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Games World
  • PCGH sieht Battlefield 4 live: Mehr Emotionen dank neuer Frostbite-Engine? Erste Eindrücke und Bilder, Video-Update

    Battlefield 4 angekündigt: Action in Aserbaidschan: im Rahmen der Game Developers Conference 2013 stellte EA DICE den neusten Teil der Battlefield-Reihe vor - angetrieben von der nächsten Generation der hauseigenen Frostbite-Engine, der Frostbite 3. Im Herbst steht der Release von Battlefield 4 an. Update: Jetzt auch mit Video.

    Nachdem sich Microsoft und Sony auf der Game Developers Conference 2013 in San Francisco bedeckt halten, was ihre nächste Konsolengeneration angeht, bewegte sich das Hype-Zentrum in Richtung Electronic Arts: In einem Kinosaal direkt neben der Messe stellte der Publisher erstmals Battlefield 4 vor. Was an Informationen fehlte, machten die Entwickler von EA DICE mit Explosionen wett, die im Kinosaal besonders kernig ertönten. Für die nötige Grafikpower sorgte die neue Frostbite-3-Engine - und ein Projektor, der den Shooter in 4K-Auflösung auf die Leinwand warf. Das verrieten uns unfreiwillig einige EA-Manager, die sich darüber lautstark im Aufzug unterhielten.

    "Was ihr heute Abend zu sehen bekommt, ist kein Film", erklärt uns Executive Producer Patrick Söderlund. Stattdessen spielt uns sein Kollege Thomas Dahl den Prolog eigenhändig vor. Unklar ist, auf welcher Plattform, doch wir tippen stark auf einen PC oder ein Entwicklungs-Kit von Playstation 4 oder der nächsten Xbox-Generation ("Xbox 720"). Wir starten in Baku, wo unser vierköpfiges Team sich auf der Suche nach wichtigen Informationen in einer misslichen Lage befindet: Wir hängen kopfüber in einem Auto, das sich obendrein noch auf den Grund des Kaspischen Meeres abtaucht. Die Fenster lassen sich nicht öffnen und zwei unserer Mitstreiter sind in ihren Sitzen eingeklemmt. Was tun? Der in seinem Sitz gefangene Anführer reicht uns seine Pistole und befiehlt uns, eine Scheibe einzuschießen und an die Oberfläche zu schwimmen - er will sich wie der andere Kollege opfern, damit die von unserem Team geborgenen Informationen zurück ins Hauptquartier gebracht werden können. Dann wird die Kinoleinwand dunkel.

    In weißen Buchstaben lesen wir kurz darauf: "14 Minuten zuvor" - ein derzeit in zahlreichen TV-Serien vehement eingesetztes Stilmittel. Wir finden uns in allein im teils unter Wasser stehenden Erdgeschoss eines lädierten geheimen Unterschlupfes wieder und pirschen dessen Korridore entlang. Lichtstrahlen greifen durch Rauchschwaden und Staubflocken, die wie Glühwürmchen aufleuchten. Funken regnen aus geborstenen Stromkästen, richten jedoch keinen Schaden an. In einiger Entfernung quieken Ratten, beim Öffnen einer Tür flattert uns ein Taubenschwarm entgegen - ansonsten bleibt jedoch alles ruhig. Eine Etage höher treffen wir auf zwei Mitstreiter, die durch mit Brettern vernagelte Fensteröffnungen lugen. Ein Kamerad fehlt noch - er bewegt sich von der anderen Straßenseite auf den Unterschlupf zu, wird jedoch von etlichen Gegnern, die sich in einem nicht minder zerschossenen Haus verschanzt haben, unter Beschuss genommen. Wir reißen die Bretter von den Fenstern und geben unserem Kollegen Feuerschutz. Er hechtet sich hinter ein paar parkende Autos, während wir die Gegner erledigen und dabei erst große Teile des anderen Gebäudes zum Einstürzen und ein paar Autos zur Explosion bringen. Die Leinwand wird dunkel.

    04:10
    Battlefield 4 - Live gespielt, die ersten Eindrücke von der GDC
    Spielecover zu Battlefield 4
    Battlefield 4

    Zehn Minuten vor der Unterwasserszene stapfen wir durch ein Waldgebiet, das atemberaubend realistisch aussieht: Sonnenstrahlen greifen durch das sich sanft im Wind wiegende Blätterdickicht und spiegeln sich in Pfützen und Tümpeln. Doch für einen Waldspaziergang haben wir keine Zeit: Unser Ziel ist ein Fabrikdach beziehungsweise die Baustelle einer Fabrik, von wo uns ein Hubschrauber in die rettende Freiheit bringen will. Nach Durchquerung einer Brückenunterführung liegt diese auf einem relativ freien Feld vor uns: menschenleer, nur ein Möwenschwarm zieht von uns aufgeschreckt meckernd seine Kreise. Unsere Gegner sind uns jedoch einen Schritt voraus: Sie erspähen uns und nehmen uns von einem auf einem Jeep montierten Geschütz unter Beschuss. Während unsere drei Gefährten Sperrfeuer legen, nähern wir uns dem Fahrzeug von der Seite und erledigen den Schützen. Anschließend steigen wir ein, um schneller zum Zielpunkt zu kommen.

    Doch zwischen ihm und uns befindet sich ein Gebäude, von dem aus uns einige Feinde unter Beschuss nehmen. Einmal mehr flanken wir uns heran, begeben uns aufs Dach, schleichen uns von hinten an einen Gegner, schalten ihn mit dem Kampfmesser aus und nehmen die restlichen Feinde nun von vorne und hinten aufs Korn. Wie bestellt kommt unser Ticket in die Freiheit ins Bild - der Transporthubschrauber, der ein paar Raketen in die feindliche Stellung feuert. Rauch und Schmutzpartikel verschlagen uns die Sicht, während ein Kollege sich darüber beschwert, dass sie fast selbst von den Raketen getroffen worden wären. Drei Truppentransporter spucken weitere Gegner aus, deren Positionen wir jedoch an unseren fliegenden Schutzengel weitergeben - kurz darauf ist der Weg zu einem Baustellenaufzug frei, mit dem wir in Richtung Dach hinauffahren.

    5 Minuten, 40 Sekunden: Nun fahren auch unsere Widersacher dicke Geschütze auf und rasen mit einem Hubschrauber heran. Wer den letzten Stirb-Langsam-Streifen gesehen hat, weiß, was passieren wird: Wir tauchen vom Aufzug ins Haus, um der um sich spuckenden Bordkanone des Helikopters zu entrinnen. Geschosse pfeifen uns um die Ohren, während wir uns jetzt zu Fuß auf das Dach begeben. Dort lockt der Weg in die Freiheit - doch nur kurz, denn vom Gegner manövrierunfähig geschossen taumelt uns der Fluchthubschrauber entgegen, schrammt mit dem Propeller noch an einem Schornstein entlang, der in Zeitlupe auf uns hinabfällt. Unsere Pilotin kann ihrem Schicksal nicht entrinnen - sie und ihre Crew stürzen mitsamt ihrem Gefährt ab, während um uns herum das Gebäude zusammenstürzt. Betonplatten, Metallstreben, Rauch und Qualm: ein einziges Chaos, mit dem wir auf den Boden der Tatsachen abstürzen. Einmal mehr wird die Kinoleinwand dunkel.

    Als wir wieder zu uns kommen, liegt unser Anführer mit schmerzverzerrtem Gesicht unter einem Betonblock fest: Sein Fuß ist eingeklemmt und er kann sich beim besten Willen nicht aus seiner misslichen Lage befreien. Da die Rückkehr des feindlichen Hubschraubers jedoch nur eine Frage der Zeit ist, befiehlt er uns, das Messer zu ziehen - lieber mit einem Fuß fliehen als mit beiden auf den sicheren Tod warten. Wir greifen zur Klinge und legen los. Die Kamera schwenkt gnädigerweise weg, unser Anführer wird ob der Schmerzen ohnmächtig. Wir erleichtern eine zivile Wache, die von dem Getöse angelockt wurde, um ihr Auto und machen uns aus dem Staub.

    17:13
    Battlefield 4: Fishing in Baku - 17 Minuten langes Gameplay-Video mit Frostbite 3
    Spielecover zu Battlefield 4
    Battlefield 4


    1 Minute, 40 Sekunden: Mit dem Auto flitzen wir durch einen Tunnel und dann über eine Küstenstraße, über die sich Wellen des Kaspischen Meeres ergießen. Unsere Einsatzleitung ist dabei, einen Alternativplan auszuarbeiten, als wir im Rückspiegel den gegnerischen Hubschrauber erblicken. Wir wechseln auf eine Schotterpiste durch ein Ölfeld, in dem sich mächtige Pumpen gemächlich heben und senken. Das feindliche Fluggefährt kommt näher und näher - uns bleibt nur ein einziger Schuss, der es jedoch an einer verwundbaren Stelle trifft. Mit einem Satz springt der Helikopter nach vorn, um sich vor uns in den Asphalt zu bohren. Unser Beifahrer greift uns in Steuer: Wir überschlagen uns und stürzen ins Wasser. Der Kreis schließt sich. In einem Voiceover hören wir, wie im Hauptquartier über die von uns gefundenen Informationen diskutiert wird - sie bestätigen nur das, was dort bereits bekannt war.

    Im Kino wird es wieder hell und einmal mehr betritt Patrick Söderlund die Bühne, um die Frostbite-3-Engine als "die leistungsfähigste, die wir je hatten" zu preisen. Technische Details bleibt er uns jedoch schuldig. Stattdessen ergänzt er: "Bei den besten Spielen geht es nicht um Polygone und Shader, sondern um Emotionen. Die Technik hilft uns dabei, bessere Geschichtenerzähler zu werden." Sein Kollege Patrick Bach schlägt in die gleiche Kerbe: "Es geht weniger um die geopolitische Gesamtsituation als um euch und euer Team." Eine weitere Neuheit: Battlefield 4 will Mehrspielerelemente in die Einzelspielerkampagne bringen - dazu gehören die von uns gesteuerten Fahrzeuge und die angekündigte Möglichkeit, unseren Teammitgliedern Befehle zu erteilen.

    Die Vorführung lässt uns mit gemischten Gefühlen zurück. Sicher, in grafischer Hinsicht legt Battlefield 4 die Messlatte ein gewaltiges Stück nach oben. Klar, der direktionale Sound klingt so wie im besten Actionfilm. Doch die Emotionen, von denen Patrick Söderlund spricht, wollen sich dadurch noch nicht einstellen. Vielleicht geht uns Schicksal unserer Teammitglieder mehr zu Herzen, wenn wir länger mit ihnen unterwegs gewesen sind? Wieviele der gesehenen Szenen spielen sich wie auf Rädern ab, wie stark unterbricht ein vorzeitiges Ableben den kinoreifen Spielfluss? Welche Systemanforderungen verlangt Battlefield 4? Wie sehen die Mehrspielermodi aus und wann soll das Spiel erscheinen? Ungeklärte Fragen, auf die wir uns auf der E3 im Juni eine Antwort erhoffen.

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  • Battlefield 4
    Battlefield 4
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    DICE - Digital Illusions Creative Entertainment
    Release
    30.10.2013

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    Es gibt 112 Kommentare zum Artikel
    Von wollekassel
    Bin erst später eingestiegen, deshalb gehe ich nicht auf die letzten Seiten ein, dennoch hier mein Statement ...Sieht…
    Von noname545
    das mit dem Bein, hört mal genauer hin. Er sagt das eh nur fleisch dran hängt, von daher ist doch sowas möglich oder…
    Von Ohhhbst
    Aber dafür war der MP total für'n A****.
    Von Hugo78
    Nein ganz im Gegenteil, mit Maus + Tastatur kann ich meinen Avatar schnell und präzise bewegen.Ich bezeifele das ich…
    Von nuclear
    Mmh, für mich perönlich zu viel Action zu wenig liebe....Nicht mein Geschmack das ganze. Wirkt viel zu gestellt, wenn…
      • Von wollekassel Freizeitschrauber(in)
        Bin erst später eingestiegen, deshalb gehe ich nicht auf die letzten Seiten ein, dennoch hier mein Statement ...

        Sieht gut aus, obwohl ich den Singleplayer eh nicht spiele. CPU Gegner?! Adrenalin-Story von der KI - initiiert? Nö, das begeistert mich schon lange nicht mehr. Multiplayer FTW. Und ja, es wird bestimmt für den einen zu teuer, zu viel Origin, zu viel blabla sein. Dennoch werde ich wieder wie verrückt fast täglich zocken und mich über diese "Abzock-Argumente/Du-böses-DRM-Origin" amüsieren. Soweit ich weiß gibt es auch Steam & CO und Spiele/Konsolentitel kosten auch so an die EUR 60-70, deshalb WayneTrain. Heult doch und kauf es nicht. Jeder so wie er mag. Ich kauf Dich BF4 und auch BF5. Und sowieso BFx - hauptsache Multiplayer Gaudi auf der Höhe der Zeit. Stellt auch mal den Stillstand vor, wenn alle in 10 Jahren immer noch BF3 zocken - weil die sogenannte "Community" immer auf neue Sachen "rumhackt" und alles neue als Teufelswerk abtut. Na prima.
      • Von noname545 Software-Overclocker(in)
        das mit dem Bein, hört mal genauer hin. Er sagt das eh nur fleisch dran hängt, von daher ist doch sowas möglich oder net?
        Man sieht schon das die Texturen viel schärfer sind Gekauft wird aber später
      • Von Ohhhbst Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von nuclear
        Mmh, für mich perönlich zu viel Action zu wenig liebe....Nicht mein Geschmack das ganze. Wirkt viel zu gestellt, wenn eine Unglaubliche Szene nach der anderen passiert.
        Dann noch das Bein mit einem Schnitt amputieren... Pfuih Bäh....
        Wird mal wieder nur wegen dem Multiplayer gekauft. Bad Company hatte noch ne gute Story .
        Aber dafür war der MP total für'n A****.
      • Von Hugo78 Sysprofile-User(in)
        Zitat von TheBrutus
        Aber mal Hand aufs Herz: Maus und Tastatur ist doch auch total beknackt für Shooter, es ist zweifellos besser geeignet als ein Gamepad, aber es ist trotzdem hochgradig suboptimal.
        Nein ganz im Gegenteil, mit Maus + Tastatur kann ich meinen Avatar schnell und präzise bewegen.

        Zitat von TheBrutus
        Stell dir mal BF4 zusammen mit Oculus Rift und dem Move Sharpshooter (Gameplay ab 3:15 Minuten) vor. Das würde ich jederzeit einer Maus+Tastatur+2D-Screen Kombination vorziehen.
        Ich bezeifele das ich damit besser wäre. Zudem, Oculus Rift + diese Lighting Gun, würden meine Nacken-, Rücken und Schultermuskeln in schnellen Shootern zu schnell ermüden.
        Und für entspannte Wochenendrunden, wäre das auch nix, denn damit kann man nicht so gemütlich campen und gleichzeitig Bier saufen. Ne ne, so nicht!
      • Von nuclear PC-Selbstbauer(in)
        Mmh, für mich perönlich zu viel Action zu wenig liebe....Nicht mein Geschmack das ganze. Wirkt viel zu gestellt, wenn eine Unglaubliche Szene nach der anderen passiert.
        Dann noch das Bein mit einem Schnitt amputieren... Pfuih Bäh....
        Wird mal wieder nur wegen dem Multiplayer gekauft. Bad Company hatte noch ne gute Story .
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Battlefield 4
PCGH sieht Battlefield 4 live: Mehr Emotionen dank neuer Frostbite-Engine? Erste Eindrücke und Bilder, Video-Update
Battlefield 4 angekündigt: Action in Aserbaidschan: im Rahmen der Game Developers Conference 2013 stellte EA DICE den neusten Teil der Battlefield-Reihe vor - angetrieben von der nächsten Generation der hauseigenen Frostbite-Engine, der Frostbite 3. Im Herbst steht der Release von Battlefield 4 an. Update: Jetzt auch mit Video.
http://www.pcgameshardware.de/Battlefield-4-Spiel-18685/Specials/Battlefield-4-Frostbite-3-1062504/
27.03.2013
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2013/03/Battlefield_4_Fishing_in_Baku_Frostbite_3_Screenshot_2.jpg
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