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Games World
      • Von Gast20150401
        Das ist Richtig.....brauchen wirds wohl sehr warscheinlich kaum einer von der Gamerfront......aber bauen tun die Firmen es ja trotzdem....

        Nur die,die Rendern und nen Server haben kriegen ja nie genug Kerne....
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von GoldenMic
        Schon erstaunlich wenn man sich mal ansieht wie lange Intel an Netburst festgehalten hat im Vergleich zu den anderen, kürzeren Abschnitten.


        Zu Netburst-Zeiten hat Intel einfach weniger Namen vergeben. Die Änderungen am eigentlichen Rechenkern von Northwood zu Prescott waren größer, als die von Nehalem zu Sandy Bridge. Wäre nicht die Integration von Mainboardfunktionen (die zwar leistungsmäßig viel ausmacht, aber Entwicklungstechnisch relativ zum P3->Netburst-Sprung eher Strategie denn Entwicklung ist), hätte ein Core1 und ein Core i7 2xxx mehr miteinander zu tun, als ein Pentium 3 mit einem Pentium 4. Damals ist gar kein Stein auf dem anderen geblieben.


        Zitat von Rollora
        Beim Release der Netburstarchitektur glaubte man wohl noch an seine Effizienz. Bzw kurz davor wohl schon nicht mehr, aber wie lange es gedauert hat bis die Strategie gewechselt wird...


        Beim (verzögerten) Release von Netburst dachte man schlichtweg nicht an Effizienz - genausowenig, wie an Spieler. Bis in späte Northwood-Zeiten hinein wollte Intel einen schnellen, einfach zu fertigen (d.h. eher kleinen) Prozessor für Office und Multimedia abliefern. Und genau das haben sie gemacht - und dann versucht, mit Prescott -> Nehalem auf noch höhere Leistung / Taktraten zu kommen. "Hohe Effizienz" war kein Ziel - und da kam dann eben der Zonk vom Kunden: 130 W Verlustleistung (bei AMD heute nicht unüblich...) waren anno 2004 nicht vermarktbar. Und bei den anvisierten 4,5 - 5 GHz hätte Prescott vermutlich kurz vor der 200 W Schwelle gestanden. Für die Techniker gar kein Problem - aber für die Verkaufsabteilung.
      • Von zauberlehrling PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Jan565
        Das über Jahre geplant wird ist mir bekannt, genauso wie der Bulldozer bei AMD, der schon 2006? in Arbeit war und jetzt raus kommt bzw mit dem Llano schon raus ist.

        oder Fusion bei AMD. dieser Name geistert ja auch schon eine halbe Ewigkeit herum. ich hab noch ein altes AM2+ Board auf dessen Verpackung "Fusion ready" steht.
      • Von Jan565 Volt-Modder(in)
        Zitat von Rollora
        Wenn man keine Ahnung hat....
        Erstens wurden 10 Ghz Prognostiziert für die Nehalem Architektur (welche ja nicht weiter verfolgt wurde, weshalb man hier einfach keinen Vergleich mehr ziehen kann). Zweitens: ein in 32nm Gefertigter P4 würde, mit einigen Architektureänderungen wahrscheinlich die 10 Ghz schaffen, aber immer noch langsamer als ein Singlecore 4 Ghz Sandy Bridge sein. Der hat aber schon 4-6 Kerne (bald) ist dir jetzt also klar, warum man die Strategie gewechselt hat? Nicht weil es nicht ginge, sondern wenig Sinn macht.
        Außerdem: eine Prozess-Roadmap ausm Jahr 1998 besagt aufs Quartal genau die Prozesse bis 32nm korrekt voraus. Das sind immerhin 13 Jahre wo sie es schon ganz genau wussten. Auch den 22nm Prozess haben sie noch ungefähr richtig eingeschätzt (Ende 2011, er kommt halt anfang 2012, obwohl er schon ready wäre, ist eine Strategische Entscheidung). Du kannst also glauben was du willst, aber sollte diese Roadmap von Intel selbst sein (steht da NIRGENDS, also braucht man das ganze jetzt auch nicht Intel anhängen), so Wette ich, dass die Vorhersagen was die theoretische Prozessverfügbarkeit betrifft, stimmen (was noch nicht heißt, dass darauf auch wirklich Prozessoren erscheinen, siehe Ivy Bridge bzw 22nm. Letztere wurden eben für 2011 vorhergesagt und wurden auf 2012 verschoben).
        Netburst war ja auch eine völlig andere Architektur und man kann halt nicht mal soeben die Architektur wechseln. Selbst Pentium M, bzw "Core" konnte nur deshalb so schnell eingeführt werden, weil es auf einer Vergangenen Architektur basiert. Es dauert halt ein halbes Jahrzehnt oder gar länger, von der Planung bis zur Umsetzung. Siehe Bulldozer (Planung begann schon vor Release des Athlon 64) oder ähnliches. Haswell soll ja auch schon seit 2005 in Planung und Entwicklung sein. AMD bzw damals noch ATI hat auch einmal im Detail die Planung des RV770 veröffentlicht, dieser - eigentlich nur verbesserte R600- Chip, brauchte von der Planung bis zum Release über 3 Jahre. Man hat also schon 2 Jahre VOR Release des R600 am eigentlichen Nachfolger R770 (aka Radeon 4800 Serie) gearbeitet, bis dieser REFRESH Chip released war.


        Ich wollte mit meiner Aussage auf etwas anderes hinaus. Erst einmal abwarten und sehen wie es wirklich wird. Vorhersagen können sich ändern und man sollte sich nicht immer 100% auf alles verlassen was fast ein Jahrzehnt betrifft. Für mich ist das ganze sehr schwer vor stellbar, das man so weit überhaupt kommt, denn es gibt schon bessere und vor allem wesentlich schnellere verfahren und Technik die einfach noch nicht Marktreif sind. Das könnte sich aber ändern in den kommenden Jahren. Das über Jahre geplant wird ist mir bekannt, genauso wie der Bulldozer bei AMD, der schon 2006? in Arbeit war und jetzt raus kommt bzw mit dem Llano schon raus ist. Wir warten einfach mal ab und gucken wie klein wir noch können und kommen.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ruyven_macaran
        Erstmal abwarten, was für Schaltgeschwindigkeiten Si bei nur wenigen Atomen Breite erreicht. Wenn man sowas zu fertigen schafft, sollten schon einige der Vorteile zu spüren sein, die Graphen interessant machen.

        Nein Ruyven, du bekommst keine der Vorteile von Graphen. Das hat damit zu tun, dass du bei Si selbst bei einer einer einzigen Schicht noch immer einer Zustandsdichtefunktion eines 3D Körpers. Bei Graphen hast du aber nur noch eine Zustandsdichtefunktion für einen echten 2D Körper. Der Zustandsraum ist also nicht der Selbe, und genau darauf beruhen halt viele der Vorteile von Graphen.
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CPU
Intel-Roadmap zeigt Architekturen bis 2018
Die Kollegen von Computerbase haben eine Intel-Roadmap veröffentlicht, die die CPU-Architekturen bis ins Jahr 2014 darstellt. Hierbei handelt es sich vornehmlich um eine für Server ausgelegte Zeitlinie, die aber durchaus auch Aufschluss auf die Desktop-Prozessoren gibt.
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25.07.2011
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