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Games World
      • Von Rollora Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ruyven_macaran
        Ich glaube, bei mir wäre es im Interesse aller Beteiligten, wenn ihn keiner macht
        bei mir wurde sehr früh ein Autoritätsproblem diagnostiziert, weshalb man entschied mich in eine Bildung zu stecken, wo ich nicht derjenige bin dem angeschafft wird, sondern der anschafft.
        War tatsächlich besser so... allein wie oft ich mit meinen Ausbildnern zusammengekracht bin... meist wegen Lapalien oder irgendwelchen Dummheiten

        Zitat von ruyven_macaran

        Hmmm - weil man anfangs blöd war, soll man hinterher mit Geld entschädigt werden und das ganze nett sich dann fair? Die Welt ist merkwürdig
        Ich hab jetzt keine offiziellen Zahlen, aber ich glaube, dass es bestimmt 40% sind, wenn nicht sogar 2x so viel, die vor ihrem Studium keine ahnung haben, was auf sie zukommt ^^.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Rollora
        So ein Clown wär dann wohl ich. Ist ein harter Job aber irgendwer muss den ja machen ^^.


        Ich glaube, bei mir wäre es im Interesse aller Beteiligten, wenn ihn keiner macht

        Zitat
        ich weiß nicht ob er so freiwillig ging, nachdem er Porsche, welches so gut lief wie noch nie, durch einen Rechenfehler an die Wand gefahren hat


        Ich will nicht anzweifeln, dass Spitzenmanager (auch/gerade in der IT), die ihren Job falsch machen, über kurz oder lang auch gegen ihren Willen gegangen werden. Das Problem ist halt nur, dass sie Verträge haben, die es ihnen ermöglichen, noch lange vor diesem Zeitpunkt mit einem dicken Bonus "freiwillig" auszuscheiden. Und die Gehälter an der Spitze liegen ohnehin in einem Bereich, in dem Arbeitslosigkeit als solche keine Strafe darstellt. Im Gegenteil: Ein paar Monate Urlaub beugen dem Burn-Out vor, letztendlich dürfte niemand diesen Job bis zur Rende machen. Ein Rücktritt aufgrund von Fehlern verschiebt also nur den Zeitpunkt, zu dem man sich frei nimmt - nach Meinung vieler eine etwas lasche Konsequenz für ein Handeln, dass nicht selten zur Folge hat, dass viele 100 Menschen den Rest ihres Lebens "frei" haben. (und die hatten vorher nie ein Gehalt, von dem man sich größere Reserven hätte anlegen können)

        Zitat
        ja zugegeben. Nur wissen die meisten bei der Wahl des Studiums das noch nicht. Traum und Wirklichkeit und so


        Hmmm - weil man anfangs blöd war, soll man hinterher mit Geld entschädigt werden und das ganze nett sich dann fair? Die Welt ist merkwürdig
      • Von Rollora Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ruyven_macaran
        Irgendwie bin ich gerade sehr froh darüber, mich für einen Berufszweig entschieden zu haben, in dem mir zu 99% kein Clown vorgesetzt wird
        So ein Clown wär dann wohl ich. Ist ein harter Job aber irgendwer muss den ja machen ^^.
        Außerdem mag ich ihn.

        Zitat von ruyven_macaran

        Danke für das Beispiel.
        Wiedeking ist freiwillig von seinem Posten zurückgetreten und hat 50 Millionen € Abfindung kassiert. Zugegeben: Das war nichtmal ein Jahresgehalt.
        Trotzdem würde ich sehr, sehr, sehr gerne auch "weg vom Fenster" sein und so wegen einer Fehlentscheidung "fliegen". (z.B. auf meine eigene Karibikinsel...)
        ich weiß nicht ob er so freiwillig ging, nachdem er Porsche, welches so gut lief wie noch nie, durch einen Rechenfehler an die Wand gefahren hat, aber das ist jetzt Erbsenzählerei und hat auch hiermit nix zu tun (und ich will auch nicht streiten)

        Zitat von ruyven_macaran

        Was ich damit sagen will ist, dass Top-Manager für Jobs eingestellt werden, die derjenige, der sie einstellt, nicht besser machen kann. Im Gegenteil: In aller Regel dürfte er deutlich weniger Ahnung von dem Gebiet haben. Das bedeutet umgekehrt aber auch, dass er keine Möglichkeit hat, die Fähigkeiten und Tätigkeiten des eingestellten zu bewerten und ihm das Gehalt zu zahlen, dass er für diese Belastung aus moralischer Sicht "verdient".
        Statt dessen ist es ein trial&error Versuch, bei dem man anhand der Bilanz am Jahresende versucht zu beurteilen, was geleistet wurde und abhängig davon, wie es im Vergleich zu anderen Unternehmen aussieht, werden dann absurd hohe Gehaltsforderungen erfüllt - oder (nach Meinung der Öffentlichkeit seltener) nicht.
        Die Gehäter von Spitzenmanagern berücksichtigen also weder deren Arbeitslast, noch deren Fähigkeiten, z.B. Krisen zu meistern (außer im Jahr der Krise), noch die zukunftstauglichkeit ihrer Entscheidungen (ich sag nur: Sparmaßnahmen bei der Bahn ),...
        Resultat: Was Manager "verdienen" (kapitalistisch) ist bestenfalls durch Zufall das, was sie "verdienen" sollten (moralisch, z.B. unter Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen, der Arbeitsplatzsicherheit im Betrieb, der sozialen oder ökologischen Schäden, die das Unternehmen irgendwo anrichtet,...)
        Zugegeben. Oft kommen Leute aus einer völlig anderen Sparte der Wirtschaft, wo sie auch Manager waren, und werden dann irgendwo anders eingesetzt. Dass das nicht immer gut geht verwundert dann wenig.
        Aber ich muss dir schon recht geben in dem meisten Punkten. Wobei man einfach sagen muss "Spitzenmanager" sind eben die Ausnahme und jedes Unternehmen braucht auch diese.

        Zitat von ruyven_macaran

        Wie gesagt: Wer für Milliardenentscheidungen persönlich verantwortlich ist, der kann damit auch imho ein Millionengehalt rechtfertigen. Aber wer diese Entscheidungen nur tätigt, ihre Folgen aber nahezu vollständig auf andere abwälzen kann, der nicht. Der hat vielleicht einen langen Arbeitstag, aber ansonsten sind seine Belastungen genau die gleichen, wie bei jeder anderen kreativen Bürotätigkeit auch.
        jop, aber in der IT Industrie muss man heutzutage die Entscheidungen schnell mal selbst tragen. Niemand weiß warum ein Pat Gelsinger wirklich gehen musste. Aber ein Hector Ruiz (wenn ich mich recht entsinne).

        Zitat von ruyven_macaran

        Sofern er die Möglichkeit hat, gegen die Fehlerverursacher angemessen vorzugehen: Imho genau richtig.
        zum Teil ja, rausschmeißen kann er keinen, er kann die Boni kürzen

        Zitat von ruyven_macaran

        Hast du da ne Statistik für die Lehrer?
        Aus meiner eigenen Beobachtung kann ich nur sagen: Wer die ersten 10-15 Jahre überlebt hat, hat einen vergleichsweise einfachen Job (oder ist ein wirklich guter Lehrer - aber lassen wir <5% Minderheiten mal außen vor). In den Anfangsjahren, bis sich die Routine eingestellt hat ("jedes Jahr das gleiche" bedeutet auch, dass man 10 Jahre braucht, ehe mans zum 10ten mal macht) und wo noch viele Idealisten dabei sind, die denken "Lehrer" wäre tolle, spaßmachende Interaktion mit Kindern, für die man im handumdrehen ganz viel gutes tut, kann ich mir eine hohe Burnoutrate durchaus vorstellen. (hab selbst eine angehende Deutschlehererin erlebt, die weinend vor der Klasse stand, weil sie eine Arbeit nach 2 Wochen immer noch nicht korrigiert hatte...)
        Aber das ist dann das gleiche, wie ein Handwerker, der mit dem Job nicht klarkommt und wegen Pfusch rausfliegt - nur nennt das da keiner Burnout.
        ja am Anfang ist es natürlich extrem Stressig, nicht selten sinds da 60-70h Wochen.
        Es gibt auch Lehrer die Ihr fach sehr gerne haben und nach 15 Jahren immer noch den Technischen Möglichkeiten nach anpassen.
        Und es gibt auch SUPER Lehrer, die das gar nicht nötig haben, die tollen Unterricht machen aufgrund dessen was sie halt schon mal vorbereitet haben und weil sie halt immer aufm neuesten Stand sind. Mein damaliger Geschichteprof.
        "Haupt"fächer wie Deutsch, Mathe, Englisch usw sind vielfach härter, weil man halt ständig Hefte korrigieren muss und bedeuten auch nach 15 Jahren noch eine große Belastung, wenn auch nicht so wie am Anfang.
        Was du allerdings vergisst, ist die Volksschule, bzw heißt die bei euch glaub ich Grundschule. Wo es nicht darum geht einfach nur Inhalte zu vermitteln, sondern das WIE extrem groß geschrieben ist und das auf die Kinder eingehen & Erziehen (Eltern machen das ja immer weniger weil beide Berufstätig sind). Dieser Job ist auch nach vielen Jahren noch sehr sehr anstrengend. Meine Frau ist Lehrerin in diesem Bereich und ich unterrichte nebenbei auch und ich kann dir sagen, dass sie für eine Stunde Unterricht ein vielfaches (Faktor 4 oder mehr) vorbereiten muss als ich und wir sind beide als gute Lehrer bekannt die viel verlangen aber bei denen auch viel gelernt wird. Also es wär jetzt nicht so, dass ich nix für mein Geld tu^^
        Eine Offizielle Statistik werde ich versuchen dir vom Bund zu besorgen.

        Zitat von ruyven_macaran

        Wer sich für einen Job entscheidet, der Kreativität erfordert und der sich für diesen Job nicht interessiert, der macht was falsch - und damit kann man imho keine Gehaltserhöhung rechtfertigen.
        ja zugegeben. Nur wissen die meisten bei der Wahl des Studiums das noch nicht. Traum und Wirklichkeit und so
      • Von GR-Thunderstorm BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Intel hat bislang keinerlei Strafen wegen Monopolmissbrauch erhalten (das war M$) -eine Klage Nvidias bezüglich Lizenzen läuft aber afaik-, sondern wegen Unlauterem Wettbewerb.
        Ja aber afaik resultierten die Verfahren wegen unlauterem Wettbewerb daraus, dass Intel ein Monopol ist, und gewisse Methoden nicht anwenden darf.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Rollora
        das ist eigentlich Passé. Heutige bzw zukünftige Manager müssen diese ganzen Trainings selbst abhalten, positive Verstärker, Motivieren etc...
        ...
        Ich musste bei meinem Studium jede Menge Kurse absolvieren, wie man Leute motiviert.


        Irgendwie bin ich gerade sehr froh darüber, mich für einen Berufszweig entschieden zu haben, in dem mir zu 99% kein Clown vorgesetzt wird


        Zitat
        Zum beispiel ein Herr Wiedeking oder wie der hieß von Porsche. Klarer fall von: einmal Fehlentscheidung, weg vom Fenster.
        In der gesamten Geschichte ging es Porsche nie so gut wie in den letzten Jahren, das ist alles diesem Herrn und seinen Entscheidungen zu verdanken. Dennoch flog er bei einer Fehlentscheidung. So ist das in der IT Industrie andauernd. Von wegen ein Manager wird vergleichsweise Milde bestraft. Ein Fußballtrainer ist nix anderes, in einem kleineren Stil.


        Danke für das Beispiel.
        Wiedeking ist freiwillig von seinem Posten zurückgetreten und hat 50 Millionen € Abfindung kassiert. Zugegeben: Das war nichtmal ein Jahresgehalt.
        Trotzdem würde ich sehr, sehr, sehr gerne auch "weg vom Fenster" sein und so wegen einer Fehlentscheidung "fliegen". (z.B. auf meine eigene Karibikinsel...)

        Zitat
        *g* zugegeben. Oft muss man von vielen Dingen auch nicht die gesamte Materie verstehen, aber ich verstehe worauf du hinaus willst. Aber was du mir damit sagen möchtest versteh ich nicht ganz.


        Was ich damit sagen will ist, dass Top-Manager für Jobs eingestellt werden, die derjenige, der sie einstellt, nicht besser machen kann. Im Gegenteil: In aller Regel dürfte er deutlich weniger Ahnung von dem Gebiet haben. Das bedeutet umgekehrt aber auch, dass er keine Möglichkeit hat, die Fähigkeiten und Tätigkeiten des eingestellten zu bewerten und ihm das Gehalt zu zahlen, dass er für diese Belastung aus moralischer Sicht "verdient".
        Statt dessen ist es ein trial&error Versuch, bei dem man anhand der Bilanz am Jahresende versucht zu beurteilen, was geleistet wurde und abhängig davon, wie es im Vergleich zu anderen Unternehmen aussieht, werden dann absurd hohe Gehaltsforderungen erfüllt - oder (nach Meinung der Öffentlichkeit seltener) nicht.
        Die Gehäter von Spitzenmanagern berücksichtigen also weder deren Arbeitslast, noch deren Fähigkeiten, z.B. Krisen zu meistern (außer im Jahr der Krise), noch die zukunftstauglichkeit ihrer Entscheidungen (ich sag nur: Sparmaßnahmen bei der Bahn ),...
        Resultat: Was Manager "verdienen" (kapitalistisch) ist bestenfalls durch Zufall das, was sie "verdienen" sollten (moralisch, z.B. unter Berücksichtigung der Arbeitsbedingungen, der Arbeitsplatzsicherheit im Betrieb, der sozialen oder ökologischen Schäden, die das Unternehmen irgendwo anrichtet,...)


        Zitat
        Das sind wie du schon sagst, Extrembeispiele. Der Job ist stressig, das Gehalt meist schon deutlich erhöht, aber man ist auch für vieles Verantwortlich: Für die ganzen Mitarbeiter untereinem, für das was dabei "raus kommt".


        Wie gesagt: Wer für Milliardenentscheidungen persönlich verantwortlich ist, der kann damit auch imho ein Millionengehalt rechtfertigen. Aber wer diese Entscheidungen nur tätigt, ihre Folgen aber nahezu vollständig auf andere abwälzen kann, der nicht. Der hat vielleicht einen langen Arbeitstag, aber ansonsten sind seine Belastungen genau die gleichen, wie bei jeder anderen kreativen Bürotätigkeit auch.

        Zitat
        Ich kenne auch Manager, die verdienen grad mal 30% mehr als die Arbeiter unter ihm, und das sind immerhin 50. Und ein Fehler von denen und nicht deren Köpfe rollen, sondern er bekommt die Rüge.


        Sofern er die Möglichkeit hat, gegen die Fehlerverursacher angemessen vorzugehen: Imho genau richtig.

        Zitat
        siehe Beruf Lehrer. Obwohl der Job meist jedes Jahr dasselbe Thema behandelt und somit eine Konstante eintritt, und man meinen Könnte nach einigen Jahren ist der Lehrerjob etwas einfaches, sind Lehrer und Manager die Berufsgruppe mit höchstem Burnoutniveau.


        Hast du da ne Statistik für die Lehrer?
        Aus meiner eigenen Beobachtung kann ich nur sagen: Wer die ersten 10-15 Jahre überlebt hat, hat einen vergleichsweise einfachen Job (oder ist ein wirklich guter Lehrer - aber lassen wir <5% Minderheiten mal außen vor). In den Anfangsjahren, bis sich die Routine eingestellt hat ("jedes Jahr das gleiche" bedeutet auch, dass man 10 Jahre braucht, ehe mans zum 10ten mal macht) und wo noch viele Idealisten dabei sind, die denken "Lehrer" wäre tolle, spaßmachende Interaktion mit Kindern, für die man im handumdrehen ganz viel gutes tut, kann ich mir eine hohe Burnoutrate durchaus vorstellen. (hab selbst eine angehende Deutschlehererin erlebt, die weinend vor der Klasse stand, weil sie eine Arbeit nach 2 Wochen immer noch nicht korrigiert hatte...)
        Aber das ist dann das gleiche, wie ein Handwerker, der mit dem Job nicht klarkommt und wegen Pfusch rausfliegt - nur nennt das da keiner Burnout.


        Zitat
        Abwechslungsreich und Interessant ist eine Euphemie dafür, wenn auch nicht immer unrichtig. Abwechslungsreich zumindest, Interessant wirds deshalb ja nicht automatisch.


        Wer sich für einen Job entscheidet, der Kreativität erfordert und der sich für diesen Job nicht interessiert, der macht was falsch - und damit kann man imho keine Gehaltserhöhung rechtfertigen.

        Zitat
        Dann halt wegen irgendwelcher "Vertragsmethoden" oder was weiß ich, wie man das jetzt nennen will. Ist ja auch erbsenzählerei.


        Ist es nicht. Im Gegensatz zu einem Verstoß gegen Monopolbedingungen, wie in M$ begangen hat und wie er für z.B. Apple gar kein Verstoß wäre (jedenfalls nicht Betriebssystemmarkt), hat Intel gegen Gesetze verstoßen, die auch für AMD in vollem Umfange gelten.
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Intel schafft die Trendwende
Intel hat die Zahlen für das vierte Quartal 2009 vorgelegt. Sowohl Umsatz (10,569 Mrd. US-Dollar) als auch Nettogewinn (2,282 Mrd. US-Dollar) stiegen im Vergleich zu Vorjahr und Vorquartal. Die Erwartungen der Analysten wurden ebenfalls übertroffen
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