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Games World
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Schon klar, was du meintest - aber mal ehrlich: Selbst wenn die Leute sich dran erinnern, gibt es zuwenige, für die das eine große Rolle in ihrem Kaufverhalten spielt.
        Da hat AMD eher was davon, dass die Konkurrenz nicht zu stark von positiven Erfahrungen oder großen Werbekampagnen in der ferneren Vergangenheit profitieren kann.
      • Von ITpassion-de PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Was umgekehrt aber auch n Vorteil für AMD ist, da auch Intel einen Tisch weiter (also nächstes Jahr) "bei 0" wieder anfängt.
        So war das nicht gemeint. Sondern egal wer was gemacht hat, spätestens nach einem Jahr interesiert es keinen mehr. Siehe Affären in der Politik, bei Pharmakonzernen, Energieversorgern, ....... .
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von SilRe
        @Railroads
        Du hast den Nagel wirklich auf den Kopf getroffen. Besonders Media Markt und Saturn sind schon einmal ein großes Plus für Intel.


        Ich glaube, die Bedeutung der Metro-Gruppe für den globalen Markt wird hier von einigen leicht überschätzt...

        Zitat
        Allein auch schon vom Marketing mäßigen. Der normale Bürger kommt doch mit AMD gar nicht erst in berührung. Der geht zu den Elektoriesen, kauft sich seinen komplett PC und gut is.

        [qUOTE]Bei blick in Unternehmen stellt man auch wieder fest, dass dort vermehrt Intel-Systeme stehen. Entweder ist es unwissenheit oder schlichtweg Faulheit der Einkäufer, einmal die Hersteller zu vergleichen.


        Guck dir aber auch mal das Alter der Systeme an - und auf dem Büro-&Anwendungsmarkt war AMD selten klar überlegen. (Bis zum X2 schon allein aus Gründen der Multithreading-Fähigkeit klar im Nachteil, X2 dann aber auch Anfangs ne Preisklasse zu hoch - und wenn man noch die Trägheit der Käufer beachtet, dann hatte Intel mit Presler gleichgezogen (und mit Cedar Mill n verlockendes Angebot), ehe AMD sich wirklich hätte breitmachen können.
        Mit dem Dell Vertrag hatte AMD ja mal alle Chancen, in den Auswahlverfahren vertreten zu sein.
        Hatte aber trotzdem kaum einer Interesse.


        Zitat von der-sack88
        Meiner Meinung nach liegt das auch vor allem an Intel. Die Produkte von AMD sind ja immer noch konkurrenzfähig, zumindest wenn man gleichteure CPUs vergleicht.


        Gleichteure im Verkauf - eine Aussage, die fast nie falsch ist, weil sich die Preise natürlich an der Konkurrnz orientieren. Interessant wäre gleichteuer in der Fertigung&Entwicklung und da dürfte auch der Grund für die miesen Ergebnisse liegen: AMD ist eigentlich zu teuer und muss Preisdumping betreiben, um nenneswerte Stückzahlen absetzen zu können.

        Zitat
        Die GraKas sind ja sogar noch mehr als das. Nur das Problem sind MM, Saturn und so weiter.


        Mal ehrlich: Welcher MM/Saturn Käufer beachtet in irgendeiner Weise die Grafikkarte? I.d.R. dürfte man froh sein, wenn die eine Vorstellung davon hätten, wofür sowas gut ist...

        Zitat von DaStash
        Klar machen die Werbung. Wenn du jetzt auf Fernsehspots ansprichst dann bedenke bitte das da eine Sekunde, in einer relevanten Sendezeit, mit passender Zielgruppe(Sender), über 100.000 € kostet. Und gerade AMD hat da bekannter Maßen Finanzdefizite.


        AMD hat seit fast einem Jahrzehnt ein ernsthaftes Problem damit, dass potentielle Käufer sich nicht bewusst sind, dass es da ein passendes Produkt für sie gäbe.
        Wer Werbung solange mit Verweis auf mangendes Geld weglässt, der hat schlichtweg die Prinzipien des Marktes nicht verstanden. Man macht keine Werbung, weil man viel Gewinn hat, sondern damit man viel Gewinn haben wird.

        Zitat
        Des Weiteren macht solch eine Werbung auch erst dann Sinn, wenn ausreichende Vorkenntnisse vorhanden sind.


        Glaubst du, mehr als 5% derer, auf die die Werbung abzielte, hätten sich über einen Toaster mit "Intel inside" Logo gewundert?

        Zitat von ITpassion-de
        Das Problem an der Sache ist, dass dieses Thema wohl augenscheinlich bei Intel abgehakt ist. Sprich die Vorwürfe beziehen sich auf die glorreiche Athlon64 Ära. Seit dem C2D mussten sie wohl nicht mehr nachhelfen (insofern sie es vorher getan haben/ du weißt ja, unschuldig bis die Schuld bewiesen ist...).


        Die Klagen beziehen sich zumindest auch auf die AthlonXP-Zeit. Wann Intel was wie gemacht wird, wurde ja noch nicht entschieden

        Zitat
        Und da der Konsument ein Gedächtniss hat von hier bis zur Tischplatte, bringt es längerfristig nichts.


        Was umgekehrt aber auch n Vorteil für AMD ist, da auch Intel einen Tisch weiter (also nächstes Jahr) "bei 0" wieder anfängt.
      • Von ITpassion-de PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von DaStash
        Den Schadensersatz könnte man anhand des Absatzes der Intel Pc´s/Prozessoren bei der "MetroGruppe" festmachen
        Und wie? Woher wilslt du wissen wieviele Kunden sich für welches Produkt entschieden hätten?
        Insofern wäre eigentlich der einzig brauchbare Maßstab die Gewinne vor 2002/ 2003. Aber da es Verluste waren müssten sie ja noch Geld zurückzahlen .
      • Von DaStash PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von ITpassion-de
        Woran willst du diese utopischen Zahlen fest machen? An den Gewinnen von vor der "Kampagne"? Soviel Gewinn hat AMD zu keiner Zeit gemacht, also können sie wohl auch keinen so hohen Schaden erlitten haben.
        Den Schadensersatz könnte man anhand des Absatzes der Intel Pc´s/Prozessoren bei der "MetroGruppe" und den ganzen anderen Resellern machen, die sich den Praktiken von Intel angenommen hatten, festmachen.
        Es wäre vor allem im Interesse der Kunden einen fairen Wettbewerb in dem Segement zu bekommen.
        Leider denke ich nicht das die EU damit gros Erfolg haben wird. Wenn überhaupt eine Schadenssume ausgesprochen wird, so wird sie sich eher in der Region bewegen, wie es bei Microsoft gewesen war.
        Wichtig ist jedoch das jetzt "der ganze" Markt für AMD zur verfügung steht. Wenn die EU Komission das durchsetzen kann, wäre das ein großer Erfolg.

        MfG
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Mehr Verlust als Umsatz
Nachdem AMD noch im dritten Quartal 2008 an der Gewinnschwelle stand, hat das Q4/2008 das Unternehmen tiefrot werden lassen. Über 1,4 Mrd. US-Dollar Nettoverlust stehen einem Umsatz von 1,1 Mrd. US-Dollar gegenüber.
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23.01.2009
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