AMD erweitert Embedded-Portfolio mit neuen APUs
AMD hat auf der Embedded-World in Nürnberg neue APUs vorgestellt. Unter anderem führt man die dritte Generation der G-Serie ein.
AMD will im "Internet of Things" eine wichtige Rolle einnehmen, der Embedded-Bereich mit sogenannten System-on-a-Chip-Lösungen ist dabei das Mittel der Wahl. Zu den bereits eingeführten SoCs gesellen sich nun weitere, die das Portfolio ausdifferenzieren sollen. Konkret erhält die G-Serie Zuwachs durch "Prairie Falcon" und "Brown Falcon", von AMD aufgeteilt als I- und J-Familie. Beide Embedded-Chips basieren auf Carrizo und arbeiten mit je zwei Excavator-Kernen (ein Modul), vier bzw. zwei Radeon-GCN-Kernen und unterstützen DDR4-2400. Die primär für industrielle Arbeitsbereiche konzipierten Chips sind beispielsweise für den Einsatz in Automaten, medizinischen Geräten oder Thin Clients vorgesehen.
Quelle: AMD
AMD: Roadmap Embedded-APUs
Die neuen Modelle werden auf dem BGA-Sockel FP4 untergebracht - wie schon die leistungsmäßig höher angeordnete R-Serie ("Merlin Falcon"), die bereits im letzten Jahr vorgestellt wurde. Die so geschaffene Sockelkompatibilität ist neben DDR4-Support und 4K-Videobeschleunigung mittels HEVC-En-/Decoder eines der besonderen Merkmale und soll Kunden größere Flexibilität ermöglichen. Ein frei wählbarer TDP-Bereich zwischen 6 und 10 Watt (J-Familie) bzw. 12 und 15 Watt (I-Familie) unterstreicht diesen Low-Cost-, Low-Energy-Ansatz nochmals. Darüber hinaus sichert man einen Herstellersupport von zehn Jahren zu, plant mit der Architektur also sehr langfristig.
LX-Familie: Auch der Low-Level-Bereich wird verstärkt
Quelle: PC Games Hardware
Scott Aylor (AMD)
Neben diesen Neuzugängen wurden auch die LX-Ableger der G-Serie erweitert, wobei es sich um Einsteiger-Level-SoCs handelt, gesockelt auf dem älteren FT3. Diese basieren auf Kabini und verfügen über zwei Jaguar-Kerne, unterstützen Single-Channel-DDR3 und sind ebenfalls Pin-kompatibel, in diesem Falle etwa zum älteren "Stepped Eagle". GM Scott Aylor gab sich bei der Ankündigung zuversichtlich: "Wir haben im Embedded-Bereich seit eKabini hart gearbeitet und viel investiert [...] jetzt runden wir die Produktfamilie ab. Damit geben wir unseren Kunden eine nie dagewesene Auswahl, unabhängig vom Einsatz - ob in der Industrie, bei Multimedia oder bei Gaming." Informationen zum Stand von AM4 und der Bristol-Ridge-Fertigung, die für letzteren Zweck - also den den Desktop- und Endanwenderbereich - von größerem Interesse sind, waren im Rahmen der Vorstellung hingegen nicht zu erhalten.

Was soll uns eigentlich das "gamesOworld"bringen?
Gibt es bald PCGH mit diesen Namen nicht mehr, sondern statt dessen, mit diesen?
Hoffentlich nicht, denn ich habe nach einer halben Stunde es aufgegeben, bis ganz nach unten zu scrollen.
Wenn das die Zukunft der Webseitennutzung sein soll, hab ich keinen Bock mehr darin zu lesen.
Wie man dort gezielt suchen soll, bleibt mir ein Rätsel.
Sieht irgendwie nach einer Bluray-Jahrzehnte-Ausgabe aus.