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      • Von El Sativa Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Löschzwerg
        Wie schon geschrieben, als Fahrgast und zahlender Kunde bin ich gegen den Streik, denn die zahlenden Kunden werden diese Lohnerhöhung tragen müssen. Der Streik ist daher nicht die Lösung, er verlagert das Problem eigentlich nur auf den Rücken der normalen Bürger. Hier sollte man andere Möglichkeiten finden.

        Für meine Monatskarte für die Straßenbahn zahle ich inzwischen über 55€, da kann ich schon fast mit dem Auto (ab 65€ würde es sich lohnen) fahren und würde mir dann auch noch deutlich Zeit sparen.

        Und was hindert einen daran sich nach einer anderen Stelle umzuschauen oder sich weiterzubilden?
        ok, du magst als fahrgast gegen den streik sein. das ist aber total irrelevant. ich weiß ja nicht, was oder wo du arbeitest, aber nimm mal an, in den nächsten 5jahren steigt dein lohn nicht um einen cent und deine lebenshaltungskosten um gut 15%.
        somit wirst du im grunde immer ärmer, während dein chef immer mehr von dir fordert, weil der aus kostengründen immer mehr stellen abbaut oder dich mit leihareitern unter druck setzt.

        was wirst du dann machen, wenn du auf diesen job angewiesen bist und keine anderen perspektiven hast? kündigen?......blödsinn, bekommst ne sperre vom amt.
        bei einer anderen firma einfach mal eben anfangen?.....bei der heutigen situation am arbeitsmarkt wirst du entweder was befristetes bekommen oder dich in einer leihbude melden müssen.
        einfach mal ne runde weiterbilden?....wie denn ohne arbeit und sperre vom amt? der chef wird dir da auch was husten.
        wie willst du also das fehlende geld, welches dir bei den gewinnsteigerungen der arbeitgeber auch zusteht, kompensieren?

        das du also nicht zur arbeit kommst spielt bei dem streik ja mal wirklich keine rolle, da du, wie du schreibst, bei den hohen kosten ja auch das auto nehmen würdest. mach dann ne fahrgemeinschaft und du bist dann sogar billiger, pünktlicher und schneller als die öffentlichen.

        insofern sehe ich dein busproblem als wirklich mal total egal und auch als recht egoistisch, da du auch von den problemen betroffen sein könntest, über die du jetzt schimpfst. und wenn dann jemand dein streikvorhaben gerichtlich untersagt, möchte ich mal dein gesicht sehen.

        ich wäre zwar auch angefressen, wenn ich mit dem bus nicht zur arbeit fahren kann, würde aber, da streiks meistens angekündigt werden, zumindest einen ersatz finden...z.b. auto oder wie ich es eh mache....fahrrad.
        ich mag da auch etwas leichtfertig über dein problem daherschreiben, das liegt aber daran, da ich jede strecke, die ich zu erledigen habe mit meinem geilen bike zurücklege. ich brauche selbst für ne tour von berlin nach oldenburg weder nen bus, zug oder auto....nur mein rad.
        also verzeihe auch du mir bitte mein mitleidloses verhalten.

        p.s. wenn du nicht den bus nehmen kannst, weil gestreikt wird, würde ich versuchen, die kosten der monatskarte für diesen zeitraum erstattet zu bekommen. bei der bahn hat das auch geklappt, wobei die sich weigern wollten und es auf höhere gewalt schieben wollten. da die aber den streik mit lohnverhandlungen hätten verhindern können, war dem nicht so und sie mussten zahlen. so entsteht denen ein noch größerer schaden, der sie an den verhandlungstisch zwingt.
        und wann steigen die fahrkosten für den bus und der bahn mal nicht? machen gewinne und wollen fahrpreissteigerungen mit jeder parole begründen. da kommst du denen recht, der glaubt, das die nächste preissteigerung wegen den neureichen busvahrern verschuldet wird.
      • Von Dr Bakterius Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Das ist wohl jedem klar das es arg stört wenn man für etwas bezahlt aber nicht nutzen kann. Streik ist aber das einzige probate Mittel um seinen " Forderungen " Nachdruck zu verleihen. Warum sollte ich einen anderen Job suchen, meist würde ich sogar schlechtere Bedingungen vorfinden und würde sogar bei einem Zeitsklaven landen.
      • Von Löschzwerg BIOS-Overclocker(in)
        Wie schon geschrieben, als Fahrgast und zahlender Kunde bin ich gegen den Streik, denn die zahlenden Kunden werden diese Lohnerhöhung tragen müssen. Der Streik ist daher nicht die Lösung, er verlagert das Problem eigentlich nur auf den Rücken der normalen Bürger. Hier sollte man andere Möglichkeiten finden.

        Für meine Monatskarte für die Straßenbahn zahle ich inzwischen über 55€, da kann ich schon fast mit dem Auto (ab 65€ würde es sich lohnen) fahren und würde mir dann auch noch deutlich Zeit sparen.

        Und was hindert einen daran sich nach einer anderen Stelle umzuschauen oder sich weiterzubilden?
      • Von Dr Bakterius Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Jepp, der ÖD ist schon lange kein Arbeitplatz mehr wo man sich eine goldene Nase verdient, vieles was mal selbstverständlich war ist wegrationalisiert worden. Wenn der Arbeitgeber permanent Gewinne einfährt will man als Zuträger auch mal etwas davon abhaben.
      • Von poiu Lötkolbengott/-göttin
        Zitat
        Bei der Üstra in Hannover verdient ein Tramfahrer ca 2200€ Brutto bei 38,5 Stundenwoche, da bleiben dann Netto ca. 1500€
        die neuen fahrer bei der Bogestra in Pott verdienen wohl 1000€ Netto, es ist abhängig davon wann man eingestellt wurde
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Cebit
Deutsche Bahn setzt Sonderzüge ein
Nachdem in den letzten Tagen einige Flugpassagiere die Macht eines Streiks zu spüren bekommen haben, scheint während der Cebit 2012 ein weiterer Streik loszubrechen. Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Mitglieder aufgerufen am Donnerstag den öffentlichen Personennahverkehr zu bestreiken.
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07.03.2012
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