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      • Von menace_one Schraubenverwechsler(in)
        Hallo,
        ich stolpere gerade über diesen Thread hier und lese eine menge Unsicherheit und vorverurteilte Meinungen.

        Sicherheit:
        Das Bitcoin Netzwerk und seine Transaktionen sind zu 100% sicher und in den letzten 5 Jahren trotz anhaltender und immenser Versuche, nicht hack- bzw. manipulierbar.
        Bitcoin ist das mit abstand sicherste Zahlungsmittel.
        Was jedoch sehr unsicher ist und immer wieder für große Verluste sorgt ist die nicht sichere Verwahrung der Bitcoins (genau genommen des geheimen Schlüssels für die Coins).
        Viele speichen ihre Coins nicht selbst sondern bei nicht vertrauenswürdigen Börsen. Viele speichern ihren Schlüssel ungesichert auf dem Rechner und werden Opfer von Viren.
        Bitcoins sicher zu lagern erfordert zur Zeit noch eine menge it/crypto technisches Verständnis. Deswegen ist Bitcoin noch nicht Massentauglich.
        Wie z.B. das Internet 1992.

        Vorteile:
        1.Bitcoin erlaubt es Werte Digital direkt über das Internet zu versenden. Und das besondere ist, es werden anders als bei einer Überweisung keine dritten benötigt.
        Ich muss keinen dritten (z.B. Banken) vetrauen und benötige auch nicht deren Erlaubnis.
        2.Weiterhin muss ich meine Zahlungsdaten nicht Preisgeben. Wieviele Kreditkartendaten werden z.B. monatlich gestohlen? Warum muss ich meine Identität preis geben wenn ich eine Spende oder einen download (z.B. Musik) bezahlen möchte?
        3.Bitcoin ist eine sehr günstige Methode. zurzeit kostet eine Transaktion ~3 cent. PayPal schluckt z.B. bei einer 5€ Spende fast die hälfte, eine Sparkassenüberweisung International kostet mindestens 15€ und erfordert spezielle Formulare.

        Nachteile:
        1.Bitcoin eignet sich nicht zum speichern größerer Geldmengen, denn der Wert kann sehr stark schwanken. Viele denken diese Volatilität wird sinken wenn Bitcoin mehr benutzt wird.
        2.Bitcoin ist Magnet für viele arten von Gaunereien (Betrügerfirmen, Viren, Spammails etc...)
        3.Es gibt noch sehr wenig gesetzliche Regelungen für Bitcoin (für Firmen vorallem wichtig)

        Bitcoin ist eine sehr gute Zahlungsalternative in unserer zunehmend Globalisierten Welt, aber kein allheilmittel.
        Es wird auf auf absehbare Zeit auch keine Statliche Währung ersetzt. Aber kleinere Beträge schnell, sicher, günstig und global zu versenden geht damit schon jetzt sehr gut.

        Exkurs: Wir sind mit digitalen Zahlungsmitteln sehr gut versorgt. Aber Bitcoin ist eine echte Möglichkeit für die 2 mrd. Menschen, welche keinen Zugang zum formalen Bankwesen haben.
        Vorallem in Afrika z.B.
        Während sich Internet und günstige Endgeräte unaufhaltsam ausbreiten, auch in die entlegensten Winkel, ziehen sich die Banken immer weiter aus nicht lukrativen ländern zurück.
        Die Citi Group hat sich z.B. erst letzte Woche aus 10 Ländern zurückgezogen.

        Gruß
      • Von KonterSchock Volt-Modder(in)
        Bitcoins, hätte nie gedacht das ich das Wort mal schreibe, Naja es hört sich fremd und somit zum scheitern verurteilt an. Außerdem finde ich, ist schon zu viel negatives mit dieser Zahlungsart passiert, es kamen Millionen von coins weg, wo hin es ging weiß bis heute keiner, ich finde es einfach unnötig, da genug Währungen gibt, und wen virtuelles Geld dann reicht PayPal auch voll kommen aus.

        Sorry ich sehe bitcoins negativ, und bescheiden, auf gut deutsch schei_ßE.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Milkyway
        Deflation würde, denke ich, bedeuten: Man gibt sein Geld klüger aus, und setzt auf Qualität. Grade das is doch das Problem von Staaten..
        Deflation bedeutet: Man gibt sein Geld nach Möglichkeit überhaupt nicht aus. Weil man morgen mehr dafür bekommt. Das ist nicht nur wirtschaftliche eine Katastrophe, sondern auch dem Lebensstandard und letzlich dem Wohlbefinden massiv abträglich (weil Geld allein eben wirklich nicht glücklich macht - man muss sich auch was davon kaufen und nicht wie eine Kirchenmaus mit dickem Bankkonto leben) und als Sahnehäubchen multipliziert es die sozialen Unterschiede. Denn nur wer schon Geld hat, kann von Deflation profitieren.

        Das heißt nicht, dass umgekehrt starke Deflation gut ist - kreditlastige Wirtschaften haben ganz offensichtlich Nachteile. Aber eben genau deswegen braucht man eine regulierende Behörde, denn Deflationen sind prinzipiell selbstverstärkend und können sich, außer im katastrophalen Kollaps, nicht selbst regulieren (weil das Sparvermögen im Vergleich zur zirkulierenden Währung gigantisch wird -siehe Bitcoin- und dann, wenn es doch zu Wertverlusten kommt, schlagartig freigesetzt wird -siehe Bitcoin- und dann zu extremen Kursschwankungen führt -siehe Bitcoin). Wünschenswert wäre nur, wenn die Regulierungen mal zugunsten der Allgemeinheit und nicht zu gunsten der Banken erfolgten. Von Deflation in Richtung Inflation kann man bekanntermaßen auch steuern, in dem man seine Staatsschulden über die Notenpresse zurückzahlt, da muss man den Banken keine eigene Drucklizenz geben

        Zitat
        Märkte werden mit größerer Verbreitung stabiler - sollte Bitcoin je wirklich groß werden, wars das mit der Instabilität.
        Größe ist relativ. Z.B. der Aktienmarkt ist gigantisch - aber fast noch instabiler. Worauf es ankommt, sind die Verhältnisse zwischen im Umlauf befindlichen Geld relativ zu den realen Waren, die man dafür bekommt und dem in Reserve befindlichen Geld. Die Sache mit dem Warenwert kann Bitcoin mit zunehmender Verbreitung überwinden, aber das Umlauf/Reserve-Verhältnis nicht. Wenn 80-90% einer Währung auf hoher Kante liegen, weil jeder auf steigende Kurse spekuliert, dann heißt das umgekehrt auch, dass sich die Währungsmenge im Umlauf von einem Tag auf den nächsten verfünf- bis verzehnfachen kann - ohne dass die dafür erhältlichen Werte sich ändern. Umgekehrt fallen die Kurse dann schlagartig auf 10-20%. Diese Situation ist in einem deflationären System aber unvermeidbar. Das einzige Gegenmittel ist eine leichte Inflation, die es unattraktiv macht, Geld in größerer Menge zu horten. Nur so wird sichergestellt, dass ein großer Teil des Geldes zirkuliert und jederzeit in den Kursen berücksichtigt wird, die somit nicht mehr alzu stark schwanken können, weil die zirkulierende Geldmenge nicht schneller schwanken kann, als die Menge der realen Gegenwerte.

        Zitat
        Ich bin jedenfalls dafür, das Währungen zukünftig genauso Konkurrenz haben haben können, wie heute Unternehmen. Freier Markt für Währungen praktisch, nichts staatlich vorgeschriebenes.
        Dollar, Euro, Yen - gibt nun wirklich mehr als genug Währungen, die im großen Maßstab um Dominanz kämpfen. Im Alltag ist es dagegen imho nicht wünschenswert, einfach weil es das Bezahlen extrem erschwert und viel Aufmerksamkeit bei jedem einzelnen erfordern würde. Dabei soll Geld zu allerst doch Zahlvorgänge erleichtern.
      • Von Milkyway PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Schulden und Überschuldung haben mit herkömlichen vs. Kryptowährungen rein gar nichts zu tun. Man kann auch Bitcoins gegen Zinsen verleihen - genauso, wie man herkömliche Währungen als Vollreserve-Geld organisieren kann. Beides ist wiederum vollkommen unabhängig von der Frage nach staatlicher Steuerung.
        Aber es kann niemand ankommen und einfach neues Geld auf den Markt werfen - wir sind doch nur überschuldet, weil der Staat weiß, das die Schulden zukünftig weniger schwer zurückzuzahlen sind. Komplett ohne Inflation (oder Deflation), könnte doch kein Staat seine Schulden je zurückzahlen..
        Deflation würde, denke ich, bedeuten: Man gibt sein Geld klüger aus, und setzt auf Qualität. Grade das is doch das Problem von Staaten..

        Vollreserve, oder zumindest mehr als es heute ist, wär auch schonmal nen guter Ansatz. Aber dazu wirds eh nicht kommen.

        Zitat von ruyven_macaran

        Unser vorherrschendes Geldsystem basiert nicht auf einem Internethype und ist zwar instabil, wird aber gesichert. Ob das in angemessener Form getan wird, wäre eine andere Frage - aber es führt zu einer Währungsstabilität, mit der man die Bitcoin-Lotterie gar nicht erst zu vergleichen braucht.

        Märkte werden mit größerer Verbreitung stabiler - sollte Bitcoin je wirklich groß werden, wars das mit der Instabilität.

        Ich bin jedenfalls dafür, das Währungen zukünftig genauso Konkurrenz haben haben können, wie heute Unternehmen. Freier Markt für Währungen praktisch, nichts staatlich vorgeschriebenes.

        Ich bin sprachlich leider nicht sonderlich gewandt, ich hoffe du verstehst trotzdem auf was ich hinaus will
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Milkyway
        Ein solches System ists nunmal besser als unser veraltetes, sich selbst verschuldendes Bankensystem (Was nicht heißt, das die Abgeschafft werden sollten, die gehören durchaus auch dazu..)

        Schulden und Überschuldung haben mit herkömlichen vs. Kryptowährungen rein gar nichts zu tun. Man kann auch Bitcoins gegen Zinsen verleihen - genauso, wie man herkömliche Währungen als Vollreserve-Geld organisieren kann. Beides ist wiederum vollkommen unabhängig von der Frage nach staatlicher Steuerung.

        Zitat von HomeboyST
        Du beschreibst vortrefflich unser vorherrschendes Geldsystem

        Unser vorherrschendes Geldsystem basiert nicht auf einem Internethype und ist zwar instabil, wird aber gesichert. Ob das in angemessener Form getan wird, wäre eine andere Frage - aber es führt zu einer Währungsstabilität, mit der man die Bitcoin-Lotterie gar nicht erst zu vergleichen braucht.
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1126007
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Caseking akzeptiert Bitcoin als Zahlungsmittel
Der bekannte Online-Shop Caseking erklärte in einer Pressemitteilung, dass ab sofort auch Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Bis zu einer Höhe von 750 Euro pro Einkauf soll der Nutzer problemlos mit Bitcoins bezahlen können, die Abrechnung erfolgt via BitPay, auch eine Rückerstattung ist möglich.
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23.06.2014
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