CEO Krzanich: Intel soll ein "hungriges, aggressives Unternehmen" werden

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CEO Krzanich: Intel soll ein "hungriges, aggessives Unternehmen" werden
Quelle: Flickr, JiahuiH, CC BY 2.0

Zum Jahresende hat Intel-CEO Brian Krzanich einige Worte an seine Mitarbeiter gerichtet, die den aktuellen Kurs des Chipriesen verdeutlichen. Krzanich wolle künftig mehr Risiken eingehen, um in den aufstrebenden Märkten eine größere Rolle zu spielen. "Die neue Normalität ist, dass wir gewagte Schritte gehen und neue Sachen ausprobieren werden".

In den vergangenen Jahren hat Intel schon so Einiges ausprobiert, um in aufkeimenden Bereichen wie Machine Learning und IoT Fuß zu fassen. Vieles davon ging schief, wie etwa die Entwicklung von Larrabee beziehungsweise Xeon Phi oder hauseigene Smartwatches. Das soll den Chiphersteller jedoch nicht davon abhalten, künftig weitere Experimente einzugehen. In einem Memo an die Mitarbeiter, das cnbc.com veröffentlicht hat, spricht CEO Brian Krzanich Intels wachsende Risikofreudigkeit an.

"Es ist fast unmöglich, die Zukunft perfekt vorherzusehen, aber wenn es eine Sache in der Zukunft gibt, bei der ich mir 100 Prozent sicher bin, ist das die Rolle von Daten. Daten werden das wertvollste Vermögen für jedes Unternehmen. Das ist der Grund, warum sich unsere Wachstumsstrategie auf Daten konzentriert: FPGAs, IoT, künstliche Intelligenz, autonomes Fahren. Bei allem, was Daten produziert, allem, was eine Menge Computing erfordert, ist es unsere Vision, da zu sein", so Krzanich.

"Die neue Normalität für Intel ist, dass wir mehr Risiken eingehen werden. Die neue Normalität ist, dass wir weiterhin gewagte Schritte gehen und neue Sachen ausprobieren werden. Wir werden Fehler machen. Gewagt heißt nicht immer richtig oder perfekt. Die neue Normalität ist, dass wir gut darin werden, neue Sachen auszuprobieren, um herauszufinden, was funktioniert, und weiter nach vorne zu gehen".

Unterm Strich möchte Intel in fünf bis zehn Jahren bei allem vertreten sein, das die "Leben der Nutzer berührt". Man sei nur ein kleines Stück davon entfernt, ein "50/50"-Unternehmen zu werden, bei dem 50 Prozent der Umsätze aus dem PC-Segment kommen und die andere Hälfte aus den aufstrebenden Märkten. "Wir werden als 'One Intel' agieren - ein hungriges, aggressives Unternehmen, das sich nicht mit der Defensive zufrieden gibt, sondern heiß darauf ist, einen 260-Mio.-USD-TAM [Total Available Market] zu verfolgen."

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    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        AW: CEO Krzanich: Intel soll ein "hungriges, aggessives Unternehmen" werden

        Ich hab mal ein paar Postings entfernt!
      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        AW: CEO Krzanich: Intel soll ein "hungriges, aggessives Unternehmen" werden

        Ich hab mal ein paar Postings entfernt!
      • Von Toxoplasma Software-Overclocker(in)
        AW: CEO Krzanich: Intel soll ein "hungriges, aggessives Unternehmen" werden

        Intel sollte man auf den Mond schießen!
      • Von OOYL Freizeitschrauber(in)
        AW: CEO Krzanich: Intel soll ein "hungriges, aggessives Unternehmen" werden

        Hungrig und aggressiv, das bin ich momentan auch. Aber in diesem Zustand erreicht man nicht viel.
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        AW: CEO Krzanich: Intel soll ein "hungriges, aggessives Unternehmen" werden

        Man...das wird aber auch Zeit das Intel mal "Aggressiv" wird , endlich muss AMD mal bangen .
      • Von matty2580
        AW: CEO Krzanich: Intel soll ein "hungriges, aggessives Unternehmen" werden

        Ich zitiere mich (ausnahmsweise) einmal selbst:

        Zitat von matty2580
        Das war die eine Seite der Medalie, und die andere Seite sind die von mir beschriebenen Umsatzboni durch die Jahresvereinbarungen. Teilweise habe ich die früher mit den Vertretern der OEMs selbst mit ausgehandelt für unseren Media Markt.

        Und besonders bei den Media Märkten wird sich dadurch nicht viel ändern, außer dass sie jetzt solche Anzeigen selbst finanzieren müssen. Aber das mussten wir bei anderen Bereichen sowieso machen, da es dort noch nie Werbezuschüsse gab. Untern Strich spart Intel so massiv viel Geld ein, ohne dass sich gravierend viel ändert.

        Die Verkäufer wurden von den Abteilungsteitern auch angehalten besonders viel von einem Hersteller zu verkaufen, damit es halt die begehrten Boni gibt. D.h. man verkauft automatisch viel von einem OEM, damit die Jahresvereinbarung eingehalten werden kann, oder es so gar einen zusätzlichen Bonus gibt wenn die Jahresvereinbarung überschritten wird.
        Intel Inside Program: Marketing-Budget soll drastisch reduziert werden

        Zitat von Mazrim_Taim
        ...und immer weiter SPD wählen
        War das ironisch gemeint? ^^
        Die SPD, wo ich selbst Mitglied bin, hatte dass schlechteste Wahlergebnis aller Zeiten.
        Da muss man bis zur Weimarer Republik zurück sehen um einen Vergleich zu bekommen.
        Wir sind leider keine Volkspartei mehr, und werden es wahrscheinlich auch nie wieder sein, teilweise zu Recht.
      Direkt zum Diskussionsende
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