Battlefield 4 im Test: CPU-Bechmarks mit Kernskalierung - Windows 8.1 immer noch deutlich schneller

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Schon die Beta-Version von Battlefield 4 hat gezeigt, dass der Edel-Shooter unter Windows 8.1 deutlich schneller läuft als unter dem bei Spielern weitaus beliebterem Windows 7. Ob diese Tatsache auch für die finale Version von Battlefield 4 gilt haben wir sowohl mit Intel- als auch mit AMD-Prozessoren in diesem Bechmark-Test überprüft.

Die Beta-Version von Battlefield 4 lief unter Windows 8.1 deutlich schneller als unter Windows 7. Wir haben getestet ob dies auch für die finale Version des Ego-Shooters gilt. Dazu haben wir das Spiel auf einem Windows-8.1-System, sowie einer Windows-7-Testplattform ausgiebig gebencht. Zusätzlich haben wir ein Auge auf die Kernskalierung geworfen um zu prüfen, ob Battlefield 4 von Mehrkernprozessoren profitiert. Die Ergebnisse bestätigen weitestgehend die Erfahrungen, die wir bereits mit der Multiplayer-Demo gemacht haben.

Um vergleichbare Werte zu erhalten haben wir für unsere Messungen die bereits bekannte Benchmarkszene "Fishing in Baku" aus der Einzelspielerkampagne gewählt. Damit unsere Werte nicht durch die Grafikkarte limitiert werden lassen wir die Tests in der HD-ready-Auflösung 1.280 x 720 Pixel ablaufen. Zudem verzichten wir auf Hardwareintensive Multi-Sample-Kantenglättung und verwenden stattdessen das deutlich Ressourcenschonendere FXAA. Multiplayer-Freunde sollten bei unseren Ergebnissen bedenken, dass es sich hierbei um Werte aus dem Single-Player-Modus handelt. In ausufernden 64-Spieler-Schlachten müssen Sie mit teils deutlich niedrigeren Fps-Raten rechnen.

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Battlefield 4 Screenshots aus der Kampagne (12)
Battlefield 4 Screenshots aus der Kampagne (12) Battlefield 4 Screenshots aus der Kampagne (11)

Besitzer von Intel-Prozessoren mit SMT-Funktion dürfen sich freuen: Als eines von wenigen Spielen profitiert Battlefield 4 tatsächlich von den zusätzlichen Threads. Die Auslastung liegt erfreulich hoch bei über 70 Prozent. Bei CPUs mit vier Kernen wird jeder einzelne mit über 90 Prozent ausgelastet, der Ego-Shooter scheint also auf diese Kernanzahl optimiert worden zu sein. Noch mehr Kerne bringen zwar ein Leistungsplus, dafür werden die einzelnen Kerne nicht mehr so effizient genutzt. Doch Battlefield 4 profitiert nicht nur von mehr Recheneinheiten, sondern auch von einer höheren Taktrate. Selbst jenseits der 3,5 GHz steigt die Leistung mit jedem gewonnen MHz: Gut zu sehen an unseren Messungen mit 3,5 und 4,0 GHz Takt.

Unsere Messungen unter Windows 7 zeigen sehr deutlich, dass die Performance unter dem bei Spielern sehr beliebten Betriebssystem weiterhin hinter Windows 8.1 hinterherhinkt. Zwar bleiben auch hier die Bildwiederholraten stets flüssig, selbst ein Zweikerner mit 3,5 GHz ist ausreichend um zumindest die Einzelspielerkampagne ruckelfrei darzustellen, dennoch fällt die Leistung unter Windows 7 um zehn bis fünfzehn Prozent zurück. Übrigens: Intel-Dual-Cores mit SMT-Technologie erreichen annähernd die Performancewerte von echten Vierkern-Prozessoren.

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Battlefield 4 Screenshots aus der Kampagne (14)
Battlefield 4 Screenshots aus der Kampagne (14) Battlefield 4 Screenshots aus der Kampagne (13)

Bei unseren Messungen mit AMD-Prozessoren haben wir schnell festgestellt, dass Battlefield 4 hier stärker von zusätzlichen Kernen profitiert als bei der Konkurrenz von Intel. Ein Phenom II mit sechs Kernen leistet ganze 30 Prozent mehr als ein gleichstarker Vierkerner. Selbst ein zusätzlicher fünfter Kern bedeutet einen Leistungsvorsprung von etwa 16 Prozent. Im Gegenzug wirken sich Taktsteigerungen weniger stark aus. Aber auch hier bleiben die Bildwiederholraten stets im flüssigen Bereich: Solange Sie mindestens vier Kerne besitzen. Zudem beziehen sich alle unsere Angaben auf den Einzelspielermodus. In großen Mehrspielerschlachten kann auch ein Quad-Core an seine Grenzen gelangen. Wie schon bei den Intel-Prozessoren zeigt sich auch bei den AMD-Modellen, dass Windows-8.1-Nutzer einen deutlichen Leistungsvorsprung genießen können. Unter Windows 7 liegt die Fps-Zahl im Schnitt zehn Prozent hinter der von Microsofts neuem Betriebssystem.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Battlefield 4 sehr gut mit zusätzlichen Kernen skaliert, auch wenn die Auslastung der einzelnen Kerne natürlich mit steigender Anzahl stetig abnimmt. Wir empfinden dies als positive Entwicklung, denn nur wenn mehr Entwickler ihre Titel konsequent auf Mehrkernprozessoren optimieren kommt es dauerhaft zu technischen Weiterentwicklungen. Grafikkarten-Benchmarks zu Battlefield 4 finden Sie hier.

Bildergalerie: Battlefield 4
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    • Kommentare (129)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Biosman Software-Overclocker(in)
        Habe mir heute (wollte ja lange zeit nicht umsteigen) Win 8.1 Pro gegönnt.

        u.a auch wegen dieser "Leistungs Plus" Story und überhaupt noch bessere Multi Core einbindung und SSD Performance bla bla...

        Es ist jetzt nicht so das es andere Welten wären als unter Win7 aber es fühlt sich auf der gleichen Hardware einfach Smoother an. Ich habe leider keine FPS gemessen aber sowas merkt man ja. Von 15% kann ich bestimmt nicht reden aber 5-10% sind das mit Sicherheit.
      • Von Biosman Software-Overclocker(in)
        Habe mir heute (wollte ja lange zeit nicht umsteigen) Win 8.1 Pro gegönnt.

        u.a auch wegen dieser "Leistungs Plus" Story und überhaupt noch bessere Multi Core einbindung und SSD Performance bla bla...

        Es ist jetzt nicht so das es andere Welten wären als unter Win7 aber es fühlt sich auf der gleichen Hardware einfach Smoother an. Ich habe leider keine FPS gemessen aber sowas merkt man ja. Von 15% kann ich bestimmt nicht reden aber 5-10% sind das mit Sicherheit.
      • Von VikingGe
        Zitat von Tutanchamun(TM)
        Hat schon jemand ausprobiert wie sich ein OC des HT-Links (Uncore) auswirkt? In Battlefield 3 waren es ja laut PCGH 15% Mehrleistung bei einem OC von 1800 MHz auf 2600 MHz (was im übrigen jedes gute Mainboard ohne Spannungserhöhung schafft).
        Das war aber nicht der HT-Link (der in aller Regel nur Auswirkungen im einstelligen Prozentbereich hat und die dann auch meist nur nach unten), sondern der Speichercontroller aka CPU/NB.

        Ist leider sehr schwer zu messen, wie viel das im Multiplayer nun bringt, weil da kaum eine Situation wirklich reproduzierbar ist. Mal sehen, vielleicht mache ich nachher mal nen Test in der Kampagne.
        Meiner läuft läuft jedenfalls auch auf 2.6 GHz, schaden tut es ja nicht

        Zitat
        siehe PCGH-Benchmark zu StarCraft 2, in dem sogar der 4770K gerade mal 30 FPS schafft, echt lächerlich
        Ja, und jeder gammelige Pentium ist schneller als ein FX-9590. So grauenhaft die Pro Takt-Leistung von nem Bulldozer auch sein mag, das ist einfach nicht nötig. Die Entwickler gehören für sowas eigentlich eingesperrt...

        Zitat
        hab auf meinem system extra win 8.1 instaliert aber hab keine leistungssteigerung verzeichnen können :/
        Eierst du in den Situationen ggf. einfach am Grafiklimit herum?
      • Von Panzerfaust Kabelverknoter(in)
        bei mir auch kaum ein Leistungsplus durch Win 8.1

        habe jeweils 2 Durchläufe bei Full HD mit Fraps aufgezeichnet und dann die Mittelwerte gebildet.
        Grafikeinstellungen sind die selben und die Testsequenz habe ich sogut es ging gleich gehalten.

        (Win 7 ist jeweils die etwas dunklere Farbe)

        http://abload.de/img/bf4x...
        http://extreme.pcgameshardware.de/dd
      • Von Gast1668121804
        Ich bin echt verblüfft, dass sich mein alter Phenom II X6 so gut schlägt in Battlefield 4. Ich war der Meinung ich müsste mein komplettes System wegen der neuen Konsolengeneration aufrüsten, aber die CPU reicht ja weiterhin locker. Hat schon jemand ausprobiert wie sich ein OC des HT-Links (Uncore) auswirkt? In Battlefield 3 waren es ja laut PCGH 15% Mehrleistung bei einem OC von 1800 MHz auf 2600 MHz (was im übrigen jedes gute Mainboard ohne Spannungserhöhung schafft). Da sieht man auch was Optimierungen in der Software doch für gewaltige Performancereserven zu Tage fördern - ein fast 4 Jahre alter Phenom II 1100T ist fast genauso schnell wie ein Topaktueller Core I7 4700K, der wiederum z.B. in StarCraft 2 HotS doppelt so schnell ist wie der Phenom. Auch wenn es hier nicht unbedingt hin gehört, aber ich empfinde es als eine Frechheit das Blizzard im Jahr 2013 (!) Spiele veröffentlicht die nur 2 Kerne (!?!) unterstützen obwohl die CPU-Leistung dringend gebraucht wird (siehe PCGH-Benchmark zu StarCraft 2, in dem sogar der 4770K gerade mal 30 FPS schafft, echt lächerlich). Sollte sich die Performance der alten Phenoms auch in zukünftigen Next-Gen Spielen bestätigen oder sogar verbessern (z.B. durch SteamOS) müssen viele von uns wohl die nächsten 4-8 Jahre nur die Grafikkarten updaten.
      • Von sir qlimax Software-Overclocker(in)
        Zitat von LosWochos1337
        hab auf meinem system extra win 8.1 instaliert aber hab keine leistungssteigerung verzeichnen können :/

        unter windoof 7 hatte ich zb. in siege of shanghai ca. 45-80 fps

        unter win 8.1 droppe ich ebenfalls bis auf 45 runter :/

        mein system:

        Mb: Gigabyte z77x D3H

        CPU: intel core i7 3770k @4,5 ghz

        Graka: Gigabyte 7970 ghz edition @1150mhz,1550mhz

        Ram: Gskill ripjaws 8gb @1600mhz
        Hab win8.1 während der beta gewechselt und da habe ich mehr fps gehabt und es lief stabiler. Jetzt in der final ists genauso bis auf das mit dem stabil laufen xD
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