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Games World
      • Von brunnen153 Kabelverknoter(in)
        Zitat von Prozessorarchitektur
        Die keys sind doch alle legal ansonsten würden die ja nicht gehen.


        Die Keys gehen deshalb, da der Publisher ansonsten einen Imageschaden erleiden muss.
        Erinnert sich noch jemand als Ubisoft versuchte gestohlene Keys zu deaktivieren? Plötzlich gingen alle gegen Ubisoft, statt gegen den Verkäufer der gestohlenen Keys.
      • Von Prozessorarchitektur Lötkolbengott/-göttin
        Und wie funktioniert das?
      • Von Ob4ru|3r PCGH-Community-Veteran(in)
        Naja, eventuell wird die Zeit der Keys eh bald ihr Ende finden, Valve testet atm intern ein neues System zur Lizenzvergabe, wodurch die Zirkulation besser nachvollzogen und kontrolliert werden kann; soll sich primär erst mal nur für Beta/Presseversionen von Spielen bewähren, aber ich sehe bereits jetzt schon eine mögliche Anwendung beim Vertrieb ...
      • Von BiJay PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Silverfalcon
        aber die meisten Keys sind nunmal illegal erworben
        So ein Unfug. : Glaubst du das etwa wirklich?
      • Von Ozz Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von yingtao

        Dann hast du aber das Problem das viele Märkte komplett leer aus gehen und du effektiv nur Spiele in den USA, Teilen von Europa und Russland verkaufen kannst weil in allen anderen Ländern unsere Preise deren Monatsgehalt oder mehr entsprechen. Solch eine herangehensweise kann man z.B. in Brasilien sehen wo der legale Spielemarkt quasi nicht mehr vorhanden ist weil die Spiele dort bezogen auf das Einkommen das doppelte kosten. Wenn ich so meinen Markt beschneide muss ich für jedes Exemplar mehr verlangen um die Kosten wieder reinzubekommen wodurch weniger Leute die Spiele kaufen und der Markt noch kleiner wird. Nach deiner Methode gäbe es dann keine großen Spieleproduktionen mehr weil man die Kosten schlicht nicht mehr rein bekommen kann.
        Da hast du zum Teil natürlich recht, aber der Entwickler muss da eben einen gewissen Kompromiss machen.

        Ich zeige es mal an den Extremfällen:

        a) Ich als Entwickler verkaufe das Spiel zu regional total unterschiedlichen Preisen
        Vorteil: ich verkaufe viele Spiele
        Nachteil: in manchen Regionen ist meine Gewinnspanne sehr gering und manche Kunden aus der "teuren Region" (z.B. Zentraleuropa) importieren das Spiel/den Key (bei Spielen geht das Importieren/anderswo kaufen nunmal relativ leicht, weil sie meist kein Gewicht haben und auch nicht verschickt werden müssen. Bei schweren/unhandlichen Waren hat man das Importproblem wohl nur recht selten)

        b) Ich verkaufe das Spiel strikt zu einem einheitlichen Preis (XY Euro + Steuer, egal wo)
        Vorteil: Ich habe immer eine relativ fixe Gewinnspanne pro Spiel
        Nachteil: in manchen Regionen ist das Spiel im Verhältnis zum Einkommen nicht erschwinglich und verkauft sich nicht

        Irgendwo zwischen diesen beiden Extremen muss der Entwickler sich positionieren um den maximalen Gewinn zu erzielen.

        Was mich nur stört ist, dass manche Hersteller stark regionale Preise machen (was natürlich legitim ist), aber dann versuchen den Kunden/Reseller als den Bösen dastehen zu lassen, weil er eben auch versucht nicht unnötig mehr zu bezahlen/Gewinn zu machen.
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Branchen-News
G2As PR-Desaster geht in die nächste Runde
Der Key-Reseller G2A steht wegen der eigenen Geschäftspraktiken schon seit Längerem in der Kritik. Bereits vor zwei Jahren geriet G2A mit Riot Games aneinander und Anfang April trennte sich Gearbox nach einem kurzem Techtelmechtel vom Marktplatz für Spielekeys. Der April scheint kein guter Monat für G2A zu sein, denn jüngst ging das PR-Desaster in die nächste Runde.
http://www.pcgameshardware.de/Branchen-News-Thema-230074/News/G2As-PR-Desaster-geht-in-die-naechste-Runde-1226137/
21.04.2017
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