Crysis 3 im Test: PC- gegen Konsolen-Version plus Video
Die PC-Version von Crysis ist dank DX11 und weiteren Vorteilen den Versionen für die aktuellen Konsolen Xbox 360 und Playstation 3 deutlich überlegen. Im Test erläutern wir Ihnen die Unterschiede und zeigen diese anhand von Screenshots sowie einem Video auf.
Über die beeindruckende PC-Technik von Crysis 3 informiert Sie ein dedizierter Artikel, hier dreht sich alles um die Konsolen und die Unterschiede zur PC-Version. Die Xbox 360 und die Playstation berechnen trotz ihres Methusalem-Alters ein durchaus beeindruckendes Bild von Crysis 3, die Schwächen sind aber ebenso deutlich erkennbar - die Leistung der alten Konsolen ist schließlich eng begrenzt.
Crysis 3 im Test - PC gegen Konsolen: Die Auflösung und Kantenglättung
Während am PC die meisten Spieler wohl in 1.920 x 1.080 Pixeln spielen dürften, wird das Bild auf der Xbox 360 mit 1.152 x 720 und auf der Playstation 3 mit 1.024 x 720 Bildpunkten berechnet - so wie schon bei Crysis 2. Die temporale Kantenglättung (TAA) des Vorgängers hat Crytek bei den Konsolen-Versionen von Crysis 3 zugunsten von FXAA (Fast Approximate Anti-Aliasing) gestrichen. Uns gegenüber erläuterte Crytek, dass FXAA in Sachen Qualität bei ähnlichem Shader-Rechenzeit-Budget kaum schlechter aussieht, jedoch weniger Videospeicher benötigt. Das am PC verfügbare SMAA (Subpixel Morphological Anti-Aliasing) wollte Crytek zwar integrieren, die Leistung der Konsolen ist hierfür jedoch zu gering beziehungsweise fehlt an anderen Stellen - MSAA (Multisample Anti-Aliasing) verbietet sich aufgrund des VRAMs.
Crysis 3 im Test - PC gegen Konsolen: Fehlende und vorhandene Effekte
Den oben erwähnten durch FXAA statt TAA eingesparten Videospeicherbedarf investierte Crytek in das Textur-Streaming, welches auch am PC verwendet wird. Ein Teil des Videospeichers wird dediziert für Texturen genutzt, was die Leistung steigert und die Level-Ladezeiten verkürzt. Dennoch sind die Pixeltapeten an den Konsolen deutlich niedriger aufgelöst, da hier nur 256 + 256 (PS3) respektive 512 (360) MiByte für das komplette System zur Verfügung stehen.
Den Konsolen fehlen logischerweise alle DX11-Effekte wie Tessellation und Displacement Mapping, obendrein gibt es kein Parallax Occlusion Mapping oder Pixel Accurate Displacement Mapping. Volumetrischen Rauch und Wolkenschatten bekommen Konsolen-Spieler ebenso wenig zu Gesicht (umsetzbar, aber zu "teuer") wie die Area Light samt weichen, hochauflösenden Eigen-Schatten oder die verbesserten Kaustiken und die Tessellation des Wassers. Weiterhin sind keine Glossy Reflections vorhanden und die Pupillen von Charakteren reagieren nicht auf Licht oder Dunkelheit. Kantenglättungsmodi wie MSAA, SMAA oder TXAA gibt es ebenfalls nicht - dafür die neue Vegetation, die 3D Lens Flares und eine überarbeitete Darstellung der Partikel.
Crysis 3 im Test - PC gegen Konsolen: Das Fazit
Zusammenfassend bieten die Konsolen also eine drastisch niedrigere Render- sowie Texturauflösung als der PC bei schlechterer Kantenglättung und ihnen fehlen diverse atmosphärische Aufwertungen, gerade was die Beleuchtung, die Distanzdarstellung und Oberflächen anbelangt. Der grundlegende "Look" ist jedoch identisch und trotz der sichtlichen Einsparungen gehört Crysis 3 zu den schönsten Konsolen-Spielen. Da wir aus Kopierschutzgründen die PS3-Version nicht per HDMI sondern nur analog abgreifen konnten, das Bild sieht jedoch auch in echt deutlich matschiger aus als das 360-Pendant.


Aber was ist denn bei den PS3-Screens los? Da kann was nicht stimmen, so schlimm und verschwommen sieht das sicher nicht aus.
Die die zum PC wechseln um C3 (und vergleichbares) in besserer Grafik zu zocken werden mit einem Fertig-PC nicht gut bedient sein. Aber das ist nicht Thema dieses Threads
Das ist wohl die Ansicht eines Enthusiasten. Der Ottonormal-Verbraucher wird das anders sehen. Zumindest meiner Erfahrung nach. Die meisten aus meinem Bekanntenkreis spielen vorzugsweise auf der Konsole, allerdings auch auf dem PC. Und sie sind zufrieden, wenn das Spiel gut aussieht und läuft. Die Masse macht sich wenig aus MSAA, FXAA, Anistriopische Filterung usw (ist oft auch nicht gewillt, sich weiter damit zu beschäftigen und zeigt meist eher mäßiges Interesse). Und daher ist so ein von dir erwähntes System ausreichend. Und der Ottonormal-Verbraucher wird auch nicht 60fps+ brauchen, um seinen Spielspaß zu haben.
Ich selbst spiele höchstens mit 2facher Kantenglättung, da meine Graka bei höherer Stufe doch arg beansprucht wird, je nach Spiel.
Für den Ottonormal-Verbraucher, der gern am PC spielen würde, aber keine Ahnung hat, ist das also optimal.
Du sagst es.
Es hat viele Ursachen warum Konsolen in den letzten Jahren immer beliebter wurden. Es hat nicht unbedingt etwas mit dem Geld zutun. Teure Autos werden auch gekauft und die Darlehensraten sind dementsprächend hoch.
Ich möchte mal ein paar Gründe nennen warum das so ist mit den Konsolenbeliebtheit.
-Es ist smarter das Gerät mit einem Knopfdruck anzuschalten und gleich ins Menü zu gelangen und das Spiel mit dem Controler auszuwählen bequem von der Couch aus
-Man hat keine Lust sich mit der Installation zu beschäftigen weil es auf der Konsole einfacher ist, angeblich
-Für eine Konsole bezahlt man maximal 500€. Ein vernünftiger Gamer PC bekommt man ab 900€ und aufwärts. Die Meisten hätten locker 1.000€ doch es mangelt an Überzeugung lieber ein PC zu kaufen
-Die breite Masse kauft den PC immernoch im Einzelhandel ein wie Media Markt usw. Gute Gamer PC's kosten 1300€ und aufwärts. Zu teuer also. Was bringt mir ein PC für 799€ mit einem i7-3770 und Geforce GTX 650 oder gar OnDieGrafik ala Intel HD 4.000. Ein PC mit beispielsweise AMD FX-4300 oder AMD FX-6300 oder auch Intel i5-3350p kombiniert mit einer GTX 660ti oder ATI/AMD Radeon 7870 wäre wesentlich ausgewogener da man deutlich mehr Frames hätte bei modernen Spiele.
-Es herrscht immernoch das Vorurteil das ein PC zu schnell alt wird bzw. die Hardware macht in 2 Jahren schon schlapp und weiterhin für kommende Spiele, hohe Auflösung und Grafikeinstellungen genießen zu dürfen. Teilweise stimmt es schon. Die Spieleentwickler sollten sich mehr auf die Optimierung der Spiele für PC konzentrieren. D.h mehr Leistung aus der Hardware herauskitzeln. Doch man ist nicht so stark daran interessiert da es mit Mehrkosten verbunden ist und man den Kunden nicht weiter belasten möchte. Es ist möglich ein Spiel noch besser zu optimieren. Man kann noch mehr Frames mit dem Spiel X aus einem beliebigen x86 System herausholen. Mir wäre es dann egal wenn ich für ein neues PC Spiel 60-65€ statt 55€ bezahle wenn die Hardwareanforderung geringer ist durch Optimierung. Anbei möchte ich noch erwähnen das bei mir GTA 4 nicht konstant mit 55fps und aufwärts läuft trotz Geforce GTX 670 und Intel i5-3570k
-Microsoft könnte ein neues Windows entwickeln das es ermöglicht die Wahl zu haben nach dem Bootvorgang in einem Menü (bevor der Desktop kommt), zu landen das mit dem Joystick/Gamepad steuerbar ist ob man gleich direkt zur Spielebibliothek gelangt und dann mit wenigen Knopfdrücke sein gewünschtes Spiel startet und es der Konsole sehr ähnelt.
Ich finde die neue Playstation und Xbox sollten mindestens 800€ kosten. Die Leute kaufen es trotzdem. Sieht man ja wie erfolgreich Apple ist. Der Preis spielt meist keine Rolle. PC Spiele sollten 40€-45€ kosten und Konsolenspiele 70€-75€. Der Absatz wird sich nicht verringern! So würden wieder mehr Leute auf den Geschmack kommen ein PC zu kaufen xD
Für den Ottonormal-Verbraucher, der gern am PC spielen würde, aber keine Ahnung hat, ist das also optimal.