Battlefield 5: Tweaks sollen Raytracing-Leistung stark steigern
Battlefield 5 war das Paradebeispiel für Raytracing in Spielen während der Vorführung der RTX-Technik durch Nvidia, die mit Grafikkarten wie der Geforce RTX 2080 eingeführt wird. Doch die Bildraten gerade bei Battlefield 5 sind mit aktiviertem Raytracing recht niedrig. Die Entwickler arbeiten aber bereits an entsprechenden Tweaks, für die sie bislang keine Zeit hatten.
Schon kurz nach der Präsentation der Geforce-RTX-Serie wurde bekannt, dass auch eine Geforce RTX 2080 Ti bei den frühen Umsetzungen von Raytracing bei manchen Spielen die Bildraten sehr stark einbrechen lässt. Doch ganz so schlimm, wie es zunächst aussah, sind die Probleme wohl nicht, wie ein Video von Digital Foundry zeigt (via wccftech).
Battlefield 5: DICE hatte nur zwei Wochen Zeit für RTX
Ein Test von Battlefield 5 in 1080p mit Raytracing lief immerhin mit mehr als 60 Bildern pro Sekunde, während bei 1.440p nur noch 40 bis 50 Fps erreicht wurden. Interessant ist, dass die Entwickler bei DICE anscheinend selbst davon überrascht waren, dass Battlefield 5 sogar schon in 4K mit aktiviertem RTX funktioniert. Für die aktuelle Implementierung hatte DICE gerade einmal zwei Wochen Zeit, da die Entwickler erst dann Geforce-RTX-Grafikkarten erhalten hatten.
Daher sind sie auch davon überzeugt, dass einige Tweaks die Leistung von Battlefield 5 noch deutlich verbessern könnten. So wird beispielsweise aktuell jeder "Lichtstrahl" auch mit der Auflösung berechnet, in der das Spiel intern gerendert wird. Es wäre aber auch möglich, das Spiel an sich in 4K zu berechnen, das Raytracing dagegen in einer niedrigen Auflösung und damit die Leistung deutlich zu steigern. Laut Digital Foundry wäre das vermutlich kein Problem, was die Schärfe der Darstellung betrifft.
Mehr zum Thema: Battlefield 5: Wer Raytracing nicht cool findet, ist "nicht nerdig genug"
Außerdem denken die Entwickler bei DICE daran, mehrere Instanzen wie Fenster oder Türen im Spiel zu einer Struktur zusammenzufassen. Das könnte die Leistung beim Raytracing vielleicht bis zu 30 Prozent steigern. Die aktuelle Version von Battlefield 5 nutzt die RT-Cores zudem erst nach dem üblichen G-Buffer-Rasterization, doch eigentlich könnten die Kerne asynchron dazu verwendet werden und damit ebenfalls für mehr Bilder pro Sekunde sorgen. Zusammen mit Treiberoptimierungen sind also noch enorme Leistungssteigerungen bei aktivem Raytracing denkbar.

Aus dem Artikel zu Anthem: "Der zeitliche Aufwand ist enorm, DICE hauseigenes Frostbite-Team hat acht Monate investiert, um Raytracing in der Battlefield-5-Beta aktiv nutzbar zu machen."
Was denn nun?
Ich glaube es wäre besser gewesen RT auf die TI zu beschränken als Einführung und mit der nächsten Gen dann voll zu starten, wäre für die meisten dann auch nachvollziehbarer
Jetzt darf man wohl bei x70/80 oder gar x60 für etwas extra bezahlen wovon die meisten wohl gar nichts haben werden, deswegen kann ich den Unmut auch verstehen.
Inwiefern ist AMD eigentlich bei dem RT Kram eingebunden?
Wenn es wieder nur zu einem Gameworks Feature verkommt wäre das sehr schade.
Sonst müssen die Studios doch wieder alles doppelt machen und - wie du schon sagtest - es wird in der Versenkung verschwinden - mal wieder.
Das wird ein weiter Weg.
Da ist mir im Moment dann auch tatsächlich egal ob die z.B. 1440p60 hinbekommen oder nicht.
Immerhin zeigt aber die rasche Implementierung in die Frostbite-Engine (sofern die Entwickler die Wahrheit sagen), dass RT grundsätzlich scheinbar eben nicht schwer zu integrieren ist.
Sonst müssen die Studios doch wieder alles doppelt machen und - wie du schon sagtest - es wird in der Versenkung verschwinden - mal wieder.