und der Preis sinkt. Auch Steam Big Picture ist ein guter Schritt. Dennoch bieten Konsolen auch ihre Vorzüge
bye
Spinal