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  • Intel NUC 5 mit Broadwell-Prozessor - der Power-NUC mit 28-Watt-i7-5557U und Iris-Graphics 6100 [Test der Woche]

    Mit dem NUC5i7RYH haben wir als vorerst letzten Vertreter von Intels aktueller Mini-PC-Reihe den nominell rechenstärksten Prozessor auf dem Prüftstand. Trotz i7-Klassifizierung bleibt es aber bei einer Dualcore-CPU mit Hyperthreading und Gen8-Grafik mit 48 EUs - nur darf der i7 28 anstelle von nur 15 Watt verbraten. Was das bringt und ob sich damit die Tür ins HEVC-Zeitalter öffnet, klärt unser Test.

    NUC steht für Next Unit of Computing und bezeichnet mit 11,1 × 11,5 Zentimetern Grundfläche besonders kompakte HTPC-Barebones, die direkt vom CPU-Giganten Intel stammen. Die neueste Generation setzt auf Broadwell-Innereien und soll dank deren Fortschritten unter anderem bei Grafik-, Medien- und Anschlussausstattung fit für das Ultra-HD-Zeitalter sein. Die NUC-5-Reihe besteht inzwischen aus neun in unserem Preisvergleich aufgeführten Modellen, von denen wir nach dem Test des i3- und i5-Version mit dem NUC5i7RYH das Potenteste im Test haben. Das Testmuster wurde uns vom Online-Shop Mindfactory zur Verfügung gestellt und entspricht daher einem typischen Serienmodell - die NUC5 früherer Tests kamen dagegen von Intels Presseagentur.

    NUC5i7RYH: Ready to go! NUC5i7RYH: Ready to go! Quelle: PC Games Hardware Barebone deutet es bereits an: Käufer erhalten ein Skelett-System, zu dessen Kosten noch der Arbeits- wie Massenspeicher - RAM und HDD/SSD - sowie ein Betriebssystem, Peripherie und Display kommen. Aktuell kostet unser Testkandidat schon ohne diese Beigaben knapp 480 Euro und markiert damit die auch Spitze der bei knapp 140 Euro beginnenden Reihe. Ob sich der Aufpreis gegenüber den ebenfalls für 4K-Inhalte beworbenen i3- und i5-Versionen lohnt, klären wir im Test.

    02:51
    Can it run Crysis? Heute im Test: Core i7-5557U mit der Iris Graphics 6100


    Zunächst einmal im Überblick ein Kessel Bekanntes:

    NUC5: i7-Barebone im Überblick

          

    Die vorliegenden NUC5-Modelle sind mit aktueller Broadwell-Architektur ausgestattet und stehen in insgesamt sieben Versionen in den Händlerregalen (und in unserem Preisvergleich) - zwei weitere setzen auf die "Braswell" genannten Hybriden, die auf der langsameren Airmont-Architektur (auch im Atom) basieren.

    Der NUC5i7RYH ist nur in der höheren Gehäusevariante erhältlich und nimmt daher wahlweise ein SATA-Laufwerk im 2,5-Zoll-Format mit maximal 9,5 Millimetern Bauhöhe zusätzlich zu einer M.2-SSD auf. Vier Standard-Varianten in flacher, respektive hoher Bauform mit jeweils entweder i3-5010U oder i5-5250U bilden das Hauptfeld, welches durch die nicht zum Test angetretenen HE-Varianten ergänzt wird. Diese bieten einen zweiten Mini-Display-Port, einen TPM-Chip sowie im Falle der teuersten Variante auch den zweitschnellsten NUC mit Core i5-5300U mit bis zu 2,9 GHz Turbotakt. Die HE-Modelle richten sich mit vPro-Support im LAN-Modul, internem e-Display-Port- sowie einem seriellen Header eher an Unternehmensanwender als an Heimnutzer.

    NUC5i7RYH: 2,5-Zoll-Einschub NUC5i7RYH: 2,5-Zoll-Einschub Quelle: PC Games Hardware Die "K"-Modelle sind mit rund 3,5 Zentimetern noch etwas flacher als die "H"-Varianten mit 4,9 Zentimetern. Letztere bieten jedoch Platz für eine herkömmliche SSD oder HDD im 2,5-Zoll-Format, bei den "K"-NUCs sind Sie auf die neueren, teureren, aber schnelleren m2-SSDs wie die Plextor M6e (Test in PCGH 03/2015) angewiesen, die wir auch für unseren Test genutzt haben.

    Allen NUC5-Modellen gemein ist, dass sie offiziell nur DDR3L mit 1,35 Volt unterstützen - davon aber bis zu 16 Gigabyte. "Offiziell" - drauf gepfiffen werden einige Leser sicherlich denken. Dachten wir auch, aber mit unseren im Redaktionsbestand verfügbaren, normalen SO-DIMM-Riegeln wollte, wie schon die i3- und i5-Versionen auch unser i7-NUC nicht starten. Abhilfe schafften die Gskill Ripjaws (F3-1600C9D-16GRSL), von denen wir zwei 8-GiByte-Riegelchen einsetzten.

    Interessenten sollten sich also vor dem Kauf die NUC5-Speicher-Kompatibilitätsliste auf der Intel-Support-Seite zu Gemüte führen! Die Treiber fasst Intel auf seiner Download-Seite zu einem praktischen Bündel zusammen - dieses war zum Testzeitpunkt sogar aktuell.

    Ansonsten gibt es größtenteils vollkommen ausreichende Standardkost bei den Anschlüssen: Das 19-Volt-Steckernetzteil findet ebenso auf der Rückseite der NUCs seinen Platz wie ein Mini-Display-Port 1.2, Mini-HDMI 1.4a, 2× USB 3.0 und ein GBit-Ethernet-Port.

    Auf der Frontseite befindet sich ein IR-Empfänger für separat erhältliche Fernbedienungen, eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für analoges Audio und Headsets sowie abermals zwei USB-3.0-Ports - einer davon gelb markiert, um seine erhöhte Ladestromkapazität anzuzeigen. Auf der NUC-Oberseite befindet sich der An-/Aus-Knopf sowie der werkzeuglos abnehmbare Plastikdeckel, der sich gegen NFC-Varianten von Drittanbietern austauschen lässt.

    Der NUC5i7RYH im Detail

          

    Den i7-NUC gibt es derzeit lediglich in der größeren Gehäuseform mit 49 Millimetern Höhe. Mit den Kühlmöglichkeiten dürfte das nicht viel zu tun haben, da sowohl Radialkühlung als auch Abluftschlitze unterhalb der Platine Richtung Gehäuseboden angebracht sind, der zusätzliche Platz der "H"-Variante aber nach oben hin addiert wird.
    NUC5 i7 5557U: CPU-Z Leerlauf - Base Clock - Turbo Clocks NUC5 i7 5557U: CPU-Z Leerlauf - Base Clock - Turbo Clocks Quelle: PC Games Hardware

    Beim i7-5557U handelt es sich wie gesagt um einen Zweikerner mit Hyperthreading, der Grafikausbaustufe GT3, was einer Iris Graphics mit 48 EUs (384 ALUs) bei maximal 1.100 MHz entspricht, und einem Turbo-Boost bis 3,4 GHz (3,1 GHz Basistakt). All das muss mit einem Strombudget von 28 Watt auskommen - knapp das Doppelt der sich häufig drosselnden i3- und i5-Modelle, aber weniger als halb so viel wie das Sockel-1150-Spitzenmodelle Core i7-5775C. Dank Quicksync encodiert der Prozessor H.264-Video zum Beispiel über Handbrake flott und in mehr als brauchbarer Qualität Videomaterial. Dedizierte Hardware-Schaltungen übernehmen auch das Dekodieren der verbreitetsten Video-Formate bis hin zur 4K-Auflösung. Nur für den kommenden Standard H.265/HEVC, also den Nachfolger von H.264, bietet Intel keine reine Hardwarelösung an, sondern lässt Grafik- und CPU-Kerne zusammenarbeiten. Nähere Details zur Gen8-Grafik finden Sie in einem separaten Artikel.

    Der Mini-Displayport unterstützt - notfalls per Adapter - die 4k-Wiedergabe mit 60 Hz, der Mini-HDMI kommt mit 1.4a in der Ultra-HD-Auflösung nur auf 30 Hz - das ist vielen selbst für's Fensterschieben auf dem Windows-Desktop schon zu wenig. Je zwei USB-Anschlüsse an Vorder- und Rückseite binden Peripherie und externe Datenträger an, einer der Front-USBs ist für erhöhte Ladestromabgabe ausgerüstet und gelb markiert.

    Die unterschiedlichen Lüfter bei den NUC5-Modellem haben wir bereits thematisiert, der i7-NUC nutzt wie der i5-NUC einen Sunon Maglev des Typs GB0555PDV1-A (DC5V: 1,1Watt).

    Praxiseindrücke und Leistungsaufnahme des NUC5i7RYH

          

    NUC5 i7-5557U: HW-Monitor im Leerlauf NUC5 i7-5557U: HW-Monitor im Leerlauf Quelle: PC Games Hardware Alltägliche Aufgaben bewältigt der i7-NUC zügig und kehrt dann wieder in den Leerlauf zurück, welchen unser Messgerät an der Steckdose mit rund 9 Watt quittiert - ein (gerundetes!) Watt mehr als seine schwachbrüstigeren Verwandten. Unter normaler Spielelast wie etwa in Elder Scrolls 5: Skyrim genehmigt sich der NUC während der ersten rund 40 Sekunden bis zu 55 Watt und überschreitet dabei im von Intel vorgesehenen Rahmen seine TDP von 28 Watt. Das Programm HW-Monitor zeigt in dieser Zeit 34 Watt für das SoC-Package an, wovon im Falle von Skyrim rund 13 Watt auf die CPU-Kerne entfallen und 17 Watt auf die Grafikeinheit - den Rest verbrauchen Speichercontroller und PCH. Ist die Turbo-Phase abgelaufen, reduziert sich der Wert auf knapp unter 28 Watt (8 CPU, 15 GPU) - an der Steckdose sind es dann inklusive Wandlerverlusten, RAM, SSD, Lüfter, Audio & Co. noch rund 45 Watt. Dabei takten die CPU-Kerne allerding auf 1,8 GHz herunter, während der NUC versucht, eine möglichst hohe Grafikfrequenz zu halten - die schwankte in diesem Test zwischen 800 und 900 MHz.

    NUC5 i7-5557U: HW-Monitor nach einem Durchlauf Cinebench R15 Multithread NUC5 i7-5557U: HW-Monitor nach einem Durchlauf Cinebench R15 Multithread Quelle: PC Games Hardware Dabei heizt sich der Prozessor allerdings ziemlich auf und erreicht nach kurzer Zeit bereits 85 °C - im Cinebench wird es noch einmal ein wenig heißer, da hier nur die CPU-Kerne (fast) den ganzen Strom verbraten dürfen. Intel spezifiziert bis zu 105 °C als maximale Temperatur, sodass noch ein kleiner Puffer besteht. In Extrem-Stresstests wie Prime95 oder Linx wird dieser allerdings aufgebraucht und die CPU drosselt auf 3 GHz. Nach Rücksprache mit Intels NUC-Spezialisten können wir hier allerdings entwarnung geben: Das von uns beobachtete Verhalten ist für diesen NUC-Typ normal und im Rahmen der Spezifikation.

    Der im Leerlauf und während der Medienwiedergabe trotz knapp 3.200 U/Min nur schwach hörbare Lüfter beschleunigt unter Last auf über 6.000 Touren und fällt durch unangenehmes, für schnelllaufende Radialgebläse typisches Pfeifen auf. Fällt die Last ab, bleibt er durch ein langes Hystereseintervall noch über eine Minute gut hörbar, bevor er wieder sein Leerlaufniveau erreicht.

    Folgende Probleme sind uns während des Testbetriebes aufgefallen: Zunächst einmal wollte das NUC nicht mit der geklonten Standard-Windows-Installation booten, welche wir ansonsten verwenden - mit einer frischen Installation gab es hingegen keine Probleme. Für den Endanwender dürfte das allerdings kein größeres Problem darstellen. Apropos Installation: Intel fasst auf seiner Support-Website die nötigen Treiber zu einem praktischen Zip-Paket zusammen.

    Wie schon die i5- und i3-Modelle, hatte auch unser NUC5i7RYH Schwierigkeiten das per Mini-Displayport und Adapterkabel angeschlossenes 24-Zoll-Full-HD-Display bei Auflösungswechseln in Spielen zu synchronisieren, sodass Spielinhalte und Menüs flackerten - daran hat sich auch mit der neuen Treiberversion 10.18.14.4222 nichts geändert. Beendet man das Spiel dann rigoros per ALT+F4 und startet es in der zuvor problematischen Auflösung neu, klappt alles problemlos. Sonstige Darstellungsfehler in den von uns getesteten Spielen sind uns hingegen nicht aufgefallen.

    Ein weiteres Problem war nach wie vor das Windows-8.1-Energiesparschema. Während mit "Ausgeglichen" und "Höchstleistung" keine Probleme auftraten, wurden im "Energiesparmodus" offenbar zu viele Systembestandteile zu schnell in zu tiefe Schlafmodi geschickt, sodass die normale Benutzung stark beeinträchtigt war - beispielsweise dauerte das Öffnen des Windows-Explorers, was normalerweise in unter einer Sekunde erledigt ist, so satte 15 Sekunden. Dabei sinkt nicht einmal der Stromverbrauch signifikant. Hier also gilt: Finger weg, "Ausgeglichen" ist sowohl Werksstandard von Windows als auch die Einstellung der Wahl.

    NUC5 mit i7: 4K-tauglich und HEVC - aber nicht zugleich

          

    Was bereits für i3 und i5 galt, trifft natürlich auch auf den i7 zu: In Sachen Medienwiedergabe zeigen sich die NUCs auch für die Wiedergabe von 4k-Material mit hohen Bitraten von 60 Mbps gut gewappnet. Hier greift der integrierte Hardware-Decoder der Gen8-Grafik helfend ein, sodass dem Genuss von 4K-Videos auch über Youtube & Co. nichts im Wege steht, solange diese im H.264- oder einem älteren Standard verpackt sind.

    Unser Standard-Testclip erzeugte im Windows Media Player eine CPU-Last von weniger als 10 Prozent, laut HW Monitor verbrauchte der i7-5557U dabei rund 8 Watt wovon die Hälfte auf die GPU entfällt. Der gesamte NUC schluckte 18 Watt. Für H.264-Videos ist das schon nahezu der schlimmste Fall, denn unser Clip liegt nicht nur in Ultra-HD-Auflösung vor, sondern nutzt auch eine hohe Bitrate von bis zu 60 Mbps - er dient übrigens auch als Vorlage fürs Transcoding in den Benchmarks.

    Problematischer wird es, sobald der Nachfolger H.265 (HEVC) ins Spiel kommt, der für eine vergleichbare optische Qualität bei 50 bis 60 Prozent der Datenrate sorgen soll und dementsprechend sehr rechenaufwändig ausfällt. Diesen Standard kann die integrierte Grafik nicht allein beschleunigen und muss zu großen Teilen auf die Rechenkraft der CPU-Kerne vertrauen - und die reicht für 4k-Material mit hoher Bitrate nicht aus, Bildaussetzer sind die Folge.

    Denselben H.265-Clip in Full-HD spielte der NUC jedoch noch problemlos ab - wie auch seine kleineren Verwandten mit i3- und i5-CPU - und wird dabei laut Taskmanager zu rund 15 Prozent ausgelastet, der Stromverbrauch des NUC steigt auf 21 Watt. Auch eine mit 1080p60 gerenderte H.265-Version des Clips mit bis zu 18 Mbps bewältigte der NUC5i7RYH noch ruckelfrei.

    Der inzwischen auf Version 1.7.9.30 (Nightly) aktualisierte Media Player Classic HC 1.7.8 zeigte sich mit H.265-Videos im Übrigen verträglicher als der VLC Media Player 2.2.0. Der Windows-Media-Player unterstützt erst im kommenden Windows 10 nativ den H.265-Codec. Passende Hardware-Beschleunigung mit de- und encoding für H.265 bietet in diesem Segment erst AMDs Carrizo-SoC.

    NUC-Barebones: Benchmarkvergleich i5-4250U/i3-5010U/i5-5250U/i7-5557U

          

    NUC5 mit Core i7-5557U: AIDA64 Cachemem-Ergebnis NUC5 mit Core i7-5557U: AIDA64 Cachemem-Ergebnis Quelle: PC Games Hardware Für unsere Benchmarks greifen wir auf ein paar Vergleichs-NUCs aus unserem Testdatenbestand zurück und zeigen zudem, was mit ausreichend Leistungsbudget und Speichertransferrate möglich ist. Letzteres repräsentieren AMDs A10-7870K sowie Intels i7-5775C. Eher vergleichbar ist mit einem optional wählbaren Leistungsbudget von 45 Watt auch AMDs A8-7600, unser aktueller Preis-Leistungstipp unter den APUs.
    Bitte beachten Sie: In unseren neuen dynamischen Benchmarks haben Sie die Möglichkeit, zusätzliche Produkte in den Benchmark einzublenden. Wir messen, wie sich der i7-5557U in unserem speziellen APU-Parcours schlägt. Darin müssen sich die Kombiprozessoren mit ihrer integrierten Grafik einer Auswahl anspruchsvoller Titel stellen, welche wir allerdings in niedrigerer Auflösung und Detailstufe als üblich testen: 1.368 × 768 in niedrigen Details sowie als APU-Königsdisziplin 1.920 × 1.080 mit mittleren Details. Selbstverständlich tragen auch klassische Anwendungen zur Notenfindung bei, werden im Vergleich zu den Spielen jedoch weit geringer gewichtet.

    Die Anwendungs-Benchmarks (Gewichtung: 25%): 7-Zip (Kompression), x264 (Video-Transcoding), Luxmark 2.0 (Open CL Raytracer), Lightroom 5 (Bildbearbeitung).Die Spiele-Benchmarks (Gewichtung: 75%, 1/3 768p, 2/3 1080p) sind folgende Titel:Anno 2070, Battlefield 4, Bioshock Infinite, F1 2013, TES5 Skyrim, Tomb Raider, World of Warcraft (hier beide Tests in 1080p, einmal Detailstufe "mittel", einmal "gut"+4 MSAA).

    Intel NUC5 i3/i5/i7

    NUC5i7RYH - 28-Watt-NUC

    • Anno 2070
    • Battlefield 4
    • Bioshock Infinite
    • F1 2013
    • Tomb Raider
    • TES5: Skyrim
    • World of Warcraft
    • Applications Index
    Info Icon
    Detail Settings 1080p: Medium Details, 768p: Low Details
    System 2× 8 GiB DDR3-RAM: 2.400 GT/s (AMD), 1.600 GT/s (Intel); Catalyst 15.5 Beta (May 27th), Intel 10.18.14.4222
    Game Anno 2070 (uplay): PCGH-Save „Gigantic City“
    • Benchmarks (1 von 2)

    • Produkte ein-/ausblenden

    4c/8t, 384 ALUs (1.150 MHz)
    52.6
    47
    2m/4t; 512 ALUs (866 MHz)
    31.5
    27
    2c/4t (3,1-3,4 GHz, IGP: 384 ALUs)
    28.1
    25
    2c/4t (2,9 GHz, IGP: 160 ALUs)
    28.0
    25
    2m/4t; 384 ALUs (720 MHz) cTDP: 45W
    25.3
    21
    2c/4t (1,6-2,7 GHz, IGP: 384 ALUs)
    20.7
    18
    2c/4t (2,1 GHz, IGP: 192 ALUs)
    19.2
    16
    0
    5
    10
    15
    20
    25
    30
    35
    40
    45
    50
    55
    Name
    1.366 × 768 (Average Fps)
    Minimum Fps

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Bitte beachten Sie: Wie bereits im Test der Core i3- und i5-NUCs beschrieben, leidet die Gaming-Performance insbesondere der 15-Watt-Modelle durch die enge Stromfessel. In Spielen, wo CPU- und Grafikkerne zugleich belastet werden, muss daher öfter zur Zwangsdrossel gegriffen werden. Das bremst den i5-5250U des Öfteren unter die vom i3 gesetzten Marken, welcher mit dem Leistungsbudget Dank Verzicht auf Turbo-Modus und aufwändige Grafikeinheit besser zurechtkommt. Steigt das TDP-Budget wie beim i7-NUC mit 28 Watt, legt auch die Performance zu und die 48 EUs der GT3-Grafik können zum Zuge kommen.

    NUC-5-Barebones: Fazit

          

    Der NUC5i7RYH ist der mit Abstand teuerste und auf dem Papier auch leistungsfähigste der aktuellen NUC-Versionen. Allerdings wird diese Performance hauptsächlich im Anwendungsbereich merkliche Verbesserungen bringen. Sie wird jedoch mit erhöhter Leistungsaufnahme und deutlich verschlechtertem Geräuschpegel erkauft. In Sachen Energieeffizienz, also Leistung pro Watt, liegt der i3-NUC weiterhin vorn. So bleibt die Frage, auf welche Käufergruppe Intel mit dieser NUC-Variante zählt.

    Für Spieler gilt trotz auf 28 Watt erhöhten Leistungsbudgets, dass lediglich vergleichsweise anspruchslose Titel wirklich flüssig laufen können, für alle anderen genügt entweder die Grafikleistung, die Speichertransferrate oder das Leistungsbudget nicht, da sich entweder Grafik oder CPU-Kerne heruntertakten müssen.

    Für alle anderen Belange gilt nach wie vor das Fazit unseres vorigen NUC-Tests und unsere Empfehlung lautet daher: Greifen Sie bei Interesse zum NUC5i3RYK/H und nur bei ganz speziellem Bedarf zur i5-Version NUC5i5RYK/H oder gar der nochmals deutlich teureren i7-Version NUC5i7RYH.

    Ihre Vorgänger lassen beide NUCs hinter sich, für ein Aufrüsten ist die Leistungsdifferenz allerdings bei weitem zu gering. Anders sieht es bei den Atom-basierten Modellen aus. Die scheiterten oft schon an der 720p-Wiedergabe von Youtube-Inhalten. Hier lohnt sich der Schritt zum aktuellen Broadwell-NUC ebenso wie für Neukäufer, da die neuen NUCs nicht teurer als ihre jeweiligen Vorgänger sind.

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    AMD Zen ab 2017: Alles zu Release-Termin, CPU-Sockel, technische Daten [Update]
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1164143
Broadwell
Intel NUC 5 mit Broadwell-Prozessor - der Power-NUC mit 28-Watt-i7-5557U und Iris-Graphics 6100 [Test der Woche]
Mit dem NUC5i7RYH haben wir als vorerst letzten Vertreter von Intels aktueller Mini-PC-Reihe den nominell rechenstärksten Prozessor auf dem Prüftstand. Trotz i7-Klassifizierung bleibt es aber bei einer Dualcore-CPU mit Hyperthreading und Gen8-Grafik mit 48 EUs - nur darf der i7 28 anstelle von nur 15 Watt verbraten. Was das bringt und ob sich damit die Tür ins HEVC-Zeitalter öffnet, klärt unser Test.
http://www.pcgameshardware.de/Broadwell-Codename-259477/Tests/Intel-NUC-i7-5557U-Iris-Graphics-Test-1164143/
11.07.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/07/NUC5i7RYH-5-pcgh_b2teaser_169.JPG
broadwell,intel,htpc
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