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  • Battlefield 1: Unsere Eindrücke zur Kampagne, den Harlem Hellfighters und den Parallelen zum 1. Weltkrieg [Special der Woche]
    Quelle: DICE

    Battlefield 1: Unsere Eindrücke zur Kampagne, den Harlem Hellfighters und den Parallelen zum 1. Weltkrieg [Special der Woche]

    Unser erstes Special zu Battlefield 1 drehte sich um die technische Analyse der ersten exklusiven Presse-Demo. Im zweiten Feature haben wir Ihnen alles erzählt, was wir über Fahrzeuge, Klassen und Schiffe wissen. Doch wie sieht es mit der Kampagne aus? Wird es ein zweites Battlefield 4 oder schafft es DICE, eine emotional aufgeladene Geschichte des 1. Weltkriegs zu erzählen, die unter anderem das Schicksal farbiger US-Soldaten in Frankreich beleuchtet? Außerdem im Fokus: So funktioniert der Nahkampf mit Grabenkeule, Spaten und Bajonett. • von Benjamin Kratsch.

    Der Himmel brennt förmlich, als ein Luftschiff Feuer fängt und langsam zu Boden sinkt. Am Firmament jagen sich Fokker, Bristol F.2Bs und Sopwith Camels. Sie tauchen nur kurz im Bild auf, schwirren wie in einer Zirkus-Show in ihren roten und blauen Lackierungen durch die Lüfte, während Flakgeschosse kurz unter ihnen in heftigen Detonationen explodieren und eine schicke volumetrische Rauchfahne über das Schlachtfeld ziehen. Unten sind zunächst nur Silhouetten von Menschen zu erkennen, die Mann gegen Mann mit Klappspaten, Messern und Bajonetten kämpfen. Nur einer sticht heraus, ein großer farbiger Soldat. Breit wie ein Baum, mit einer Gasmaske ausgerüstet, die an der Nase direkt in einen speziell gekrümmten Stahlhelm mündet. Sein ganzes Gesicht ist verdeckt, seine Augen nicht sichtbar. Dafür aber seine Hand, die einen Totschläger der brutalsten Art schwingt. Eine Grabenkeule, gespickt mit Metallspitzen, Granatsplittern und Nägeln. Eine Waffe wie der Streitkolben aus dem Mittelalter, gebaut, um den Feind die Schädeldecke zu zertrümmern oder ihn zumindest schwer genug zu verletzten, dass er selbst nicht mehr kämpfen konnte.
    DICE will Spielspaß mit einer gewissen Authentizität paaren. Es war schwer, in den engen Gräben mit Bajonetten zu kämpfen, dafür waren die Attacken meist direkt tödlich. DICE will Spielspaß mit einer gewissen Authentizität paaren. Es war schwer, in den engen Gräben mit Bajonetten zu kämpfen, dafür waren die Attacken meist direkt tödlich. Quelle: Electronic Arts
    Der Kampf Mann gegen Mann soll sich taktischer anfühlen Weil die Verbreitung des Maschinengewehrs Sturmangriffe unmöglich machte, versuchte man im 1. Weltkrieg eher in den feindlichen Graben einzudringen. Diesem Fakt will DICE sowohl in der Kampagne als auch im Multiplayer von Battlefield 1 Rechnung tragen: "Der Nahkampf spielt eine sehr große Rolle und soll sich intimer anfühlen, direkter, aber auch ein bisschen taktischer", erklärt Senior Concept Artist Robert Sammelin. "Es wurde damals extrem viel experimentiert, weil jede Waffe seine Vor- und Nachteile hatte. Mit einem Spaten muss man erst ausholen, er ist also langsamer als anderes Equipment, das aber nicht so starke Verletzungen hervorruft." DICE will den Nahkampf generell variantenreicher gestalten, Sie können beispielsweise einen Gegner nur umhauen und dann mit der Pistole final ausschalten. Oder ihn direkt töten. "Das Bajonett wiederum ist eine Risiko-Waffe", erörtert der Konzeptdesigner, der bereits seit Bad Company 2 bei DICE an Bord ist. "Sie müssen das Bajonett aufpflanzen, während dieser Animation sind Sie verwundbar. Und anschließend nach vorne stürmen. Treffen Sie den Gegner, hat er schlechte Karten. Verfehlen Sie ihn, schießt er Ihnen in den Rücken." DICE sieht im Nahkampf viel Potential, weil es nie zuvor in der Serie Gräben gab. "Sie irren mehr oder weniger durch die Gegend, wissen nicht, was um die Ecke wartet. Dieses Gefühl des Chaos im Krieg wollen wir transportieren."

    01:16
    Battlefield 1: Der Erste Weltkrieg im beeindruckenden Reveal-Trailer
    Spielecover zu Battlefield 1 (2016)
    Battlefield 1 (2016)

    Hier noch einmal eine Liste aller bisher bestätigten Waffen in Battlefield 1:


    Mann gegen Mann

    • Grabenkeule Grabenspaten
    • Bolo-Messer (Klappmesser mit sehr langer Klinge)
    • Jambiya-Schwert
    • Scimitar
    • Bajonett
    • Axt/Eisaxt
    Auf mittlere bis hohe Distanz
    • Colt M1911 (Pistole)
    • P08 Luger (Pistole)
    • Mauser C96 (Pistole)
    • Trench-Shotgun (Graben-Schrotflinte)
    • Winchester 1919 Shotgun
    • Lee Enfield SMLE Bolt-Action-Rifle (Repetiergewehr)
    • MG08 Maschinengewehr
    • Lewis Gun (leichtes Maschinengewehr)
    • Mauser 1918 T-Gewehr (Anti-Panzer-Gewehr)
    • Mauser Gewehr 98 mit seitlich angebrachtem Zielvisier
    • Springfield M1903 mit seitlich angebrachtem Zielvisier
    • Lifebuoy M1 Flammenwerfer
    Gegen Panzer und Infanterie
    • Senfgas-Granatwerfer
    • Rauchgranate
    • Geballte Ladung (Anti-Panzer-Granate)
    • Dynamit

    Der Keulenschwinger: Ein Soldat der Harlem Hellfighters

    Im 1. Weltkrieg wurden viele grausame Waffen des Mittelalters wiederentdeckt. Der Grabenkolben erinnert an den Streitkolben, lässt sich nur sehr schwer blocken und fügt dem Opfer schwerste Verletzungen zu. Im 1. Weltkrieg wurden viele grausame Waffen des Mittelalters wiederentdeckt. Der Grabenkolben erinnert an den Streitkolben, lässt sich nur sehr schwer blocken und fügt dem Opfer schwerste Verletzungen zu. Quelle: Electronic Arts

    Doch wer ist jener mysteriöse farbige Keulenschwinger in der ersten Gameplay-Demo? Seinen Namen kennen wir nicht, aber er ist definitiv eine der zentralen Figuren der Kampagne. Schließlich hat Electronic Arts bereits eine 209,99 Euro teure Collector's Edition enthüllt, die einen farbigen Soldaten des 369ten Infanterie-Regiments der US-Army als Statue mitbringt. Auch der beigelegte DLC nennt sich Hellfighter-Pack und beinhaltet neben einer Hellfighter-M1911-Pistole, einer Hellfighter-Trench-Shotgun und einem Hellfighter-Bolo-Messer auch die gelbe Schlange, das Wappen dieser speziellen Einheit. Das 369. Regiment bestand nur aus Afro-Amerikanern, weil weiße Amerikaner sich lange Zeit weigerten, Seite an Seite mit einem Farbigen zu kämpfen. Zur Zeit des 1. Weltkriegs war die Rassendiskriminierung in den USA noch sehr verbreitet. Es gab Busfahrer, die keine farbigen Amerikaner mitnahmen, und abgetrennte Bereiche in Restaurants für sie. So skurril das klingen mag, der Krieg war die Chance für junge Männer aus Harlem zu zeigen, dass sie ebenbürtige Amerikaner sind und ihrem Land dienen können.

    Wir wollen den Krieg aus unterschiedlichen Perspektiven diverser Nationen erzählen und setzen dabei auch auf Figuren, die Sie vorher nicht auf dem Schirm hatten. Der Name Harlem Hellfighter wurde der Truppe übrigens von den Soldaten des Deutschen Kaiserreichs verliehen, weil sie erbitterter kämpften als alle anderen Einheiten. Beim Protagonist könnte es sich daher auch um Private Henry Johnson handeln, der seine Stellung alleine gegen 40 deutsche Soldaten verteidigte. Er tötete vier Männer und verwundete 30, der Rest trat den Rückzug an. "Wir haben das Cover-Artwork bewusst so gewählt, weil wir die Leute ein bisschen aufrütteln möchten", erklärt Julien Wera, der als Director Product Strategy bei DICE das Marketing leitet. "Wir wollen in Battlefield 1 nicht nur große Helden, sondern auch einfache Soldaten porträtieren. Es geht darum, den Krieg aus unterschiedlichen Perspektiven diverser Nationen zu erzählen, daher werden auch einige Figuren dabei sein, die Sie vorher nicht auf dem Schirm hatten. Und Armeen, die Sie eher nicht in diese Ära rechnen würden."
    Narrativ will sich DICE darauf konzentrieren, den Krieg aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar zu machen. Im Fokus stehen dabei weniger Eliteeinheiten, mehr einfache Soldaten Narrativ will sich DICE darauf konzentrieren, den Krieg aus unterschiedlichen Perspektiven erlebbar zu machen. Im Fokus stehen dabei weniger Eliteeinheiten, mehr einfache Soldaten Quelle: DICE

    DICE hat die Chance, endlich eine gute Kampagne zu schreiben

    DICE hat bereits bestätigt, dass die weibliche Beduinenkriegerin aus dem Trailer in der Kampagne spielbar sein wird. Auch Pferde werden eine größere Rolle spielen, ein Araber musste sogar ins Motion-Capture-Studio. DICE hat bereits bestätigt, dass die weibliche Beduinenkriegerin aus dem Trailer in der Kampagne spielbar sein wird. Auch Pferde werden eine größere Rolle spielen, ein Araber musste sogar ins Motion-Capture-Studio. Quelle: DICE Die Schweden schreiben sich für die Kampagne "Diversity", also Vielfalt, auf die Fahne. Das ist erfreulich, denn der Singleplayer von Battlefield 4 war zwar exzellent inszeniert und technisch überragend, seine Figuren wirkten aber mitunter nicht gut genug ausgearbeitet, etwas zu klischeebeladen und schafften es kaum, die Geschichte zu transportieren. Das dürfte in Battlefield 1 mit Glück anders werden, denn die Hellfighters bieten viel Stoff. Sie wurden von den Amerikanern und Briten eher wie Hafenarbeiter behandelt, mussten Boote entladen und wurden abseits der Front eingesetzt. Die Dinge änderten sich jedoch, als die Franzosen um Unterstützung baten und die gesamte 369. an die Marne verlegt wurde. Die Franzosen hatten zu diesem Zeitpunkt bereits einen extremen Blutzoll in der ersten Schlacht an der Marne gezahlt und binnen nur sieben Tagen 80.000 Mann verloren. Sie zeigten sich dankbar und erkannten die farbigen Soldaten als gleichgestellte Kollegen an. DICE hat hier durchaus die Chance, eine politisch emotional aufgeladene Geschichte zu erzählen, die eine ähnliche Tiefe wie Mafia 3 entfalten könnte. Das nötige Personal haben sie, müssen ihnen nur mehr Freiraum geben. Mikael Säker, der Chefautor von Battlefield 4, hat vorher narrativ starke Titel wie The Darkness und Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay geschrieben. Die schwache Charakterzeichnung und sehr konstruiert wirkende Story von BF4 ist also wohl eher auf Managemententscheidungen und die Marketing-Schlacht gegen Call of Duty: Ghosts, weniger mangelndes Talent zurückzuführen.

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    00:55
    Battlefield 1 (2016) in 59 Sekunden - Video-Special
    Spielecover zu Battlefield 1 (2016)
    Battlefield 1 (2016)
      • Von Leob12 Volt-Modder(in)
        Zitat von CaptainStuhlgang
        Worauf ich hinaus will, ist ja die Sache, dass jemand wie ich, der etliche Stunden in BC2, BF3 und BF4 hinter sich hat, nicht völlig neu einsteigt. Ich habe nur Rush und Conquest gespielt, außer halt für die Freischaltungen (alles andere ist mir auch entschieden zu langweilig; für DM brauche ich kein BF). Es wäre also beschämend, wenn ich nicht wüsste, was ich in den jeweiligen Spielmodi zu tun habe, so alt bin ich noch nicht .
        An dieser Stelle wäre ein obligatorisches Tutorial halt nervig...
        Es würde vermutlich ein paar Minuten deines Lebens kosten, aber im Nachhinein nervenschonender als Spezialisten die als Attacker in Rush in deiner Base den Bipod aufpflanzen und gegen einen Baum zielen. Oder wenn der Typ in Rush alleine mit dem Tank/LAV davon fährt, unter Beschuss gerät, raushüpft, stirbt, und der Gegner ein nettes Fahrzeug geschenkt bekommt. Oder wenn ein Spezialist ne Flagge "bewacht", außerhalb der Capture Zone, und die Flagge erst verloren geht. Oder wenn der letzte Überlebende im Squad anstatt 10 Sekunden Deckung zu suchen lieber Rambo spielen will und durchlöchert wird. Oder wenn Leute in Rush, wo es überlebenswichtig ist zu reviven, ohne Defib rumrennen, weil man damit weniger Kills bekommt.
        Da würde ich persönlich ein paar Minuten Tutorial in Kauf nehmen, wenn mir die unzähligen derartigen Szenen dann erspart bleiben. Ein paar Idioten gibts immer, die keinen Plan haben, aber wenn die Zahl derjenigen, die es einfach nicht besser wissen reduziert wird, dann bin ich zufrieden. Man braucht kein TS sondern einfaches, rudimentäres Teamwork (reviven, healen, reparieren...) und schon hat man einen großen Vorteil, der dein Squad schon gefühlt über 90% der anderen hebt.
      • Von Captn F@H-Team-Member (m/w)
        Worauf ich hinaus will, ist ja die Sache, dass jemand wie ich, der etliche Stunden in BC2, BF3 und BF4 hinter sich hat, nicht völlig neu einsteigt. Ich habe nur Rush und Conquest gespielt, außer halt für die Freischaltungen (alles andere ist mir auch entschieden zu langweilig; für DM brauche ich kein BF). Es wäre also beschämend, wenn ich nicht wüsste, was ich in den jeweiligen Spielmodi zu tun habe, so alt bin ich noch nicht .
        An dieser Stelle wäre ein obligatorisches Tutorial halt nervig...
      • Von Leob12 Volt-Modder(in)
        Zitat von CaptainStuhlgang
        @Leob

        Solange die Tutorial-Missionen nicht verbindlich sind, wäre das ne nette Idee.

        Ich erwähne dazu nur mal Far Cry 3: Blood Dragon. Da wird das ganze nämlich mal schön überspitzt ins Lächerliche gezogen.
        Naja, verbindlich schon. Es würde ja schon den Einstieg erleichtern wenn die HUD-Symbole erklärt werden, was die Ziele der einzelnen Modi sind und wie man sie erreicht. Dazu noch die Möglichkeiten für Teamwork via Gadgets. Danach kann man immer noch ein paar Tutorialmissionen auf freiwilliger Basis einfügen.
      • Von Captn F@H-Team-Member (m/w)
        @Leob

        Solange die Tutorial-Missionen nicht verbindlich sind, wäre das ne nette Idee.

        Ich erwähne dazu nur mal Far Cry 3: Blood Dragon. Da wird das ganze nämlich mal schön überspitzt ins Lächerliche gezogen (vielleicht ist manch einer aber auch so doof ).

        Zum Teamplay:

        Was mich an BF4 schon seit Beginn massiv gestört hat, ist die Tatsache, dass man als Medic allen Ernstes auf den Defi verzichten kann (ist doch klar, dass dann jeder Depp dafür den Granatwerfer einpackt). Hat aber natürlich auch was gutes: Spielt man Medic auf Op. Locker Conquest (Large) kann man Punkte farmen ohne Ende. Die Wahrscheinlichkeit, dass man der einzige mit dem Ding ist, ist erschreckend hoch.
      • Von Leob12 Volt-Modder(in)
        Zitat von MfDoom
        Es ist Quark von Battlefront auf Battlefield zu schliessen, die Zielgruppe ist eine andere was man auch deutlich an den Spielen merkt.

        Ich würde nicht sagen das Battlefield immer mehr in die Casualrichtung geht, es wird aber definitiv mehr auf Action und Spielfluß optimiert. BF42 war noch ein Sandkasten in dem man mit Panzern und Flugzeugen, Schiffen etc. herumspielen kopnnte, in den neuen Teilen wird viel mehr forciert. Das führt auf Publics zu schnellerer Action, es kommt nicht mehr dazu das man wie auf El Alamein 5 Minuten einsam mit dem Panzer zu einer Fahne fährt um dann von einer BF109 weggebombt zu werden und wieder fünf Minuten zu derselben Fahne fahren muss.
        Wenn du das Casual nennen willst dann mach halt, frag mal die Battlefield4 Spieler ob sie meinen sie sind Casual.

        Durch die ganzen Änderungen kommt es auf Pubbies zu viel mehr Teamplay auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen, schon weil das Schlachtfeld viel konzentrierter ist. In Battlefield 2 haben random Squads in den seltensten Fällen wirklich zusammengespielt, das sieht man heute viel öfter.
        Battlefield geht nicht in die Casual-Richtung?
        Die ganzen Noobwaffen wie Active Radar, Staff Shell oder auch Sabot Rounds erhöhen die Lernkurve nicht, sie wird dadurch abgesenkt.
        Teamwork auf Public Servern? Gibts ja, aber oft genug auch nicht, und DICE macht nichts, um Teamwork zu forcieren.

        Von mir aus soll das Spiel auch für Casuals zugänglich sein, aber wenn die einzigen Aspekte mit ner halbwegs anspruchsvollen Lernkurve Helis und Jets sind, dann ist mir das zu wenig.

        Ich will für BF1 ein paar Dinge, die etwas Zeit benötigen um sie zu erlernen, und mehr um sie wirklich gut zu beherrschen. Und keine 100.000 Lock-On-Waffen die jedem Bob ein paar sichere Kills ermöglichen, damit er ein Erfolgserlebnis hat. Die Lock-Ons wirds ja hoffentlich nicht geben.
        Was ich mir von DICE auch erwarte: Ein gutes und ausführliches Tutorial, für die Klassen und für die Spielmodi in denen das Ziel und die einzelnen Aspekte erklärt werden. Das würde das Spiel auch zugänglicher machen, nicht indem man die Skillkurve absenkt wie in Battlefront damit auch jeder mit 0 Shootererfahrung spielen kann. Als Neuling dürfte ne Runde Conquest Large mit allen Fahrzeugen, Flaggen und sonstigen Dinge schon verwirrend sein. Und damit jedem klar ist, was in Rush zu tun ist, sollte es auch da ein paar Tutorial-Mission geben, vielleicht mit ein paar Bots oder so.
        Rush braucht nämlich 2 Dinge: Gute Maps, und Spieler die wissen was zu tun ist. Mir nützt die beste Map nichts, wenn ein paar Spieler glauben als Verteidiger müsse man den Spawn verteidigen, oder wenn Attacker nicht wissen, dass ein MCOM scharf gemacht gehört. Das ist alles keine Wissenschaft, und wem das zu anspruchsvoll ist, der hat eben Pech gehabt. Dafür sollte es ein Tutorial geben, außerdem gibts genug Guides und Tutorials im Internet. Wer die Zeit nicht investieren will, der soll halt was anderes spielen. Wer nicht weiß, dass Dinge wie Med Packs oder Revives wichtig für das Team sind, der hat sich halt einfach das falsche Spiel ausgesucht.

        Ich wünsche mir lediglich ein Battlefield, in dem gewisse Dinge eine Lernkurve haben, bei der man drauf stolz sein kann, diese gemeistert zu haben. Dazu noch der Fokus auf Teamwork, für mich der wichtigste Aspekt der auch für meine Kaufentscheidung essentiell ist. Ist BF1 näher an Battlefront und Hardline dran, dann nein danke, liegt der Fokus aber wieder auf Teamplay, dann bin ich dabei. Ich gehöre keineswegs zu denen die BF2 vergöttern, ich liebte BF3 und mag auch BF4 sehr gerne, nur Hardline war eine massive Enttäuschung und Battlefront hatte halt nur Optik und Sound zu bieten. Also wieder "back to the Roots", nebenbei die Stärken (Netcode, Sound, Grafik, Waffen/Klassenbalance mit einigen Änderungen und Zerstörung) beibehalten, das wäre für mich das Optimum.
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Battlefield 1 (2016)
Battlefield 1: Unsere Eindrücke zur Kampagne, den Harlem Hellfighters und den Parallelen zum 1. Weltkrieg [Special der Woche]
Unser erstes Special zu Battlefield 1 drehte sich um die technische Analyse der ersten exklusiven Presse-Demo. Im zweiten Feature haben wir Ihnen alles erzählt, was wir über Fahrzeuge, Klassen und Schiffe wissen. Doch wie sieht es mit der Kampagne aus? Wird es ein zweites Battlefield 4 oder schafft es DICE, eine emotional aufgeladene Geschichte des 1. Weltkriegs zu erzählen, die unter anderem das Schicksal farbiger US-Soldaten in Frankreich beleuchtet? Außerdem im Fokus: So funktioniert der Nahkampf mit Grabenkeule, Spaten und Bajonett. • von Benjamin Kratsch.
http://www.pcgameshardware.de/Battlefield-1-2016-Spiel-54981/Specials/Kampagne-Harlem-Hellfighters-1-Weltkrieg-1195986/
29.05.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/05/Battlefield-1-01-Aufmacher-pcgh_b2teaser_169.jpg
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