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      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Doch, hier geht es um die Art und weise, wie man fährt. Und du behauptest seit mehreren Posts, dass ein Auto mit einem einfachen Tempomaten längere Strecken unüberwacht fahren könnte, unter vollkommener Ingoranz gegenüber der Tatsache dass ein Auto zum Fahren in erster Linie gelenkt werden muss, was ein Tempomat nicht macht.
      • Von INU.ID Moderator
        Zitat von ruyven_macaran
        Das dynamische Lenksystem, dass Autos, die alleine mit Tempomat fahren, nach wenigen Sekunden zielstrebig an der Leitplanke abbremst.
        Jap, wird seit 1950 heimlich in jedes KFZ mit Tempomat eingebaut.
        Zitat
        Davon abgesehen geht es nicht darum, ob andere Hersteller genauso schlimm sind
        Doch, genau darum geht es (bei rein logischer Betrachtung) bei dieser Diskussion. Ansonsten ist das Gerede genau so schwachsinnig/unlogisch (und damit überflüssig), wie zb. das Erlauben von in allen Bereichen schädlicherem und gefährlicherem Alkohol, und das gleichzeitige verbieten von zb. THC-Produkten. Seit 60 Jahren gibt es einen Tempomaten der nix sieht, nix hört, nirgends eingreifen kann, und nur "stur" geradeaus fährt - auf Fehler/Unachtsamkeit des Fahrer nicht (in 0 von 100 Fällen) reagieren kann. Du weißt sicher nicht mal grob (ich jedenfalls nicht) wieviele Unfälle in den Jahrzehnten (bei allen Herstellern) mit eingeschaltetem Tempomat passiert sind, weil der Fahrer genau deswegen mal "kurz" unachtsam war. Aber von dem einen aufgebauschten Tesla-Unfall weißt du was, und plötzlich bist du besorgt?
        Zitat
        ... sondern ob solche Systeme einen Beitrag zur Verkehrrssicherheit leisten oder im Gegenteil eine Gefahrenquelle darstellen - scheiß egal, wer sie einbaut.
        Mathematik? Klassischer Tempomat Erfolgsquote der Eingriffe bei Unachtsamkeit des Fahrers: 0 von 100 (trotzdem stellte sich nie die Frage Gefahr oder Sicherheit)
        Ein intelligenter Tempomat bräuchte nur 1 von 100 + die Kompensation durch Fehlfunktionen und Bedienungsfehler, um besser dazustehen. Da 99,9999periode9 der Fahrer von solchen Fahrzeugen offensichtlich keine Probleme mit ihren Assistenzsystemen haben, dürfte auch die Anzahl an verhinderten Unfällen deutlich höher sein, als 0 bzw. 1 von 100. Die Frage ist also eigentlich, haben solche Sicherheitssysteme statistisch die Anzahl der Unfälle reduziert, und das obwohl die Fahrer tlw. aufgrund der Technik mehr Risiko eingehen? Oder andersrum, können die 2 bekannten Unfälle den Schnitt so weit runterziehen, um die Technik allgemein als Gefahrenquelle statt Beitrag zur Verkehrssicherheit definieren zu können bzw. zu müssen? Es geht gar nicht nur um die 2 Unfälle? Um wieviele geht es dann? Weiß keiner weils dazu keine Statistik gibt?
        Zitat
        Ich weiß nicht, wo/wie du fährst, aber ich
        Hier ging/geht es nicht um dich oder mich, sondern um das allgemeine Gefahrenpotential. Und das ist bei einem "dummen" Tempomaten (der nur die Gaspedalstellung halten kann) immer höher.
      • Von soa123 Kabelverknoter(in)
        ich arbeite als kleiner arbeitssklave in der autobranche. es ist absolut schwierig stehende objekte zu erkennen, deshalb immer schön die hände ans lenkrad. zudem sind fahrzeuge nicht mit der besten technik ausgestattet, sondern mit der möglich günstigsten. daher wird oft noch z. B. mit schwarz/weiß kameras gearbeitet anstatt farbkameras. das macht die ganze verkehrserkennung auch schwierige. zudem hängt autonomes fahren zu einem größteil von den straßendaten ab. ich denke deshalb haben audi, bmw und mercedes zusammen HERE gekauft, damit die kunden später schön die straßendaten einfahren.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von INU.ID
        Wer sorgt denn bei den anderen Herstellern dafür, das keine Kinder vom Tempomat überfahren werden? (es gibt noch kein in Serie gefertigtes autonomes Auto)
        Das dynamische Lenksystem, dass Autos, die alleine mit Tempomat fahren, nach wenigen Sekunden zielstrebig an der Leitplanke abbremst. Davon abgesehen geht es nicht darum, ob andere Hersteller genauso schlimm sind, sondern ob solche Systeme einen Beitrag zur Verkehrrssicherheit leisten oder im Gegenteil eine Gefahrenquelle darstellen - scheiß egal, wer sie einbaut. Tesla ist derzeit halt der einzige Hersteller, der ausdrücklich "autonomes" Fahren bewirbt und von "Auto"pilot spricht.)

        Zitat
        Anders verhält es sich doch auch beim Tempomaten mit Spurhalteassistent nicht. Auch der einfache Tempomat kann einen dazu verleiten, mal etwas länger nicht auf die Fahrbahn zu schauen.
        Ich weiß nicht, wo/wie du fährst, aber ich korrigiere und überwache bei manuellem Fahren auf der Autobahn wenigstens einmal pro Sekunde die Fahrtrichtung und allenfalls ein paar mal pro Minute die Gaspedalstellung. In Situationen, für die Tempomaten gemacht wurden, deutlich seltener. Also würde ein Tempomat überhaupt rein gar nichts am Blick auf die Fahrbahn ändern. Das gleiche gilt für reine Spurhalteassistenzsysteme, die den Fahrer durch mechanisches Feedback darauf hinweisen, wenn er der Spurmarkierung zu nahe kommt, die aber keine autonomen Lenksysteme darstellen.
      • Von INU.ID Moderator
        Zitat von ruyven_macaran
        Bei den Forenregeln kümmern sich Leute wie du darum, dass hier keine Volksverhetzung verbreitet wird, sondern sie auch lange nach der Einweisung verhindert werden. Wer sorgt bei Tesla dafür, dass auch lange der ursprünglichen Beta-Bestätigung keine Kinder autonom überfahren werden?
        Wer sorgt denn bei den anderen Herstellern dafür, das keine Kinder vom Tempomat überfahren werden? (es gibt noch kein in Serie gefertigtes autonomes Auto)
        Zitat
        Bei einem Assistenzsystem, dass nur einfachste Aufgaben abnimmt und alle schwierigen weiterhin dem Fahrer überlässt, steht der Nutzen auch in Frage.
        (Anm.: Ein klassischer Tempomat nimmt einem eine anstrengde Aufgabe ab, nämlich den Fuß stillzuhalten auf langen Strecken ohne Veränderung)
        Anders verhält es sich doch auch beim Tempomaten mit Spurhalteassistent nicht. Auch der einfache Tempomat kann einen dazu verleiten, mal etwas länger nicht auf die Fahrbahn zu schauen.
        Zitat
        Verantwortung spawned nicht mit dem 18. Lebensjahr.
        ...
        Ein Tesla ist aber in der "18+" Kategorie für jeden mit den nötigen Scheinchen verfügbar und sollte somit keine darüber hinausgehende geistige Reife erfordern.
        Tut er ja auch nicht. Man kann sich mit 18 auch einen Veyron kaufen, der ab Werk bei 415Km/h abgeregelt wird, und der in 6 Sekunden auf 200Km/h beschleunigt. Wie es mit der "geistigen Reife" bei den jungen Menschen ausschaut (die ersten 7 Jahre ist das Unfallrisiko am höchsten), das zeigen zahlreiche Beispiele der letzten 50 Jahre. Und das war offensichtlich nie ein Problem. Und Unfälle mit eingeschaltetem Assistenten gabs auch mit Fahrzeugen anderer Hersteller. Nur beim Tesla tut man jetzt überrascht.
        Zitat
        können Tesla-Fahrer offensichtlich ziemlich lange vor sich hinfahren, ohne eine Sekunde über den Verkehr nachzudenken.
        Wie gesagt, mit nem normalen Tempomaten, wie er vor 60 Jahren eingeführt wurde, kannst du auch sehr viel Strecke mit geschlossenen Augen zurück legen. Das Problem ist nicht die Technik, sondern das offensichtlich fehlende Bewusstsein dafür bei einigen Fahrern. Ein oder 2 Unfälle machen mMn eben noch kein Problem aus.
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