Rennsim-Hoffnung Assetto Corsa: Grafikkarten- und CPU-Benchmarks der Technology Preview [Artikel der Woche]
Die Technology Preview von Assetto Corsa erlaubt vorab einen Blick auf die kommende, PC-exklusive Rennsimulation von Kunos Simulazioni. Wir fühlen mit Grafikkarten- und CPU-Benchmarks vor, wie sich die DX11-Engine in der Praxis bewährt.
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel war der erfolgreichste der abgelaufenen Woche. Aus diesem Grunde veröffentlichen wir ihn heute zum Wochenabschluss erneut mit dem Hinweis auf seinen Erfolg. Viel Spaß damit.[/i]
Quelle: PC Games Hardware
Assetto Corsa
Neben Project Cars befindet sich mit Assetto Corsa eine weitere PC-exklusive Rennsimulation in der Entwicklung, diese entsteht beim italienischen Studio Kunos Simulazioni mit Sitz in Rom. Für die Rennsimulation konnten sich die Italiener unter anderem Lizenzen von McLaren, Pagani sowie BMW sichern, in der Technology Preview steht ein Lotus Elise Supercharged bereit. Bisher lizenzierte Strecken sind das Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola und das Autodromo dell'Umbria in Magione, auf welchem Sie mit der Elise Ihre Runden drehen dürfen.
Mehr Fahrzeuge oder Kurse hat die Technology Preview nicht zu bieten, aber wie der Name schon sagt, gilt es hier, sich einen ersten Eindruck der Technik zu verschaffen. Dieser fällt bis auf die leicht flimmernden Schatten und Kanten gut aus, die Beleuchtung weiß zu gefallen - der Lotus aber lenkt sich arg schwerfällig und neigt sehr zum Untersteuern, bricht dafür aber teils heftig mit dem Heck aus.
Assetto Corsa: Die Engine
Wie uns Marco Massarutto, Production Director bei Kunos Simulazioni, erläuterte, wurde die Engine von Assetto Corsa komplett neu geschrieben und setzt auf einen DX11-Renderer, der aber auch ältere API-Versionen unterstützt (kein Windows XP). So startet die Rennsimulation auch auf DX10.1- und DX10-Grafikkarten, unter dem offiziell nicht unterstützten DX10 ist allerdings aufgrund des fehlenden Tiefenpuffer-Zugriffs keine Multisample-Kantenglättung möglich. Neben dieser bietet Assetto Corsa noch Nvidias FXAA (Fast Approximate Anti-Aliasing) sowie anisotrope Filterung. Der Renderer beherrscht weiche, dynamische Echtzeitschatten samt Umgebungslichtverdeckung sowie einen Tag- und Nachtwechsel, übliche Techniken wie HDR oder Tiefen- und Bewegungsunschärfe gibt's ebenfalls.
Maximale gegen minimale Details
Assetto Corsa: Grafikkarten- und CPU-Benchmarks
Da nur eine Strecke und nur die Elise SC zur Verfügung stehen, fahren wir mit dieser in der Außenperspektive (damit mehr Spiegelungen zu sehen sind) 30 Sekunden lang den Kurs ab und protokollieren hierbei mit Fraps die anliegende Bildrate - diese bleibt den Benchmark über extrem konstant.
Geht es um die Leistung aktueller und älterer Grafikkarten, so sieht die Technology Preview von Assetto Corsa derzeit wenig überraschend die Geforce GTX Titan in Front mit großem Abstand vor der sehr starken Radeon HD 7970 GHz Edition, selbst das normale Modell schlägt die Geforce GTX 680 deutlich. Dies spricht für eine sehr hohe Shader-Last, was der Abstand zwischen der Geforce GTX 660 und der GTX 570 untermauert.
CPU-seitig ist die Technology Preview von Assetto Corsa handzahm, der Core i5-3770K @ 4,0 GHz erreicht selbst mit leichtem Grafiklimit noch über 80 Fps - dies liegt vor allem daran, dass keine KI mitfährt. Sobald dies der Fall sein wird, steigt die CPU-Last deutlich an und auch mehr als zwei Kerne sollen genutzt werden, so Kunos Simulazionis Marco Massarutto.
Beachten Sie bitte, dass die Benchmark-Resultate nur für die Version 0.98 der Technology Preview gelten! Die Version 0.99 erschien erst am Freitagabend und damit zu spät für unsere Tests - wir prüfen in Kürze, ob sich die Leistung verbessert hat.

Endlich mal ein Game mit Grip so wie man es ausm Real Life kennt...
Schon. Aber bei einer Simulation ist die Grafik eher zweitrangig. Da ist die Physik wichtiger. Da kann die Grafik noch so toll sein. Wenn es sich wie Ridge Racer fährt dann ist es ein toll aussehender Arcade Titel der mit Grid 2 in eine Schublade kommt. AC ist von der Physik besser als NKpro und das war schon extrem gut.
Vor allem wenn jemand sagt das AC von der Physik her extrem genial ist und die Person in iRacing Pro Rennen in der Weltmeisterschafft fährt, dann geb ich da mehr drauf als wenn ich das gesabbel von pCars Fans lese das "Ihr" Spiel besser sein soll als eine Simulation.
Das einzige was ich hier in den News von pCars lese sind so Themen wie fantastische Screenshots oder wahnsinns Texturen. Aber von der Physik liest man so gut wie nichts. Warum nur?
Mal ehrlich glaubt ihr das sich das Game für die alten Konsolen verkaufen lässt wenn es dann schon die neuen geben sollte..?