Intel Cannon Lake: Einträge im Linux-Treiber mit Details zu Chipsatz und Grafik
Kürzlich veröffentlichte Einträge im Linux-Treiber beinhalten kleinere Details zum Chipsatz und den Grafikeinheiten der Cannon Lake-Prozessoren der U- und Y-Serie. Demnach ist eine Grafikeinheit der Gen 10 verbaut, der Chipsatz hört auf den Namen Cannon Point. Außerdem sollen bereits Prozessoren im B0-Steppping vorliegen.
Einträge im Linux-Treiber enthüllen kleinere Details zu den kommenden Cannon-Lake-Prozessoren aus dem Hause Intel, speziell über den neuen Plattform Controller Hub (PCH) beziehungsweise Chipsatz und der verbauten Grafikeinheit. So hört der Chipsatz auf den Namen Cannon Point. Er folgt damit auf Kaby Point und Sunrise Point der 200er und 100er Serie, wird vermutlich also auch als 300er Serie vermarktet. Konkrete Details über die Ausstattung der Chips enthalten die Einträge nicht. Aktuell geht man davon aus, dass sich die Änderung im Vergleich zu Kaby Point in Grenzen halten.
Unscharf bleiben auch Details zur neuen Grafikeinheit der Prozessoren, wenngleich durch die Daten erneut deutlich wird, dass es sich um Modelle der Gen 10 handelt. Immerhin offenbaren die Einträge, dass die für Notebooks gedachten Cannon-Lake-U-Chips anfangs mit einer GT2-Grafik ausgestattet werden, wie bereits heute bei vielen Kaby-Lake-Prozessoren vergleichbaren Typs. Ferner wird die 2+2-Konfiguration (zwei Kerne, GT2-GPU) im Zusammenhang mit Cannon-Lake-Y erwähnt.
Zu guter Letzt machen die Einträge noch deutlich, dass Cannon Lake bereits das B0-Steppping erreicht hat. Normalerweise sind in diesem Stadium die größten Probleme schon vom Tisch und hauptsächlich nur noch Feinarbeiten auf der Tagesordnung.
Zuletzt deutete sich jedoch an, dass Cannon Lake auch erst Anfang 2018 und nicht schon Ende 2017 sein Debüt feiern könnte. Mehr zu Cannon Lake lesen Sie wie gewohnt auf der PCGH-Themenseite.

Nur scheint die abgesehen von 1-Takt AVX2 quasi nichts zu bewirken.
Google/Wiki sagt der P4 hatte auch einen damals sogenannten "Trace Cache" wo gerade decodierte und schon ausgeführte Instruktionen abgelegt waren falls man sie nochmal brauchte, also das was man bei >=Sandy und Zen als MicroOp Cache bezeichnet. Der Pentium Pro (und alle seine Nachfolger) hat wohl "nur" Decoder und Ausführung entkoppelt, so dass letzteres in einem RISC Core passiert, aber keinen Rückgriff auf alte Decoder Ergebnisse gekannt.
Das heißt für Desktopbesitzer: Wahrscheinlich weiterhin kaum Änderungen bei der Leistung, vllt doch mehr Kernchen
Für Notebookbesitzer: wieder deutlich mehr Leistung oder mehr Akkudauer (oder beides).
Bzw: mein 5.5 Kg i5 Notebook kann ich endlich gegen ein 1 Kg Notebook tauschen, weil die gleiche Leistung möglich ist. Effizienz zahlt sich halt aus