Be quiet Pure Rock: "Einsteiger-CPU-Kühler" für 30 Euro gelistet
Be quiet hat in einer Pressemitteilung die sofortige Verfügbarkeit des Pure Rock angekündigt, welcher als Einsteiger-CPU-Kühler bezeichnet wird. Mit einer Preisempfehlung in Höhe von 33 Euro und einem Straßenpreis von 30 Euro würden wir den Neuling eher der Mittelklasse zuordnen. Einige Onlinehändler haben den Kühler bereits auf Lager.
Nachdem Be quiet zuletzt zum Jahresanfang drei neue CPU-Kühler innerhalb der Dark-Rock-Familie veröffentlicht hat, folgt nun ein weiteres Modell, der Pure Rock. Mit Ausmaßen von 87,5 × 155 × 121 (B×H×T, inklusive Lüfter) soll der Neuling Prozessoren mit einer TDP von bis zu 130 Watt zuverlässig auf Temperatur halten können. Die Wärmeabfuhr übernehmen dabei vier 6-mm-Heatpipes, die mit einer Bodenplatte versehen sind und nicht direkt auf der CPU aufliegen.
Der 120-mm-Lüfter des Typs Pure Wings 2 bringt es auf maximal 1.500 Umdrehungen pro Minute und soll dabei maximal 26,8 Dezibel erzeugen. Das Fördervolumen beziffert Be quiet auf 87 Kubikmeter pro Stunde, den Luftdruck auf 1,25 mm/H2O. Klassisch per Pulsweitenmodulation kann die Drehzahl automatisch an die Temperatur angepasst werden. Die Benutzung eines zweiten Lüfters sieht der Hersteller derweil nicht vor, wäre aber mit einem zweiten, separat zu erwerbenden Paar Lüfterklammern durchaus möglich.
Unterstützt werden derweil alle gängigen Sockel: 775, 115x, 1366 und 2011(-3) seitens Intel sowie FM1, FM2(+), AM2(+) und AM3(+) bei AMD. In unserem Preisvergleich wird der Pure Rock in den unsortierten Angeboten ab 30 Euro gelistet und bei einigen Onlineshops auch schon als lagernd angegeben. Inwiefern sich Leistung und Lautstärke vom ähnlich teuren/günstigen Shadow Rock Slim unterscheiden, werden natürlich Tests zeigen müssen.
Quelle: Be quiet (Pressemitteilung)



Darauf wollte ich hinaus
Die Kohle legen wir so oder so hin
Endkundenpreise und Herstellungskosten waren sowieso schon immer zwei Paar Schuhe und sind auch nicht direkt vergleichbar, da verdienen auch noch andere dran mit.
Zumal 30 Euro im Vergleich mit anderen Produkten alles andere als teuer sind, ich hab für meinen gut 70 bezahlt - gut, der dürfte auch mehr Kühlleistung haben und hat zwei wunderschöne beige-braune Lüfter dabei, aber objektiv betrachtet ist das P/L-Verhältnis in dem Fall natürlich für den A.
Ich habe selber einen be quiet shadow rock und ich finde der preis is vollkommen ok zumal die kühlleistung auch sehr gut is...mein i5 4690k is auf 4,4ghz getaktet und maximal 72°C warm nach 30min Prime95 also doch kein so schlechter wert oder?
@tdi-fan
Du bezahlst den namen wie z.b ein Audi A1 mit Vollaustattung wird immer mehr kosten als ein VW Polo mit vollaustattung obwohl das eigendlich die selben Fahrzeuge sind
Naja, wie das in der Herstellung im allgemeinen ist, werden ein Großteil von Bauteilen an verschiedene Unternehmen in Auftrag
gegeben, und am Ende in die Endfertigung bzw Fertiguungs-Montage (Endmontage) gegeben.
Vergleicht man das beispielsweise mit einem VW Golf, bei dem nur noch die Karosserie bei VW (zB. in Belgien, Spanien) direkt ausgestanzt, verschweißt, verklebt und gelackt wird, jedes andere Teil vom Radlager (Hersteller SKF) über den Sitz (Johnson Controls) bis hin zum Kabelbaum kommt nicht aus eigener Fertigung und wird am Ende angeliefert und zusammengebaut, klar ist da ein VAG Logo drauf.
Viel anders läuft das bei so unkomplexen Bauteilen von der Entwicklung bis zur Endfertigung eines CPU-Kühlers auch nicht, Gesamtmaterialwert nicht mehr als 1 Euro. So ein Teil wird auch nur entwickelt und wird an verschiedenen Unternehmen in Auftrag gegeben das umzusetzen, Stanzformen zB werden per CNC hergestellt oder im Guss-Verfahren bzw kombiniert, keine schwierige Aufgabe für ein CNC-Unternehmen. Ich denke nicht dass für jedes einzige Kühlermodell neue Montage-Maschinen gebaut werden, da werden im Prinzip nur die Formgeber für die Rohre zum befüllen, Stanzformen wie gesagt ausgetauscht, anders wäre das unwirtschaftlich und die Manager hätten ihren Beruf verfehlt..
LG stellt ja auch Displays für Sony Vaio Notebooks beispielsweise her, da LG die Fertigung im Lohnauftrag übernimmt, genauso ist das mit Foxconn bei denen sämtliche Platinen für Handys, Mainboards unterschiedlicher und konkurrierender Hersteller etc hergestellt werden, so macht sich die Fertigungsanlage bezahlt und spart Geld, Arbeitszeit und Arbeitskraft.