AMD trennt den traditionellen PC-Markt vom Wachstumsgeschäft
Der Prozessorhersteller AMD wird sich zum 1. Juli 2014 neu organisieren. Aus den sogenannten "Business Units" werden "Business Groups" gebildet, die sich auf den stagnierenden Endkundenbereich, aber auch auf verschiedene Wachstumsmärkte konzentrieren. Lisa Su, bislang verantwortlich für Produktstrategie, Produktdefinition und Geschäftsplanung, wird die neuen Unternehmensbereiche als Chief Operation Officer (COO) übernehmen.
Das US-amerikanische Unternehmen AMD wurde im Jahre 1969 gegründet und durchlebte seither sowohl gute als auch schlechte Zeiten. Für den 1. Juli 2014 steht eine weitere Umstrukturierung beim Prozessorhersteller an. Die zuletzt geschaffenen "Business Units" werden zu "Business Groups" zusammengefasst und konzentrieren sich auf unterschiedliche Geschäftsbereiche. Die "Compute and Graphics Business Group" beinhaltet das Grafikkartensegment für Endkunden und professionelle Kunden und außerdem den CPU- und APU-Bereich. Die "Enterprise, Embedded and Semi-Custom Business Group" baut demgegenüber auf "starke Wachstumsmärkte". An dieser Stelle ist vor allem von Embedded- und Server-Lösungen die Rede. Das Segment "Semi-Custom Designs" befasst sich indes mit speziellen Kundenwünschen, zu denen beispielsweise die abgewandelten SoC-Prozessoren für die Xbox One und die Playstation 4 gehören.
Die Leitung der beiden Unternehmensbereiche wird von der 44 Jahre alten Lisa Su übernommen, die seit 2012 für AMD arbeitet und bislang für die Produktstrategie, die Produktdefinition sowie die Geschäftsplanung verantwortlich war. Sie wird den Posten des Chief Operation Officers (COO) belegen. Rory Read, Chief Executive Officer (CEO) von AMD, möchte vor allem der Kundschaft auf dem breiten Feld der Wachstumsmärkte dabei helfen, erfolgreich gegen die Konkurrenz zu bestehen. Das Endkundengeschäft liegt demnach augenscheinlich nicht mehr in AMDs Brennpunkt.
Quelle: AMD


Ich bin gespannt wie
Mir wär auch das lieber, was eigentlich hinter deiner Meinung steckt. AMD als echte Konkurrenz zu Intel und ein weiterer Ausbau der Grafikkarten Entwicklung.
Aber manchmal ist es halt wichtiger sich einzugestehen, dass ein Kampf verloren ist. Athlon-Zeiten werden wir wohl nie wieder erleben, schade. Und das Nvidia trotz ihrer Preise leider besser da steht, darf man auch nicht vergessen.
Verlierer dieser Entscheidung werden erstmal nur wenige sein. Der Preishammer der möglicherweise daraus resultieren kann, wird wohl noch etwas brauchen. Wobei Nvidia ganz deutlich zeigt wo die Reise hingeht! "Willst du mehr als die Masse, dann zahl gefälligst auch unverhältnismäßig viel mehr.
Hoffentlich ist das nicht der Auftakt um "unrentable" Geschäftsfelder auszugliedern und später abzustoßen, oder zu verkaufen.
Ich glaube das ist genau der Plan hinter dieser Umstrukturierung.
Ich verstehe unter "gesundschrumpfen", dass man sich von unrentablen Geschäftsfeldern verabschiedet und seine Ressourcen auf die konzentriert, wo man eine Chance hat.
Also z.B. nur APUs, statt APUs+CPUs+Server+...
Und ich versteh es (zusätzlich oder alternativ) auch so, dass man gewisse Designteams ja in der Vergangenheit reduziert hat. Auch da kann man gesundschrumpfen, wenn man zuvor zu viele Leute drin hatte (sei es im Entwicklerteam oder in der Leitung/Führung des Teams. Gibt ja genug Firmen oder Organisationen wo man gerne mal "ausmistet", (nur bloß nicht im Management) und die Frage ist: Sind sie dadurch immer noch genauso Wettbewerbsfähig oder hat man aus gewissen Teams zu viele/die falschen Leute entlassen und kann nicht mehr hinterher mit der Entwicklung
Hoffentlich ist das nicht der Auftakt um "unrentable" Geschäftsfelder auszugliedern und später abzustoßen, oder zu verkaufen.