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Games World
      • Von der-sack88 Software-Overclocker(in)
        Die Zahl steht weder für das eine, noch das andere.
        Und nach einer Minute googlen weiß ich jetzt, dass "jedem das Seine" aus dem antiken Griechenland kommt und je nach politischer Theorie und Bezug anders verstanden werden kann. Aber ich rege mich ja auch immer über "Gutmensch" als inflationär gebrauchte Beleidigung auf, also werde ich den Gebrauch von "jedem das Seine" überdenken.

        Und es ging ja im ersten Post bezüglich Toleranz nicht nur um die "Beleidigungen", sondern "um ein paar", denen das nicht gefällt, und dieses Nichtgefallen wurde als intolerant gebrandmarkt, was es einfach nicht ist. Da ich Bully ebenfalls lange nicht mehr witzig finde habe ich mich eben angesprochen gefühlt.
        Ansonsten habe ich meinen Punkt ja schon erläutert. Nur noch das: unwichtig ist Ansichtssache. Ich halte gerade in Zeiten wie diesen einen vernünftigen Umgang mit der Sprache für wichtiger als einen mäßig witzigen Episodenfilm eines seit mindestens 10 Jahren irrelevanten Komikers. Denn auch viele, die z.B. mit dem Schreiben ihren Lebensunterhalt verdienen, lassen da rapide nach. Passend dazu, wenn auch noch weiter offtopic, fand ich diesen Artikel heute sehr lesenswert.
      • Von nikon87 Software-Overclocker(in)
        Zitat von der-sack88
        Aber sowas ist doch Toleranz.
        Wenn man den Gegenüber aber beleidigt und "in eine Schublade steckt" hat das mMn nichts mit Toleranz zu tun. Das ist dann vllt. geheuchelte Toleranz, ja. Wenn jemand schreit: "Die sch**** Asylanten! Aber da ich ja (leider) nichts dagegen machen kann, dass sie kommen und das daher TOLERIEREN MUSS, mach ich sie bei jeder Gelegenheit fertig." Ist das dann Toleranz? Ich glaube nicht.
        Ist eben irgendwo an der Grenze, aber ich würde sagen bei der Aussage von h_tobi schlägt der Zeiger eher in Richtung "Intoleranz" aus. Mal davon abgesehen, dass ein Mittermeier keinen Deut besser ist als ein Bully. Alte Kartoffeln aufwärmen und als neu verkaufen...er hat seine besten Tage eben auch schon gesehen.

        Aber ja...wir kommen vom Thema ab und dieses ist dabei eigentlich auch noch völlig unwichtig. Wer den Film anschauen will wird das tun und danach glücklich oder enttäuscht sein. Alle anderen schauen ihn eben nicht und sind damit glücklich (oder eben auch nicht). Ist doch alles kein Problem, aber man kann ja trotzdem auf die Wortwahl achten oder? Das war eigentlich das hauptsächliche um was es mir ging.

        P.S.: Und nur noch eine kurze Anmerkung da du diese Phrase offenbar gerne nutzt und ich das wirklich nicht abhaben kann: "Jedem das Seine" hat einen seeeeeehr bitteren Geschmack, das würde ich an deiner Stelle schnell aus dem Wortschatz streichen (Stichwort "Buchenwald"). Also ich hoffe zumindest mal das war dir bisher nicht bewusst und damit auch, dass die Zahl in deinem Nick nur auf dein Geburtsjahr hinweisen soll und nichts anderes.
      • Von der-sack88 Software-Overclocker(in)
        Zitat von nikon87
        Es geht wohl eher darum, dass laut h_tobi alle Leute die den Film gut finden werden entweder einen IQ von unter 80 oder einen Promillewert über 2,5 (was dann ein Alkoholproblem impliziert) haben müssen. Das wird aber definitiv nicht der Fall sein und somit ist für jeden der nicht in diese beiden Kategorien fällt die Aussage quasi als Beleidigung anzusehen und da es auch noch "verallgemeinert" kann man auch von Intoleranz sprechen. Er toleriert es offenbar nicht wenn andere den Film gut finden bzw. einen anderen Geschmack haben.
        Aber sowas ist doch Toleranz. Tolerieren ist nichts anderes als etwas zu dulden. Wenn man im selben Atemzug fordern würde, den Film zu verbieten oder so, wäre er intolerant. Oft wird hier leider, auch bei weit wichtigeren Dingen als einem Bully-Film, Akzeptanz und Toleranz in einen Topf geworfen...

        "Ist doof, für Minderbemittelte, für Alkoholiker und sollte deshalb verboten, eingeschränkt verfügbar gemacht oder irgendwie bekämpft werden" = Intoleranz
        "Ist doof, für Minderbemittelte, für Alkoholiker aber jedem das seine" = Toleranz
        "Entspricht nicht meinem Sinn für Humor, aber ich finde es gut, dass Filme für diejenigen gemacht werden die es lustig finden" = Akzeptanz

        Oder um es mal mit dem aktuell besten Beispiel zu erklären:

        "Flüchtlinge, Ausländer, Andersdenkende usw. sind schlecht und gehören abgeschoben, erschossen usw. und deshalb zünde ich Heime an und verprügle Schwarze, Linke, Muslime usw." = Intoleranz
        "Ich finde Flüchtlinge doof, sehe aber widerwillig ein dass wir solange dort Krieg herrscht vorübergehend ein Paar unterbringen müssen" = Toleranz
        "Ich finde gut, dass wir helfen und freue mich etwas Gutes zu tun und evtl. im Umgang mit fremden Kulturen was zu lernen und meinen Horizont zu erweitern" = Akzeptanz

        Gut, hat nicht wirklich was mit dem Thema zu tun, mich nervt nur diese unpräzise und teilweise einfach falsche Verwendung von Begriffen, weil das die Kommunikation erschwert. Wer sich z.B. für Flüchtlinge einsetzt und für mehr Toleranz statt Akzeptanz demonstriert widerspricht damit im Grunde dem, was er eigentlich erreichen will.
        So, musste mal geschrieben werden.
      • Von nikon87 Software-Overclocker(in)
        Zitat von der-sack88
        Was hat das denn mit Toleranz zu tun? Ich glaube du solltest dir die Definition des Begriffs nochmal angucken.
        Es geht wohl eher darum, dass laut h_tobi alle Leute die den Film gut finden werden entweder einen IQ von unter 80 oder einen Promillewert über 2,5 (was dann ein Alkoholproblem impliziert) haben müssen. Das wird aber definitiv nicht der Fall sein und somit ist für jeden der nicht in diese beiden Kategorien fällt die Aussage quasi als Beleidigung anzusehen und da es auch noch "verallgemeinert" kann man auch von Intoleranz sprechen. Er toleriert es offenbar nicht wenn andere den Film gut finden bzw. einen anderen Geschmack haben.

        @Topic: Wenn man sich die Bullyparade und weitere Formate von MBH schon bis zum Erbrechen reingezogen hat ist es nicht verwunderlich wenn es einem mittlerweile nur noch ein müdes Lächeln abnötigt. Da ist es dann aber egal ob man sich was Neues oder Altes anschaut mMn. Für alle die Bully damals noch nicht so gut kannten war Der Schuh des Manitu sicher ein sehr lustiger Film. Ich fand ihn auch nicht so schlecht, allerdings ist diese übertriebene "Dusseligkeit" auch nicht so mein Fall. Traumschiff Enterprise war allerdings wirklich Schrott...mMn hat daran aber auch ein gewisser Herr Schweiger einen großen Anteil. Der ist für diese Art Komödie einfach nicht geeignet bzw. hat da irgendwie so gar nicht reingepasst.

        Aber ich will gar nicht davon anfangen was sich heute alles "Komiker" nennen darf und Welten hinter einem MBH anzusiedeln ist...wenn ich mir da bloß solche Gesichter wie Nuhr, Barth, Ceylan, Kebekus oder wie sie alle heißen anschaue. Da bekommt man schon nach einem Satz das Kotzen...sorry.
      • Von der-sack88 Software-Overclocker(in)
        Was hat das denn mit Toleranz zu tun? Ich glaube du solltest dir die Definition des Begriffs nochmal angucken.
        Wenn Bully für mich nicht Schrott wäre bräuchte ich ihn auch nicht tolerieren. Da Bully für mich Schrott ist, er mir aber völlig egal ist und ich auch kein Verbot oder so fordere, und mir genau so egal ist, wenn das jemand witzig findet, toleriere ich ihn. So einfach ist das.

        Jedem das seine, ich guck dann eben zum x-ten Mal Pappa ante Portas.
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