Intel Atom: Braswell Atom soll Anfang 2015 kommen

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Intel Braswell Atom kommt Anfang 2015
Quelle: Intel

Intels neuer Low-End-CPU Braswell, welcher die aktuellen Bay-Trail-Prozessoren ablösen soll, kommt angeblich Anfang 2015. Bei Braswell handelt es sich um 14 Nm Atom-Prozessoren, welche 64-Bit und DirectX 11 unterstützen.

Wie bekannt wurde, soll der Atom-Nachfolger mit dem Codenamen Braswell, bereits Anfang 2015 kommen. Der Prozessor bietet einen 14 Nm-Chip mit 64-Bit-Unterstützung. Mit einer Leistungsaufnahme von 10 Watt eignet er sich besonders gut für günstige Desktop-Rechner sowie Mobilgeräte wie Netbooks. Nicht zu verwechseln ist der neue Atom mit der schnelleren 14-Nm-Broadwell-Serie mit dem Namen Core M.

Über Core M berichteten wir bereits an anderer Stelle ausführlich. Braswells Grafikeinheit soll DirectX 11 unterstützen, und bis zu drei Displays gleichzeitig ansteuern können. Intel setzt viel auf die neuen 14-Nm-Atoms, der Marktanteil am Mobilmarkt ist mit 0,2 Prozent sehr gering. Intel plant bis zu 40 Millionen Tablets 2014 zu verkaufen, hier dürfte Braswell im kommenden Jahr spürbar helfen. Smartphones und Tablets werden aber nicht den gleichen Braswell-Chip wie Desktop Rechner erhalten. Hier wird Intel einen SoC-Ableger ins Rennen schicken. Braswell unterstützt Android, Chrome OS, Linux und Windows.

Quelle: Fudzilla

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Die gesamte vorhandene Software ist Android basiert. Und Android gibt es nativ für x86, afaik mit uneingeschränkter Softwarekompatibilität.
        Zu "durchdrücken" und "antun": Siehe mein letztes Post
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Die gesamte vorhandene Software ist Android basiert. Und Android gibt es nativ für x86, afaik mit uneingeschränkter Softwarekompatibilität.
        Zu "durchdrücken" und "antun": Siehe mein letztes Post
      • Von Stefan Payne Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von ruyven_macaran
        "der Markt"
        Der Markt ist in dem Segment ARM basiert. Und die gesamte bisher vorhandene Software ist da z.T. inkompatibel zu x86...
        Bei ARM hat man die Auswahl zwischen mehreren Herstellern. Warum sollte man sich jetzt x86 antun?

        Auch ein Intel kann nicht einfach mal so das durchdrücken, was sie wollen, wenn 'die anderen' darauf keinen Bock haben. Das hat schon EPIC gezeigt, oder die Netburst Architektur...
      • Von bofferbrauer Volt-Modder(in)
        Zitat von KaHaKa
        Das beantwortet meine (zugegebenermaßen nicht sehr ausführlich gestellte) Frage nicht. Ich habe absichtlich den entsprechenden Abschnitt zitiert: Da steht, dass Intel dieses Jahr plant, bis zu 40 Millionen Tablets zu verkaufen - mir erschließt sich nicht, wie Braswell im kommenden Jahr da (egal ob spürbar oder nicht) helfen soll

        Das wird natürlich eng, es sei denn sie haben eine Zeitmaschine... oder sie werden schon vor der Produktion verkauft
      • Von KaHaKa Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Bis zur letzten Generation war Atom noch das, als was er ursprünglich konzipiert wurde: Klein und so billig wie möglich. Platz-, aber nicht übermäßig Energie-effiziente Archtiektur, alte Fertigung. Mit der aktuellen Generation hat ein Wandel begonnen, der mit Braswell enden wird, hin zu kleinen, extrem sparsamen Chips. Damit werden die Dinger auf einmal wirklich interessant für mobile Geräte - und bereits jetzt wurden mehrere Tablets geteasert, deren Veröffentlichungsdatum und Eigenschaften klar auf Braswell hinweisen, während man in der Vergangenheit selbst Tablest mit Core i leichter gefunden hat.

        Das beantwortet meine (zugegebenermaßen nicht sehr ausführlich gestellte) Frage nicht. Ich habe absichtlich den entsprechenden Abschnitt zitiert: Da steht, dass Intel dieses Jahr plant, bis zu 40 Millionen Tablets zu verkaufen - mir erschließt sich nicht, wie Braswell im kommenden Jahr da (egal ob spürbar oder nicht) helfen soll
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        "der Markt" ist kein Akteuer, den Herstellern ohne eigene Fertigung ist ein Monopol egal, solange es auch ihre Konkurrenten betrifft (ggf. sogar willkommen, da planbarer), und Intel bietet die gesamte ultra-mobile Produktpalette so ziemlich jedem zu Spottpreisen an. Davon abgesehen ist kein stabiles Indroid-Monopol zu erwarten, denn die Laufzeitumgebung für Anwendungen ist nur vom OS abhängig und die Wechselbereitschaft zwischen Plattformen im mobilen Bereich weitaus ausgeprägter. Und ehe man überhaupt darüber reden kann, müsste Intel seine Marktanteile erst einmal ver-800-fachen - und dafür reicht Braswell nicht einmal in Intels kühnsten Träumen. Mit etwas Glück werden sie ein ernstzunehmender Anbieter im Markt, neben einem halben Dutzend anderer.
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