[Update] Lepa LV12 CPU-Kühler im Test: Schicker Turmkühler mit ordentlicher Leistung
Erstmals wagt sich Lepa in ein neues Marksegment vor: Mit dem LV12 präsentiert die eigentlich für Netzteile bekannte Marke einen Turmkühler für Intel- und AMD-Prozessoren. Dabei wird höchste Performance bei geringer Lautstärke versprochen. Wir haben den Kühler getestet und überprüft, ob Lepa die Versprechungen halten kann.
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Update:
Wie der Hersteller mitteilte, wird der Kühler Mitte Juli im Handel erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt laut Lepa 36,90 Euro inkl. MwSt. Allerdings wird in Europa nur die schwarze Version zum Kauf angeboten werden. Weitere Farbvarianten gibt es in einer limitierten Alternate-Edition. Interessierte können hierbei ab 03.07. abstimmen, welche Farbe in dieser Edition zum Einsatz kommen wird. Zur Auswahl stehen: Weiß, Rot, Grün und Blau. Den Link zur Aktion finden Sie hier.
Originalartikel vom 30.06.2014:
Der Markt für CPU-Lüftkühler ist hart umkämpft: Zahlreiche Wettbewerber wie Noctua, Thermalright, Thermaltake, Be quiet, Scythe und Co. rangeln stetig um die Kundschaft. Allesamt versprechen die Hersteller höchste Kühlleistung bei gleichzeitig niedriger Lautstärke. Nun möchte auch Lepa in diesem Segment Fuß fassen. Als erstes Testmuster hat uns der Turmkühler Lepa LV12 erreicht.
Lepa LV12: Klassisches Konzept
Der erste CPU-Kühler von Lepa kommt im klassischen Turmkühler-Design daher und ist mit einem 120-Millimeter-Lüfter ausgestattet. Dieser besitzt eine Lüftersteuerung, mit der Sie die maximale Drehzahl des Luftquirls in drei Stufen festlegen dürfen: 2.000, 1.800 und 1.500 U/Min. Im Test haben wir die höchste Stufe gewählt, um maximale Performance zu gewährleisten. Geräuschempfindliche Naturen reduzieren die Geschwindigkeit auf Wunsch. Die Lautheitswerte entnehmen Sie bitte dem untenstehenden Diagramm.
Lepa LV12: Zufriedenstellende Performance
Mit dem LV12 ist Lepa ein guter Einstand in die Welt der CPU-Kühler gelungen. An Monsterkühler wie den Noctua NH-D15 kommt der LV12 zwar nicht heran, dass war aber angesichts der relative kompakten Abmessungen auch nicht zu erwarten. Dennoch erfüllt das Erstlingswerk von Lepa seine Aufgabe gut: Bei maximaler Drehzahl von 2.060 U/Min messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 49,2 Grad Celsius. Reduziert man die Geschwindigkeit des Lüfters auf die Hälfte (1.020 U/Min), stehen befriedigende 54,8 Grad Celsius auf dem Thermometer. Auch Übertaktungsversuche sind mit dem Lepa LV12 ohne Eeiteres möglich. Wer noch etwas mehr Kühlleistung möchte, dem steht die Option offen, mit den beigelegten Klammern einen zweiten Lüfter zu befestigen, der allerdings nicht mitgeliefert wird.
Lepa LV12: Nur bedingt für Silent-Fans geeignet
Bei der Lautheit muss sich der LV12 nicht verstecken. Rekordverdächtig leise ist der beigelegte Lüfter zwar in keiner der drei Einstellungen, ein Brüllaffe ist er aber auch nicht. Reduziert man die Drehzahl des Ventilators auf 50 Prozent und wählt zusätzlich die niedrigste maximal mögliche Geschwindigkeit am Lüfter selbst, so erreicht der Lepa LV12 sehr leise 0,5 Sone. Die Temperaturen steigen dadurch zwar messbar an, liegen aber stets im unkritischen Bereich. Mehr als 64 Grad Celsius kamen in unseren Testreihen nicht vor. Wer zusätzlich an der Taktschraube drehen möchte, sollte allerdings ein gut belüftetes Gehäuse besitzen.
Lepa LV12: Testtabelle im Überblick
In der untenstehenden Tabelle finden Sie alle relevanten Daten rund um den Lepa LV12. Zusätzlich zur Endnote finden Sie auch die jeweiligen Einzelnoten und mit welcher Gewichtung diese in die Wertung mit einfließen.
| Produkt | Lepa LV12 |
|---|---|
| Modellnummer | Nicht zutreffend |
| Hersteller, Webseite | Lepa, lepatek.de |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Noch nicht gelistet |
| Link zum PCGH-Preisvergleich | Noch nicht gelistet |
| Ausstattung (20 %) | 2,66 |
| Enth. Lüfter/Anschluss/Entkopplung | 1 x 120 mm/4-Pin/nein |
| Montierbare Lüfter | 2 x 120 mm |
| Lüfterdrehzahl 100 % (gem.) | 2.020 U/Min |
| Werkstoff | Kupfer, Aluminium, Kunststoff |
| Wärmeleitmittel/Lüfterst./Extras | Spritze/Drei-Wege-Schalter/Schraubenschlüssel |
| Eigenschaften (20 %) | 2,63 |
| Sockelunterstützung (AMD) | AM2(+), AM3(+), FM1/2 |
| Sockelunterstützung (Intel) | 775, 115x, 1366, 2011 |
| Maße (B x T x H) und Gewicht mit Standardlüfter(n) | 137 x 85 x 160 mm |
| Haltemechanismus (AMD/Intel) | Verschraubung/Verschraubung |
| Montageaufwand (AMD/Intel) | Mittel/mittel |
| Platinenausbau nötig (AMD/Intel) | Ja/ja |
| Gedrehte Montage möglich (AMD/Intel) | Ja/ja |
| Leistung (60 %) | 2,75 |
| CPU-Temp., Standardlüfter @ 100/75/50 % | 49,2/52,0/54,8 °C |
| CPU-Temp., Referenzlüfter @ 100/75/50 % | 50,7/53,3/56,0 °C |
| CPU-Temp., Std.-/Ref.-Lüfter @ 100 % (OC) | 53,0/56,8 °C |
| Lautheit (100/75/50 %) | 4,0/2,1/0,8 Sone |
| Schalldruck (100/75/50 %) | 42,3/35,6/26,9 dB(A) |
| Subjektive Lautstärke (100/75/50 %) | Sehr laut/laut/noch leise |
| Note | 2,71 |
| FAZIT | + gute Kühlleistung |
| + Hochwertig verarbeitet | |
| - Nur mit reduzierter Drehzahl leise |
Lepa LV12: Fazit - Gelungener Einstand
Alles in allem hat uns der Lepa LV12 gut gefallen. Die neue Referenz im CPU-Kühlermarkt ist er nicht, schlägt sich aber dennoch recht ordentlich. Die gebotene Performance stellt in jeder Lebenslage zufrieden, kritische Temperaturen hat unser Testsystem nie erreicht. Auch die Lautstärke geht in Ordnung. Zwar gibt es leisere Modelle auf dem Markt, doch mit reduzierter Lüfterdrehzahl kann der Lepa LV12 auch die Anforderungen von Silent-Fans erfüllen. Dies geht ein wenig auf Kosten der Kühlleistung, was aber in der Natur der Sache liegt und war zu erwarten.
Optisch ist der LV12 zudem ein echter Hingucker: Die mattschwarze Lackierung sieht schick aus und dürfte vor allem Casemoddern gefallen. Schade ist allerdings, dass der Haltemechanismus in schnöder Alu-Optik daherkommt, wodurch ein gewisser optischer Bruch entsteht. Alternativ ist der Kühler übrigens auch komplett in weiß erhältlich. Zum Testzeitpunkt stand uns jedoch nur ein schwarzes Muster zur Verfügung. Interessant ist der LV12 vor allem für Kunden, die einmal abseits von den ausgetretenen Wegen der Platzhirsche in diesem Segment gehen möchten. Preise sind für den Lepa LV12 aktuell noch nicht gelistet. Wir halten Sie diesbezüglich aber natürlich auf dem Laufenden.
dortmund ist jetzt also orange-schwarz...
Dank Direct Touch-Technologie schonmal bei mir raus
Ihr habt da einen schreib fehler drinnen.Zitat aus PCGH Artikel "Auch Übertaktungsversuche sind mit dem Lepa LV12 ohne möglich". Zitat Ende.
Wollte euch nur helfen habt ihr warscheinlich übersehen. Aber trotzdem guter Test.
Also was mich nicht wirklich von diesem Lüfter Überzeugt ist, dass die Heatpipes nicht zusammen geführt werden, da wäre mir eine Bodenplatte aus Kupfer lieber als Aluminium.