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      • Von Incredible Alk Moderator
        Sehe ich wie der Herr Kollege. Ich brauche da ich ein Landei bin wo ÖPNV wirklich extrem besch*** bis nicht vorhanden ist ein privates Auto weil ich damit in 15-20 Minuten an meinem Arbeitsplatz bin wo ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln über eine Stunde bräuchte und sehr unflexibel wäre (was bei meinem Beruf quasi nicht geht), da wäre ich fast mittm Fahrrad schneller.

        Es gibt hier einfach keine sinnvolle Möglichkeit für mich auf mein Auto zu verzichten außer eine Mitfahrgelegenheit mit einem Arbeitskollegen - der aber meist wieder andere Arbeitszeiten hat, muss ja alles superflexibel sein immer. Hier gibts dann aber auch Möglichkeiten und Platz um sein Auto auch auf sein Grundstück zu stellen weil die Bewohnerdichte viel kleiner als in der Stadt ist.

        Als Stadtmensch sehe ich aber auch keinen Grund ein Auto zu besitzen. Ich meine in München biste doch mit der S/U-Bahn viel schneller von A nach B gekommen als mit nehm Auto im Stau. Und bei WIRKLICH großen Städten stellt sich die Frage eigentlich kaum. Als ich mal 2 Wochen in Tokyo verbracht habe gabs im Wesentlichen nur 3 Sorten von Autos auf den Straßen: Arbeits-/Kastenwägen die ihren Wert verdoppeln wenn man sie volltankt (98%), Polizei-/Krankenwägen und Feuerwehr (1%) und unfassbar teure Luxusschlitten (1%). Allen gemeinsam war, dass sie seltenst schneller als 20 fahren konnten weil immer überall alles zu ist. Und das, obwohl wahrscheinlich der allergrößte Teil der Stadtbevölkerung ausschließlich U-Bahn fährt was sehr schnell und einfach ist. Also wer sich da nochn Auto kauft...
      • Von XE85 Moderator
        Zitat von iGameKudan

        Was ist das denn für eine Einstellung?
        Hast du jemals längere Zeit in großen Städten gelebt? Ich nehme mal an, nein.
        Ja hab ich, in Wien. Und da hab ich kein Auto besessen - weil ich schlicht keines gebraucht habe. Da gibt es S-Bahn, U-Bahn, Strassenbahn, Buslinien, 3 Car Sharing Anbieter (gut, die gabs damals noch nicht) und eine Hand voll Mietwagenanbieter wo man sich vom Smart bis zum 7,5 Tonner alles mieten kann.

        Zitat von iGameKudan

        In den dicht besiedelten Gebieten wohnen die allermeisten Leute in Wohnblocks/Wohnungen. Die wenigsten Einwohner haben da ein Eigenheim bzw. ein Eigenheim mit Parkmöglichkeit
        Parkplätze gibt es ja nicht nur bei Eigenheimen. Zumindest in Österreich gibt es einen ganzen haufen Mietparkplätze, nur gehen die Betreiber meist Pleite weil auf öffentlichem Grund parken ja gratis ist. Immer mehr Städte machen ihre öffentlichen Parkplätze zum Glück kostenpflichtig und als Kurzparkzone. Da bekommt man jetzt wenigstens einen Parkplatz wenn man mal wirklich etwas erledigen muss was nur mit einem Auto geht. Ausserdem gibt es ja gerade in den dicht besiedelten Gebieten auch die beste Infrastruktur - siehe oben.

        Zitat von iGameKudan

        Und wozu gibt es eben diese ganzen Steuern ums Auto? Da kann man erwarten, dass einem auch Parkplätze zur Verfügung gestellt werden - dazu sind diese Steuern unter anderem da.
        Diese Steuern zahlen auch all jene die sich eine Garage beim Eigenheim bauen oder einen Parkplatz mieten und dafür bezahlen. Sollen diese die Steuern dann zurück bekommen? Warum sollen jene die einen Miet- oder Eigentumsparkplatz haben auch jenen einen finanzieren die das nicht machen?

        Zitat von iGameKudan

        ... dass es selbst in der Stadt genug Gründe und Situationen gibt, weshalb man einen privaten PKW braucht.
        die da währen?

        Ich will ja niemanden das Recht absprechen einen eigenen PKW zu besitzen, ganz bestimmt nicht, nur wenn man das will dann soll man sich auch darum kümmern wo man diesen parken kann - und auch dafür bezahlen. Für spezielle Fälle wo man schlicht ein Auto braucht, Behinderung zb oder auch Bedürftigkeit etc. kann man ja über eine Beihilfe nachdenken. Aber sicher nicht für jene die meinen ihren 150000€ SUV vor der Penthauswohnung auf der Strasse parken zu müssen.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Alreech
        Nö.

        Die Gewinnung von Wasserstoff kostet keine Unmegen Strom. Zumindest nicht wenn man sie mit der Elektrolyse von Chlor, Kupfer oder Aluminium vergleicht.
        Vergleich mal die Mengen Aluminium und Kupfer, die wir täglich verbrauchen, mit den Mengen an Öl
        Und für das Gesamtsystem Wasserstoff-Luft-Batterie (alias H2 Brennstoffzelle) vs. Li-Io-Batterie musst du auch noch die Energiekosten für Wasseraufbereitung, Wasserstoffverflüssigung/-komprimierung, Transport und vor allem die Ineffizienz der Brennstoffzellen mit einberechnen. Am Ende brauchst du dann selbst mit neuester Technik immer noch doppelt so viel Kraftwerksleistung für die gleiche Nutzenergie am Ende, was die Vorteile der Technologie schnell wieder auffrist.

        Zitat
        Brennstoffzellen lassen sich übrigens auch mit Methanol oder Flüssiggas betreiben, was auch vom Handling (Flüssigkeit statt Gas) besser ist.
        Methanol kann man recht günstig durch Vergärung in Bioreaktoren erzeugen (einfach mal eine Brauerei besuchen, die machen so was ähnliches seit fünftaussend Jahren - ganz ohne Strom).
        Funktioniert super, aber "leider" verdienen die Betreiber von Photovoltaik- und Windkraftanlagen daran nichts.
        Direktmethanol- und Direktmethan-Brennstoffzellen haben afaik immer noch massive Probleme und sind wenn überhaupt dann nur als stationäre Hochtemperaturanlagen denkbar. Und für Gärprozesse braucht man erst einmal überschüssige Biomasse - und die ist bekanntermaßen sehr begrenzt und von locker einem halben dutzend anderer erneuerbarer Konzepte beansprucht.

        Zitat
        Und wenn der Energieträger flüssig oder gasförmig ist kann man auch die bestehende Infrastruktur (Tankstellen, Pipelines) nutzen und muß keine neue aufbauen.
        Das bestehende Gasnetz ist für Wasserstoff nicht geeignet und das bestehende Tankstellennetz auch nicht für Methanol (die bestehenden Tankanlagen in Autos auch nicht). Entweder man nimmt Wasserstoff und Biomasse für Methansynthese (mein vorläufiger Favorit da definitiv eine funktionierende Übergangstechnologie und möglicher Anschlusspunkt für mehrere potentielle Endlösungen), oder man muss alles neubauen - und damit verliert man den entscheidenden Vorteil gegenüber Li-Io.

        Zitat
        Ausserdem liefert die Brennstoffzelle auch Wärme zum Heizen des Fahrzeugs - das muß im Winter sonst eine E-Heizung mit der Batterie übernehmen.
        (Wobei sich bei E-Autos die eh am Ladekabel hängen auch eine Fremdheizung anbietet die vor der Fahrt den Innenraum erwärmt)
        Ich denke selbst in unseren Breiten dürften Autos fast mehr Energie für Kühlung denn für Heizung aufwenden. Und je nach Fahrstil und Leistungsklasse haben Elektroautos auch Kühlprobleme bzw. überschüssige Abwärme. Erst wenn es wirklich kalt ist, wird da die Heizung zum Thema - aber auch eher als i-Tüpfelchen auf dem Kapazitätsproblem der Akkus. Aber da sind Brennstoffzellen ja, wie du selbst schreibst, auch nicht gerade optimal.
      • Von turbosnake Lötkolbengott/-göttin
        Wasserstoff auch.
      • Von Alreech Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Downsampler
        Wasserstoffautos kannst du vergessen. Die Gewinnung von Wasserstoff kostet unmengen Strom und ist ziemlich gefährlich, auch in der Handhabung. Aus dem Grund gibt es ja auch noch keine Brennstoffzellenautos. Die Brennstoffzelle klingt erst einmal nach einer guten Idee, verbraucht selbst aber auch unmengen Strom zur Gasherstellung.

        Nö.

        Die Gewinnung von Wasserstoff kostet keine Unmegen Strom. Zumindest nicht wenn man sie mit der Elektrolyse von Chlor, Kupfer oder Aluminium vergleicht.
        Wasserelektrolyse – Wikipedia
        Wasserstoff ist als Gas auch nicht gefährlicher als Erdgas.
        Gefährlich sind übrigens Batterien, gerade beim Laden. Batteriebetriebene Gabelstapler sind z.B. berüchtigt dafür das sie gerne mal brennen...

        Das Problem mit der Kosten bei der Wasserstoffelektrolyse ist ein anderes:
        Wenn man nur den überschüssigen Strom aus Photovoltaik- und Windkraft-Anlagen zur Wasserstoffelektrolyse verwenden will produzieren diese Anlagen maximal 1 bis 2 Stunden am Tag. Das bedeutet das in diesen 1 bis 2 Stunden am Tag genügend Geld erwirtschaftet werden muß um diese Anlagen zu finanzieren.
        Und im großen Maßstab betrieben sind solche Anlagen teuer - dementsprechend teuer muß der Wasserstoff verkauft werden. Man könnte natürlich eine Wasserstoffumlage auf jede erzeugte kWh erheben um die Power2Gas Anlagen zu finanzieren...
        Oder die Anlagen 24/7 laufen lassen, und den dafür nötigen Strom mit AKWs und Kohlekraftwerken erzeugen.

        Brennstoffzellen lassen sich übrigens auch mit Methanol oder Flüssiggas betreiben, was auch vom Handling (Flüssigkeit statt Gas) besser ist.
        Methanol kann man recht günstig durch Vergärung in Bioreaktoren erzeugen (einfach mal eine Brauerei besuchen, die machen so was ähnliches seit fünftaussend Jahren - ganz ohne Strom).
        Funktioniert super, aber "leider" verdienen die Betreiber von Photovoltaik- und Windkraftanlagen daran nichts.

        Mag zwar sein das ein Elektromotor einen besseren Wirkungsgrad hat - aber eine Brennstoffzelle treibt auch nur einen Elektromotor an.
        Und anders als eine Batterie die oxidierten und reduzierten Energieträger lagern muß kann man bei der Brennstoffzelle die oxidierte Form durch den Auspuff entsorgen. Man hat dann für die reduzierte Form des Energieträgers mehr Volumen und Masse zur Verfügung.
        Und wenn der Energieträger flüssig oder gasförmig ist kann man auch die bestehende Infrastruktur (Tankstellen, Pipelines) nutzen und muß keine neue aufbauen.
        Ausserdem liefert die Brennstoffzelle auch Wärme zum Heizen des Fahrzeugs - das muß im Winter sonst eine E-Heizung mit der Batterie übernehmen.
        (Wobei sich bei E-Autos die eh am Ladekabel hängen auch eine Fremdheizung anbietet die vor der Fahrt den Innenraum erwärmt)

        Im Auto hat die Brennstoffzelle übrigens ein Problem: sollte die Temperatur in der Zelle unter den Gefrierpunkt fallen können die Membranen durch Eiskristalle beschädigt werden.
        In der Praxis muß man die Zelle also heizen, wenn das Fahrzeug über Nacht im Herbst, Winter, Frühling draussen steht.

        Ach ja, Methanol oder Flüssiggas kann man natürlich auch im Verbrennungsmotor verbrennen...
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Weitere Steuervergünstigungen für E-Autos beschlossen
Der deutsche Bundestag befreit mit einem neuen Gesetz Eigentümer von Elektroautos rückwirkend ab 2016 für zehn Jahre von der Kfz-Steuer. Auch einige Hybrid-Fahrzeuge sollen unter die Regelung fallen. Gegen die Regelung gestimmt hat die Fraktion Die Linke, Grüne haben sich bei der Abstimmung enthalten.
http://www.pcgameshardware.de/Automotive-Thema-261936/News/Steuerverguenstigungen-fuer-E-Autos-1208630/
23.09.2016
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