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  • Battlefield 3 auf der E3 vorgespielt: Kernige Panzerschlachten, aber Aha-Effekt fehlt - Update: Neue Multiplayer-Eindrücke

    Nach der eindrucksvollen Präsentation auf der Game Developers Conference im März zeigt EA Dice mit einer kernigen Panzerschlacht, dass auch im dritten Teil der Battlefield-Serie Fahrzeuge eine wichtige Rolle spielen.

    Update: Unser Kollege vor Ort, Robert Horn, konnte ebenfalls die Multiplayer-Demonstration am EA-Stand genießen. Gezeigt und gespielt wurde Operation Metro im Modus Rush, in der die Russen Paris besetzt haben. Die Amerikaner müssen sich über vier Abschnitte nach vorne kämpfen, wie schon in BFBC2 öffnet sich ein Areal, sobald zwei Missionsziele gesprengt wurden. So kämpfte sich der Kollege erst durch eine idyllische Pariser Vorstadtgegend mit Parks und Bäumen, danach ging es in die Metro, wo auf sehr engem Raum und in vielen sehr gut zu verteidigenden Gängen hart gekämpft wurde. Danach ging es wieder an die Oberfläche zwischen enge Häuserschluchten.

    In Battlefield 3 wird es vier frei wählbare Klassen geben:
    - Assault: Ein Soldat, der mit Sturmgewehren in den Kampf zieht, überraschenderweise aber auch einen Defibrillator dabei hat, um Freunde wieder auf die Beine zu stellen. Er ersetzt praktisch den Sanitäter aus Bad Company 2.
    - Ingenieur: Die typische Tank-Buster-Klasse mit Panzerabwehrraketen und Reperaturwerkzeug
    - Recon: Ähnlich wie in Bad Company 2 - Der Recon nutzt ein Scharfschützengewehr und versorgt seine Kameraden mit wichtigen Infos über das Schlachtfeld.
    - Support: Diese Klasse greift zu leichten Maschinengewehren und verteilt Munition. Neu und cool: Der Kämpfer kann sein Gewehr im Liegen auf ein Stativ stellen und so Sperrfeuer geben. Dadurch erhöht sich nicht nur seine Genauigkeit, das Sperrfeuer beeinträchtigt auch die Mobilität der im Feuer stehenden Feinde, selbst wenn der Supporter sie gar nicht wirklich trifft. Gut, um Engstellen zu verteidigen.

    Im Multiplayermodus von Battlefield 3 wird es darüber hinaus wieder sehr viele Upgrades und Freischaltung-Optionen geben. Jede Waffe hat zum Beispiel drei verschiedene Ändermöglichkeiten, etwa eine montierbare Taschenlampe. Erfahrungspunkte bekommt man wie schon im Vorgänger durch Abschüsse und Teamspiel. Bekannt ist, dass es nun auch wieder Jets im Spiel geben wird. Auch sonst wird es viele Fahrzeuge geben, in der gezeigten Mission konnte man aber nur einen leichten Radpanzer nutzen. Neu: Beschädigte Fahrzeuge regenerieren sich, wenn sie eine Zeitlang in Sicherheit stehen. Wird ein Fahrzeug allerdings über einen bestimmten Punkt hinaus beschädigt, wird es bewegungsunfähig; kann aber vom Ingenieur noch repariert werden. Außerdem besitzen einige Fahrzeuge nun eine Wärmebildsicht, um Schützen in Deckung zu entlarven.

    Wie schon in Bad Company 2 kann man durch Messerkills Dog Tags sammeln. Die sind in Battlefield 3 nun komplett individualisierbar und können mit eigenen Bildern oder Sprüchen versehen werden. Dog Tags bekommt man jetzt aber nur noch, wenn man den Feind von hinten meuchelt. Dazu gibt es dann eine coole neue Animation, die allerdings recht lange dauert.

    Battlefield 3 Multiplayer: Wie spielt es sich?
    Am ehesten kann man den Multiplayer wie ein Bad Company 2.5 beschreiben: Es spielt sich sehr ähnlich, hat allerdings einige nette Neuerungen und sieht gut aus. Auch der Sound überzeugt. Ansonsten ist alles wie gewohnt. Es gibt 4-Mann-Squads (Spawnen beim Kollegen ist also wieder möglich), Teamplay ist extrem wichtig, das Schieß-Gefühl ist brillant und realistisch; alle Klassen sind gut ausbalanciert und erfüllen wichtige Aufgaben. Einen von vielen Spielern gewünschten Kommander-Modus konnte man bisher nicht entdecken.Besonders beeindruckend in Operation Metro war vor allem das extrem realistische Schlachtengefühl: Wenn die Salven eines Maschinengewehres in die Deckung prasseln und das Stakkato der Schüsse durch die Häuserschluchten hallt, dann ist das Atmosphäre pur.

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    Original-Artikel: Battlefield 3 auf der E3 vorgespielt: Kernige Panzerschlachten, aber Aha-Effekt fehlt

    Ganz klar: Der größte Konkurrent für Call of Duty: Modern Warfare 3 heißt Battlefield 3. Wie der Kollege aus den USA setzt auch das Spiel aus Schweden auf eine hausgemachte Engine und nicht auf die sonst überall so populäre Unreal Engine 3: Die Frostbite 2 getaufte Grafik-Engine rendert dabei locker sowohl Innen- als auch Außenszenarien in beeindruckender Qualität auf den Bildschirm. Das zeigte uns Karl Magnus Troedsson von EA Dice vor der eigentlichen Demo: Frostbite 2 strotzt nur so vor physikalisch korrekten Charakteranimationen, zerstörbare Umgebungen, problemlose Skalierbarkeit von kleinen bis zu weitläufigen Gefechtsumgebungen, fesch gerenderten Licht- und Explosionseffekten sowie den zu Recht mehrfach preisgekrönten Sound-Effekten.

    Nach diesem kurzen, jedoch leider recht oberflächlichen Blick unter die Haube präsentierte uns Troedsson ein paar schnell geschnittene Szenen aus Paris, Operation Metro genannt. In Bahnhöfen, fahrenden U-Bahn-Zügen, auf den Straßen von Paris und überall dazwischen flogen die Kugeln tief. Ein Zusammenhang dieser auf maximale Geräuschkulisse geschnittenen Szenen blieb uns leider noch verborgen. Etwas gemächlicher ging es allerdings im Anschluss zu, denn jetzt zeigten uns Troedsson und Executive Producer Patrick Bach, dass auch in Battlefield 3 Fahrzeuge eine elementare Rolle spielen.

    Amerikanisch-unbesorgt geht es in den Iran, in eine nicht näher benannte Wüstenlandschaft in der Nähe von Teheran. Ob hier die US-Armee schon einmal eine mögliche Invasion üben kann? Mit einem Rudel Panzer bewegen wir uns jedenfalls auf eine gegnerische Tankeinheit zu, die zunächst nur kleine schwarze Punkte auf unserem Radarschirm sind. Doch schnell werden sie größer, während unsere tonnenschweren Metallmonster sich durstig über ihre Benzinvorräte hermachen. Wir nehmen vor einem Bildschirm im Innern des Panzers Platz und beginnen mit dem Beschuss der Gegner.

    Mit Fern- und Wärmekameras verfolgen wir, ob unsere und die Geschosse unserer Mitstreiter erfolgreich in Ziele einschlagen und haben nach einem kurzen, aber deswegen nicht minder heftigen Scharmützel alle Gegner ausgeschaltet. Wir passieren die schwelenden Metallruinen, finden uns jedoch sofort wieder unter Beschuss: Von einer nahegelegenen Militärstellung nehmen uns einige Flakgeschütze aufs Korn. Zeit für einen Luftschlag: Wir wechseln zu einer Echtzeit-Satellitenaufnahme, erspähen die in Wärmebildern klar sichtbaren Geschütze und peilen sie lange genug an, so dass unsere Bomberstaffel die Ziele fehlerfrei in ihre Zielsysteme einpflegen kann. Nach kurzer Wartezeit sausen die fliegenden Festungen über die gegnerische Stellung und lassen ihre bombige Last fallen.

    Die so verteidigungslose Stellung sehen wir uns nun mit unserer Panzerstaffel etwas genauer an. Allerdings ist sie nicht komplett verlassen oder ausradiert: Zahlreiche Gegner stellen sich uns in den Weg und beschießen uns entweder mit mobilen oder stationären Waffen. Kein Problem für unsere Bordkanone, die noch über ausreichend Munition versorgt. Doch auch die Gegenseite ist nicht von gestern: Mit feindlichen Flugzeugen, die auf dem Radarschirm beziehungsweise in Sichtweite erscheinen, endet diese Vorführung.

    Battlefield 3: E3-Fazit
    Auch, wenn bei der Panzer- und Luftschlacht etwas die unmittelbare Kernigkeit der letzten Battlefield-3-Demo fehlt, konnte uns die Vorführung auch dieses Mal wieder mitreißen. Die Klangkulisse im Panzer scheint äußerst realistisch, genau wie die Instrumente, mit deren Hilfe wir in die Ferne blicken und unsere Geschosse ins Ziel lenken. Mit dem Panzer auf bewaffnete Infanteristen zu schießen, ist allerdings wenig genugtuend, denn diese wehrten sich nicht nennenswert, sondern ließen sich wie Schießbudenfiguren umpusten. Wir warten dennoch mit Spannung auf den nächsten Blick auf Battlefield 3.

    Cool dürfte übrigens auch der angekündigte Webdienst namens Battle Log werden. Dahinter verbirgt sich eine Mischung aus Facebook, Statistikseite und Freundesliste. Sie können sich dort mit Freunden unterhalten, Mehrspielerpartien planen und eine Fülle von Statistiken studieren.

    Weitere Informationen zu dem Shooter finden Sie auf der Battlefield-3-Themenseite. Alle Trailer, Bilder und Informationen zu der größten Spielemesse der Welt erhalten Sie auf unserer E3-Themenseite.

    Reklame: Battlefield 3 jetzt bei Amazon vorbestellen und "Back to Karkand"-DLC sichern.

  • Battlefield 3
    Battlefield 3
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    DICE - Digital Illusions Creative Entertainment
    Release
    27.10.2011

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    Es gibt 175 Kommentare zum Artikel
    Von Primer
    Und in BC2 kann der Sniper Artellerie anfordern, es fehlt also nur noch ein Fahrzeug (das ohnehin fast nur zu Mord und…
    Von Rizzard
    Von Commanderfunktionen weis ich leider nichts, nur das er eine Drohne steuern kann und somit Feinde auf der Karte…
    Von DaStash
    So wie ich das gelesen habe wird der Sniper mit Commander Funktionen ausgestattet. MfG
    Von Rizzard
    Einen Commander wie in den alten BF-Teilen wird es sicherlich nicht geben.Ich könnte mir vorstellen, das vielleicht…
    Von G34RWH33L
    Ich gebe klein bei.
      • Von Primer BIOS-Overclocker(in)
        Und in BC2 kann der Sniper Artellerie anfordern, es fehlt also nur noch ein Fahrzeug (das ohnehin fast nur zu Mord und Todschlag genutzt wurde), sowie das durchaus wichtige Versorgungspaket.
        Aber auch ich stehe dem fehlenden Commander im Moment noch recht skeptisch gegenüber. Das Problem in BC2 ist ja die fehlende Koordination zwischen den Squads, jeder konnte einen Befehl geben, wusste aber nicht welches Ziel die anderen Squads verfolgen. Ergo ergibt sich das Problem das eventuell zu viele Squads das gleiche Ziel haben und das gesamte Team somit weniger Taktisch klug vorgeht.
        Leider wird sich das ohne Commander nicht bessern, da weiterhin die Absprache unter den Squads fehlt.

        Das mit den Klassen sehe ich weniger problematisch, das 4er System ist halt wesentlich flexibler als die 7er Variante. Das trennen von AT und Ingenieur war ohnehin Käse, genauso hatte eine Unterteilung von Assault und Spec Ops wenig Sinn. Ist seit 2142 auch nicht merklich anders geworden, da man auch weiterhin nur bestimmt sekundär Bewaffnung auf einmal mit sich rumtragen kann. Eine Kombi aus AT und Minen geht zB nicht. Folglich gibt es zwar nicht mehr soviele Klassen, jedoch sind die 4 Klassen eben sehr flexibel und letztendlich entsprechen sie auch den BF2 Varianten, nur das man sich diese eben zusammenbauen muss. In BF3 wird sich das sicher ähnlich verhalten.
      • Von Rizzard PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von DaStash
        So wie ich das gelesen habe wird der Sniper mit Commander Funktionen ausgestattet.
        Von Commanderfunktionen weis ich leider nichts, nur das er eine Drohne steuern kann und somit Feinde auf der Karte markieren.
      • Von DaStash PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von Blizzard23
        Einen Commander wie in den alten BF-Teilen wird es sicherlich nicht geben.
        Ich könnte mir vorstellen, das vielleicht der Squadleader ein paar Befehlsfunktionen bekommt, und somit auch etwas Taktik ins Spiel bringt.
        So wie ich das gelesen habe wird der Sniper mit Commander Funktionen ausgestattet.

        MfG
      • Von Rizzard PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von DaStash

        @Commandermodus.
        Das wäre wirklich ganz fein wenn sie den noch integrieren könnten.

        MfG
        Einen Commander wie in den alten BF-Teilen wird es sicherlich nicht geben.
        Ich könnte mir vorstellen, das vielleicht der Squadleader ein paar Befehlsfunktionen bekommt, und somit auch etwas Taktik ins Spiel bringt.
      • Von G34RWH33L Kabelverknoter(in)
        Ich gebe klein bei.
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Nach der eindrucksvollen Präsentation auf der Game Developers Conference im März zeigt EA Dice mit einer kernigen Panzerschlacht, dass auch im dritten Teil der Battlefield-Serie Fahrzeuge eine wichtige Rolle spielen.
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08.06.2011
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