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      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Also wie gesagt: Ich schaff Schnitt 100 wenn ich 130 Spitze fahre.
        Und wenn ich stattdessen Spitze 180 versuche, wo es erlaubt ist, komme ich bei durchschnittlichen Verkehrsbedingungen auf der gleichen Route kaum über Schnitt 110. "Mit 200+ wo möglich" habe ich es die paar mal, wo ich in einem entsprechenden Fahrzeug unterwegs war, nicht versucht (was nützen mir 10 Minuten weniger Fahrzeit, wenn ich einen Tankstop extra brauche?), aber mehr als 120 kämen da vermutlich unterm Strich auch nicht raus. Deswegen messe ich der Dynamik jenseits von 150 auch keine große Bedeutung bei, man kann diesen Geschwindigkeitsbereich einfach auf viel zu wenigen Strecken nutzen, als das die Reisezeiten spürbar sinken würden.
      • Von TheBadFrag Software-Overclocker(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        "wenn alles frei ist" kann ich auch 150 fahren. Aber wenn du bei normalem Verkehr für 300 km 3 Stunden brauchst, machst du das wohl offensichtlich auch eher selten. Schnitt 100 schaffe ich auf meinen Stammstrecken (vor allem A7 und A5, also nicht gerade Vollgaswunder) sogar, wenn ich mich auf 130 Spitze beschränke.
        Im bayrischen gibt es ein paar Autobahnen auf denen auch höhere Schnitte möglich sind (schon toll, wenn über Jahre den Verkehrsminister stellt und sich dann auf Bundeskosten 3 spurig jedes Kuhkaff anbinden lässt...), in Mitteldeutschland einige der in den 0er Jahren neu gebauten Quertrassen aus dem Nichts ins Nichts (wobei z.B. die A38 über weite Strecken 130 "aus Prinzip" ist...) - aber sonst kenne ich ehrlich gesagt nur relativ kurze Zubringer, die freigegeben und die meiste Zeit über frei von Verkehr sind. 100 km 180+ schafft in Deutschland allenfalls zwischen 22 und 4 Uhr, sonst ist das für kurze Sprints. Kann Spaß machen und bei Verbrennern kann man die dafür benötigte Leistung auch gut für flotteres Überholen im 100-150er Bereich gebrauchen, aber ob einem Auto bei 160 oder bei 260 die Puste ausgeht, dürfte bei 99% er Deutschen weniger als 1% Unterschied in der Fahrdauer bei allen längeren Fahrten machen und ist somit imho ein rein optionales (Spaß-)Feature. Bedenkt man zusätzlich noch, dass es außerhalb Deutschlands nirgendwo möglich ist, überhaupt so schnell zu fahren und ein E-Auto entsprechende Übersetzungen auch nicht zur Effizienzsteigerung benötigt, ist selbst die Entwicklung entsprechender Techniken außerhalb des Luxus-Schwanzvergleichs-Segmentes sinnlos.
        Um auf einen Schnitt von 100 km/h bei normalem Verkehr zu kommen muss man im Verkehr wo es möglich ist 200+ fahren. Sonst hat man keine Chance.
        Wenn man es in 2 Stunden schaffen will, dann muss die Bahn frei sein für Dauervollgas. Überall wo keine Beschränkung ist muss man min. 230 km/h fahren, sonst ist das nicht möglich.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von TheBadFrag
        Selten? Ich fahre jedes Mal schneller als 150 wenn ich auf der Bahn bin. Wenn nicht grade Stau oder Begrenzung ist, kann man auch bei Verkehr locker über 150 fahren.

        Die Strecke Zu Hause -> Nürburgring bin ich schon extrem oft gefahren. Das sind ~300km davon ~270km Autobahn. Das kann man wenn alles frei ist in 2 Stunden fahren, bei Verkehr sind es meist knapp 3 Stunden und wenn ein bischen Stau ist auch mal 4 Stunden. Das in 2 Stunden mit einem E-Auto zu fahren ist im Moment technisch noch komplett unmöglich.
        "wenn alles frei ist" kann ich auch 150 fahren. Aber wenn du bei normalem Verkehr für 300 km 3 Stunden brauchst, machst du das wohl offensichtlich auch eher selten. Schnitt 100 schaffe ich auf meinen Stammstrecken (vor allem A7 und A5, also nicht gerade Vollgaswunder) sogar, wenn ich mich auf 130 Spitze beschränke.
        Im bayrischen gibt es ein paar Autobahnen auf denen auch höhere Schnitte möglich sind (schon toll, wenn über Jahre den Verkehrsminister stellt und sich dann auf Bundeskosten 3 spurig jedes Kuhkaff anbinden lässt...), in Mitteldeutschland einige der in den 0er Jahren neu gebauten Quertrassen aus dem Nichts ins Nichts (wobei z.B. die A38 über weite Strecken 130 "aus Prinzip" ist...) - aber sonst kenne ich ehrlich gesagt nur relativ kurze Zubringer, die freigegeben und die meiste Zeit über frei von Verkehr sind. 100 km 180+ schafft in Deutschland allenfalls zwischen 22 und 4 Uhr, sonst ist das für kurze Sprints. Kann Spaß machen und bei Verbrennern kann man die dafür benötigte Leistung auch gut für flotteres Überholen im 100-150er Bereich gebrauchen, aber ob einem Auto bei 160 oder bei 260 die Puste ausgeht, dürfte bei 99% er Deutschen weniger als 1% Unterschied in der Fahrdauer bei allen längeren Fahrten machen und ist somit imho ein rein optionales (Spaß-)Feature. Bedenkt man zusätzlich noch, dass es außerhalb Deutschlands nirgendwo möglich ist, überhaupt so schnell zu fahren und ein E-Auto entsprechende Übersetzungen auch nicht zur Effizienzsteigerung benötigt, ist selbst die Entwicklung entsprechender Techniken außerhalb des Luxus-Schwanzvergleichs-Segmentes sinnlos.
      • Von INU.ID Moderator
        Zitat von ruyven_macaran
        Ich meine eigentlich auf jeden einzelnen von dir genannten Punkt eingegangen zu sein, selbst auf die vollkommen belanglosen. Aber egal wie oft man das macht, zurück kommt das Argument "Rattenschwanz". Leg doch einfach mal Zahlen vor, wo Benziner wieviel verdeckte Emissionen verursachen.
        Weil das ja auch so einfach zu "googeln" ist wie die Entfernung Mond zu Erde. Und belanglos ist wohl Definitionssache, oder wie man umgangssprachlich sagt "Auch Kleinvieh macht Dreck". Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht was daran so schwer ist, da ein Ungleichgewicht zu erkennen. Oder willst du mir ernsthaft erzählen, das die Erzeugung/der Transport von Strom auch nur Ansatzweise so dreckig ist, wie die Förderung/Raffination/Transport von Öl bzw. aus Öl gewonnenem Treibstoff (mit dem aktuell 98% ? der Fahrzeuge betrieben werden)? Fertigung/Produktion, Instandhaltung, Betrieb usw, also die Umweltbelastung der Transportmittel (Öltankter, Tankwagen) und Verkaufsstätten (Tankstellen) verglichen mit den Überlandleitungen und Ladesäulen? Umweltschäden durch Verluste im Transport (gesunkene/ausgelaufene Tanker/Pipelines)? Laß die Umweltbelastung durch den eigentlichen Verbrenner kurz mal außen vor, und versuch selbst mal nachzurechnen/zu überlegen, was da alles an sekundären Belastungen am Ende rauskommt. Ich soll Zahlen vorlegen? Versuch doch selbst mal welche zu ermitteln.

        Für den Anfang hier mal eine kleine Einführung:

        Liste bedeutender Ölunfalle – Wikipedia

        Jahrhundert der Ölkriege: - Düsseldorfer Institut für Aussen- und Sicherheitspolitik

        • Kriegskosten der USA bis 2015 | Statistik

        Umwelt und Krieg / Kriegsfolgen - Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.
        Zitat
        Wenn du sinnvolle Ressourcennutzung ausschließt, dann bitte für alle Techniken. Und wenn du mit Worst Case Szenarien rechnen möchtest, dann bitte ebenfalls für alle Techniken - also mit einem Teersand-Öl befeuerten Ölkraftwerk, um den Tesla zu laden...
        Ich schließe keine sinnvolle Ressourcennutzung aus. Ich sage nur das es vor dem Stromer keine gab. Und ich rechne nicht mit Worst-Case, sondern orientiere mich einfach an der Realität. UNd evtl. interpretiere ich diese etwas anders als Andere, aber darüber darf man auch gerne geteilter Meinung sein. Nur an den Fakten ändert das nichts.
        Zitat
        Wäre mir neu, das Intel ein Underdog ist, der es nicht schafft, sich gegen eine etabilierte Industrie durchzusetzen - aber wie du meinst. Wenn es ohnehin nur um den Funfaktor geht...
        Underdog oder nicht war hier völlig irrelevant. Es ging einzig um ökologische Aspekte.
        Zitat
        Nö, ich nicht mit der Höchstgeschwindigkeit. Alles jenseits von 130-150 ist ohnehin verdammt selten möglich und fällt mir mich unter "Spaß", nicht unter intelligente Verkehrs-/Fahrzeugpolitik. (Mit ersterem hätte meine Schüssel auch nichts zu tun, da würde ich eher Elise und Tesla Roadster auf die Tagesordnung setzen) Aber die Reichweite bei 130 (Ziel/110 Durchschnittsgeschwindigkeit) ist definitiv ein Thema und das in ganz Europa.
        Reichweite ist eben nicht das Thema, sondern der Komfort. Für die Mehrheit der Kraftfahrer reichen aktuellen Akku-Kapazitäten/Reichweiten (im Schnitt 150KM?) schon aus, das vermeintliche Problem für viele Fahrer ist der (in der Regel eingebildete) Komfort-Nachteil durch das Nachladen. Wenn wir mal eine Lösung "herbei-fantasieren", bei der ein Fahrzeug ohne Zutun des Fahrers rasend schnell aufgeladen wird, und dass das in den entsprechenden Abständen passieren kann, dann wäre auch eine Reichweite von zb. 50KM ausreichend. Bleibt die Frage was sinnvoller ist. Auf immer größere Reichweiten zu fokusieren, die aber nur für einen Bruchteil der Fahrer relevant ist (ich zb. käme aktuell mit 150KM Reichweite ca. 1 Monat aus), oder den Komfort des Ladevorgangs zu verbessern, der nicht nur allen Fahrern zu gute käme, sondern auch ökologisch sinnvoller sein könnte (keine unnötig spazieren gefahrenen Akku-Kapazitäten).
        Zitat
        wenn die etablierten Größen wirklich ein Bedarf am (meiner Meinung nach mickrigen) Know-How Teslas sehen würden, könnten sie den gesamten Laden aufkaufen.
        Aber genau das ist doch der Punkt. Das Know-How brauchen die doch gar nicht, das haben sie ja eigentlich schon (und hatten es schon als es noch kein Tesla gab, siehe Beispiel EV1 von 1996). Das Problem ist nicht das Know-How, sondern das künstliche ausbremsen der Entwicklung. Deswegen meinte ich doch, das die ohne Tesla usw. auch in 100 Jahren noch Verbrenner gebaut hätten.

        Der Mangel an Stromern "Made in Germany" ist nicht im fehlenden Know-How zu suchen, sondern in der Bereitschaft den alten Schrott loszulassen (Beispiel Kodak). Erst wenn das zu lange anhält, dann kann ein Nachteil bzw. Know-How entstehen. Das Problem ist nicht das VW/BMW usw. nicht wissen wie man ein richtiges E-Auto baut. Das Problem ist das sie kein Interesse haben eines zu bauen. Das ich keinen schicken Made in Germany Stromer kaufen kann, weil irgendwelche Entscheidungsträger lieber noch ihre Produktionsstätten für Verbrenner laufen lassen wollen, weil man damit mehr Geld verdient. Das hat auch in keinster Weise damit zu tun dass die glauben es wäre ökologisch noch nicht sinnvoll, die wollen einfach noch nicht.

        Wo bzgl. Stromer ist Deutschland denn führend? Auf dem Reißbrett, sonst nirgends.
        Zitat
        Normalerweise Ton. In der hier benötigten Qualität sogar um Welten. Und das Glas ist noch der billigste Teil eines Solarziegels, den Rest kommt noch oben drauf.
        Da wäre ich mir nicht so sicher. Glas kann man aus dem Müll gewinnen (Recycling), und muß es nur noch einschmelzen. Ob da Ton "um Welten" günstiger ist? könnte sein, sicher bin ich mir nicht. Ebenso beim Gewicht. Entsprechende Glasziegel sind nicht nur robuster, sie könnten auch einen Gewichtsvorteil haben, was die Kosten der Unterkonstruktion dahingehend schon mal entsprechend reduzieren würde. Aber gut, wir werden sehen ob seine Glasziegel Top oder Flop sind. Mit war halt das Konzept des Solar-Ziegel an sich gänzlich unbekannt.
        Zitat
        Eher sehe ich in diesem Zusammenhang Märkte für die Nutzung von Altakkus, z.B. für stationäre Stromspeicherung (hat Musk auch schon zumindest mal vorgeschlagen) oder aber direktes Recyclen.
        Klar, wenn die Akku bzw. Zellen eine entsprechende Qualität haben, dann wird (und das erwähnte ich auch) natürlich niemand daran interessiert sein sie zu reparieren. Dann wird es vielleicht Firmen geben die die verbrauchten Akkus aufkaufen, oder es gibt Modelle wo der Akku beim Autokauf entsprechend vergünstigt wird, und man ihn dafür später an den Hersteller abgeben muss. Wo wir wieder beim Thema Akku und Stromerzeuger wären. Das größte Interesse zur Speicherung dürfte hier vorhanden sein, und den Strom kauft man eh (unterm Strich) dort ein. Ergo könnte es vielleicht doch lohnenswert sein, wenn sich die Erzeuger hier schon relativ früh finanziell einbringen, um den Kostenfaktor Akku beim Autokauf zu reduzieren, oder vielleicht sogar komplett zu eliminieren. Zumindest ist es nicht so weit hergeholt.
        Zitat
        Ich meine mit "Schrott-Technik" nicht ein "uuuuuh, das Herstellungsschild streichelt nicht meinen Nationalismus sonst lässt üble Vorurteile gegenüber unfähige, betrügerische Herteller aufkommen",
        Ich auch nicht, aber es stand eben nicht ohne Grund für Qualität - die es so heute nunmal nicht mehr gibt. Das letzte Beispiel zum Thema war ja die Windenergie, naja, und was haben wir gemacht? Richtig, unser Know-How nach Asien verkauft. Wie auch die Magnetschwebebahn...
        Zitat
        VW, Toyota, Ford & Co haben im Sektor "Autos bauen" eben nicht Lichtjahre Rückstand auf Google, Apple und Samsung, wie von dir behauptet. Ganz im Gegenteil. Der einzige Punkt, wo letztere Vorsprung haben, ist Unterhaltungselektronik - und das wortwörtlich nur ein paar Jahre (denn was die vor 10 Jahren schon über Unterhaltungselektronik wussten ist heute genauso wertlos, wie das Unwissen von VW), aber beim Fahrzeugbau liegen sie 50 Jahre zurück.
        Bezogen auf die Mensch-Maschine Schnittstelle haben sie sehr wohl einen deutlichen Rückstand. Ganz abgesehen von sekundären Diensten wie Spracherkennung, A.I./K.I usw (siehe die ganzen anderen Dienste). Schon alleine die Infrastruktur von Google (siehe zb. Project Shield), sowas haut man nicht einfach mal so aus dem Boden. Und beim Fahrzeugbau liegen die anderen auch nicht 50 Jahre zurück, da gibts nämlich nichts wo man nennenswert zurückliegen kann. Was nutzen 100 Jahre Entwicklung bei Bremsscheiben, wenn es zukünftig keine mehr gibt? Oder Gas- und Ölstoßdämpfer, wenn zukünftig nur noch elektromagnetisch gedämpft wird? Mit Abstand führend waren wir bei Verbrennungsmotoren, und, naja, den brauch dann keiner mehr.
      • Von TheBadFrag Software-Overclocker(in)
        Zitat von ruyven_macaran
        Alles jenseits von 130-150 ist ohnehin verdammt selten möglich und fällt mir mich unter "Spaß", nicht unter intelligente Verkehrs-/Fahrzeugpolitik.
        Selten? Ich fahre jedes Mal schneller als 150 wenn ich auf der Bahn bin. Wenn nicht grade Stau oder Begrenzung ist, kann man auch bei Verkehr locker über 150 fahren.

        Die Strecke Zu Hause -> Nürburgring bin ich schon extrem oft gefahren. Das sind ~300km davon ~270km Autobahn. Das kann man wenn alles frei ist in 2 Stunden fahren, bei Verkehr sind es meist knapp 3 Stunden und wenn ein bischen Stau ist auch mal 4 Stunden. Das in 2 Stunden mit einem E-Auto zu fahren ist im Moment technisch noch komplett unmöglich.
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Abgasskandal: Audi soll angeblich auch Getriebe manupuliert haben
Die kalifornische Umweltbehörde CARB hat einem Medienbericht zufolge bei einem Fahrzeug von Audi ein manipuliertes Getriebe entdeckt, mit dem der Verbrauch und damit der CO2-Ausstoß gesenkt wurden. Das soll auf dem Rollenprüfstand besonders sparsam agieren. Nun stellt sich die Frage, ob die Vorwürfe sich erhärten.
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07.11.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/11/-content-dam-nemo-customer-area-more-information-predecessor-models-a8-a8_a8-l-gallery-1920x1080_aa8_d_11105-pcgh_b2teaser_169.jpg
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