Haswell-Overclocking: 7 GHz mit Core i7-4770K geknackt, DDR3-3322 mit 16 GiByte

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Zu Intels näherrückenden Haswell-Prozessoren gibt es neue Hinweise, die das Overclocking-Potenzial betreffen. Noch vor dem Erscheinen der CPUs haben Übertakter nämlich ihre Ergebnisse in die CPU-Z Validation Database hochgeladen. Die Overclocking-Resultate weisen auf viel Spielraum beim Kerntakt und einen leistungsfähigen RAM-Controller hin.

Ein Core i7-4770K wurde auf 7.012,65 MHz übertaktet. Als Mainboard diente ein Asus Maximus VI Extreme. Die von CPU-Z ausgelesene Kernspannung beträgt 2,56 Volt. Dieser Wert liegt rund 0,5 Volt über den für aktuelle Intel-CPUs üblichen Höchstwerten bei der Nutzung von Flüssigstickstoff - wir tippen daher auf einen Auslesefehler. Interessant: Der Referenztakt wurde für dieses Ergebnis auf 91,07 MHz gesenkt. Nur im Zusammenhang mit dem Multiplikator 77 war es also möglich, einen so hohen Kerntakt zu erreichen. Zur Erinnerung: Bei Ivy Bridge liegt der Höchstwert bei 63, mit Haswell ist nun maximal 80 möglich.

Ebenfalls vielversprechend scheint der RAM-Controller zu sein: Hier wurde mit einem Core i5-4670K auf einem Asrock Z87M OC Formula bereits ein Takt von 1.661,1 MHz (DDR3-3322) mit den Timings 12-15-15-35 erzielt. Die CPU-Z-Validierung erlaubt zwar kein Urteil über die Stabilität, da hierfür aber vier Riegel mit je 4 GiByte Kapazität zum Einsatz kamen, scheinen hohe RAM-Taktfrequenzen auch bei Vollbestückung möglich zu sein. Interessant hierbei ist der ausgelesene Referenztakt von 138,42 MHz - ausgehend vom 125-MHz-Strap entspricht dies einer Übertaktung um 13,42 MHz beziehungsweise 10,7 Prozent.

Auf einem MSI Z87 Mpower erzielte ein Übertakter bereits 6.202,97 MHz mit einem Core i5-4670K. Die ausgelesene Kernspannung von 1,216 Volt ist extrem niedrig, sodass wir auch in diesem Fall von einem Auslesefehler ausgehen. Ein sehr interessanter Fund ist außerdem die Validierung eines Core i5-2400U. Gemäß CPU-Z lief der Chip bei 2,3 GHz mit 0,85 Volt. Der Zweikerner mit SMT und 1,6 GHz Basistakt bringt es auf eine TDP von lediglich 15 Watt. Damit ist die CPU für Notebooks, Mini- und HTPCs gleichermaßen interessant.

Quellen: Ocaholic.ch, Ocahaloic.ch (Forum]

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    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Jan565 Volt-Modder(in)
        Zitat von ich111
        Der Q6600 hat halt auch deutlich größere Transistoren und Leiterbahnen. Man kann sich kaum vorstellen wie klein die aktuell sind und wie viel Strom da trotz alldem fließt

        Er ist nur etwa 3 mal größer als die heutigen Ivy Bridge. Aber selbst Nanometer ist für den Menschen nicht mehr vorstellbar. Dazu hat man einfach keinen bezug mehr. Vergleicht man das mal mit den ersten Prozessoren die es gab in Konsolen oder PC´s, die konnte man mit einer Lupe sich noch genau ansehen. Heute braucht man schon fast ein Elektronenmikroskop. Und die werden in Zukunft noch kleiner. Der Strom der fließt, ist dabei nicht relevant, wenn die Spannung dem entsprechend gesenkt wird. In einer CPU fließen etwa 80-100A.
      • Von Jan565 Volt-Modder(in)
        Zitat von ich111
        Der Q6600 hat halt auch deutlich größere Transistoren und Leiterbahnen. Man kann sich kaum vorstellen wie klein die aktuell sind und wie viel Strom da trotz alldem fließt

        Er ist nur etwa 3 mal größer als die heutigen Ivy Bridge. Aber selbst Nanometer ist für den Menschen nicht mehr vorstellbar. Dazu hat man einfach keinen bezug mehr. Vergleicht man das mal mit den ersten Prozessoren die es gab in Konsolen oder PC´s, die konnte man mit einer Lupe sich noch genau ansehen. Heute braucht man schon fast ein Elektronenmikroskop. Und die werden in Zukunft noch kleiner. Der Strom der fließt, ist dabei nicht relevant, wenn die Spannung dem entsprechend gesenkt wird. In einer CPU fließen etwa 80-100A.
      • Von mülla Freizeitschrauber(in)
        Strom ist doch eher ein sekundäres Problem. Betrachtet man die heutigen Abmessungen im Nanometer bereich so sind es die Spannungen und somit die elektrischen feldstärken die das Bauteil Letztenendes killen.
        In dem Bereich in dem sich die heutigen CPUs bewegen kann man schon von feldstärken reden die sonst nur in der Hochspannungstechnik anzufinden sind.. Und diese feldstärken in den griff zu bekommen.. Das ist die Kunst..
      • Von ich111 Lötkolbengott/-göttin
        Der Q6600 hat halt auch deutlich größere Transistoren und Leiterbahnen. Man kann sich kaum vorstellen wie klein die aktuell sind und wie viel Strom da trotz alldem fließt
      • Von razzor1984 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ich111
        Dir vielleicht Ich will meine CPUs schon mindestens 3 Jahre behalten, eher 5, wenn sich leistungstechnisch nicht viel tut. Und das mit OC;)
        Bestes BSP ist der Q6600 dank Oc wird er erst jetzt ein Austauschkanditat^^
        Wenn man ne CPU net grade einer 24/7 vcore volter über mehrer monate hinweg antut, dann halten sie sehr sehr lange. Älterster Pc der noch funktionstüchtig ist - MMX244 ;) rennt noch immer.......
      • Von XE85 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ich111
        Dir vielleicht Ich will meine CPUs schon mindestens 3 Jahre behalten, eher 5, wenn sich leistungstechnisch nicht viel tut. Und das mit OC
        Das wirst du auch können, in der Regel sind die spezifizierten Spannungen für CPUs höher als man für 24/7 overclocking überhaupt benötigt. Für einen i3/5/7 geht die VID von intel wenn ich es richtig im Kopf habe bis 1,5Volt.
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