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      • Von thysol BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Vom Durchsatz her garantiert nicht (8+8 GB/s PCI-E, 16 GB/s für DDR3-2000), aber im Gegensatz zu Spielen, die immer wieder das gleiche zeigen, können bei Berechnungen sehr große Datensätze anfallen (gerade gpGPU nimmt man ja auch nicht unbedingt bei hochkomplexen Verfahren, die immer wieder aufeinander aufbauen) - die müssen irgendwo gespeichert werden und wenn das ganze z.B. eine komplexe räumliche Simulation ist (Klima), dann muss ggf. immer mal wieder ein Ergebnis oder ein Ausgangspunkt eines anderen Bereiches wieder genutzt werden und man muss somit sehr viele Informationen sehr schnell vorrätig halten.
        Das ist mir bewusst. Aber PCI Express x16 kann maximal 8GB/s übertragen. Da die Bandbreite vom RAM heutzutage fast immer >10GB/s ist macht es keinen Unterschied ob mann bei GPGPU dual oder Triple channel RAM nutzt. PCI Express limitiert sowieso.

        Zitat von ruyven_macaran

        Nur kuck mal50% mehr RAM kann da was wert sein. Fast noch störender könnte aber die problematische Laufwerksanbindung bei So1155 sein. Du kommt mit 2 GB/s an die Anschlüsse der Southbridge (aber mit 6xSATA kommst du dann nicht unbedingt weiter) und mit maximal 1 GB/s aus der Southbridge raus.
        Ok, die Massenspeicher Anbindung ist bei Sockel 1155 ein Problem. Aber wenn mann wirklich komplexe Berechnungen ausführt dann braucht die Berechnung so lange das mehr als genug Zeit da ist um die Daten im Hintergrund zu transferieren.

        Edit: Ok Stephan.
      • Von PCGH_Stephan Administratives Postpanoptikum
        Könnt ihr die angeregte Diskussion vielleicht in den Bulldozer-Sammelthread auslagern? Mit dem Inhalt der News hat euer Gespräch nämlich nicht mehr viel zu tun.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Vom Durchsatz her garantiert nicht (8+8 GB/s PCI-E, 16 GB/s für DDR3-2000), aber im Gegensatz zu Spielen, die immer wieder das gleiche zeigen, können bei Berechnungen sehr große Datensätze anfallen (gerade gpGPU nimmt man ja auch nicht unbedingt bei hochkomplexen Verfahren, die immer wieder aufeinander aufbauen) - die müssen irgendwo gespeichert werden und wenn das ganze z.B. eine komplexe räumliche Simulation ist (Klima), dann muss ggf. immer mal wieder ein Ergebnis oder ein Ausgangspunkt eines anderen Bereiches wieder genutzt werden und man muss somit sehr viele Informationen sehr schnell vorrätig halten. 50% mehr RAM kann da was wert sein. Fast noch störender könnte aber die problematische Laufwerksanbindung bei So1155 sein. Du kommt mit 2 GB/s an die Anschlüsse der Southbridge (aber mit 6xSATA kommst du dann nicht unbedingt weiter) und mit maximal 1 GB/s aus der Southbridge raus.
      • Von thysol BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Man muss halt gucken, dass man genug Daten schnell genug vorhalten kann. Mehr Kerne sind da sicherlich nicht nötig, aber z.B. können zusätzliche Speicherkanäle von Vorteil sein oder eine schnelle Massenspeicheranbindung. So1155 mit seinen 6 Modulen und 2 GB/s für alle Peripherie setzt da einfach viele Grenzen - aber in manchen Fällen mag es ausreichen.
        (wo ist Skysnake, wenn man mal ein Kommentar zu gpGPU braucht?)
        Soweit ich weiss limitiert Sockel 1155 bei GPGPU nicht viel weil der lahme PCI Express bremst sowieso alles aus. Da macht es dann keinen Unterschied ob mann 2 oder 3 Kanal Speicher hat.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von thysol
        Ja gut, aber die Sockel 1155 Systeme dienen ja auch nur dazu die GPUs mit Daten zu versorgen. Und ob mann da ein Multi-Sockel Board nimmt oder nicht macht da keinen grossen Unterschied mehr, solange jede GPU genügend Lanes hat.


        Man muss halt gucken, dass man genug Daten schnell genug vorhalten kann. Mehr Kerne sind da sicherlich nicht nötig, aber z.B. können zusätzliche Speicherkanäle von Vorteil sein oder eine schnelle Massenspeicheranbindung. So1155 mit seinen 6 Modulen und 2 GB/s für alle Peripherie setzt da einfach viele Grenzen - aber in manchen Fällen mag es ausreichen.
        (wo ist Skysnake, wenn man mal ein Kommentar zu gpGPU braucht?)

        Zitat
        Auch wieder wahr, aber der Grossrechner hier ist ja eine Lachnummer gegen die grossen Supercomputer, wahrscheinlich achten die deshalb nicht so auf die Hardware Optimierung.


        Und genau so kenne ich das von relativ vielen Universitäten. Man hat einen kleinen Cluster, aber weder ist der für ganz große Sache geeignet oder gedacht, noch hat man Teams, die das nötige Wissen haben, um ihn wirklich auszureizen. Für Studenten und Wissenschaftler, die sonst froh sind, nen Dualcore zur Verfügung zu haben, ist es viel, aber eben nicht der Hauptinhalt ihrer Arbeit.

        Zitat
        Nein, ich meinte damit das mann auch bei Intel optimieren kann, und dann relativiert sich der Unterschied zu Bulldozer wieder.


        Und was ich meine ist, dass es bei Intel eben vergleichsweise wenig zu optimieren gibt. Willst du zusätzliche Befehlssätze nutzen, kannst du alle Intel-Optimierungen auch bei AMD anwenden - und eine mehr. Willst du auf spezifische Kernnutzungen optimieren, kannst du bei Intel HT berücksichtigen, bei AMD Module, deren Turbo und die Cache Aufteilung. Willst du bei Intel auf Durchsatz durch die gesamte Pipeline optimieren, hast du genau eine Konfiguration, bei AMD wechselt das effektive Decoder/Pipeline Verhältnis je nach Auslastung der Kerne der Module. Etc.
        Bulldozer ist ein Stück komplizierter und bietet damit mehr Stellen, an denen man Fehler vermeiden könnte - wenn man sich denn die nötige Zeit nimmt.

        Zitat
        Mal sehen ob FMA4 auch in Desktop Software genutzt wird, aber bis Intel da nicht mit aufs Boot springt dauert das wohl noch.


        Wenn Intel nicht mitzieht: Zu 95% nie. AMD hat knapp 10% Marktanteil, daran wird Bulldozer nichts ändern. Von den 10% dürften 90% aufs unterere und mittlere Angebot entfallen - daran wird AMD nur etwas in Gegenrichtung ändern. Auf 50% des Gesamtmarktes alias Notebooks dürfte er bis auf weiteres gar nicht vertreten sein. Ein Befehlssatz, der in vielleicht 0,5% der verkauften CPUs steckt, wird aber selbst in 2-3 Jahren keine nenneswerte Verbreitung haben.
        Die einzige Möglichkeit wäre, dass Intel wieder von FMA3 auf 4 wechselt und dann ab Haswell im Boot ist (was schon verdammt spät für jetzige Bulldozerkäufer wäre) - aber wieso sollten sie?
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849014
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Prozessoren
Kurz vor dem Start von Bulldozer gibt es noch ein OC-Ergebnis zu vermelden. Hicookie schaffte mit einem Engineering Sample acht Gigahertz unter LN2. Den Test des Bulldozer FX-8150 finden Sie zum Fall des NDAs bei PC Games Hardware - sofern der 12. Oktober korrekt ist, also schon morgen.
http://www.pcgameshardware.de/CPU-Hardware-154106/News/Prozessoren-849014/
11.10.2011
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