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Games World
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Raucherdackel
        Jein. Sie sind vertraglich verpflichtet, die Plattform über X Jahre anzubieten und weiterzuentwickeln.


        Steht wo?

        Zitat
        Serverplattformen leben mehrere Jahre, sagen wir mal mindestens 6 Jahre.


        Zeig mir einen Serversockel, der 6 Jahre lang die Speerspitze darstellte.

        Zitat
        Kein Kunde kauft eine tote Plattform, also lassen sie sich vertraglich versichern, dass die Plattform eine gewisse Zeit läuft und up to date bleibt.


        Was mir geläufig ist (und was es bei weitem nicht nur für Server gibt), sind Produkte mit garantierter Lieferbarkeit über mehrere Jahre - aber was soll eine Garantie auf sowas schwammiges wie "Weiterentwicklung" überhaupt wert sein?

        Zitat
        Mit Unmengen von Cache, damit der alte Sockel, der den Flaschenhals darstellt, so gut wie möglich kaschiert wird. Ziemlich genau das gleiche, was Intel im Desktopbereich mit den letzten S775 Prozessoren gemacht hat.


        Äh: Itanium hatte schon immer riesige Caches und es gibt afaik in der gesamten Elektornikindustrie keinen Sockel, der die Bandbreite von 5 QPIs und Quad-Channel DDR überbieten kann.

        Zitat
        Stimmt, die Itaniumreihe ist für 64bit (speziell IA64) Software ausgelegt. Vergleiche mit AMD64 Architekturen gewinnt meistens der Itanium. Wenn du die IA64 Plattform aber mit IBMs PowerPC Plattform vergleichst, der den eigentlichen Hauptgegner darstellt, ist IA64 gar nicht mehr so toll.


        Power, nicht PowerPC. Und auch da steht IA64 nicht schlecht dar. Was schlecht dasteht (im Vergleich zu beiden) sind die kaufbaren Itaniums - deswegen das "wenn" in meinem Post.
      • Von Raucherdackel Kabelverknoter(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Wenn sie eine beständige Plattform garantieren, dann müssen sie nicht neue CPUs anbieten, sondern die alten weiter fertigen.
        Jein. Sie sind vertraglich verpflichtet, die Plattform über X Jahre anzubieten und weiterzuentwickeln. Serverplattformen leben mehrere Jahre, sagen wir mal mindestens 6 Jahre. laut Moorschen Gesetz steigert sich die Leistung in diesem Beispiel um über ein achtfaches. Damit diese Plattform noch lange Up-to-Date bleiben, werden die Prozessoren stetig weiterentwickelt, etwa um den gleichen Faktor. Kein Kunde kauft eine tote Plattform, also lassen sie sich vertraglich versichern, dass die Plattform eine gewisse Zeit läuft und up to date bleibt. Intel macht mit Poulson nicht das bestmöglich Machbare, sondern nur das vertraglich festgelegte, notwendige Weiterentwickeln. Deswegen gibts keine neuen Kerne, sondern nur die alten, deren Anzahl halt verdoppelt wurde. Mit Unmengen von Cache, damit der alte Sockel, der den Flaschenhals darstellt, so gut wie möglich kaschiert wird. Ziemlich genau das gleiche, was Intel im Desktopbereich mit den letzten S775 Prozessoren gemacht hat.

        Zitat
        Denn vom Grundprinzip her hat IA64 durchaus Vorzüge gegenüber x86 und im Mainframebereich muss sowieso nie Consumersoftware darauf laufen.
        Stimmt, die Itaniumreihe ist für 64bit (speziell IA64) Software ausgelegt. Vergleiche mit AMD64 Architekturen gewinnt meistens der Itanium. Wenn du die IA64 Plattform aber mit IBMs PowerPC Plattform vergleichst, der den eigentlichen Hauptgegner darstellt, ist IA64 gar nicht mehr so toll.
      • Von Superwip Lötkolbengott/-göttin
        Zitat
        Und Tukwila sollte auch nicht unbedingt weniger für die Stromversorgung benötigen.


        Vielleicht sind die Pins ja größer... aber irgendwie komisch ist es schon...
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Wenn sie eine beständige Plattform garantieren, dann müssen sie nicht neue CPUs anbieten, sondern die alten weiter fertigen. Noch scheint Intel an IA64 zu verdienen und wenn sie es diesesmal endlich schaffen sollten, das Ding mit weniger als 1,5 Jahren Verspätung rausbringen, dürfte sich das eher bessern. Denn vom Grundprinzip her hat IA64 durchaus Vorzüge gegenüber x86 und im Mainframebereich muss sowieso nie Consumersoftware darauf laufen.

        Andere Frage:
        Wie kriegt Intel vier Speicherkanäle und 5 QPI Interfaces auf 1248 Pins unter
        Nehalem-EX braucht für 4+4 1567 Kontakte, Nehalem-EP für 3+2 immer noch 1366. Und Tukwila sollte auch nicht unbedingt weniger für die Stromversorgung benötigen.
      • Von Raucherdackel Kabelverknoter(in)
        Ist ja logisch, dass Intel den Itanium nicht sterben lassen kann, Intel hat ja mit den verkauften Itanium Plattformen auch eine Mindestlaufzeit versprochen - in der Zeit müssen sie den Prozessor anbieten und weiterentwickeln- , an die sie sich halten müssen; sie müssen deshalb den Itanium weiterentwickeln. Da ist es auch nur logisch, dass auch Kittson in denselben Sockel passen wird.

        Was Intel mit dem Itanium macht, ist simples Aufbohren der Architektur. Mehr Kerne, mehr Cache, bissl anders anordnen, um weniger Platz zu verbrauchen, und shrinken. Fertig ist der Nachfolger. Es wird sehr unwahrscheinlich sein, dass die Itanium-Architektur noch einen Sockelwechsel mitmacht, da ein Sockelwechsel gleichzusetzen ist mit einem kompletten Serveraustausch. Und dann wird der unflexible Itanium durch eine andere Architektur ersetzt werden.
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ISSCC 2011
Am gestrigen Montag begann eine der wichtigsten Halbleiterkonferenzen - die ISSCC. Im Vorfeld gelangten einige Details zu Intels Poulson-Kern an die Öffentlichkeit
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22.02.2011
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